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24. September 2018
jom scheni - 23. Elul 5779 - Das Wort Gottes | Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen (Teil Eins)

 

https://www.youtube.com/watch?v=hYXOIst1oTM

 

…..   Das Werk des Heiligen Geistes am Menschen erlaubt den Menschen die Substanz des Objekts des Wirkens zu sehen. Die angeborene Substanz des Menschen ändert sich nicht. Das tatsächliche Kaliber des Menschen ist begrenzt. Ob der Heilige Geist Menschen nutzt oder an Menschen wirkt, das Werk ist immer in Übereinstimmung mit den Grenzen des Kalibers der Menschen, damit sie davon profitieren können. (Petrus: Streben nach Gottes Liebe. Paulus: Das Verfolgen der Krone)
Wenn der Heilige Geist an Menschen wirkt, die er nutzt, werden sowohl ihre Gaben, als auch ihr eigentliches Kaliber ins Spiel gebracht und nicht vorbehalten. Ihr eigentliches Kaliber wird ganz eingesetzt, um dem Werk zu dienen. (5:50).
Es kann gesagt werden, dass Er wirkt, indem Er die verfügbaren Teile des Menschen nutzt, um die Ergebnisse Seines Wirkens zu erreichen. …..
 
Der Mensch drückt seine Erfahrung aus, während Gott Sein Wesen ausdrückt. Diese Wesenheit ist Seine angeborene Disposition und ist ausserhalb der Reichweite des Menschen. Die Erfahrung des Menschen ist das Sehen und Wissen, das er sich basierend auf Gottes Ausdruck Seiner Wesenheit angeeignet hat. Dieses Sehen und Wissen werden die Wesenheit des Menschen genannt. Sie werden auf der Grundlage der angeborenen Disposition des Menschen und seines tatsächlichen Kalibers ausgedrückt; daher werden sie auch die Wesenheit des Menschen genannt. Der Mensch ist imstande, das, was er erfährt und sieht, zu kommunizieren. Was er nicht erfahren oder gesehen hat oder was sein Verstand nicht erfassen kann, das heisst, die Dinge, die er nicht in sich hat, kann er nicht kommunizieren. Wenn das, was der Mensch ausdrückt, nicht seine Erfahrung ist, ist es seine Vorstellung oder Lehre. Kurzum, in seinen Worten ist keine Realität.        (=Paulus und seine Briefe im Bild des Video)
 
