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Tagebuch

 


08. März 2017
jom rewii - 10. Adar 5777 - Mittwoch - erste Eindrücke meiner neuen Umgebung

Als ehemaliger Klinikdirektor, sprich Verwaltungsdirektor des Diakonissenhauses Bethanien Zürich mit Krankenhaus und diversen Alters- und Pflegeheimen inkl. Béthanie Lausanne mit über 100 Betten, komme ich aus dem Staunen kaum heraus. Auf der Etage ist eine sog. Grundreinigung im Gange. Muss das wirklich sein in einer Psychiatrieklinik? Stundenlanges Arbeiten mit modernem Maschinenpark für kleinste Flächen. Mir tun die Steuergelder leid, die hier verschleudert werden.

Hingegen freut mich das Aufnahmegespräch mit dem leitenden Stationsarzt. Thema ist unter anderem meine neue Geheimwissenschaftssprache, die ich erlernen und andere, erlesene Personen, lehren darf. Dass es bei GOTT keine Zufälle gibt, belege ich mit 3 Ebenen:

1.
Jesus hat seinen Jüngern gesagt, dass all unsere Haare auf dem Kopf von Gott gezählt sind, und dass keines von ihnen ohne Seinen Willen auf den Boden fällt.

2.
Meinem Schwiegersohn erzählte ich an Weihnachten vor zwei Jahren, als wir bei ihm und meiner Tochter eingeladen waren, dass GOTT so groß sei, dass ER all unsere Mikroben, die guten und die bösen kenne - zwischen einer und zwei Milliarden - so dass ich bei einer Krankheit gelassen sein kann, dass nur Sein Wille geschieht.

3.
Hier stockt mein Gedächtnis und ich bitte den Arzt um etwas Geduld. Auch jetzt beim Schreiben sind mir die Begriffe nicht präsent. Nach Dämpfung meiner Emotionen erscheinen sie: "Ganglien" Mz., "Ganglion" Ez. Diese waren offenbar weitgehendes Thema des kürzlich verstorbenen "linken" Pfarrers Kurt Marti in Bern. In der letzten Gemeindebeilage zum Kirchenboten war eine Abbildung eines Ganglienklumpens zu sehen. Auf meine Frage an den leitenden Stationsarzt, wie viele solcher Dinger jeder Mensch habe, meinte dieser: So viele wie es Sterne am Himmel gibt!

Ja, auf solche Arten oder ähnliche, spricht GOTT zu uns. Der Arzt ist offensichtlich berührt. Immer wieder ändert sich auch die Sprache.

Nun bringt er das Thema auf meine zukünftige Nebenfrau. Was diese wohl denke über die Zukunft? Was kann sie überhaupt denken? "Wissen sie etwas über ihre Zukunft?" Sichtlich erheitert gibt er mir recht.

 
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