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17. November 2011
Donnerstag - Glaube

Nach 23 h 15 weckt mich beißender Fußpilz am rechten Fuß. Wie ich mich krümme um zu kratzen, ergreift ein Krampf den linken Fuß. Blitzschnell drehe ich mich auf den Rücken. „Gott will mit mir reden“, geht mir durch den Kopf. Ich begebe mich auf die Knie am Fenster. Ein Gedanke: Ich hatte beim ins Bettgehen Gott um Erfahrungen gebeten, weil ich schon einige Tage nichts Besonderes erlebt und lange Zeit nach meiner Frau hatte. Welch schnelle Gebetserhörung!

Ich rezitiere Zefanja 3,14 und 3,15:
Juble Tochter Zion!

Rufe laut, Israel!
Freue dich und sei fröhlich von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem!
Der Ewige hat deine Strafgerichte weggenommen; hat beseitigt deinen Feind.
König Israels, der Ewige, ist in deiner Mitte.
Du (Tochter Jerusalem) musst kein weiteres Unheil fürchten.
(Eigenübersetzung)

Am 29. Oktober 2011 war das mein internes Los. Es hatte mich sehr an Sacharja 9,9 (13. Oktober 2011) und Sacharja 9,10 (27. Oktober 2011) erinnert. Aber „wer ist König?“ hatte ich mich am 29. Oktober 2011 gefragt und mir selber folgende Antwort gegeben: „Ich verstehe mich als Gottes Ebenbild und mir kommt mein Erleben vom 4. Mai 2009 in den Sinn. Gott braucht mich als Seinen Arm.“

Mir wird klar, dass mein Erleben auch viel mit Glauben zu tun hat, und dass dieser Priorität hat. Die Geschichte vom „ungläubigen Thomas“ in Johannes Kapitel 20 steigt in mir auf:
24 Thomas aber, einer von den Zwölfen, der Zwilling genannt wird, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
25 Da sagten ihm die anderen Jünger: Wir haben den Herrn gesehen! Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht an seinen Händen das Nägelmal sehe und meinen Finger in das Nägelmal lege und meine Hand in seine Seite lege, so werde ich es niemals glauben!
26 Und nach acht Tagen waren seine Jünger wiederum drinnen, und Thomas war bei ihnen. Da kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt in ihre Mitte und spricht: Friede sei mit euch!
27 Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
28 Und Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!
29 Jesus spricht zu ihm: Thomas, du glaubst, weil du mich gesehen hast; glückselig sind, die nicht sehen und doch glauben!
(Schlachter Bibel 2000)

Ja, Glauben ist für mich gefragt. Ich rezitiere auch Sacharja 9,9 und 9,10:
Frohlocke sehr, Tochter Zion!

Juble, Tochter Jerusalem!
Siehe, dein König will zu dir kommen.
Gerecht und siegreich ist er;
demütig, und reitet auf einem Esel
und auf einem jungen Esel,
einem Eselinnen-Jungen.
Und Ich (Gott) werde Streitwagen von Ephraim ausrotten und Rosse von Jerusalem,
und ausgerottet wird der Kriegsbogen.
Und er (Messias) wird sprechen:
Friede den Heidenvölkern!
Und seine Herrschaft reicht von Meer zu Meer und vom Strom (Euphrat) bis an die Enden der Erde.
(Eigenübersetzung)

 
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