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Tagebuch


12. Februar 2014
jom rewii - 12. Adar I 5774 - Mein Knecht bist du, Israel

Das interne Los in Jesaja 49,3 spricht doppelt an; einerseits den Propheten und andererseits das Volk Gottes:

ויאמר לי עבדי-אתה ישראל אשר-בך אתפאר

wayomer li awdi-atah yissrael ascher-becha etpaar

"Und ER sagte mir: 'Mein Knecht bist du, Israel, wo durch dich ICH Mich verherrlichen will'." (Eigenübersetzung)

Die Geschichte wiederholt sich. Wie zu der Zeit, als JAHWEH zu Jesaja gesprochen hat, ging es primär um das Volk, aber auch um Jesaja. Damals konnte das Volk nicht gesammelt werden (Vers 5). Jetzt kann es; die Zeit ist reif geworden. JAHWEH braucht Jehoschua jetzt als Erlöser Israels.

Und das Volk? - Verstreut auf der ganzen Erde, muss es gesammelt werden; wenn nötig mit Gewalt. Die Zeit der Fischer ist vorbei. Nun kommt die Zeit der Jäger. Gnade, Gott!

Schma Israel! Höre Israel! JAHWEH will Sich an dir verherrlichen!


2. Februar 2014
jom rischon - 2. Adar I 5774 - kehrt um!

Das interne Los in Jesaja 31,6 ist ein Ruf zur Umkehr:

שובו לאשר העמיקו סרה בני ישראל

schuwu laascher he'miku ssarah bnei yissrael

"Kehrt um, zudem sie den Abfall vertieft haben, Kinder Israels." (Eigenübersetzung)

Umkehr ist ein starkes Thema im Judentum. Mehrfach ist sie auch im Alten Testament thematisiert. Eindringlich ruft Jesaja 30,15:

"Denn so hat mein Herr, JAHWEH gesagt, der Heilige Israels:
Durch Umkehr und Ruhe könnte euch geholfen werden!
In der Ruhe und im Vertrauen wäre eure Macht!
Aber ihr habt nicht gewollt".
(Eigenübersetzung)

Es ist eine tragische Geschichte. Die Lösung des Problems ist da; aber ihr habt nicht gewollt! JAHWEH hat das vorausgesehen und Mose hat das Exil unter alle Völker verkündet, bevor sie schon ins verheißene Land eingetreten waren.

Und nun kommt der Erlöser Israels. Er verkündet im Auftrag Jahwehs die definitive Lösung.


31. Januar 2014
jom schischi - 30. Schewat 5774 - den Müden mit einem Wort unterstützen

Das interne Los in Jesaja 50,4 habe ich schon etliche Mal im Tagebuch erwähnt, wenn ich sehr früh erwacht bin. Heute will ich den Vers ganz schreiben:

אדני יהוה נתן לי לשן למודים לדעת לעות את-יעף דבר יעיר בבקר - בבקר יעיר לי אזן לשמע כלמודים

adonai YAHWEH natan li leschon limudim ladaat laut et-yaef dawar yair waboker - baboker yair li osen lischmoa calimudim

"Mein Herr, JAHWEH, hat mir eine Zunge Lernender gegeben, zu wissen zu unterstützen den Müden mit einem Wort. Er will am Morgen wecken. Am Morgen will Er mir das Ohr wecken, zu hören wie Lernende." (Eigenübersetzung)

Es hat immer einen besonderen Zweck, wenn mich JAHWEH früh weckt. Letztlich geht es darum, dass der "Lernende" als den ich mich verstehe, Müde unterstützen kann. Ich will mir das zu Herzen nehmen.


29. Januar 2014
jom rewii - 28. Schewat 5774 - die Spur des Gerechten ist gerade

Das interne Los in Jesaja 26,7+8 handelt vom Gerechten. Als einen solchen verstehe ich mich:

ארח לצדיק מישרים ישר מעגל צדיק תפלס עפ ארח משפטיך יהוה קוינוך
לשמך ולזכרך תאות-נפש

orach latzadik meischarim yaschar ma'gal tzadik tefaless af orach mischpatim YAHWEH kiwinucha
leschimcha ulesichrcha taawat-nafesch

"Der Pfad für den Gerechten ist Geradheit; gerade ist die Spur des Gerechten.
Du willst sie bahnen; selbst auf dem Pfad Deiner Gerichte, JAHWEH, haben wir auf Dich geharrt!
Nach Deinem Namen und nach Deinem Gedenken ist das Verlangen der Seele."
(Eigenübersetzung)

An der Hand des Himmlischen Vaters kann ich geradeaus gehen. Er bahnt mir den Weg, auch durch Gerichte. Ich denke dabei unter anderen an folgendes: Viermal Psychiatrieklinik; dreimal die Anstellung durch den Arbeitgeber gekündigt erhalten; Herzinfarkt, Herzoperation; fünf weitere Operationen; Lungenembolie; vier gebrochene Rückenwirbel; etc. etc.. Ich habe gelernt auf JAHWEH zu harren.

