DE | EN
Alle Tagebucheinträge

Tagebuch

 


24. August 2018
Erew Schabat - 14. Elul 5778 nach Schabat-Beginn - Kann die Schweiz die erwarteten Früchte erbringen?

Im Tagebuch, dem 3. Testament, habe ich schon etliche Male auf die Schweiz als von Gott auserwählte Nation hingewiesen; z.B. hier und hier. Kann das stimmen?

Das Editorial der neuesten Ausgabe der "Weltwoche" hat mich leicht depressiv gestimmt. Inhaber und Chefredaktor Roger Köppel, titelt:

"Faustrecht

Die Schweiz verroht, weil sie verludert."


Er erwähnt zwei konkrete Ereignisse, wie die Schweiz verludert, verdreckt, verroht, weil wir zuschauen und uns damit abzufinden scheinen:

  1. Strassenschlacht zwischen linksradikalen Hooligans und der Polizei im Gefolge einer Messerstecherei unter Afghanen und/oder Syrern
  2. Würgattacken in Bern
    Eine ehemalige SP-Stadträtin wurde Anfang Juni nach eigener Aussage von einem Kongolesen am Hals gepackt und bedroht, nachdem sie ihn und seine Freunde gebeten hatte, im Monbijoupark die Musiklautstärke aus den Boxen etwas herunterzuschrauben. Die Anzeige der Erziehungswissenschaftlerin wurde mit der Begründung zurückgewiesen, sie habe dem Schwarzen, weil sie ihn fotografiert habe, möglicherweise einen "Anlass für die Tätlichkeit" geliefert, sie sei also selber schuld.

Weiter schreibt Köppel:
Warum verludert die Schweiz? Weil es geht. Weil man es zulässt. Weil die Behörden unfähig oder unwillig sind, die öffentliche Ordnung kompromisslos aufrechtzuerhalten. Achtzig Polizisten waren an der Zürcher Seestrasse gegen die Messerstecher und die Hooligans im Einsatz. Es gab exakt eine Verhaftung. ... Dass sich das Faustrecht in der Schweiz so austobt wie am letzten Wochenende in Zürich, ist ein gellendes Alarmsignal. Viele scheinen es zu überhören im allgemeinen Getöse und Gebrüll. Die öffentliche Ordnung ist im Begriff, sich aufzulösen.

 

Im Anschluss an das bekannte Gleichnis von dem Hausherrn und den Weingärtnern (Matthäus 21,33ff) sagt Jesus im Vers 43:
"Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem (Heiden)Volk gegeben werden, das dessen Früchte bringt."

Wenn man die eingangs geschilderten Zustände mit den "Früchten" vergleicht, die die Schweiz aktuell bringt, werden meine depressiven Gefühle sicher nachvollziehbar. Aber ich lasse mich nicht entmutigen, weil ich an den allmächtigen Gott glaube, der in unserer Bundesverfassung erwähnt ist. Ich glaube an die weltweite Erweckung, die von Lindau (Schweiz) ausgehen wird und die Reformation vor 500 Jahren in den Schatten stellen wird.

 
icon Übersetzer gesucht
icon Seite drucken   icon Tagebuch RSS