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Tagebuch

 


01. Oktober 2018
jom scheni - 23. Tischri 5779 - Kundgebungen des Allmächtigen Gottes | Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II Teil Sechs

 

Vergleich des heutigen Menschen mit Hiob

 

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Wenn Ich euch jetzt sage, dass Hiob ein lieblicher Mensch ist, so seid ihr vielleicht nicht in der Lage, die Bedeutung in diesen Worten zu würdigen und begreift vielleicht nicht den Gedanken dahinter, weshalb Ich von all diesen Dingen gesprochen habe; aber wartet bis zu dem Tag, an dem ihr Prüfungen erlebt, die genauso, wie jene Hiobs oder ähnlich sind, an dem ihr Unglück erleidet, an dem ihr persönlich Prüfungen erfahrt, die für euch von Gott angeordnet wurden, an dem du dein Alles gibst und Demütigung und Not ertragen musst, um über Satan zu siegen und für Gott unter Versuchungen Zeugnis abzulegen – dann wirst du in der Lage sein, die Bedeutung dieser Worte, die Ich spreche, zu würdigen. Zu diesem Zeitpunkt wirst du spüren, dass du Hiob weit unterlegen bist, du wirst spüren, wie lieblich Hiob ist und dass er der Nachahmung würdig ist. Wenn diese Zeit kommt, wirst du erkennen, wie wichtig jene von Hiob gesprochenen klassischen Worte für jemanden sind, der verderbt ist und der in diesen Zeiten lebt, und du wirst erkennen, wie schwer es für die Menschen von heute ist, das zu erreichen, was von Hiob erreicht wurde. Wenn du spürst, dass es schwierig ist, wirst du würdigen, wie beunruhigt und besorgt Gottes Herz ist; du wirst würdigen, wie hoch der von Gott bezahlte Preis ist, um solche Menschen zu gewinnen, und wie wertvoll das ist, was Gott für die Menschheit getan und aufgewandt hat. Nun, da ihr diese Worte gehört habt, habt ihr da ein genaues Verständnis und eine korrekte Einschätzung von Hiob? War Hiob in euren Augen ein wahrhaft vollkommener und aufrichtiger Mensch, der Gott fürchtete und das Böse mied? Ich glaube, dass die meisten Menschen dies bejahen werden. Denn die Tatsachen dessen, was Hiob darstellte und offenbarte, sind von keinem Menschen oder Satan widerlegbar. Sie sind der mächtigste Beweis für Hiobs Triumph über Satan. Dieser Beweis wurde in Hiob hervorgebracht und war das erste Zeugnis, das Gott empfing. Als Hiob also bei Satans Versuchungen triumphierte und für Gott Zeugnis ablegte, sah Gott Hoffnung in Hiob, und Sein Herz wurde in Hiob getröstet.
 
Seit der Schöpfung bis zu Hiob, war dies das erste Mal, dass Gott wirklich erfahren hatte, was Trost war und was es bedeutet, vom Menschen getröstet zu werden und es war das erste Mal, dass Er wahres Zeugnis, das für Ihn abgelegt wurde, gesehen und gewonnen hatte. Ich vertraue darauf, dass die meisten Menschen, nachdem sie von Hiobs Zeugnis und Berichten über die verschiedenen Aspekte Hiobs gehört haben, Pläne für den Weg haben, der vor ihnen liegt. So vertraue Ich auch darauf, dass die meisten Menschen, die voller Angst und Furcht sind, langsam anfangen werden, sich in Körper und Geist zu entspannen und anfangen werden, allmählich Erleichterung zu fühlen. …
 