An Deinen Namen - JAHWEH, Ewiger - zu denken ist das Verlangen meines ganzen Wesens. Von DIR erwarte ich - Jehoschua - alles.


28. Januar 2014
jom schlischi - 27. Schewat 5774 - Jahwehs Königtum ist ein Königtum aller Ewigkeiten

Beim Aussortieren einer Tageslosung ist mir Psalm 145,13 aufs Herz gefallen:

מלכותך מלכות כל-עלמים
ומשלתך בכל-דור ודור

malchutcha malchut col-olamim umemscheltcha bechol-dor wador

"Dein Königtum ist ein absolut ewiges Königtum (wörtlich: aller Ewigkeiten),
und Deine Herrschaft (währt) von jedem Geschlecht zu Geschlecht."
(Eigenübersetzung)

Bei der gestrigen Bearbeitung einer Antwort an meine Patentochter habe ich auch die Allversöhnung als einen neuen Glaubensinhalt meinerseits erwähnt. In diesem Zusammenhang empfehle ich die Lektüre des Artikels "Gottes Plan für dieses Zeitalter" von E.F. Ströter (1846 - 1922), einem Bibellehrer der vor über 100 Jahren gelebt hat.

Die Allversöhnung wird nur von einer Minorität der Christen gelehrt. Ich empfinde sie persönlich als überaus entlastend von allen menschlichen Drohungen. Sie macht die eigentliche Liebe Jahwehs deutlich.


27. Januar 2014
jom scheni - 26. Schewat 5774 - meine Patentochter prüft mich

Meine Patentochter stellt mir zu meiner Internetseite verschiedene kritische Fragen. Besonders zu den Träumen fordert sie mich heraus:

"Wenn ich dein Tagebuch lese, habe ich manchmal den Eindruck, dass du die Wichtigkeit deiner Träume und deine eigene Interpretation über die Aussagen der Bibel stellst. Ich denke, wir müssen unsere (Tag- und Nacht-) Träume am Wort Gottes prüfen, und sie zurückweisen, wenn sie nicht mit ihm übereinstimmen.
Göttliche Eingebung an uns Menschen muss immer geprüft werden. Ein christlicher Berater (einer unserer Freunde) drückte es einmal so aus:
Wir prüfen, was wir von Gott hören wie folgt:
1. an Gottes Wort, der Bibel
2. im Gebet, damit der Heilige Geist bestätigen oder korrigieren kann
3. mit gläubigen Freunden, die auch beten und die Wahrheit erkennen können.

Irren ist menschlich, auch für Gläubige. Wenn man diese oberen Punkte nicht beachtet, läuft man Gefahr, sich selbst etwas einzubilden und vorzumachen. Ich habe mich auch schon geirrt. Ich habe auch manchmal nicht auf die Stimme des Heiligen Geistes gehört und dann die Konsequenzen davon gespürt! Wir sind alle nur Menschen und brauchen die Vergebung und Führung von Gott und die Hilfe von Mitmenschen."

 

Meine Antwort:

Ich bin prinzipiell mit Dir einverstanden. Die eigene Biografie hat aber auch einen Stellenwert. Mein erster, begnadeter Seelsorger, Dr. Hans Bürki seligen Angedenkens, Gründer der Vereinigten Bibelgruppen, hat mir noch während meiner ca. 10-jährigen Midlifekrise in den 80er Jahren die Wichtigkeit meiner Träume ans Herz gelegt und hat mich gelehrt, sie selber auszulegen. Ich erfahre auch Korrektur durch Träume; z.B. … (ich wollte Bezug nehmen auf einen schwierigen Traum, den ich am 12. September 2013 ins Tagebuch aufgenommen habe. Und was passiert? Mein „Esel“ stellt sich quer. Sämtliche in diesem Eintrag vorhandenen Links (7) reagieren beim Anklicken mit: 404 The requested page could not be found.) Für mich wird klar: JAHWEH korrigiert mich. Konsequenz: Ich lösche den ganzen Tagebucheintrag.

