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Tagebuch


11. Januar 2014
Schabat - 10. Schewat 5774 - Ein neues Kapitel in der Weltgeschichte wird aufgeschlagen.

Seit einigen Tagen stehe ich per E-Mail in der Auseinandersetzung mit meiner Schwester. Anlass gab ihr Angebot, mir das Buch von J. Meldau: "Der Messias in beiden Testamenten" zu schicken. Als ich mich im Internet umgesehen und in einem Buchauszug gelesen hatte, dass Meldau Jesus als Gott bezeichnet, war mir klar, dass ich das Buch nicht lesen wollte. Damit stieß ich bei meiner Schwester gar nicht auf Verständnis. Man könne sich über Meldau im Internet nicht richtig informieren, meinte sie. Dann wies sie auf die Auferweckung von Jesus hin, wie wenn ich das bezweifeln würde. Von mir wird diese Tatsache überhaupt nicht bestritten. Nachdem ich die zwei Gesalbten in Sacharja 4 als zwei Messiasse sowie meine Traumvision vom 2. Juni 2009 mit dem 2. Morgenstern am gleichen Morgen erwähnte, fand sie, dass ich Geschichtsklitterei betreibe. Ich solle aufhören, mich zusammenhanglos als Person in die Geschichte von Altem und Neuem Testament anhand von Träumen und Losungsworten zu setzen.

Darauf hin schreibe ich meiner Schwester folgende Mail:

Liebe ...
Offenbar meinst Du, dass ich nicht an die Auferweckung von Jesus glaube. Ich glaube, dass der Himmlische Vater Seinen Sohn auferweckt hat und dass Er ihm alles untertan gemacht hat; bis zur festgesetzten Zeit. In dieser Umbruchzeit befinden wir uns heute – in der Endzeit des Christentums. “Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allen sei.” (1. Korinther 15,28, Schlachter Bibel 2000) Wir befinden uns mitten im Paradigmenwechsel einer neuen Weltzeit.
 
Sacharja 4 verstehe ich nicht historisch-kritisch, sondern als Prophetie, die im Glauben anzunehmen ist. Entscheidend ist Gottes Geist. “Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist! spricht der HERR der Heerscharen.” (Sacharja 4,6) Und auch nicht durch Intellekt. “Vertraue auf den HERRN von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand; erkenne Ihn auf allen deinen Wegen, so wird Er deine Pfade ebnen.” (Sprüche 3,5+6) Ich vertraue JAHWEH, dem EINEN wahren Gott, der mir Seinen Geist gibt. Ich glaube, dass JAHWEH mir durch Seinen Geist die Traumvision vom 2. Juni 2009 über 1. Chronik 17,17 geschenkt hat. Rückblickend ist es für mich ein heiliges Geschehen, das ich mir nicht nehmen lasse. Das hat mit Geschichtsklitterei überhaupt nichts zu tun, sondern ist geistgewirkte Prophetie. Sacharja 4  ist ein Traum, das so genannte 5. Nachtgesicht Sacharjas; und eben Prophetie. Bibelworte können vielfach wirken, scheinbar zusammenhanglos. Das weiß man aus anderen Glaubensberichten. Die Bibel ist kein Geschichtsbuch und kein Sachbuch, sondern ein Glaubensbuch. Wesentlich ist der Glaube, der durch JAHWEH beantwortet wird. JAHWEH ist Schöpfer und Herr über Geist, Materie, Zeit, Raum und Ewigkeiten. Wir sollten nicht versuchen, Gott einzuengen. Meine Träume und die zu mir sprechenden Losungsworte sind nicht zusammenhanglos. Sie fallen mir von JAHWEH zu – so genannte “Zufälle”. Letztlich bestätigen sie meine Berufung an den Juden.
 