Die unten aufgeführten Passagen sind ebenfalls Aufzeichnungen über Hiob. Lesen wir weiter.
4. Hiob hat durch Hörensagen von Gott erfahren
(Hiob 9,11) Siehe, er geht an mir vorüber ehe ich’s gewahr werde, und wandelt vorbei, ehe ich’s merke.
(Hiob 23,8-9) Aber ich gehe nun stracks vor mich, so ist er nicht da; gehe ich zurück, so spüre ich ihn nicht; ist er zur Linken, so schaue ich ihn nicht; verbirgt er sich zur Rechten, so sehe ich ihn nicht.
(Hiob 42,2-6) Ich erkenne, dass du alles vermagst, und nichts, das du dir vorgenommen    , ist dir zu schwer. „Wer ist der, der den Ratschluss verhüllt mit Unverstand?“ Darum bekenne ich, dass ich habe unweise geredet, was mir zu hoch ist und ich nicht verstehe. „So höre nun, lass mich reden; ich will dich fragen, lehre mich!“ Ich hatte von dir mit den Ohren gehört; aber nun hat dich mein Auge gesehen. Darum spreche ich mich schuldig und tue Busse in Staub und Asche.
 
Obwohl Gott sich Hiob nicht offenbart hat, glaubt Hiob an die Souveränität Gottes.
Was ist der Tenor dieser Worte? Hat jemand von euch erkannt, dass hier eine Tatsache vorliegt? Erstens, wie wusste Hiob, dass es einen Gott gibt? Und wie wusste er, dass die Himmel und die Erde und alle Dinge von Gott beherrscht werden? Es gibt eine Textstelle, die diese beiden Fragen beantwortet: Ich hatte von dir mit den Ohren gehört; aber nun hat dich mein Auge gesehen. Darum spreche ich mich schuldig und tue Busse in Staub und Asche (Hiob 42,5-6). Aus diesen Worten erfahren wir, dass Hiob, vielmehr als Gott mit eigenen Augen gesehen zu haben, von Gott aus Legenden erfahren hatte. Unter diesen Umständen begann er den Weg Gott zu folgen zu beschreiten, woraufhin er die Existenz Gottes in seinem Leben unter allen Dingen bestätigte. Es gibt eine unbestreitbare Tatsache – und welche ist das? Obwohl er imstande war den Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen zu beschreiten, hatte Hiob Gott nie gesehen. War er in diesem Sinne nicht genau so wie die heutigen Menschen? Hiob hatte Gott nie gesehen, was zur Folge hatte, dass obwohl er von Gott gehört hatte, er nicht wusste, wo Gott war oder wie Gott war oder was Gott tat, was subjektive Faktoren sind. Sachlich gesprochen, obwohl er Gott folgte, war Gott ihm nie erschienen oder hatte mit ihm gesprochen. Ist das nicht eine Tatsache? Obwohl Gott nicht mit Hiob gesprochen oder ihm irgendwelche Befehle erteilt hatte, hatte Hiob die Existenz Gottes erkannt und sah Seine Souveränität unter allen Dingen und in Legenden, in denen Hiob vom Hörensagen von Gott erfahren hatte, woraufhin er das Leben der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen antrat. Das waren die Ursprünge und der Ablauf, nach denen Hiob Gott folgte. Aber ungeachtet dessen, wie er Gott fürchtete und das Böse mied, ganz gleich, wie er an seiner Integrität festhielt, Gott erschien ihm trotzdem niemals.
Lasst uns diesen Abschnitt lesen. Er sagte: „Siehe, er geht an mir vorüber ehe ich’s gewahr werde, und wandelt vorbei, ehe ich’s merke“ (Hiob 9,11).
Was diese Worte aussagen, ist, dass Hiob vielleicht Gott um sich gespürt hatte, oder auch nicht – aber er hatte Gott niemals sehen können. Es gab Zeiten, in denen er sich vorstellte, dass Gott an ihm vorbeiging oder handelte oder den Menschen führte, aber er hatte es nie gewusst. Gott kommt kann über den Menschen, wenn er es nicht erwartet. Der Mensch weiss nicht, wann Gott über ihn kommt, oder wo Er über ihn kommt, weil der Mensch Gott nicht sehen kann, und so bleibt Gott dem Menschen verborgen.
Hiobs Glaube an Gott wird nicht erschüttert, weil Gott ihm verborgen ist
In der folgenden Passage der Schrift sagt Hiob dann „Aber ich gehe nun stracks vor mich, so ist er nicht da; gehe ich zurück, so spüre ich ihn nicht; ist er zur Linken, so schaue ich ihn nicht; verbirgt er sich zur Rechten, so sehe ich ihn nicht“ (Hiob 23,8-9).
In dieser Aufzeichnung erfahren wir, dass Gott in Hiobs Erlebnissen ihm gänzlich verborgen war. Gott war ihm nicht offen erschienen, noch hatte Er offen irgendwelche Worte zu ihm gesprochen, dennoch war sich Hiob in seinem Herzen der Existenz Gottes sicher. Er hatte immer geglaubt, dass Gott vor ihm wandeln oder an seiner Seite handeln würde, und dass Er, obwohl er Gott nicht sehen konnte, Sich neben ihm befand und sein Alles lenkte. Hiob hatte Gott nie gesehen, aber er konnte seinem Glauben treu bleiben, was kein anderer Mensch tun konnte. Und warum konnte es keiner? Da Gott nicht mit Hiob sprach oder ihm erschien, hätte er, wenn er nicht wirklich geglaubt hätte, nicht weitergehen können, noch hätte er an dem Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen festhalten können. Ist das nicht war? Wie fühlst du dich, wenn du liest, wie Hiob diese Worte sagt? Hast du das Gefühl, dass Hiobs Perfektion und Aufrichtigkeit und seine Gerechtigkeit vor Gott wahr sind und keine Übertreibung seitens Gottes? Obwohl Gott Hiob genauso wie anderen Menschen, nicht erschien, um mit ihm zu sprechen, hielt Hiob immer noch an seiner Integrität fest. Er glaubte trotzdem an die Souveränität Gottes und brachte weiterhin häufig Brandopfer dar und betete vor Gott, wegen seiner Befürchtung, Gott zu beleidigen. In Hiobs Fähigkeit, Gott zu fürchten, ohne Gott gesehen zu haben, sehen wir, wie sehr er positive Dinge liebte und wie fest und wahrhaft sein Glaube war. Er leugnete nicht die Existenz Gottes, weil Gott vor ihm verborgen war, noch verlor er seinen Glauben und entsagte Gott, weil er Ihn noch nie gesehen hatte. Stattdessen hatte er inmitten Gottes verborgenem Werk alle Dinge zu beherrschen, die Existenz Gottes erkannt und fühlte die Souveränität und Kraft Gottes. Er gab nicht auf, aufrecht zu sein, weil Gott verborgen war, noch verliess er den Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen, weil Gott ihm nie erschienen war. Hiob hatte niemals von Gott verlangt, ihm offen zu erscheinen, um Sein Dasein zu beweisen, denn er hatte Gottes Souveränität unter allen Dingen, bereits gesehen, und er glaubte, dass er Segnungen und Gnaden erlangt hatte, die andere nicht erlangt hatten. Obwohl Gott ihm verborgen blieb, wurde Hiobs Glaube an Gott niemals erschüttert. So erntete er das, was kein anderer geerntet hatte: Gottes Zustimmung und Gottes Segen.
 
