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Tagebuch

 


30. November 2018
jom schischi - erew Schabat - 22. Kislew 5779 - ein Sexualtraum

 

Es ist nicht der erste Tagebucheintrag, in dem meine Sexualität Thema ist. Der wohl eindrücklichste hat Eingang in die Präambel des 3. Testaments gefunden: "... denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark." (2. Korinther 12,10) Dieser Satz ist eigentlich schizophren, was ich ja in Tat und Wahrheit bin.

 

Der soeben erlebte Traum handelte vom best befreundeten Ehepaar in der Nachbarschaft, das nach meiner Kenntnis ein gesundes Sexualleben führt. Momentan befinde ich mich aber mit beiden in einem argen Clinch, weil ich deren Glauben mit einem Gebot aus der Bergpredigt grundsätzlich angefochten habe: "Es sei aber eure Rede: Ja, ja! Nein, nein! Was darüber ist, das ist vom Bösen." (Matthäus 5,37)

Beide erteilten mir, unabhängig voneinander, Anweisungen zum Zeitung vertragen, was einen Bezug zu meiner Kindheit hat, wo ich mein Sackgeld mit Zeitungen vertragen verdiente. Was mir die Frau, eine tüchtige Geschäftsfrau, empfahl, erinnere ich mich nicht mehr. Anders der Mann, mein bester Freund, behandelte mich "psychotherapeutisch". Mit Zeitungen vertragen hatte das aber keinen direkten Bezug mehr. Ich musste mich nämlich öffentlich unten entblössen, hinlegen, um mich selber zu befriedigen. Er filmte die Szene, entfernte sich aber nach einer gewissen Zeit, weil es ihm zu lang wurde. Plötzlich merkte ich beglückt, dass es mir gar nicht gelang, mich selber zu befriedigen und ich brach die "Übung" ab. Ich merkte mit Genugtuung, dass es mir dann einmal gelingen wird, mit meinen zwei Frauen, meiner Nebenfrau und meiner Ehefrau, ein gutes Sexualleben zu haben.

 
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