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Tagebuch

 


14. April 2011
Donnerstag – mein „Esel“ ist destabilisiert

Unser ältester Sohn telefoniert relativ spät und teilt mir mit, dass er von seiner Psychiaterin einen Textvorschlag für die Fristwiederherstellung zu seiner Steuererklärung erhalten hat. Er schickt mir den Vorschlag per Mail und ich verspreche ihm einen Briefentwurf an das Steueramt zu erstellen. Aber mein „Esel“ stellt sich quer. Ich will die Kopie eines früheren Briefs an das Steueramt als Grundlage nehmen. Was sonst Sache kaum einer Sekunde ist, dauert. Der „Esel“ zeigt einen Kopiervorgang an der nicht enden will. Ich breche ab. Auch sonst ist der „Esel“ völlig destabilisiert.

Ich rufe den Sohn an und teile ihm mit, dass es mir wegen meines „Esels“ nicht möglich sei ihm den Brief noch am gleichen Abend zu formulieren. Ich bin auch müde und gehe ins Bett. Später wird mir klar, dass Gott durch den „Esel“ spricht. Ich soll meinem Sohn seine versäumte Arbeit nicht abnehmen. Er muss etwas lernen. Per Mail gebe ich ihm einige Stichworte, wie er vorgehen soll mit dem Brief. Ich werde seinen Entwurf dann prüfen.

 
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