Hiob segnet den Namen Gottes und denkt nicht an Segen oder Unglück
Es gibt eine Tatsache, die niemals in den Geschichten Hiobs der Schrift erwähnt wird, die heute für uns im Mittelpunkt steht. Obwohl Hiob Gott nie gesehen oder die Worte Gottes jemals mit eigenen Ohren gehört hatte, hatte Gott einen Platz in Hiobs Herz. Und was war Hiobs Haltung gegenüber Gott? Sie war, wie schon vorher erwähnt, „der Name Jehovas sei gelobt“. Sein Segen von Gottes Namen war bedingungslos, uneingeschränkt und ohne Anlass. Wir sehen, dass Hiob Gott sein Herz gegeben hatte, es zuliess, dass es von Gott kontrolliert wurde; alles, was erdachte, alles, was er beschloss, und alles, was er in seinem Herzen plante, wurde für Gott offen gelegt und nicht vor Gott verschlossen. Sein Herz stand nicht im Widerspruch zu Gott, und er hatte Gott niemals gebeten, etwas für ihn zu tun oder ihm etwas zu geben, und er hegte keine extravaganten Wünsche, die er aus seiner Anbetung Gottes gewinnen würde. Hiob sprach nicht vom Handel mit Gott und stellte keine Anforderungen oder Ansprüche an Gott. Sein Lobpreis des Namens Gottes war wegen der grossen Kraft und Autorität Gottes in der Herrschaft über alle Dinge, und war nicht davon abhängig, ob er Segen erhielt oder von Unglück heimgesucht wurde. Er glaubte, dass Gottes Macht und Autorität sich nicht ändern werden, unabhängig davon, ob Gott die Menschen segnet oder ein Unglück über sie bringt, und somit, unabhängig von den Umständen eines Menschen, Gottes Name gelobt werden sollte. Dass der Mensch von Gott gesegnet wird, liegt an der Souveränität Gottes, und wenn dem Menschen Unglück widerfährt, so liegt es auch an Gottes Souveränität. Gottes Kraft und Autorität beherrschen und ordnen alles am Menschen; die Launen des menschlichen Glücks sind die Manifestation der Kraft und Autorität Gottes, und unabhängig vom Standpunkt eines Menschen, sollte Gottes Name gelobt werden. Dies ist, was Hiob während den Jahren seines Lebens erfuhr und kennen lernte. Alle Gedanken und Handlungen Hiobs erreichten Gottes Ohren und kamen vor Gott an und wurden von Gott als wichtig erachtet. Gott schätzte diese Erkenntnis von Hiob und schätzte an Hiob, ein solches Herz zu haben. Dieses Herz erwartete Gottes Gebot immer und überall, und ungeachtet der Zeit und des Ortes, begrüsste es was auch immer ihm widerfuhr. Hiob stellte keine Anforderungen an Gott. Was er von sich selbst verlangte, war, auf alle Anordnungen, die von Gott kamen, zu warten, sie zu akzeptieren, sich ihnen zu stellen und sie zu befolgen. Hiob glaubte, dies sei seine Pflicht, und es war genau das, was von Gott gewünscht war. Hiob hatte Gott nie gesehen, noch hörte er Ihn irgendwelche Worte sprechen, irgendwelche Befehle geben, ihm irgendwelche Lehren oder Anweisungen erteilen. In den heutigen Worten, für ihn, solch eine Erkenntnis und Haltung gegenüber Gott besitzen zu können, obwohl Gott ihm keine Erleuchtung, Führung oder Versorgung in Bezug auf die Wahrheit gegeben hatte – war dies kostbar, und dass er solche Dinge aufwies, war für Gott ausreichend und sein Zeugnis wurde von Gott gelobt und von Gott geschätzt. Hiob hatte Gott nie gesehen oder gehört, wie Gott ihm persönlich irgendwelche Lehren kundgab, aber für Gott waren sein Herz und er selbst, weitaus kostbarer als jene Menschen, die vor Gott nur fähig waren, tiefgründige Theorien von sich zu geben, die nur fähig waren, sich zu rühmen und vom Darbringen von Opfern zu sprechen, die aber niemals eine wahre Gotteskenntnis gehabt hatten und die Gott niemals wirklich gefürchtet hatten.
 