Wenn du die Dinge der Gesellschaft nie berührt hast, bist du nicht in der Lage, die komplizierten Bedingungen der Gesellschaft eindeutig zu kommunizieren. Wenn du keine Familie hast, aber andere Menschen über Familienangelegenheiten sprechen, verstehst du von dem, was sie sagen, das meiste nicht. Was der Mensch kommuniziert und die Arbeit, die er leistet, repräsentieren seine innere Wesenheit. Wenn jemand über sein Wissen hinaus über Züchtigung und Urteil kommuniziert, du darin aber keine Erfahrung hast, wagst du es nicht, sein Wissen anzuzweifeln. Noch weniger wagst du es, hundertprozentig sicher darüber zu sein. Das liegt daran, dass das, was er kommuniziert, etwas ist, das du nie erfahren hast, etwas, das du nie gekannt hast und dein Verstand kann es sich nicht vorstellen. Du kannst von seinem Wissen nur einen zukünftigen Weg in Bezug auf Züchtigung und Urteil befolgen. Dieser Weg ist aber nur ein Verständnis, das auf einer Lehre basiert und kann nicht dein eigenes Wissen ersetzen – und noch weniger deine eigene Erfahrung. Du denkst vielleicht, dass das, was er sagt, durchaus richtig ist. Wenn du es aber erfährst, denkst du, dass es in vielen Dingen undurchführbar ist. Vielleicht fühlst du, dass einiges von dem Wissen, das du hörst, vollkommen undurchführbar ist. Zu diesem Zeitpunkt machst du dir Gedanken darüber. Obwohl du es akzeptierst, tust du dies nur widerwillig. Wenn du es aber erfährst, wird das Wissen, das dir Vorstellungen gibt, dein Weg der Praxis ist. Je mehr du in die Praxis umsetzt, desto besser verstehst du den wahren Wert und die Bedeutung seiner Worte. Nachdem du die Erfahrung gemacht hast, kannst du über das Wissen sprechen, das du über die Dinge, die du erfahren hast, besitzen solltest. Zusätzlich kannst du auch zwischen denen unterscheiden, deren Wissen wirklich und praktisch ist, und denen, deren Wissen auf Lehren basiert und wertlos ist. Ob das Wissen, von dem du sprichst, mit der Wahrheit übereinstimmt, hängt hauptsächlich davon ab, ob du praktische Erfahrung hast. Wenn es in deiner Erfahrung die Wahrheit gibt, wird dein Wissen praktisch und wertvoll sein. Durch deine Erfahrung kannst du auch Scharfsinn und Einblick gewinnen, dein Wissen vertiefen und deine Weisheit und deinen gesunden Menschenverstand in deinem Verhalten steigern. Das Wissen, das von Menschen verkündet wird, die nicht die Wahrheit besitzen ist Lehre, egal wie hoch sie ist. Diese Art von Person mag in Angelegenheiten des Fleisches sehr intelligent sein, kann aber bei spirituellen Angelegenheiten nicht unterscheiden. Der Grund dafür ist, dass diese Menschen mit spirituellen Angelegenheiten überhaupt keine Erfahrungen haben. Dies sind Menschen, die bezüglich spiritueller Angelegenheiten nicht erleuchtet sind und den Geist nicht verstehen. Egal von welchem Aspekt des Wissens du sprichst, solange es deine Wesenheit ist, ist es deine persönliche Erfahrung, dein wahres Wissen. Man kann sagen, dass das, worüber diejenigen sprechen, die nur über die Lehre reden (das sind die, die weder Wahrheit noch Realität besitzen), auch ihre Wesenheit ist, denn ihre Lehre kam gerade erst aus tiefer Einkehr und ist das Ergebnis ihres tiefen Nachdenkens. Es ist aber trotzdem nur eine Lehre und nichts anderes als eine Einbildung! Die Erfahrungen verschiedener Arten von Menschen repräsentieren die Dinge ihres Inneren. All jene, die keine spirituelle Erfahrung haben, können nicht über das Wissen der Wahrheit sprechen oder das Wissen über verschiedene Arten von spirituellen Dingen korrigieren. Das, was der Mensch ausdrückt, ist das, was er in seinem Inneren ist – das ist sicher! Wenn jemand Wissen über spirituelle Dinge und die Wahrheit haben will, muss er wirkliche Erfahrung haben. Wenn du nicht deutlich über den gesunden Menschenverstand in Bezug auf das menschliche Leben sprechen kannst, wie viel weniger wirst du dann erst in der Lage sein, über spirituelle Dinge zu sprechen? Diejenigen, die Kirchen leiten, Menschen mit Leben versorgen und Apostel für Menschen sein können,  (Petrus predigt)   müssen tatsächliche Erfahrungen, ein richtiges Verständnis für spirituelle Dinge und eine richtige Wertschätzung und Erfahrung der Wahrheit haben. Nur solche Menschen sind qualifiziert, Arbeiter oder Apostel zu sein, welche die Kirchen leiten. Andernfalls können sie nur als die Geringsten folgen und nicht führen und noch weniger ein Apostel sein, der die Menschen mit Leben versorgt. Dies ist so, weil es nicht die Funktion der Apostel ist zu rennen oder zu kämpfen; diese ist es, dem Leben zu dienen und die Änderungen der menschlichen Disposition zu leiten. Es ist eine Funktion, die von jenen ausgeführt wird, denen grosse Verantwortung anvertraut wurde und nicht etwas, was jede Person tun kann. Diese Art der Arbeit kann nur von denen mit Lebenserfahrung geleistet werden, das heisst von denen, die Erfahrung mit der Wahrheit haben. Sie kann nicht von jemandem durchgeführt