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Tagebuch

 


18. Oktober 2018
jom chamischi - 9. Cheschwan 5779 - Kundgebungen Gottes | Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst I Teil Eins

 

https://www.youtube.com/watch?v=7qUSQBRWLcM

 

Bei unserem letzten Treffen tauschten wir uns über ein sehr wichtiges Thema aus. Erinnert ihr euch daran, was es war? Lasst es Mich wiederholen. Das Thema unserer letzten Gemeinschaft war: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst. Ist das ein wichtiges Thema für euch? Welcher Teil ist für euch am wichtigsten? Gottes Werk, Gottes Disposition oder Gott Selbst? Was interessiert euch am meisten? Welchen Teil möchtet ihr am meisten hören? Ich weiss, dass es schwierig für euch ist, diese Frage zu beantworten, denn die Disposition Gottes kann in jedem Aspekt Seines Werkes gesehen werden, und Seine Disposition ist in Seinem Werk immer und überall offenbart und präsentiert in Wirklichkeit Gott Selbst; in Gottes allumfassendem Führungsplan sind Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst, voneinander untrennbar. Der Inhalt unserer letzten Gemeinschaft über Gottes Werk waren Erzählungen der Bibel, die sich vor langer Zeit ereigneten. Es waren alles Geschichten über den Menschen und Gott, und sie passierten dem Menschen und gleichzeitig waren die Teilnahme und der Ausdruck Gottes beteiligt, sodass diese Geschichten besonderen Wert und Bedeutung für die Gotteskenntnis haben. Kurz nachdem Er die Menschheit erschaffen hatte, begann Gott Sich mit dem Menschen zu beschäftigen und mit dem Menschen zu reden und Seine Disposition begann dem Menschen gegenüber zum Ausdruck gebracht zu werden. Mit anderen Worten, als Gott Sich zum ersten Mal mit der Menschheit beschäftigte, fing Er an, dem Menschen ununterbrochen Seine Wesenheit und das, was Er hat und ist, bekannt zu machen. Unabhängig davon, ob die Menschen von damals oder die Menschen von heute in der Lage sind, es zu erkennen oder zu verstehen, spricht Gott mit den Menschen und wirkt unter den Menschen, offenbart Seine Disposition und bringt Seine Wesenheit zum Ausdruck – was eine Tatsache ist und von niemandem bestritten werden kann. Das bedeutet auch, dass Gottes Disposition, Gottes Wesenheit und das, was Er hat und ist, ständig hervordringt und offenbart wird, während Er mit dem Menschen arbeitet und Sich mit ihm befasst. Er hat niemals etwas vor dem Menschen verborgen oder verheimlicht, sondern veröffentlicht stattdessen Seine eigene Disposition und macht sie bekannt, ohne etwas zurückzuhalten. So hofft Gott, dass der Mensch Ihn kennen und Seine Disposition und Wesenheit verstehen kann. Er möchte nicht, dass der Mensch Seine Disposition und Seine Wesenheit als ewige Geheimnisse behandelt, und Er will auch nicht, dass die Menschheit Gott als ein Rätsel betrachtet, das niemals gelöst werden kann. Erst wenn die Menschheit Gott kennt, kann der Mensch den Weg nach vorne kennen und die Führung Gottes akzeptieren, und nur eine solche Menschheit kann wirklich unter der Herrschaft Gottes leben und im Licht leben und unter Gottes Segen leben. Gottes hervorgebrachte und offenbarte Worte und Disposition repräsentieren Seinen Willen, und sie repräsentieren auch Seine Wesenheit.
 