Denn Hiobs Herz war rein und nicht vor Gott verborgen, und seine Menschlichkeit war ehrlich und gutherzig, und er liebte die Gerechtigkeit und das Positive. Nur ein solcher Mensch, der ein solches Herz und solche eine Menschlichkeit besass, konnte dem Weg Gottes folgen und zu Gottesfurcht und Meidung des Bösen imstande sein. Solche ein Mensch konnte Gottes Souveränität sehen, Seine Autorität und Kraft sehen und konnte Gehorsam gegenüber Seiner Souveränität und Anordnungen  erreichen. Nur ein solcher Mensch konnte wirklich Gottes Namen loben. Das liegt daran, dass er nicht darauf schaute, ob Gott ihn segnen oder ein Unglück über ihn bringen würde, weil er wusste, dass alles durch Gottes Hand kontrolliert wird und dass sich Sorgen zu machen für den Menschen ein Zeichen von Torheit, Unwissenheit und Irrationalität ist, ein Zeichen des Zweifels an der Tatsache der Souveränität Gottes über alle Dinge, und keines der Gottesfurcht. Hiobs Wissen war genau das, was Gott wollte. Hatte Hiob also eine grössere theoretische Kenntnis von Gott als ihr? Weil Gottes Werk und Kundgebungen zu dieser Zeit nur wenige waren, war es keine einfache Sache, Gotteskenntnis zu erlangen. Eine solche Errungenschaft durch Hiob war eine beachtliche Leistung. Er hatte weder das Werk Gottes erfahren, noch jemals Gott sprechen hören oder das Antlitz Gottes gesehen. Dass er eine solche Haltung gegenüber Gott haben konnte, war ganz die Folge seiner Menschlichkeit und seines persönlichen Strebens, einer Menschlichkeit und einem Streben, das die Menschen heute nicht besitzen. So sagte Gott in jenem Zeitalter „Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht“. In jenem Zeitalter hatte Gott bereits eine solche Einschätzung von ihm gemacht und war zu einer solchen Schlussfolgerung gekommen. Wie viel mehr wahr wäre es heute?
 