werden, der aufgeben oder rennen kann, oder bereit ist zu verschwenden. Menschen, die keine Erfahrung mit der Wahrheit haben, die nicht zurechtgestutzt oder beurteilt wurden, sind nicht in der Lage, diese Art der Arbeit zu leisten. Menschen ohne Erfahrung, das heisst Menschen ohne Realität, sind ausserstande, die Realität deutlich zu sehen, weil sie selbst in diesem Aspekt keine Wesenheit besitzen. Diese Art von Person ist also nicht nur ausserstande, Leitungsarbeit zu leisten, sondern wird das Objekt der Ausmerzung sein, wenn sie für lange Zeit keine Wahrheit hat. Das Sehen, von dem du sprichst, kann die Mühsal, die du im Leben erfahren hast, beweisen; kann zeigen, wegen welchen Angelegenheiten du gezüchtigt worden bist und in welchen Themen ihr gerichtet wurdet. Die trifft auch für Prüfungen zu: Die Dinge, in denen man veredelt wird, und die Dinge, in denen man schwach ist, sind die Dinge, in denen man Erfahrung hat, die Dinge, in denen man Wege hat. Wenn jemand zum Beispiel in seiner Ehe frustriert ist, wird er die meiste Zeit kommunizieren: „Gott sei Dank, Gott sei gepriesen! Ich muss Gottes Herzenswunsch erfüllen, mein ganzes Leben anbieten und meine Ehe vollkommen in Gottes Hände legen. Ich bin bereit, mein ganzes Leben zu verpfänden.“ Alles, was im Menschen ist, was er ist, kann durch die Kommunikation repräsentiert werden. Wie schnell ein Mensch spricht und ob er laut oder leise spricht, sind Sachen, die nichts mit Erfahrung zu tun haben. Sie können nicht repräsentieren, was er hat und was er ist. Sie können nur aussagen, ob sein Charakter oder sein Wesen gut oder böse sind. Dies kann aber nicht damit gleichgesetzt werden, ob der Mensch Erfahrung hat. Die Fähigkeit, sich sprachlich auszudrücken oder die Geschicklichkeit des Umgangs mit der Sprache oder das Sprechtempo sind nur eine Sache der Praxis und können seine Erfahrung nicht ersetzen. Wenn du über deine individuellen Erfahrungen sprichst, kommunizierst du das, worauf du Wert legst und alle Dinge in dir. Meine Rede repräsentiert Meine Wesenheit, was Ich sage (Das Wort erscheint im Fleisch), ist aber ausserhalb der Reichweite des Menschen. Ich spreche nicht über das, was der Mensch erfährt und es ist nicht etwas, das der Mensch sehen kann. Es ist auch nicht etwas, das der Mensch anfassen kann, aber es ist das, was Ich bin. Manche Menschen bestätigen nur, dass das, was Ich kommuniziere, das ist, was Ich erfahren habe. Sie erkennen aber nicht, dass es der direkte Ausdruck des Geistes ist. Was Ich sage, ist natürlich das, was Ich erfahren habe. Ich habe die Führungsarbeit während mehr als sechstausend Jahren geleistet. Ich habe vom Anbeginn der Schöpfung des Menschen bis heute alles erfahren. Wie könnte Ich nicht in der Lage sein, darüber zu reden? Was das Wesen des Menschen angeht, habe Ich es eindeutig gesehen und Ich beobachte es seit langem. Wie könnte Ich nicht in der Lage sein, darüber zu sprechen? Weil Ich die Essenz des Menschen deutlich gesehen habe, bin Ich qualifiziert, den Menschen zu züchtigen und ihn zu richten, weil jeder Mensch von Mir kam, aber von Satan korrumpiert wurde. Ich bin natürlich auch qualifiziert, das Werk, das Ich geleistet habe, zu beurteilen. (26:52).  Auch wenn dieses Werk nicht von Meinem Fleisch geleistet wird, ist es der direkte Ausfluss des Geistes und das ist das, was Ich habe und was Ich bin. Deswegen bin Ich qualifiziert, es auszudrücken und das Werk zu leisten, das Ich leisten soll. Was der Mensch predigt, ist das, was er erfahren hat. (Petrus predigt). Es ist das, was er gesehen hat, was sein Verstand erfassen kann und was seine Sinne fühlen können. (Paulus predigt). Das ist das, was er kommunizieren kann.
Die Worte, die von Gottes menschgewordenem Fleisch gesprochen wurden, sind der direkte Ausdruck des Geistes und drücken das Werk aus, das vom Geist geleistet worden ist. (Das Wort erscheint im Fleisch). Das Fleisch hat es nicht erfahren oder gesehen, drückt aber immer noch Seine Wesenheit aus, weil die Substanz des Fleisches der Geist ist und Er drückt das Werk des Geistes aus. Auch wenn das Fleisch es nicht erreichen kann, ist es das Werk, das bereits vom Geist geleistet wurde.
Nach der Menschwerdung ermöglicht Er den Menschen, durch den Ausdruck des Fleisches, Gottes Wesenheit kennen zu lernen. Er erlaubt den Menschen, Gottes Disposition und das Werk, das Er getan hat, zu sehen. Die Arbeit des Menschen ermöglicht es Menschen, sich klarer darüber zu werden, in was sie eintreten und was sie verstehen sollen. Sie beinhaltet, die Menschen zum Verständnis und zum Erfahren der Wahrheit zu leiten. Die Arbeit des Menschen ist es, die Menschen zu unterstützen. Gottes Werk ist es, neue Wege zu eröffnen und neue Zeitalter für die Menschlichkeit zu öffnen; den Menschen das zu offenbaren, was den Sterblichen nicht bekannt ist und ihnen zu ermöglichen, Seine Disposition zu erkennen. Gottes Werk ist die Leitung der gesamten Menschheit.
 