Dass mir Christen die Traumvision von 1. Chronik 17,17 nicht abnehmen werden, damit rechne ich. Ich habe aber eine Berufung an den Juden bekommen und nicht an den Christen. Die Juden werden vermutlich erfreut sein, von einem Christen zu hören, dass Jesus nicht Gott ist. Arius sah am Konzil von Nizäa als einziger klar. Dass er als Häretiker verurteilt wurde hatte weitreichende Konsequenzen und vertiefte den Graben zwischen Christen und Juden. Durch die Verbindung des Christentums mit dem Staatswesen von Kaiser Konstantin hat eine lange, traurige Geschichte begonnen, die Kirchengeschichte.
 
Mein Tagebucheintrag vom 28. Mai 2013 zeigt Dir meinen Glauben zu Trinität, Präexistenz und Reinkarnation.
 
Und nun, heute am Schabat dem 10. Schewat 5774 nach jüdischer Zeitrechnung, ist Ariel Scharon, der  als Haudegen bekannte frühere Premierminister Israels, aus dieser Zeit abberufen worden. Das bedeutet grünes Licht für den Online-Gang meiner Internetseite “Jehoschua”. Ein neues Kapitel in der Weltgeschichte wird aufgeschlagen.
 
Ich bete zu JAHWEH, dass dieser Dir und (deinem Mann) Augen und Herz öffnet!
Herzlich
Dein Bruder Eugen

11. Januar 2014
Samstag - JAHWEH, der EINE wahre Gott, will sich im Sammeln Seines Volkes heilig erweisen.

Das interne Los in Hesekiel 28,25 beflügelt meine Gedanken und Gefühle:

כה-אמר אדני יהוה בקבצי את-בית ישראל מן-העמים אשר נפצו בם ונקדשתי בם לעיני הגוים וישבו על-אדמתם אשר נתתי לעבדי ליעקב

coh amar adonai YAHWEH bekabtzi et-beit yissrael min-haamim ascher nafotzu wam wenikdaschti wam leeinei hagoyim weyoschwu al-admatam ascher natati leawdi leyaakow

"So hat mein Herr, JAHWEH, gesagt:
In Meinem Sammeln des Hauses Israel aus den Völkern, wohin sie zerstreut worden sind, da werde Ich Mich heilig zeigen durch sie in den Augen der Heidenvölker.
Und sie werden auf ihrem Boden wohnen, welchen ich Meinem Knecht, dem Jakob, gegeben habe."
(Eigenübersetzung)

Diese Verheißung ist seit der Gründung des Staates Israel im Jahre 1948 in Erfüllung begriffen; allerdings vorerst noch zögerlich. Nach der Erscheinung des Messias wird eine neue Ära anbrechen; ein neues Zeitalter! Die "Palästinenser" versuchen das zwar mit allen Mitteln zu verhindern. Lügen, Mord und Terror sind ihre bekannten Mittel. Die Indoktrination des Volks durch falsche Darstellungen beginnt bereits im Kindesalter, indem die Schulbücher falsche Tatsachen propagieren. So wird z.B. Israel in den Landkarten einfach eliminiert. Konsequent wird die jüdische Präsenz in "Palästina" negiert. Neuestes Beispiel ist der palästinensische Präsident Abbas, der behauptet, Jesus sei nicht Jude, sondern Palästinenser gewesen.

Der orthodoxe Jude Jonathan Feldstein weist in dem Artikel der "Jerusalem Post" auf die gefährliche Lüge aus palästinensischem Nationalismus und extremer islamischer Ersatztheologie hin. Christen und Juden sind gleicherweise betroffen, weil die Bibel ihre gemeinsame Grundlage ist. Ein palästinensisches Volk gibt es nach Feldstein geschichtlich nicht. Im Sprachgebrauch zur britischen Mandatszeit waren mit Palästinensern die Juden gemeint.

Was mich am erwähnten Zeitungsartikel besonders freut, ist der Hinweis auf die erwachten Christen im vergangenen Jahrhundert. Diejenigen Christen, die die prophetische Erfüllung Israels erkannten, sollten von den Juden voll anerkannt werden. Ebenso sollten die Juden durch die Christen angenommen werden.


