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Tagebuch

 


25. Februar 2017
Schabat - 29. Schewat 5777 - das Liebste im Himmel

"Was habe ich im Himmel und mit DIR habe ich nichts gewünscht auf der Erde?"
(Psalm 73,25, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

מי-לי בשמים ועמך לא-חפצתי בארץ

mi-li waschamayim weimcha lo-chafatzti waaretz

 

Dieses Los ist mir seit Beginn meiner Aufschreibungen im Jahre 1999 zum ersten Mal "zugefallen". Das ist kein Zufall im gebräuchlichen Sinn, weil es Zufälle nach menschlichem Verständnis bei JAHWEH nicht gibt. Ich habe die hebräischen Worte wörtlich übersetzt, was in unseren Deutsch geschulten Ohren sehr merkwürdig tönt. Nach meinem Verständnis dürfen wir uns den Himmel konkret vorstellen und bereits auf dieser Erde entsprechende Erfahrungen machen. Meinerseits hoffe ich auf solche Erfahrungen im "Loverraum". Eine Erklärung folgt zum geeigneten Zeitpunkt.

Bildlich sehe ich JAHWEH auf Seinem Thron mitten im Himmel; auf der rechten Seite von IHM Jeschua HaMaschiach, Jesus Christus und auf der linken Seite den reinkarnierten Jeschua HaMaschiach. Eine gewaltige Anmaßung, denken jetzt die Leser meines Tagebuchs. Ich verstehe es, fühle ich mich selbst doch nicht würdig dazu. Das Bild hat jetzt auch noch keine Gültigkeit, sondern ist eine Vorschau auf die Zukunft. Vermutlich ist es eine Anmaßung des reinkarnierten Satans in mir, der fleischlich denkt.

Hier der Zusammenhang meiner Auslegung: Seinerzeitiges Geschehen im "stillen Kämmerlein".

Was soll dieses Bibelwort dann sagen? Ich denke, dass es meinen Glauben, Erlöser Israels zu sein, stärken muss, weil noch große Herausforderungen vor mir stehen. Der glimmende Docht, von dem mein gestriger Tagebucheintrag zeugt und dessen Geschichte heute weiter gehen wird, ist für mich Hinweis, dass wir vor einer weltweiten Erweckung stehen. 

Ich gehe jetzt ein Stockwerk tiefer, um zu essen. Dann werde ich den Zustand der Kerze wahrnehmen.

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Fortsetzung des gestrigen Tagebucheintrags:

HalleluJAH!                                  So rufe ich laut, wie ich mir des Zustands der Kerze gewahr werde.

Die Kerze brennt friedlich, wie wenn sie vom gestrigen Drama nichts mitbekommen hätte. Eine schönere Schabat-Kerze gibt es gar nicht! Sie ist in ihrem wieder brennenden Zustand eines der schönsten Wunder, die ich mir vorstellen kann:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

 
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