Das gesamte Werk des Heiligen Geistes besteht daraus, den Menschen zu befähigen, Nutzen zu erlangen. Es geht darum, die Menschen zu erbauen. Es gibt kein Wirken, das dem Menschen nicht zugute kommt. Egal, ob die Wahrheit tief oder oberflächlich ist und egal, wie das Kaliber jener ist, die die Wahrheit akzeptieren, was immer der Heilige Geist tut, ist alles zum Nutzen der Menschen. Aber das Werk des Heiligen Geistes kann nicht direkt getan werden. Es muss durch die Menschen gehen, die mit Ihm zusammenarbeiten. Nur auf diesem Weg können die Ergebnisse des Wirkens des Heiligen Geistes empfangen werden. Wenn es das direkte Wirken des Heiligen Geistes ist, ist es natürlich nicht verfälscht worden. Wenn aber der Mensch als Mittel benutzt wird, wird sehr viel vermischt und es ist nicht das ursprüngliche Werk des Heiligen Geistes. Auf diese Weise ändert sich die Wahrheit in unterschiedlichem Ausmass. Nachfolger erhalten nicht die ursprüngliche Bedeutung des Heiligen Geistes, sondern eine Kombination aus dem Wirken des Heiligen Geistes und der Erfahrung und dem Wissen des Menschen. Der Teil des Wirkens des Heiligen Geistes, den die Nachfolger erhalten, ist richtig. Die Erfahrung und das Wissen, die der Mensch erhält, schwanken, weil die Arbeiter unterschiedlich sind. Sobald die Arbeiter die Erleuchtung und die Führung des Heiligen Geistes haben, erfahren sie später auf der Grundlage dieser Erleuchtung und Führung. Diese Erfahrungen sind eine Kombination des Verstandes und der Erfahrung des Menschen sowie dem Wesen der Menschheit, wodurch sie das Wissen und Sehen gewinnen, das sie sollten. Dies ist der Weg der Praxis, nachdem der Mensch die Wahrheit erfahren hat. Dieser Weg der Praxis ist nicht immer derselbe, da die Menschen unterschiedliche Erfahrungen haben und die Dinge, die die Menschen erfahren, verschieden sind. Auf diese Weise führt die gleiche Erleuchtung des Heiligen Geistes zu unterschiedlicher Erkenntnis und Praxis, weil diejenigen, die erleuchtet werden, verschieden sind. Manche Menschen machen während ihrer Praxis kleinere Fehler, während andere grössere Fehler machen und manche machen nichts als Fehler. Dem ist so, weil die Fähigkeiten der Menschen zum Verständnis unterschiedlich sind und weil ihre tatsächlichen Formate sich unterscheiden. Manche Menschen verstehen es so, wenn sie eine Nachricht gehört haben und einige Menschen verstehen es so, nachdem sie eine Wahrheit gehört haben. Einige Menschen weichen nur etwas ab und andere verstehen die wahre Bedeutung der Wahrheit überhaupt nicht. Wie auch immer der Mensch sie versteht, er wird andere nach diesem Verständnis leiten. Dies ist absolut richtig, weil seine Arbeit nur seine Wesenheit ausdrückt. Menschen, die von denen geleitet werden, die das richtige Verständnis für die Wahrheit haben, werden auch das richtige Verständnis für die Wahrheit haben. Auch wenn es Menschen gibt, die ein fehlerhaftes Verständnis haben, sind es dennoch nicht viele und nicht bei allen Menschen ist es fehlerhaft. Menschen, die von denen geleitet werden, die ein fehlerhaftes Verständnis der Wahrheit haben, werden zweifellos auch irrig sein. Diese Menschen werden im wahrsten Sinne des Wortes irrig sein. Unter den Nachfolgern hängt der Grad des Verständnisses der Wahrheit hauptsächlich von den Arbeitern ab. Die Wahrheit von Gott ist selbstverständlich richtig und ohne Fehler und sie steht vollkommen fest. Die Arbeiter sind aber nicht vollkommen korrekt und können nicht als absolut zuverlässig gelten. Wenn Arbeiter einen Weg haben, die Wahrheit auszuüben, der sehr praktikabel ist, haben auch die Nachfolger einen Weg zur Ausübung. Wenn Arbeiter keinen Weg haben, die Wahrheit auszuüben, sondern nur die Glaubenslehre haben, haben die Nachfolger keine Wirklichkeit. (33:30). Das Kaliber und die Natur der Nachfolger sind durch die Geburt bestimmt und stehen in keiner Beziehung zu den Arbeitern. Das Ausmass, in welchem die Nachfolger die Wahrheit verstehen und Gott erkennen, hängt aber von den Arbeitern ab (dies trifft nur für einige Menschen zu). Wie auch immer ein Arbeiter ist, der Nachfolger, den er leitet, wird so sein. Was ein Arbeiter ausdrückt, ist seine eigene Wesenheit und zwar ohne Vorbehalte. Die Forderungen, die er an seine Nachfolger stellt, reflektieren das, was er selbst bereit ist zu erreichen oder was er erreichen kann. Die Forderungen, die die meisten Arbeiter an ihre Nachfolger stellen, basieren auf dem, was sie selbst tun. Sie lassen ausser Acht, dass der Mensch viele dieser Forderungen nicht erreichen kann. Was Menschen nicht erreichen können, wird zu einem Hindernis für ihren Eintritt.
 
