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Tagebuch

 


05. Dezember 2014
jom schischi - 13. Kislew 5775 - JAHWEH erbarmt sich wie ein Vater über denen, die IHN fürchten

"Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, hat sich JAHWEH über die IHN Fürchtenden erbarmt."
(Psalm 103,13, Eigenübersetzung, internes Los)

כרחם אב על-בנים רחם יהוה על-יראיו

kerachem aw al-banim richam YAHWEH al-yereaw

Ja, JAHWEH hat sich über mich erbarmt, wie ein Vater sich über seine Kinder erbarmt. Ich habe durch viele Erfahrungen gelernt mich vor JAHWEH zu fürchten, angefangen beim Urknall.

Momentan stehe ich mit meinem Neffen Rainer in der Auseinandersetzung. Er beeindruckt mich durch seine entschiedene Glaubenshaltung und durch sein aufrichtiges Suchen nach der Wahrheit. Dass ich mich als reinkarnierten Jesus von Nazareth sehe, kann er aber nicht nachvollziehen. Begreiflicherweise, stützt sich doch die christliche Geschichte auf das Trinitätsdogma, das durch das Konzil von Nicäa im Jahr 325 als verbindliche Glaubensgrundlage festgeschrieben wurde. Rainer betont zwar, dass ihm der Begriff der "Dreieinigkeit" eher egal sei. Das kann ich verstehen, es macht aber den verheerenden Beschluss des Konzils nicht ungeschehen.

Das Konzil von Nicäa hat das Christentum definitiv vom Judentum getrennt und vom Staat abhängig gemacht und steht seit dieser Zeit auf "tönernen Füßen". Die ganze Kirchengeschichte mit ihren Gräueltaten zeugt davon. Auch alle Freikirchen stützen sich auf das Dogma. Wir befinden uns in der heutigen Zeit in der Endzeit des Christentums. Da nützt auch nichts, wenn behauptet wird, der dreieinige Gott habe schon im Alten Testament bestanden http://www.evangelikal.de/cg_drei1.html und sei auch aus dem "Schma Israel" abzuleiten.

 
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