Obwohl Gott dem Menschen verborgen ist, reichen Seine Taten unter allen Dingen aus, um Ihn zu erkennen
Hiob hatte weder das Antlitz Gottes gesehen noch die von Gott gesprochenen Worte gehört, viel weniger hatte er persönlich das Werk Gottes erlebt, aber seine Gottesfurcht und sein Zeugnis während seiner Prüfungen werden von allen bezeugt und sie werden geliebt; man erfreut sich an ihnen und sie werden von Gott gelobt. Die Menschen beneiden und bewundern sie und darüber hinaus singen sie ihr Lob. Es war nichts Grossartiges oder Aussergewöhnliches an seinem Leben: Wie jeder gewöhnliche Mensch lebte er ein unscheinbares Leben, ging bei Sonnenaufgang zur Arbeit und bei Sonnenuntergang wieder nach Hause, um zu ruhen. Der Unterschied ist, dass er währen dieser unscheinbaren Jahrzehnte einen Einblick in den Weg Gottes gewann und die grosse Kraft und Souveränität Gottes erkannte und verstand, wie kein anderer es je zuvor getan hatte. Er war nicht klüger als jeder gewöhnliche Mensch, sein Leben war nicht besonders zäh, noch hatte er zudem sichtbare besondere Fähigkeiten. Was er allerdings besass, war eine Persönlichkeit, die ehrlich, gutherzig und aufrichtig war, eine Persönlichkeit, die Rechtschaffenheit und Gerechtigkeit liebte und positive Dinge liebte – nichts davon wird von den meisten gewöhnlichen Menschen besessen. Er unterschied zwischen Liebe und Hass, hatte einen Sinn für Gerechtigkeit, war unnachgiebig und beharrlich und war gewissenhaft in seinen Gedanken, und so sah er in seiner unscheinbaren Zeit auf Erden all die aussergewöhnlichen Dinge, die Gott getan hatte, und sah die Grösse, Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes, er sah Gottes Sorge, Güte und Schutz für den Menschen und sah die Ehrenhaftigkeit und Autorität des allwaltenden Gottes.
Der erste Grund, warum Hiob in der Lage war, diese Dinge zu erlangen, die jenseits eines jeden normalen Menschen lagen, war, dass er ein reines Herz hatte und sein Herz Gott gehörte und vom Schöpfer geführt wurde.
Der zweite Grund war sein Bestreben: Sein Streben danach untadelig und perfekt zu sein, und jemand zu sein, der dem Willen des Himmels entsprach, der von Gott geliebt wurde und das Böse mied. Hiob besass und verfolgte diese Dinge, während er nicht in der Lage war, Gott zu sehen oder die Worte Gottes zu hören. Obwohl er Gott nie gesehen hatte, hatte er die Mittel kennen gelernt, mit denen Gott über alle Dinge herrschte und verstand die Weisheit, mit der Gott darin vorgeht. Obwohl er die von Gott gesprochenen Worte nie gehört hatte, wusste Hiob, dass die Handlungen des Belohnens der Menschen und des Nehmens von den Menschen, alle von Gott rühren. Obwohl die Jahre seines Lebens nicht anders waren als die eines jeden gewöhnlichen Menschen, erlaubte er es der Unscheinbarkeit seines Lebens nicht, seine Erkenntnis über die Souveränität Gottes über alle Dinge zu beeinflussen oder sein Befolgen des Weges der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen zu beeinträchtigen. In seinen Augen waren die Gesetze aller Dinge gefüllt von Gottes Taten, und Gottes Souveränität konnte in jedem Lebensbereich eines Menschen gesehen werden. Er hatte Gott nicht gesehen, aber er konnte erkennen, dass Gottes Taten überall sind, und während seiner unscheinbaren Zeit auf Erden, konnte er an allen Ecken seines Lebens die aussergewöhnlichen und wundersamen Taten Gottes sehen und konnte die wunderbaren Anordnungen Gottes sehen. Die Verborgenheit und das Schweigen Gottes behinderte Hiobs Erkenntnis der Taten Gottes nicht, noch beeinträchtigten sie seine Kenntnis von Gottes Souveränität über alle Dinge.
 