In der Arbeit von denen, die der Beschneidung und dem Gericht unterzogen wurden, gibt es viel weniger Fehler. Der Ausdruck ihrer Arbeit ist viel genauer. Diejenigen, die sich auf die Natürlichkeit verlassen, um zu arbeiten, machen ziemlich grosse Fehler. Es gibt zu viel Natürlichkeit in der Arbeit der Menschen, die noch nicht vollkommen sind. Dies stellt ein grosses Hindernis für das Wirken des Heiligen Geistes dar. Sogar diejenigen, die von Natur aus die Bedingungen für die Arbeit haben, müssen Beschneidung und Urteil erfahren haben, um das Werk Gottes ausführen zu können. (Das Gericht beginnt mit dem Haus Gottes) Wenn sie ein solches Urteil nicht erlebt haben, egal wie gut sie es schaffen, kann sie (die Arbeit) nicht mit den Grundsätzen der Wahrheit übereinstimmen und ist ausschliesslich Natürlichkeit und menschliche Tugend. Während sie Gottes Werk tun, ist die Arbeit von denen, die Beschneidung und Urteil unterzogen wurden, genauer als die Arbeit von denen, die nicht gerichtet wurden. Jene, die keinem Urteil unterzogen wurden, drücken nichts Anderes als menschliches Fleisch und menschliche Gedanken aus. Diese sind mit einer Menge menschlicher Intelligenz und angeborener Talente vermischt. Sie sind nicht der exakte Ausdruck des Menschen von Gottes Werk. Die Menschen, die ihnen folgen, werden durch ihr angeborenes Kaliber vor sie gebracht. Da sie zu viele Ansichten  und Erfahrungen des Menschen, die von Gottes ursprünglicher Bedeutung getrennt sind und zu weit von ihr abweichen, ausdrücken, kann die Arbeit dieser Art von Personen die Menschen nicht vor Gott, sondern nur vor ihn bringen. Diejenigen, die nicht der Beschneidung und dem Gericht ausgesetzt waren, sind also nicht geeignet, Gottes Werk auszuführen. Die Arbeit eines qualifizierten Arbeiters kann die Menschen auf den richtigen Weg bringen und ihnen ermöglichen, tiefer in die Arbeit einzudringen. Die Arbeit, die er leistet, kann Menschen vor Gott bringen. Weiterhin kann sich seine Arbeit von Person zu Person unterscheiden. Sie ist nicht an Regeln gebunden und erlaubt den Menschen Befreiung und Freiheit. Darüber hinaus können sie allmählich im Leben wachsen und immer tiefer in die Wahrheit eindringen. Die Arbeit eines unqualifizierten Arbeiters bleibt weit zurück – seine Arbeit ist albern. Er kann nur Menschen in Regeln bringen. Was er von den Menschen verlangt, unterscheidet sich nicht zwischen den einzelnen Menschen. Seine Arbeit richtet sich nicht nach den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen. In dieser Art Arbeit gibt es zu viele Regeln und zu viele Glaubenslehren. Sie kann die Menschen nicht in die Wirklichkeit oder in die normale Praxis des Wachstums im Leben führen. Sie kann den Menschen nur ermöglichen, sich an ein paar nutzlose Regeln zu halten. Diese Art der Leitung kann die Menschen nur in die Irre leiten. Er leitet dich, damit du so wie er wirst. Er kann dich in das bringen, was er hat und ist.
 
