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Tagebuch

 


02. April 2018
jom scheni - 17. Nissan 5778 - das göttliche Prinzip

Betet ohne Unterlass! - Jeder Atemzug ein Gebet!

Nachdem ich am 13. November 2017 aus der 7. und letzten Psychiatrie entlassen wurde, suchte ich schnellstmöglich einen Arzt auf, um mir mit einem ärztlichen Attest die weitere Gültigkeit meines Auto-Führerausweis zu sichern. Die untersuchende Person, dem Akzent nach war er ein aus dem Osten stammender Ausländer, fragte mich gründlich aus. Nach bestem Wissen und Gewissen verheimlichte ich ihm nichts. Fast am Schluss fragte er mich, ob ich viel bete, worauf ich antwortete: "Jeder Atemzug ein Gebet".

Später wurde ich vom Straßenverkehrsamt aufgefordert, meinen Führerausweis einzureichen, damit er korrigiert werden könne. Im Begleitschreiben zum retournierten Ausweis stand, dass ich nur noch einen Vorbehalt als Brillenträger wegen meiner Kurzsichtigkeit habe. Offenbar wurde ein weiterer Vorbehalt im Zusammenhang mit meiner psychischen Behinderung entfernt. Das hat mich glücklich gestimmt. Gerne bezahlte ich die 20 Franken für die neu ausgestellte Karte.

 
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