Sein Leben war während seines alltäglichen Lebens die Verwirklichung der Souveränität und Anordnungen Gottes, der inmitten von allen Dingen verborgen ist. In seinem alltäglichen Leben hörte und verstand er auch die Stimme von Gottes Herz und die Worte Gottes, der unter allen Dingen schweigt und dennoch die Stimme Seines Herzens und Seine Worte dadurch ausdrückt, dass Er die Gesetze aller Dinge steuert. Ihr seht also, wenn die Menschen die gleiche Menschlichkeit und Bestrebung wie Hiob haben, dass sie dieselbe Verwirklichung und Erkenntnis wie Hiob erlangen und dasselbe Verständnis und dieselbe Kenntnis über Gottes Souveränität über alle Dinge wie Hiob erlangen können.
 
Gott war Hiob nicht erschienen oder hatte mit ihm gesprochen, aber Hiob konnte vollkommen und aufrecht sein und Gott fürchten und das Böse meiden. Mit anderen Worten: Ohne dass Gott dem Menschen erschienen ist oder mit ihm gesprochen hat, sind Gottes Taten unter allen Dingen und Seine Souveränität über alle Dinge hinreichend für den Menschen, um sich Gottes Existenz, Kraft und Autorität bewusst zu werden, und Gottes Kraft und Autorität genügen, um diesen Menschen den Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen befolgen zu lassen. Da ein gewöhnlicher Mensch wie Hiob in der Lage war, Gottesfurcht zu erlangen und das Böse zu meiden, so sollte auch jeder gewöhnliche Mensch, der Gott folgt, in der Lage dazu sein. Obwohl diese Worte wie logische Schlussfolgerungen klingen mögen, stehen sie nicht im Widerspruch mit den Gesetzen der Dinge. Doch die Tatsachen haben nicht den Erwartungen entsprochen: Gottesfurcht und die Meidung des Bösen scheinen ausschliesslich der Bereich Hiobs, und allein Hiobs, zu sein. Beim Erwähnen von „Gottesfurcht und Böses meiden“, denken die Menschen, dass dies nur von Hiob getan werden sollte, als sei der Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen mit dem Namen Hiob markiert worden und stünde nicht im Zusammenhang mit anderen. Der Grund dafür ist klar:
Weil nur Hiob eine ehrliche, gutherzige und aufrichtige Persönlichkeit besass und Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit und positive Dinge liebte, so konnte nur Hiob dem Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen folgen.
Ihr müsst alle die Andeutung hier verstanden haben – diese ist, weil niemand eine ehrliche, gutherzige und aufrichtige Menschlichkeit besitzt und die Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit und das Positive liebt, kann niemand Gott fürchten und Böses meiden, und so können sie niemals Gottes Freude erlangen oder inmitten Seiner Prüfungen standhalten. Das bedeutet auch, dass alle Menschen, mit Ausnahme von Hiob, immer noch von Satan gefesselt und versucht werden. Sie werden alle von ihm bezichtigt, angegriffen und misshandelt, und sie sind diejenigen, die Satan zu verschlingen versucht, und sie sind alle ohne Freiheit, Gefangene, die von Satan gefangen genommen worden sind.
 
