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Tagebuch

 


14. September 2015
jom scheni - 1. Tischri 5776 - darf JAHWEH nicht?

"Denn DU darfst meine Seele nicht der Unterwelt überlassen!" (Psalm 16,10a, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

כי לא-תעזב נפשי לשאול

ki lo-taasow nafschi lisch'ol

Im Zusammenhang mit den Geboten ist das hebräische "lo" das strengste Verbot überhaupt. Das weiß ich aus den grammatikalischen Erklärungen des Losungsbuches.

Es befremdet mich, dass ich JAHWEH etwas verbieten solle. Andererseits steht ER SELBST ja hinter Seinem Wort.

Nun, es gibt hier zwei Erklärungsmöglichkeiten:
 

  1. Mein Bruder ist hindurchgeführt worden und lebt jetzt in einem anderen Raum.
  2. Die Entrückung
    Ich weiß es zwar nicht, aber ich glaube es. Folgende Überlegungen geben mir dazu die Hoffnung: Obgleich mein Bruder und ich in 'zwei verschiedenen Welten' leben, haben wir noch eine gemeinsame, große Aufgabe vor uns. Wir sollen Bankmanager werden. Ich stelle mir vor, dass diese Aufgabe zeitlich nicht beschränkt ist. JAHWEH weiß es! Das genügt mir.
     

JAHWEH, der Unfassbare, ordnet sich den Menschen unter, die Seinen Willen tun. Das ist für mich ein ganz neuer Gedanke, der aber zum neuen Jahr 5776 passt.

 
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