Als Nachfolger von Jesus von Nazareth verhalte ich mich möglichst und in zunehmendem Maß so, wie er es getan hat. Hatte sich Jesus je einem Menschen anvertraut und um Rat gebeten? Nein, er war ganze Nächte intensiv in Verbindung zu seinem Vater im Himmel. Erfahrungen, wie oben beschrieben, machen mich getrost das Gleiche zu wagen. Nicht, dass ich mich über Menschen erheben will. Ein Hauptanliegen von mir ist, vollkommen im Gehorsam und in der Demut vor JAHWEH zu werden. „Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist!“ (Matthäus 5,48; Schlachter Bibel 2000)

Du hast
manchmal den Eindruck, dass ich die Wichtigkeit meiner Träume und meine eigene Interpretation über die Aussagen der Bibel stellen würde, schreibst Du.

Das geschieht, wenn überhaupt, unbewusst. Die Bibel wird eben weitergeführt im neuen Weltzeitalter. Dazu folgende Feststellung im Tagebuch vom 17. Oktober 2011:

„Heute besucht mich ein ehemaliger Schulkollege, der seit Jahrzehnten in Amerika lebt und der via Facebook mit mir Kontakt aufgenommen und mir angekündigt hatte, mit mir Wein trinken zu wollen. Wir hatten nie eine persönliche Beziehung und sein Besuch erstaunt mich. Was kann der Grund sein? Er erzählt mir von Erlebnissen mit Juden, mehrheitlich negative. Meinerseits gebe ich Zeugnis von meinem Erleben (in Israel). Ernst findet, ich solle ein Buch schreiben. Ich weise auf mein Tagebuch hin. „Die Bibel wird neu geschrieben“, meint er leichthin. (Dieser Gedanke hat mir, unter anderen, in der darauf folgenden Nacht den Schlaf geraubt. Der Ausspruch meines Schulkollegen kommt mir wie derjenige eines Engels vor.)“

 

Zu den Träumen weise ich noch speziell auf drei Begebenheiten hin, die nach meinem Glauben von JAHWEH gewirkt wurden und die mit tief berührt haben:
 

  1. Im Lebenslauf steht unter anderem … „Ich mietete die Wohnung im April 2004 kurzerhand für drei Wochen. Diese Zeit entwickelte sich als persönliche Retraite in der ich viele Träume erhielt. Einer davon, eine hebräische Eingebung, bewegte mich besonders.": Mi misrachi YAH yischlach (von einem Orientalen wird JAHWEH senden). Wer dieser Orientale war und was er senden würde, blieb damals offen.
    Später entpuppte sich der Orientale als Bruder Yun, ein Chinese, der mir die lebenslängliche Berufung an den Juden von Gott übermittelte.
  2. Tagebuch vom 24. Juni 2012:
    … Nachträglich ist mir in den Sinn gekommen, dass heute „Johannistag“ ist. Am Johannistag 2007 hatte ich den Traum: „lech-lecha“ (Rechenschaftsbericht nach der "Lehre" 2.10.) Bei Gott gibt es keine Zufälle. Das bestätigt sich einmal mehr.
  3. Tagebuch vom 12. August 2011:
    … In letzter Zeit hat mich die Traumvision vom 2. Juni 2009 stark beschäftigt: „elohim watedaber“ (Rechenschaftsbericht nach der "Lehre" 3.11.) Ich habe den Bibelvers 1. Chronik 17,17, auf den sich die Traumvision bezieht, in Hebräisch auswendig gelernt und repetiert. Es ist auffallend wie unterschiedlich die Bibelübersetzungen mit diesem Vers umgehen und zum Teil wie hilflos. Ich habe mich mit den einzelnen Wörtern ausgiebig auseinandergesetzt und eine eigene Übersetzung gewagt:
    „Aber klein war dies in Deinen Augen, Gott! Und Du redetest über Deines Knechtes Haus in der Ferne. Und Du wirst mich sehen wie eine Wiederkehr des höchsten Menschen; Ewiger, Gott!“

Ob diese drei Träume der Bibel widersprechen und ob sie wirklich von JAHWEH sind oder von Seinem Feind, wird JAHWEH entscheiden.