Um zu erkennen, ob die Leiter qualifiziert sind, müssen sich die Nachfolger den Weg, den sie leiten und das Ergebnis der Arbeit der Leiter ansehen. Sie müssen darauf achten, ob die Nachfolger die Grundsätze in Übereinstimmung mit der Wahrheit erhalten und ob sie Wege der Praxis aufgezeigt bekommen, die geeignet sind, damit sie verwandelt werden können. Du solltest zwischen den verschiedenen Arbeiten verschiedener Arten von Menschen unterscheiden und kein törichter Nachfolger sein. Dies wirkt sich auf den Umstand deines Eintritts aus. Wenn du ausserstande bist, zu unterscheiden, wessen Führung einen Weg zeigt und wessen nicht, wirst du leicht getäuscht werden. All dies ist in direktem Zusammenhang mit deinem eigenen Leben.
 
Es gibt zu viel Natürliches in der Arbeit von unvollkommenen Menschen; zu viel des menschlichen Willens ist darin vermischt. Ihre Wesenheit ist Natürlichkeit, das, womit sie geboren werden, nicht das Leben nach dem Umgang oder die Wirklichkeit nach der Verwandlung. Wie kann diese Art von Person diejenigen unterstützen, die nach dem Leben streben? Das ursprüngliche Leben des Menschen ist seine angeborene Intelligenz oder Begabung. Diese Art der Intelligenz oder Begabung ist ziemlich weit von den genauen Anforderungen, die Gott an den Menschen hat, entfernt. Wenn ein Mensch nicht vervollkommnet und seine verdorbene Disposition nicht beschnitten und behandelt wurde, wird es zwischen dem, was er ausdrückt und der Wahrheit eine grosse Lücke geben. Das Ausgedrückte wird mit vagen Dingen, wie seinen Phantasien oder einseitigen Erfahrungen vermischt sein. Egal wie er arbeitet, die Menschen werden das Gefühl haben, dass es kein Gesamtziel und keine Wahrheit gibt, die für den Eintritt aller Menschen geeignet wären. Die Mehrzahl der Forderungen an die Menschen verlangen, dass sie in ihrem Tun über sich hinausgehen. Sie werden über die Grenze ihrer Fähigkeiten gebracht. Das ist die Arbeit des menschlichen Willens. Die verdorbene Disposition des Menschen, seine Gedanken und seine Vorstellungen erfüllen seinen ganzen Körper. Der Mensch wird weder mit dem Instinkt, die Wahrheit auszuüben, geboren, noch hat er den Instinkt, die Wahrheit direkt zu verstehen. Wenn diese Art von natürlicher Person arbeitet, ist dies dann in Kombination mit der verdorbenen Disposition des Menschen nicht eine Unterbrechung?
 
Ein Mensch, der perfektioniert wurde, hat Erfahrung mit der Wahrheit, die die Menschen verstehen sollten und er kennt ihre verdorbene Disposition, so dass die vagen und unrealistischen Dinge in seiner Arbeit weniger werden, was bedeutet, dass die Wahrheit, die er ausdrückt, genauer und realistischer wird. Insbesondere die Gedanken im Verstand des Menschen blockieren das Werk des Heiligen Geistes. Der Mensch hat eine reiche Phantasie und vernünftige Logik und alte Erfahrung im Umgang mit Angelegenheiten. Wenn diese nicht beschnitten und korrigiert werden, sind sie Hindernisse für die Arbeit. Die Arbeit des Menschen und ganz speziell die der unvollkommenen Menschen, kann deshalb die genaueste Ebene nicht erreichen.
 
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