Wenn Gott sich mit dem Menschen beschäftigt, ganz gleich, was Er sagt oder tut oder welche Disposition Er offenbart, und ganz gleich, was der Mensch von Gottes Wesenheit und was Er hat und ist sieht, repräsentiert all dies Gottes Willen für den Menschen. Unabhängig davon, wie viel der Mensch erkennen, nachvollziehen oder verstehen kann, es repräsentiert alles den Willen Gottes -  Gottes Willen für den Menschen. Das ist unbestreitbar! Der Wille Gottes für die Menschen ist, wie Er verlangt, dass Menschen sind, was Er verlangt, dass sie tun, wie Er verlangt, dass sie leben, und wie Er verlangt, dass sie dazu fähig sind, die Erfüllung von Gottes Willen zu vollbringen. Sind diese Dinge von Gottes Wesenheit untrennbar? Mit anderen Worten, Gott bringt Seine Disposition und alles was Er hat und ist gleichzeitig mit den Forderungen an die Menschen vor. Es gibt keine Falschheit, keinen Vorwand, keine Verschleierung und keine Verschönerung. Doch warum ist der Mensch unfähig zur Kenntnis und warum hat er niemals die Disposition Gottes deutlich wahrnehmen können? Und warum hat er niemals den Willen Gottes erkannt? Das, was von Gott offenbart und vorgebracht wird, ist das, was Gott Selbst hat und ist, und ist jedes Bruchstück und jede Facette Seiner wahren Disposition – warum kann der Mensch das also nicht sehen? Warum ist der Mensch nicht zu eingehender Kenntnis imstande?
 
Dafür gibt es einen wichtigen Grund.
Und was ist dieser Grund?
Seit der Zeit der Schöpfung hat der Mensch Gott nie wie Gott behandelt.
 