Wenn das Herz des Menschen Gott gegenüber feindselig ist, wie kann er dann Gott fürchten und das Böse meiden
Da die Menschen von heute nicht dieselbe Menschlichkeit wie Hiob haben, was ist mit der Wesenheit ihrer Natur und ihrer Haltung gegenüber Gott? Fürchten sie Gott? Meiden sie das Böse? Diejenigen, die Gott nicht fürchten oder das Böse meiden, können nur mit drei Worten zusammengefasst werden: Die Feinde Gottes. Ihr sagt diese drei Worte oft, aber ihr habt nie ihre wirkliche Bedeutung gekannt.
Den Worten „die Feinde Gottes“ wohnt eine Wesenheit inne: Sie sagen nicht, dass Gott den Menschen als den Feind ansieht, sondern, dass der Mensch Gott als den Feind ansieht.
Erstens, wenn die Menschen anfangen, an Gott zu glauben, wer hat dann keine eigenen Ziele, Beweggründe und Ambitionen? Obwohl ein Teil von ihnen an die Existenz Gottes glaubt und die Existenz Gottes gesehen hat, enthält ihr Glaube an Gott immer noch diese Beweggründe, und ihr ultimatives Ziel im Glauben an Gott ist Seinen Segen und die Dinge, die sie wollen, zu erlangen. In den Lebenserfahrungen der Menschen denken sie sich oft, ich habe meine Familie und meine Karriere für Gott aufgegeben und was hat Er mir gegeben? Ich muss es zusammenrechnen und bestätigen – habe ich in letzter Zeit irgendwelche Segnungen erhalten? Ich habe eine Menge während dieser Zeit gegeben, ich bin gelaufen und gelaufen, und habe viel gelitten – hat Gott mir im Gegenzug irgendwelche Versprechungen gegeben? Hat Er Sich an meine guten Taten erinnert? Was wird mein Ende sein? Kann ich Gottes Segen empfangen? … Jeder Mensch macht ständig und oft solche Berechnungen in seinem Herzen, und stellt Forderungen an Gott, die ihre Beweggründe und Ambitionen und ihren Handel beinhalten. Das heisst, in seinem Herzen stellt der Mensch Gott ständig auf die Probe, indem er ständig Pläne in Bezug auf Gott schmiedet und ständig die Angelegenheit seines Endes mit Gott diskutiert und versucht, Gott eine Aussage abzugewinnen, um zu sehen, ob Gott ihm das geben kann, was er will oder nicht. Zeitgleich damit Gott zu folgen, behandelt der Mensch Gott nicht wie Gott. Er hat immer versucht, mit Gott Geschäfte zu machen, unablässig Forderungen an Ihn gestellt und Ihn sogar mit jedem Schritt gedrängt, indem er versucht die ganze Hand zu nehmen, nachdem ihm der kleine Finger gegeben worden war. Gleichzeitig mit dem Versuch, mit Gott Geschäfte zu machen, streitet der Mensch auch mit Ihm. Es gibt sogar Menschen, die, wenn ihnen Prüfungen widerfahren oder sie sich in gewissen Situationen wieder finden, oft schwach, passiv und nachlässig in ihrer Arbeit und voller Beschwerden über Gott sind. Als er zuerst anfing an Gott zu glauben, hat der Mensch Gott als Füllhorn betrachtet, als ein Schweizer Armeemesser, und er hat sich selbst als den grössten Kreditor Gottes erachtet, als wäre zu versuchen von Gott Segnungen und Versprechungen zu bekommen, sein angeborenes Recht und Pflicht, wobei es Gottes Verantwortung ist, den Menschen zu beschützen und zu umsorgen und ihn zu versorgen. Das ist das grundlegende Verständnis des „Glaubens an Gott“ all jener, die an Gott glauben, und ihr tiefstes Verständnis des Begriffs des Glaubens an Gott. Von der Wesenheit der menschlichen Natur zu seiner subjektiven Bestrebung gibt es nichts, was mit Gottesfurcht zusammenhängt. Das Ziel des Menschen an Gott zu glauben, könnte unmöglich etwas mit der Anbetung Gottes zu tun haben. Das heisst, der Mensch hat niemals erwogen oder verstanden, dass der Glaube an Gott verlangt Gott zu fürchten und Gott anzubeten. Angesichts solcher Umstände ist die Wesenheit des Menschen offensichtlich. Und was ist diese Wesenheit? Sie ist, dass das Herz des Menschen boshaft ist. Es hegt Verrat und Täuschung. Es liebt Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit nicht oder das, was positiv ist und es ist verächtlich und gierig. Das Herz könnte vor Gott nicht noch verschlossener sein; er hat es Gott gar nicht gegeben. Gott hat noch nie das wahre Herz des Menschen gesehen, noch wurde Er jemals vom Menschen verehrt. Ungeachtet dessen, wie gross der Preis ist, den Gott bezahlt oder wie viel Werk Er verrichtet oder wie viel Er dem Menschen gibt, bleibt der Mensch dem gegenüber blind und völlig gleichgültig. Der Mensch hat sein Herz Gott nie gegeben; er will sich nur selbst um sein Herz kümmern, um seine eigenen Entscheidungen zu treffen – der Subtext davon ist, dass der Mensch nicht dem Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen folgen will oder die Souveränität und Anordnungen Gottes befolgen will, noch will er Gott als Gott anbeten. So ist der heutige Zustand des Menschen.
 

