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Tagebuch

 


21. Mai 2017
jom rischon - 25. Iyar 5777 - die Halachah, das Gehen an der Hand des Himmlischen Vaters

3h04': Ein leichter Wadenkrampf rechts lässt mich aufstehen.

Der gestrige Tag geht offenbar nahtlos weiter.

 

Die Tageslosung in 1. Könige 3,5-9:

5 In Gibeon erschien der HERR dem Salomo bei Nacht im Traum. Und Gott sprach: Bitte, was ich dir geben soll! 
6 Und Salomo sprach: Du hast deinem Knecht, meinem Vater David, große Gnade erwiesen, wie er denn vor dir gewandelt ist in Wahrheit und Gerechtigkeit und mit aufrichtigem Herzen dir gegenüber, und du hast ihm diese große Gnade bewahrt und ihm einen Sohn gegeben, der auf seinem Thron sitzt, wie es an diesem Tag [offenbar] ist. 
7 Weil du nun, o HERR, mein Gott, deinen Knecht zum König gemacht hast anstelle meines Vaters David, ich aber ein junger Bursche bin, der weder aus- noch einzuziehen weiß; 
8 und weil dein Knecht mitten unter deinem Volk ist, das du erwählt hast, einem Volk, das so groß ist, dass es vor Menge niemand zählen noch berechnen kann — 
9 so gib du deinem Knecht doch ein verständiges Herz, dass er dein Volk zu richten versteht und unterscheiden kann, was Gut und Böse ist. Denn wer kann dieses dein großes Volk richten?
(Schlachter Bibel 2000)
 
 
 
 
Gott führt auf ganz unterschiedliche Weise. Gestern war es ein Gespräch von JAHWEH mit Mose und heute ist es ein Traum des jungen Königs Salomo.
 

Träume sind auch in meinem Leben eine wichtige Sache, aber ich merke, dass ich mich in einer neuen Lebensphase befinde. Ich muss die neue Geheimwissenschaftssprache erlernen und lehren. Das wurde mir in der kürzlichen Psychiatriephase deutlich.

Darin gleiche ich dem jungen König Salomo. Ich fühle mich ziemlich hilflos; aber wichtig ist mir das Vertrauen in unseren Himmlischen Vater:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

Nun bin ich also auf das neue Pfarrehepaar gespannt, das den Gottesdienst in der Kirche leiten wird.

 

Um 4 Uhr bin ich zurück im Bett. Im Kopf spüre ich einen leichten Druck.

Zwischen 5 und 6 Uhr träume ich wirr von einer Mietwohnung in den Bergen, deren Dauervertrag noch besteht, die aber von anderen Menschen benützt wird. Es gelingt mir nicht, gewünschte Sachen abzuholen. Es ist zum Verzweifeln. Ständig ändert das Szenario mit spielenden Kindern. Am Schluss tritt ein gepflegter Herr in Erscheinung der die Wohnung für 2 - 3 Jahre gemietet habe. Wir sind beide ratlos.

6h32': Leicht knurrender Bauch links.

6h51': Fröstelnd reiße ich mich los, um duschen zu gehen.

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Ich habe mich getäuscht; nicht das Pfarrehepaar hat den Gottesdienst geleitet, sondern die Pfarrfrau, Theologin, die erst im Laufe des Sommers ordiniert wird.

Für mich sehr erhellend der Predigttext: Jesaja 55,1-12:

1 Wohlan, ihr Durstigen alle, kommt her zum Wasser; und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch!
2 Warum wiegt ihr Geld ab für das, was kein Brot ist, und euren Arbeitslohn für das, was nicht sättigt? Hört doch auf mich, so sollt ihr Gutes essen, und eure Seele soll sich laben an fetter Speise!
3 Neigt eure Ohren und kommt her zu mir; hört, so wird eure Seele leben! Denn ich will euch einen ewigen Bund gewähren: die Gnadengüter Davids, die zuverlässig sind.
4 Siehe, ich habe ihn zum Zeugen für Völkerschaften bestimmt, zum Fürsten und Gebieter von Völkern.
5 Siehe, du wirst ein Volk berufen, das du nicht kennst, und ein Volk, das dich nicht kannte, wird dir zulaufen wegen des HERRN, deines Gottes, und um des Heiligen Israels willen, weil er dich herrlich gemacht hat.
6 Sucht den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, während er nahe ist!
7 Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; und er kehre um zu dem HERRN, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR;
9 sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
10 Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der isst -
11 genauso soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe!
12 Denn ihr werdet mit Freuden ausziehen und in Frieden geleitet werden; die Berge und Hügel sollen vor euch in Jubel ausbrechen und alle Bäume des Feldes in die Hände klatschen.
 (Schlachter Bibel 2000)

Bei GOTT gibt es keine Zufälle; auch der Predigttext ist keiner, spielt er im 3. Testament doch eine wesentliche Rolle.

Der Ehemann, ebenfalls Pfarrer, wird den Abendgottesdienst vom 3. Juni 2017, für mich Übergang in die neue Arbeitswoche, leiten.

 
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