Ganz zu Beginn, ungeachtet dessen, was Gott im Hinblick auf den Menschen getan hatte, den Menschen, der soeben erschaffen wurde, behandelte der Mensch Ihn als nichts weiter als einen Gefährten, als jemanden, auf den man sich verlassen konnte, und hatte keine Kenntnis oder kein Verständnis  von Gott. Das heisst, er wusste nicht, dass das, was durch dieses Wesen hervorgebracht wurde – dieses Wesen, auf das er sich als sein Begleiter verliess und das er als solchen erachtete – die Wesenheit Gottes war, noch wusste er, dass dieses Wesen der Eine war, der über alle Dinge herrscht. Einfach ausgedrückt, die Menschen dieser Zeit erkannten Gott ganz und gar nicht. Sie wussten nicht, dass die Himmel und die Erde und alle Dinge von Ihm gemacht worden waren, und sie wussten nicht, woher Er kam, und darüber hinaus, was Er war. Natürlich verlangte Gott damals von den Menschen nicht, Ihn zu kennen oder Ihn zu verstehen oder alles zu verstehen, was Er tat, oder von Seinem Willen unterrichtet zu sein, denn das war ganz zu Beginn, nach der Schöpfung der Menschheit. Als Gott mit den Vorbereitungen für das Werk des Zeitalters des Gesetzes begann, vollbrachte Gott einige Dinge am Menschen und begann auch einige Forderungen an den Menschen zu stellen, indem Er ihm erzählte, wie man Gott Opfergaben darbringt und wie man Ihn anbetet. Erst dann erlangte der Mensch ein paar einfache Vorstellungen von Gott, erst dann erkannte er den Unterschied zwischen Mensch und Gott, und dass Gott der Eine war, der die Menschheit erschaffen hatte. Als der Mensch wusste, dass Gott Gott und der Mensch Mensch war, entstand eine gewisse Distanz zwischen ihm und Gott, und doch verlangte Gott nicht ein grosses Wissen oder ein tiefes Verständnis von Ihm zu haben. So stellt Gott unterschiedliche Anforderungen an den Menschen, je nach Stufen und Umständen Seines Werkes. Was erkennt ihr darin? Welchen Aspekt von Gottes Disposition sehr ihr? Ist Gott wirklich? Sind Gottes Forderungen an den Menschen angemessen? Ganz zu Anfang, nach Gottes Schöpfung der Menschheit, als Gott noch das Werk der Eroberung und der Vervollkommnung am Menschen vollbringen musste und nicht sehr viele Worte zu ihm gesprochen hatte, verlangte Er wenig vom Menschen. Ungeachtet dessen, was der Mensch tat und wie er sich benahm – auch wenn er einige Dinge tat, die Gott beleidigten – verzieh Gott ihm alles und übersah alles. Weil Gott wusste, was Er dem Menschen gegeben hatte und wusste, was im Menschen war, kannte Er somit die Richtlinien der Forderungen, die Er an die Menschen stellen sollte. Auch wenn der Standard Seiner Anforderungen damals sehr niedrig war, bedeutet dies nicht, dass Seine Disposition nicht gross war oder dass Seine Weisheit und Allmacht nur leere Worte waren. Für den Menschen gibt es nur einen Weg, Gottes Disposition und Gott Selbst zu kennen, indem er den Schritten von Gottes Werk der Führung und der Erlösung der Menschheit folgt und die Worte akzeptiert, die Gott der Menschheit mitteilt. Wenn der Mensch wüsste, was Gott hat und ist und Gottes Disposition kannte, würde er Gott dann noch immer bitten, ihm Seine wahre Person zu zeigen? Der Mensch wird es nicht tun und es nicht wagen, denn nachdem er Gottes Disposition begriffen hat und was Er hat und ist, wird der Mensch bereits den wahren Gott Selbst und bereits Seine wirkliche Person gesehen haben. Dies ist das unvermeidliche Ergebnis. Während Gottes Werk und Plan unablässig voranschritten und nachdem Gott den Bund des Regenbogens mit dem Menschen geschlossen hatte, als Zeichen dafür, dass Er die Welt niemals mehr durch Überschwemmungen zerstören würde, hatte Gott ein immer dringenderes Verlangen danach, diejenigen für sich zu gewinnen, die mit Ihm eins sein konnten. Auch hatte Er einen immer dringenden Wunsch, diejenigen für sich zu gewinnen, die in der Lage waren, Seinen Willen auf Erden auszuführen und darüber hinaus eine Gruppe von Menschen zu gewinnen, die imstande waren, sich von den Mächten der Finsternis zu befreien und nicht durch Satan gefesselt zu werden und in der Lage waren, auf Erden für Ihn Zeugnis abzulegen. Eine solche Gruppe von Menschen zu gewinnen, war Gottes langer Wunsch, das, auf was Er seit der Zeit der Schöpfung gewartet hatte. So blieben, unabhängig von Gottes Einsetzen von Überschwemmungen, um die Welt zu zerstören oder von Seinem Bund mit den Menschen, Gottes Wille, Denkweise, Plan und Hoffnungen, alle gleich. Was Er tun wollte, wonach Er sich schon lange vor der Schöpfung gesehnt hatte, war, die Menschen für sich zu gewinnen, die Er für sich zu gewinnen wünschte – um eine Gruppe von Menschen zu gewinnen, die in der Lage war, Seine Disposition zu begreifen und zu kennen und Seinen Willen zu verstehen, eine Gruppe, die imstande war, Ihn anzubeten. Solch eine Gruppe von Menschen ist wirklich in der Lage, Zeugnis für Ihn abzulegen, und sie sind gewissermassen Seine Vertrauten.
 
Heute wollen wir damit fortfahren den Spuren Gottes nachzugehen und den Schritten Seines Werkes zu folgen, um Gottes Gedanken und Ideen und alles, was mit Gott zu tun hat, aufzudecken, wovon alles so lange „aufbewahrt“ worden sind. Durch diese Dinge werden wir  die Disposition Gottes kennen lernen, die Wesenheit Gottes verstehen, Gott in unser Herz lassen, und jeder von uns wird langsam Gott näher kommen und wir werden unsere Distanz zu Gott verringern. Ein Teil dessen, worüber wir das letzte Mal gesprochen haben, bezog sich darauf, warum Gott einen Bund mit dem Menschen schloss. Dieses Mal werden wir Gemeinschaft über die Passagen der unten aufgeführten halten. Beginnen wir mit dem Lesen der heiligen Schriften.
 
