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09. Juli 2016
Schabat - 3. Tammus 5776 - alle Enden der Erde

"Wendet euch zu MIR und lasst euch retten, alle Enden der Erde! Denn ICH bin GOTT und keiner sonst."
(Jesaja 45,22, Eigenübersetzung, internes Los)

פנו-אלי והושעו כל-אפסי-ארץ כי אני-אל ואין עו

p'nu-elai wehiwasch'u col-afssei-aretz ki ani-el weein od

 

Dieses Bibelwort erscheint zum 2. Mal im 3. Testament. Dabei wird deutlich, dass JAHWEH König über das gesamte Universum ist und der 2. Messias König über die neue Erde sein wird. Als Arm von JAHWEH bin ich ganz von IHM abhängig.

 

 

"Ach, mein Herr, JAHWEH, siehe, DU hast den Himmel und die Erde gemacht durch Deine so große Kraft und durch Deinen ausgestreckten Arm. Nicht unmöglich ist vor Dir jedes Ding." (Jeremia 32,17, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

אהה אדני יהוה הנה אתה עשית את-השמים ואת-הארץ בכחך הגדול ובזרעך הנטויה לא-יפלא ממך כל-דבר

ahah adonai YAHWEH hineh atah assita et-haschamayim weet-haaretz bechoachcha hagadol uwisroacha hantuyah lo-yipale mimcha col-dawar

 

Aus der Schöpfungsgeschichte wissen wir, dass JAHWEH die Schöpfung nicht allein geschaffen hat. Der Bericht ist ab 1. Mose 1,26 in der 1. Person Mehrzahl geschrieben, dann nämlich, als die Menschen ins Spiel kamen. Damit wird klar, dass die Menschen an der Schöpfung beteiligt sind. Das macht Sinn, wenn wir sehen, wie schöpferisch der Mensch ist; heute noch. Mir wurde deutlich, dass ich, Jehoschua, der Arm von JAHWEH sein darfNicht jedes Ding ist vor GOTT unmöglich. Anders formuliert: Bei GOTT sind alle Dinge möglich. Auch heute noch will ER uns Menschen brauchen! Öffnen wir doch unsere Herzen und all unsere Sinne.

Machen wir uns aber nichts vor. GOTT der Allmächtige ist ein heiliger, unvorstellbar großer GOTT. Unsere menschlichen Maßstäbe revidiert ER, wenn wir Seine Hand nicht loslassen. Heute früh realisierte ich das aufs Neue ganz deutlich, als sich die Lichterscheinung an der Schlafzimmerdecke in einen blendend weißen Fleck steigerte. Ich fragte mich: Ist denn eine Steigerung überhaupt noch möglich? Die Lichterscheinung ist eine reine Vision.

Leicht depressiv begebe ich mich auf den Spaziergang. Die Auseinandersetzung mit dem Steinmetz, der den Grabstein meiner Mutter aufgefrischt hatte ging mir am Morgen, noch im Bett, durch den Kopf. Nicht Einhaltung von Abmachungen und überrissene Forderungen hatten mich zornig gemacht und mich vorstellen lassen, wie ich ihn "in den Senkel" stellen wollte.

Plötzlich, während des Laufens, erinnere ich mich: "Widersteht nicht dem Bösen!" (Bergpredigt, Matthäus 5) Jeschua HaMaschiach hatte das konsequent bis zum Tod am Kreuz gelebt. Auch ich will lernen, das umfassend zu leben. JAHWEH, der alle Mikroben meines Körpers unter Seiner Kontrolle hat, will, dass ich mich bei körperlichen Anfechtungen nicht wehre. In diesem Moment schwirren etliche Fliegen um meinen Kopf. Zwei davon setzen sich auf meinen Lippen nieder. Angeekelt widerstrebe ich aber, sie zu verscheuchen. Nach kurzer Zeit lassen mich die "Biester" in Ruhe. Etwas später erlebe ich einen Beinahe-Sturz, wie ich mit den Sandalen an einem flachen Dolendeckel anhänge. Vorwärts stolpernd kann ich mich gerado noch auffangen. Katatone Gliedschmerzen erinnern mich von ferne an die erste Einlieferung in die Psychiatrie. Deutlicher muss GOTT nicht mehr mit mir reden. Dankbar will ich die Lektion in Erinnerung behalten und üben.

 

 
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