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Tagebuch

 


01. Juli 2016
jom schischi - 25. Siwan 5776 - materielle Hingabe

"Denn wer bin ich und wer ist mein Volk, dass wir auf diese Weise zu spenden vermögen? Denn von DIR ist das alles und aus Deiner Hand haben wir Dir gegeben." (1. Chronik 29,14, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

וכי מי אני ומי עמי כי נעצר כח להתנדב כזאת כי-ממך הכל ומידך נתנו לך

wechi mi ani umi ami ki na'tzor coach lehitnadew casot ki-mimcha hacol umiyadcha natanu lach

 

Das ist das staunende Dankgebet von König David, nachdem das Volk innerlich bewegt war, viele Gaben für den Tempelbau zusammenzulegen. Es ist ein Staunen über JAHWEH, der die Herzen zubereitet hat zu geben. Gleichzeitig ist es ein Erkennen, dass alles aus der Hand Gottes stammt, über das wir verfügen. Das soll uns besinnlich machen, was das in unserer Zeit bedeutet.

 

Wir Menschen sind nur Verwalter von Gottes Gaben. Das gilt sowohl für unseren Besitz, wie auch für die Natur ganz allgemein. Irgend wann werden wir Rechenschaft ablegen müssen, was wir damit gemacht haben. Besser wäre es, nicht auf das Gericht zu warten, sondern ehrlich vor uns selbst zu überlegen, ob wir gute Haushalter Gottes sind. Das Überlegen nützt allerdings nichts, wenn kein Handeln folgt.

So lege ich denn Amos 5,24 den Lesern des 3. Testaments ans Herz. Ich fordere alle auf, tatsächlich und von Herzen zu geben.

 
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