  1. Abraham

1. Gott verspricht Abraham einen Sohn zu geben

(Genesis 17,15-17) Und Gott sprach abermals zu Abraham:
Du sollst dein Weib Sarai nicht mehr Sarai heissen, sondern Sara soll ihr Name sein. Denn ich  will sie segnen, und auch von ihr will Ich dir einen Sohn geben; denn Ich will sie segnen, und Völker sollen aus ihr werden und Könige über viele Völker.
Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte, und sprach in seinem Herzen: Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden, und Sara, neunzig Jahre alt, gebären?

(Genesis 17,21-22) Aber meinen Bund will ich aufrichten mit Isaak, den dir Sara gebären soll um diese Zeit im andern Jahr. Und er hörte auf, mit ihm zu reden. Und Gott fuhr auf von Abraham.
 
2. Abraham opfert Isaak

(Genesis 22,2-3)  Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde. Da stand Abraham des Morgens früh auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging an den Ort, davon ihm Gott gesagt hatte.
 
(Genesis 22,9-10) Und als sie kamen an die Stätte, die Gott ihm gesagt hatte, baute Abraham daselbst einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz und reckte seine Hand aus und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete.        
 
Niemand kann das Werk beeinträchtigen, das Gott zu tun beschliesst
 
Also, ihr habt alle gerade die Geschichte von Abraham gehört. Er wurde von Gott auserwählt, nachdem die Flut die Welt zerstört hatte, sein Name war Abraham, und als er hundert Jahre alt war, und seine Frau Sarah neunzig, kam Gottes Verheissung zu ihm. Welche Verheissung hat Gott ihm gemacht? Gott verhiess das, was in der heiligen Schrift erwähnt wird: „Denn ich will sie segnen und auch von ihr will ich dir einen Sohn geben.“ Was war der Hintergrund der Verheissung Gottes, ihm einen Sohn zu geben? Die Schriften liefern folgende Schilderung: „Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte, und dachte in seinem Herzen: Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden, und Sarah, neunzig Jahre       alt, gebären?“
 
Mit anderen Worten, dieses alte Paar war zu alt, um Kinder zu gebären. Und was tat Abraham, nachdem Gott ihm Sein Versprechen gegeben hatte? Er fiel lachend auf sein Gesicht und sagte zu sich selbst: „Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden?“ Abraham glaubte, dass es unmöglich sei – was bedeutete, dass er glaubte, dass Gottes Verheissung an ihn nichts weiter als ein Witz war. Aus Sicht des Menschen war dies vom Menschen unerreichbar und ebenso unerreichbar und unmöglich für Gott. Vielleicht war es für Abraham lächerlich: Gott schuf den Menschen, aber es stellt sich heraus, dass Er nicht weiss, dass jemand, der so alt ist, unfähig ist Kinder zu gebären; Er denkt, Er kann mir gewähren ein Kind zu gebären, Er sagt, dass Er mir einen Sohn geben wird – das ist gewiss unmöglich. Und so fiel Abraham auf sein Gesicht und lachte und dachte sich: Unmöglich – Gott scherzt mit mir, das kann nicht wahr sein! Er nahm Gottes Worte nicht ernst. Was für ein Mensch war Abraham also in Gottes Augen? (Gerecht) Wo stand, dass er gerecht war? Ihr denkt, dass alle, die Gott ruft, und Menschen, die Gott begleiten, gerecht und vollkommen sind. Ihr haltet euch an Glaubenslehre fest! Ihr müsst klar sehen, dass Gott, wenn Er jemanden definiert, dies nicht willkürlich tut. Hier hat Gott nicht gesagt, dass Abraham gerecht war. In Seinem Herzen hat Gott für jeden Menschen Richtlinien. Obwohl Gott nicht sagte, welche Art von Mensch Abraham war, welche Art von Glauben an Gott hatte Abraham hinsichtlich seine Verhaltens? War er ein wenig abstrakt? Oder hatte er einen grossen Glauben? Nein das hatte er nicht! Sein Gelächter und seine Gedanken zeigten, wer er war, wer er war, also ist euer Glaube, dass er gerecht war, nur eure Fantasievorstellung, es ist die blinde Anwendung von Glaubenslehre, es ist eine verantwortungslose Würdigung. Hat Gott Abrahams Lachen und seine kleinen Äusserungen gesehen, wusste Er von ihnen? Gott wusste es. Aber würde Gott das ändern, was Er beschlossen hatte zu tun? Nein!
 
