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Tagebuch

 


24. Februar 2017
jom schischi - 28. Schewat 5777 - Erew Schabat - Alarm

Zu Beginn meines einstündigen Sparziergangs passiert etwas völlig Unerwartetes. Um 14h07 ertönt, während des Kirchengeläuts für eine Abdankung, in meinem rechten Ohr ein Ton wie von einem Feuerwehrhorn. Trotz meiner zunehmenden Schwerhörigkeit habe ich keinen Zweifel richtig gehört zu haben. Was liegt für mich näher, als die Erfüllung meines Traums vom 21. März 2015?.

Warum genau um 14h07? Bei meiner Rückkehr zeigt das Telefon einen anonymen Anruf um diese Zeit an. Nach verschiedenen Erfahrungen in letzter Zeit gibt es für mich keinen Zweifel, dass das ein Anruf Gottes, bzw. des Engels von GOTT war.

Der 21. März ist der 80. Tag des gregorianischen Kalenders (der 81. in Schaltjahren), somit bleiben 285 Tage bis zum Jahresende. Im persischen Kalender beginnt das Jahr meistens mit diesem Tag, manchmal auch am 20. März. (Wikipedia)

Mir ist der 21. März auch als Frühjahrsbeginn bekannt.

Laut Wikipedia hat mein Bezug auf das Frühjahr, europäisch gesehen, allerdings einen makabren Geschmack: 

 

Die 4 vergeblichen Reisevorbereitungen nach Eschenbach (in der Nähe von Nürnberg) sind sofort im Gedächtnis präsent. Nun steht also die fünfte Chance bevor. Da sich meine Träume wirklich schon oft erfüllt haben, wächst mein Glaube, unterstützt durch die Erfahrung vom 25. November 2016 in meiner 5. Psychose.

 

Am 3. Juni 2015 erschienen mir die verantwortlichen Schwestern Katharina und Schwester Veronika des St. Johannis Konvent, die das 'legendäre' Selbsterfahrungsseminar 1980 leiteten, im Traum.

 

Anders als in den 4 vorangehenden Versuchen beabsichtige ich diesmal aber nicht mehr, mich materiell vorzubereiten. Ich will weitere Offenbarungen erwarten, umso mehr als die 1. 'Jehoschuanerin', eine Nachbarin, uns nach meiner Erkenntnis begleiten soll. Sie soll, so hoffe ich, Zeugin des Geschehens werden.

 

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Inzwischen ist Schabat-Eingang vorbei. Vorher hatte ich meine Füße gebadet, dann ein einfaches Schabat-Eingansmahl vorbereitet, Psalm 103,4,1-4 gelesen, wobei für mich Vers 4 als wesentlicher Vers zu mir spricht: hameatrechi chessed werachamim - "Der dich krönt mit Gnade und Erbarmen!"

Ein Rotwein 'Ripasso della Valpolicella' begleitet das Essen. 'Ripasso' kann mit "erneuter Durchgang" oder "Wiederholung" übersetzt werden, wie ich im Internet erfahre. Die Reinkarnation ist ein erneuter Durchgang im Leben jedes Menschen; mich habe ich als den reinkarnierten Jeschua HaMaschiach (den reinkarnierten Jesus Christus) erkannt. Das Leben wird je länger je spannender.

 

Zum Essen habe ich eine rote Kerze angezündet, die mir meine Frau beim Verlassen der gemeinsamen Wohnung hinterlassen hat. Gestern, in Erwartung meiner beiden Söhne samt Freundin und Tochter meines Sohnes Christoph, mein von Gott berufener Nachfolger, habe ich die Kerze stundenlang brennen lassen. Sie hat gestern keine Ermüdungserscheinungen gezeigt und hat gleichmäßig gebrannt.

 

Heute hat sie Mühe. Um 6h47 pm (post meridien) ist mir ihr prekärer Zustand erstmals bewusst geworden. Sie brennt nurmehr als kleinstes Flämmchen, schon fast nur noch als glimmenden Docht (Jesaja 42,3). Minute um Minute beobachte ich den Docht, der immer schwächer wird, aber nicht verlöscht. Um 7h22 pm verlasse ich die Essecke um meinen heutigen Tagebucheintrag zu ergänzen.

 

Mittlerweile ist es 7h57 pm geworden. Ich begebe mich ein Stockwerk tiefer, und siehe da: Immer noch glimmt der Docht.

 

Natürlich denke ich an meine ertrinkende Ehefrau. Der allmächtige GOTT macht keine Fehler! IHM vertraue ich und bin eingestandenermaßen sehr gespannt, wie es weitergeht.

 

Fortsetzung folgt.

 
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