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Tagebuch

 


27. Oktober 2018
Schabat - 18. Cheschwan 5779 - schweizerische Selbstbestimmungsinitiative

Vor dem Abstimmungswochenende am 25. November 2018 gehen die emotionalen Wogen der Schweizer und Schweizerinnen schon recht hoch. Glücklicherweise haben wir hier die direkte Demokratie, wo der Stimmbürger echt mitbestimmen kann.

Auf dem Schabat-Spaziergang ist mir der Gedanke zu diesem Tagebucheintrag gekommen. Eigentlicher Auslöser aber ist mein rechtes Hörgerät, das mich am Freitag wieder hellhörig gemacht hat. Diesmal ist mir klar, dass der Grund die neue Geheimwissenschaftssprache ist, wo Links und Rechts grundlegende Bedeutung haben. Links: gut hinschauen, wie im Strassenverkehr; Rechts: gut zuhören. Wir sollen der SVP-Initiative also gut zuhören und uns nicht vom Licht, das von links kommt, blenden lassen.

Roger Köppel, Inhaber und Chefredaktor der "Weltwoche" sowie SVP-Mitglied des Nationalrats habe ich gestern folgende Mail geschickt:
 

"Guten Tag Herr Köppel

Ich danke Ihnen für Ihr neustes Editorial in der "Weltwoche". Vor allem gefällt mir, dass Sie Hans-Peter Portmann als "Volksverächter" boss stellen. Dieser ist, nach meinem Empfinden, ein Gesinnungslump. 

Mein kleiner Beitrag zur Unterstützung der Selbstbestimmungsinitiative ist der Aushang des wohltuend sachlichen SVP-Flyers, den ich an meiner Haustüre ausgehängt habe, ergänzt mit folgender Bemerkung:

"Es gibt viele Argumente gegen die Selbstbestimmungsinitiative

Aber

Die Schweizerische Demokratie ist ein Erfolgsmodell seit 1848"

Ferner gratuliere ich Ihnen zum Präsidium von EU-no. Ich glaube, dass Ihre Nomination der Bewegung Auftrieb verleihen wird, beleuchten Sie die Vielschichtigkeit eines Problems doch immer wieder von verschiedenen Seiten.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

Freundliche Grüsse und Schalom

Eugen alias Jehoschua Senn"

 
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