 

Ich komme nicht umhin auf den (noch) nicht erfüllten Traum vom 22. Juli 2013 (Tagebuch) hinzuweisen. Nach dem 25. September 2013, dem Todestag Deines Vaters, meines Bruders, war ich tief verunsichert. War meine Berufung eine Illusion, fragte ich mich. Warum lässt mich JAHWEH so im Regen stehen? Meine Träume sind in aller Regel konsistent. Ich glaubte fest an die Erfüllung und glaube es eigentlich auch heute noch. Es liegt ein Geheimnis darüber. Ich glaube an die Verheißung von Reichenschwand:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest, und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“
 

Könnte die Erfüllung allenfalls mit der Auferweckung der Toten im Zusammenhang stehen? Ein Schlüsselvers ist für mich 1. Korinther 15,28. Im Zusammenhang die Verse 20-28 (Schlachter Bibel 2000):

20 Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt; er ist der Erstling der Entschlafenen geworden.
21 Denn weil der Tod durch einen Menschen kam, so kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen;
22 denn gleichwie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.
23 Ein jeder aber in seiner Ordnung: Als Erstling Christus; danach die, welche Christus angehören, bei seiner Wiederkunft;
24 danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, wenn er jede Herrschaft, Gewalt und Macht beseitigt hat.
25 Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
26 Als letzter Feind wird der Tod beseitigt.
27 Denn »alles hat er seinen Füßen unterworfen«. Wenn es aber heißt, dass ihm alles unterworfen ist, so ist offenbar, dass derjenige ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.

28 Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allen sei.


Ich will nicht spekulieren und lasse die Frage offen.


24. Januar 2014
jom schischi - 23. Schewat 5774 - ein neuer Geist ist verheißen

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Hesekiel 36,26a), die ich um den zweiten Versteil und um Vers 27 ergänze, ist dem gestrigen internen Los sehr ähnlich. Wenn in der Bibel etwas doppelt gesagt wird, dann hat es eine besondere Bedeutung:

ונתתי לכם לב חדש ורוח חדשה אתן בקרבכם והסרתי את-לב האבן משרכם ונתתי לכם לב בשר ואת-רוחי אתן בקרבכם ועשיתי את אשר-בחקי תלכו ומשפטי תשמרו ועשיתם

wenatati lachem lew chadasch weruach chadaschah eten bekirbchem wenatati lachem lew bassar weet-ruchi eten bekirbchem weassiti et ascher-bechukai telechu umischpati tischmru waassitem

"Und Ich werde euch ein neues Herz geben, und einen neuen Geist will Ich in euer Inneres geben.
Und Ich werde das Steinherz von eurem Leib entfernen, und Ich werde euch ein Fleischherz geben.
Und Meinen Geist will Ich in euer Inneres geben, und Ich werde tun, dass ihr in Meinen Gesetzen gehen könnt.
Und Meine Rechtssätze sollt ihr bewahren und sie tun!"
(Eigenübersetzung)

Dazu kann ich nur sagen: "Schma Israel; höre Israel!"


23. Januar 2014
jom chamischi - 22. Schewat 5774 - ein einiges und ein fleischernes Herz

Mein heutiges internes Los in Hesekiel 11,19+20 ist eine weitere der wunderbaren Verheißungen in der Bibel für das Volk Israel:

ונתתי להם לב אחד ורוח חדשה אתן בקרבם והסירתי לב האבן מבשרם ונתתי להם לב בשר למען בחקתי ילכו ואת-משפטי ישמרו ועשו אתם והיו-לי לעם ואני אהיה להם לאלהים

wenatati lahem lew echad weruach chadascha eten bekirbam wahassiroti lew haewen mibssaram wenatati lahem lew bassar lemaan bechukotai yelechu weet-mischpatai yischmru weassu otam wehayu-li leam waani ehyeh lahem le'lohim

"Und Ich werde ihnen ein einiges Herz geben, und einen neuen Geist will Ich in ihr Inneres geben!
Und Ich werde das Steinherz aus ihrem Leib entfernen, und Ich werde ihnen ein Fleischherz geben,
damit sie in Meinen Gesetzen gehen mögen und Meine Rechtssätze beachten können und sie tun werden.
Und sie werden Mir zum Volk sein, und Ich will ihnen zum Gott sein!
" (Eigenübersetzung)

JAHWEH will Seinem Volk Einheit geben, so wie die vier Arten vom Laubhüttenfest eine Einheit bilden. (Etrog (Zitrusfrucht), Palme (Lulaw), Myrte (Hassadim) und Weiden (Arawot).

Dann will Er Seinem Volk einen neuen Geist in ihr Inneres geben. Das geschieht mit der Wiedergeburt.
Ferner wird Er das Steinherz durch ein Fleischherz ersetzen, mit den entsprechenden Auswirkungen, wie sie Amos 5,24 fordert.

