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Tagebuch

 


11. April 2016
jom scheni - 3. Nissan 5776 - Segen ohne Mass

"Bringt den ganzen Zehnten ins Vorratshaus, dass Nahrung sei in Meinem Haus! Und prüft Mich doch damit, hat JAHWEH der Heerscharen gesagt, ob Ich euch nicht öffnen wolle die Schleusen der Himmel und euch ausleeren werde Segen ohne Mass." (Maleachi 3,10, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

הביאו את-כל-המעשר אל-בית האוצר ויהי טרף בביתי ובחנוני נא בזאת אמר יהוה צבאות אם-לא אפתח לכם את ארבות השמים והריקתי לכם ברכה עד-בלי-די

hawiu et-col-hamaasser el-beit haotzar wihi teref beweiti uwchanuni na basot amar YAHWEH tzwa'ot im-lo eftach lachem et arubot haschamayim waharikoti lachem berachah ad-bli-dai

 

Mit diesem Bibelvers bin ich als diplomierter Steuererexperte unmittelbar angesprochen, geht es doch um die Steuer, die wir JAHWEH voll abliefern sollen. Die Zeiten haben zwar geändert. Der Einheitssteuersatz von 10 % das war einmal. Einzelne Kantone in der Schweiz haben allerdings in letzter Zeit eine sog. "Flat Rate Tax" eingeführt oder planen eine solche. So günstige Steuern, wie zu biblischen Zeiten, werden wir aber so schnell kaum wieder haben.

Nun, hier geht es natürlich um etwas ganz anderes. Wir sollen GOTT prüfen; welch unerhörte Aufforderung! Wenn wir GOTT all das geben, was ER von uns fordert, dann können wir offene Himmelsschleusen erwarten.

 

Das Haus Gottes, den Tempel, gibt es schon seit bald 2000 Jahren nicht mehr. Trotzdem sollen wir das Wort von JAHWEH ernst nehmen. Was mich betrifft, zweige ich ca. 20 % meines Einkommens für gemeinnützige Zuwendungen ab. Damit will ich deutlich machen, dass ich die Verheißungen Gottes ernst nehme. Ich warte tatsächlich auf die geöffneten Schleusen des Himmels. Einen Vorgeschmack erhielten meine Frau und ich in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts. Als wir die gemietete Geschäftswohnung des Diakonissenhauses verlassen mussten, weil mir meine Arbeitsstelle infolge zweier Psychiatrie Erfahrungen gekündigt worden war, konnten wir, durch ein Wunder in unseren Augen, in Lindau (Schweiz) wo unsere engsten Freunde wohnten, ein Einfamilienhaus mieten. Nach ca. 5 Jahren bot uns der Vermieter, offensichtlich von GOTT gedrängt, den Kauf des Hauses zum Einstandspreis des Vermieters an.

Nun, ich erwarte noch viel Größeres. Ich erwarte die Erfüllung von Jesaja 55,1+2. In der "neuen Welt" werden wir für Nahrungsmittel gar nichts mehr zahlen müssen. An der Hand des Himmlischen Vaters gelangen wir in die neue Welt. Das ist doch der in Aussicht gestellte Segen ohne Mass, oder?

 
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