Als Gott plante und beschloss, dass Er diesen Menschen auserwählen würde, war die Angelegenheit bereits vollbracht. Weder die Gedanken des Menschen, noch sein Verhalten würden im geringsten Mass Gott beeinflussen oder beeinträchtigen; Gott würde Seinen Plan nicht willkürlich ändern, noch würde Er Seinen Plan wegen des Verhaltens eines Menschen durcheinander bringen, das möglicherweise sogar töricht sein könnte. Was steht denn also in der Genesis 17,21-22? „Aber meinen Bund will ich aufrichten mit Isaak, den dir Sarah gebären soll um diese Zeit im andern Jahr. Und er hörte auf mit ihm zu reden. Und Gott fuhr auf von Abraham.“ Gott schenkte dem, was Abraham sagte, keinerlei Beachtung. Und was war der Grund für Sein Nichtbeachten? Er war, dass Gott damals nicht verlangte, dass der Mensch von grossem Glauben sei, dass er zu grosser Gotteskenntnis fähig sei, oder dass er zudem verstehen könne, was von Gott getan und gesagt worden war. So verlangte Er nicht, dass der Mensch gänzlich verstand, was Er zu tun beschloss, oder welches Volk Er entschlossen war auszuwählen oder die Prinzipien Seines Handelns, denn die Statur des Menschen war einfach unzulänglich. Zu dieser Zeit betrachtete Gott das, was Abraham tat und wie er sich verhielt, als normal. Er verurteilte und rügte es nicht, sondern sagte nur: „Sarah soll dir um diese Zeit im andern Jahr Isaak gebären.“ Für Gott wurde dies, nachdem Er diese Worte verkündigt hatte, Schritt für Schritt wahr. In Gottes Augen war das, was durch Seinen Plan vollbracht werden sollte, bereits erreicht. Und nachdem die Vorkehrungen dafür abgeschlossen waren, ging Gott fort.
 
Was der Mensch tut oder denkt, was der Mensch versteht, die Pläne des Menschen – Gott hat nichts damit zu schaffen. Alles geschieht nach dem Plan Gottes, im Einklang mit den Zeiten und Stadien, die Gott festlegt. Das ist das Prinzip von Gottes Werk. Gott mischt sich nicht in das ein, was der Mensch denkt oder weiss, trotzdem verzichtet Er nicht auf Seinen Plan oder gibt Sein Werk deshalb auf, weil der Mensch nicht glaubt oder nicht versteht. Die Tatsachen werden also nach dem Plan und den Gedanken Gottes verwirklicht. Das ist genau das, was wir in der Bibel sehen: Gott veranlasste, dass Isaak zu einer Zeit geboren wurde, die Er festgelegt hatte. Zeigen die Tatsachen, dass das Verhalten und Handeln des Menschen das Werk Gottes verhindert hat? Sie behinderten das Werk Gottes nicht! Haben der kleine Glaube des Menschen an Gott und seine Vorstellungen und Einbildungen hinsichtlich Gott, das Werk Gottes beeinflusst? Nein, das haben sie nicht! Nicht im Geringsten!
 

Gottes Führungsplan wird von keinem Menschen, keiner Sache und von keiner Umgebung beeinträchtigt. Alles, was Er zu tun beschliesst, wird rechtzeitig und nach Seinem Plan vollendet und fertig gestellt werden und kein Mensch kann sich in Sein Werk einmischen. Gott schenkt einigen Dummheiten und Unwissenheiten des Menschen keine Beachtung und ignoriert sogar einiges an Widerstand und Vorstellungen des Menschen Ihm gegenüber; stattdessen verrichtet Er bedingungslos das Werk, das Er verrichten muss. Das ist Gottes Disposition und ein Spiegelbild Seiner Allmacht.

 
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