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Tagebuch

 


11. Juni 2017
jom rischon - 17. Siwan 5777 - Sonntag der Trinität im Kirchenjahr

Tageslosung in Psalm 147,15:

"Der Seine Verheißung zur Erde schickt; sehr schnell läuft Sein Wort." (Eigenübersetzung)

השלח אמרתו ארץ עד-מהרה ירוץ דברו

hascholeach imrato aretz ad-meherah yarutz dwaro

 

Natürlich denke ich da zuerst an die Verheißung von Reichenschwand die ich 1980 im St. Johannis Konvent für mich persönlich genommen habe. Viel später habe ich dann gemerkt, dass sie alle Menschen angeht. Darum erscheint sie jetzt auch so oft im 3. Testament, meinem Tagebuch.

Der zweite Versteil der Tageslosung entspricht meiner Hoffnung auf eine schnelle Verbreitung des 3. Testaments. Dabei stütze ich mich auf ein Wort von Jesus zu seiner Wiederkunft, dass sich meine Internetseite wie ein Blitz über die ganze Erde verbreiten kann

 

Als reinkarnierter Satan gehe ich heute mit gemischten Gefühlen in die Kirche. Wie begegne ich der Sigristin, meiner zukünftigen Chefin? Als Kreuzträger Jesu, denke ich. Die Erfahrung kurz vor dem heutigen Aufstehen ermutigt mich dazu: Ich liege im Bett auf dem Rücken und erwarte den 6-Uhr Kirchenglockenschlag. Da bekomme ich ein Signal in der neuen Geheimwissenschaftssprache; ein feiner Stich geht von oben durch meinen linken Fuß; der Nagel, der den Fuß von Jesus am Kreuz durchbohrt!

 

Ich erlebe einen eindrücklichen Gottesdienst. Der Pfarrer predigt über Markus 1 ab Vers 21.

Jesus geht am Schabat in die Synagoge und lehrt in Vollmacht. Er heilt auch viele Menschen, vor allem von Dämonen Besessene, denen er verbietet, seine Identität zu offenbaren. Am Morgen, noch in tiefer Dunkelheit, geht Jesus an einen einsamen Ort um zu beten. Simon (Petrus) und andere folgen ihm und berichten Jesus, dass er von vielen Menschen gesucht wird. Darauf folgt die überraschende Antwort:
38 Und er spricht zu ihnen: Lasst uns in die umliegenden Orte gehen, damit ich auch dort verkündige; denn dazu bin ich gekommen!
39 Und er verkündigte in ihren Synagogen in ganz Galiläa und trieb die Dämonen aus.
 
(Schlachter Bibel 2000)

Nach der Erkenntnis des Pfarrers ist es wichtig, nicht bei gemachten (wunderbaren) Erfahrungen stehen zu bleiben. Wenn sie echt waren, braucht es keine ständigen Wiederholungen gleichartiger Ereignisse. Gottes Geist führt uns weiter, ist meine Erkenntnis. Dann gibt es keine Gefahr des Erstarrens.

Zum Glück war die Trinität mit keinem Wort Gegenstand des Gottesdienstes, ist diese doch nach meiner Erkenntnis die größte Irrlehre des Christentums. Der Sigristin bin ich locker begegnet.

 
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