Jetzt wollen wir noch einmal auf Hiob schauen. Hat er zunächst einmal ein Geschäft mit Gott gemacht? Hatte er irgendwelche Hintergedanken, als er sich fest an den Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen hielt? Sprach Gott damals zu irgendjemandem über das bevorstehende Ende? Zu jener Zeit hatte Gott niemand ein Versprechen über das Ende gemacht, und vor diesem Hintergrund war Hiob in der Lage, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Können die Menschen von heute dem Vergleich mit Hiob standhalten? Es gibt zuviel Disparität, sie sind auf einem anderen Niveau. Obwohl Hiob nicht viel Gotteskenntnis hatte, hatte er sein Herz Gott gegeben und es gehörte Gott. Er machte nie ein Geschäft mit Gott und hatte keine extravaganten Wünsche oder Forderungen an Gott. Stattdessen glaubte er an „Jehova hat’s gegeben, Jehova hat’s genommen“. Das war das, was er dadurch, dass er sich an den wahren Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen während seiner vielen Lebensjahre gehalten hatte, gesehen und davon erhalten hatte. Ebenso hatte er auch das Ergebnis von „Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?“ erlangt. Diese beiden Sätze waren das, was er als Ergebnis seiner Haltung des Gehorsams gegenüber Gott während seiner Lebenserfahrungen gesehen und kennen gelernt hatte, und sie waren auch seine mächtigsten Waffen, mit denen er bei Satans Versuchungen triumphierte, und das Fundament seiner Standhaftigkeit im Zeugnis für Gott. Seht ihr Hiob an diesem Punkt, als einen lieblichen Menschen? Hofft ihr, solch ein Mensch zu sein? Habt ihr Angst, euch den Versuchungen Satans zu unterziehen? Entschliesst ihr euch, für Gott zu beten, um euch den gleichen Prüfungen wie Hiob zu unterwerfen? Ohne Zweifel würden die meisten Menschen es nicht wagen, für solche Dinge zu beten. Es ist also offensichtlich, dass euer Glaube erbärmlich klein ist; verglichen mit Hiob, ist euer Glaube einfach nicht erwähnenswert. Ihr seid die Feinde Gottes, ihr fürchtet Gott nicht, ihr seid unfähig, in eurem Zeugnis für Gott standzuhalten und nicht in der Lage, über die Angriffe, Bezichtigungen und Versuchungen Satans zu triumphieren. Was berechtigt euch, die Versprechungen Gottes zu empfangen? Da ihr Hiobs Geschichte gehört habt, und Gottes Absicht darin verstanden habt, den Menschen zu retten und die Bedeutung der Errettung des Menschen, habt ihr nun den Glauben, um dieselben Prüfungen wie Hiob anzunehmen? Solltet ihr nicht ein klein wenig Entschlossenheit haben, sodass es euch möglich ist, dem Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen zu folgen?

 
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