Das Volk Israel wird ein Gottesvolk sein, und JAHWEH will dem Volk Israel Gott sein.


19. Januar 2014
jom rischon - 18. Schewat 5774 - Das Volk im Finstern hat ein großes Licht gesehen.

Am heutigen Sonntag steht das interne Los in Jesaja 9,1:

העם ההלכים בחשך ראו אור גדול ישבי בארץ צלמות אור נגה עליהם

haam haholchim bachoschech rau or gadol yoschwei beeretz tzalmawet or nagah aleihem

"Das Volk, das im Finstern wandelt;
sie haben ein großes Licht gesehen.
Wohnende im Land der Todesschatten;
Licht ist über ihnen aufgestrahlt!"
(Eigenübersetzung)

In Jesus Christus hat die Welt, bzw. die Christenheit ein großes Licht gesehen. An den Juden, obwohl es aus ihrer Mitte stammt, ist dieses Licht aber im Wesentlichen vorbeigegangen. Im Brief an meine Schwester habe ich betont: Bibelworte können vielfach wirken, scheinbar zusammenhanglos. Als reinkarnierter Jesus von Nazareth nehme ich Jesaja 9,1 für mich in Anspruch. Wir Menschen sollen Licht sein, hat Jesus gesagt, und unser Licht nicht unter den Scheffel (Hohlmaßbehälter) stellen (Matthäus 5,14). JAHWEH gibt Seinem Volk, den Juden, nochmals eine Chance und durch Sein Volk auch der Welt. Lebendige Christen erwarten den König Messias.

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine beschreibt in Joel 4,16 die Geburtswehen der Neuen Welt. Im Losungsbüchlein steht allerdings nur der zweite Versteil. Hier der ganze Vers:

ויהוה מציון ישאג ומירושלם יתן קולו ורעשו שמים וארץ ויהוה מחסה לעמו ומעוז לבני ישראל

waYAHWEH mitzion yisch'ag umiruschalam yiten kolo weraaschu schamayim waaretz waYAHWEH machasse leamo umaos liwnei yissrael

"Und JAHWEH will von Zion her brüllen und von Jerusalem her will Er Seine Stimme bekannt geben.
Und es werden
erschüttert werden Himmel und Erde, aber JAHWEH ist Zuflucht Seinem Volk und Schutz den Söhnen Israels." (Eigenübersetzung)

Jerusalem wird damit zur Welthauptstadt. In den Medien ist sie es ja bereits heute! Die Geburt der Neuen Welt ist kein Spaziergang. Aber Sein Volk, und dazu gehören auch die erwachten Christen, werden bei JAHWEH Zuflucht und Schutz finden.


17. Januar 2014
jom schischi - 16. Schewat 5774 - Kraft des Geistes - JAH ist mein Lobgesang

Das interne Los in Micha 3,8a) hatte ich am 4. September 2002 durch meinen damaligen Seelsorger, dem es durch Eingebung geschenkt war, bekommen:

ואולם אנכי מלאתי כח את-רוח יהוה ומשפט וגבורה ...

weulam anochi mal'eti coach et-ruach JAHWEH umischpat ugwurah ...

"Ich aber bin voll Kraft des Geistes von JAHWEH und des Rechts und der Macht ..." (Eigenübersetzung)

Das gleiche Los hatte ich schon am 17. Mai 2011 zitiert. Ich fühle mich im "Hoch". Ist das vereinbar mit meinem Wunsch demütig zu werden? Damals ging es vor allem um den zweiten Versteil. In diesen Tagen bin ich gespannt, wie meine Internetseite bei den Lesern ankommt. Die Reaktion einer Nachbarin hat mich außerordentlich gefreut:

Lieber Eugen - Jehoschua,
Danke für den Einblick in deine Lebensgeschichte.
Ich bin beim Lesen ganz still geworden und habe versucht, deinen Weg zu verstehen.
Es ist wunderbar, wenn ein Mensch für sich so klare Zeichen erkennt, dass er sich sicher fühlt, einem gewählten Weg zu folgen.
Ich werde dich bei deinem neuen Namen nennen, Jehoschua.
Herzlichen Gruss
 

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 118,14 ist wie der Punkt auf dem i:

עזי וזמרת יה ויהי-לי לישוע

osi wesimrat YAH way'hi-li lischua

"Meine Kraft und Lobgesang ist JAH, und Er wurde mir zum Heil." (Eigenübersetzung)

 
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