9. Januar 2014
Donnerstag - Lichterscheinung

Während meines Gebets im stillen "Kämmerlein" darf ich wieder einmal eine besondere Erfahrung machen. Ich stehe neben dem Tisch, auf dem der Umschlag eines Gebetsbriefs einer Hilfsorganisation, vor allem für bedürftige jüdische Menschen, liegt. Das darauf dargestellte Bild trägt den Titel: "Herz mit Krone". Ich erkenne einen brennenden Hintergrund; davor als Hauptmotiv ein satt rotes Herz mit oben drauf einer Königskrone. Das Herz schwebt über einem düsteren Boden. Künstler ist der Geschäftsführer der erwähnten Hilfsorganisation. Auf der Innenseite des Umschlags ist ein Lied abgedruckt, das Jesus Christus verherrlicht. Die zweite Strophe lautet:

König der Völker,
inmitten des Volkes,
Herrscher der Welten,
wirst aller Welt Knecht.

Meine tägliche "Liturgie" wurde durch das Herz mit Krone mitinspiriert. Darin bitte ich JAHWEH neben den bedürftigen Juden für die ganze Menschheit, ja für alle Menschen. JAHWEH kennt jeden Einzelnen. Er möge mir ein königliches, brennendes und offenes Herz geben.

Wie ich so bete, die Augen geschlossen und die Hände auf einem Aktenschrank aufgestützt, bemerke ich ein ungewohntes Licht. Ich öffne die Augen. Tatsächlich scheint ein helles Licht durch das Fenster hinein auf meine Hände. Die Lichtquelle kann ich nicht sehen und ist mir nicht erklärlich.


6. Januar 2014
Montag - Halleluja! - Zuneigung zu Deinem Volk

Sowohl mein internes Los, wie die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine, stammen auf dem 106. Psalm.

Internes Los, Psalm 106,1:

הללויה הודו ליהוה כי-טוב כי לעולם חסדו

hal'luyah hodu laYAHWEH ki-tow ki leolam chassdo

"Halleluja! Dankt JAHWEH, denn Er ist gut, denn Seine Gnade währt in Ewigkeit!" (Eigenübersetzung)


Tageslosung, Psalm 106,4:

זכרני יהוה ברצון עמך פקדני בישועתך

sochreni YAHWEH birtzon amecha pokdeni bischuatecha

"Gedenke meiner, JAHWEH, beim Wohlgefallen Deines Volkes! Nimm Dich meiner an mit Deiner Hilfe!" (Eigenübersetzung)


Nach meiner Erkundung im Internet weiß man offenbar nicht genau, wer der Psalmbeter war. Man nimmt an, dass Psalm 106 während des babylonischen Exils geschrieben wurde. Die Situation ist vergleichbar mit heute. Ein großer Teil des jüdischen Volkes befindet sich im Exil und wartet auf Erlösung. Diese ist in Sicht. Ich weiß mich an das jüdische Volk berufen. Darum nehme ich mir auch die Freiheit, die beiden Lose persönlich zu beanspruchen.

In meiner Berufung richte ich mich mit Psalm 106,1 an das weltweite jüdische Volk. Preist JAHWEH! Dankt Ihm! Der Grund ist vielfältig und kann im ganzen Psalm 106 nachgelesen werden. Es lohnt sich, das zu tun.

Mit Psalm 106,4 richte ich mich an JAHWEH, weil dieser meine Zuneigung zu Seinem Volk genau kennt und weil ich ohne Jahwehs Hilfe nichts ausrichten kann mit meiner Botschaft.

Der Psalmist zählt vielfache Begebenheiten aus der Wüstenwanderung auf - ein Wechselbad zwischen Glaube und Ungehorsam, zwischen Errettung und Züchtigung. Auch der spätere Ungehorsam ist Thema.

Ich zitiere den Schluss des Psalms nach der Schlachter Bibel 2000:
"43 Er errettete sie oftmals; aber sie widerstrebten ihm mit ihren Plänen, und sie sanken immer tiefer durch ihre Ungerechtigkeit.
44 Aber er sah ihre Not an, als er ihr Schreien hörte,
45 und er gedachte an seinen Bund mit ihnen und empfand Mitleid nach seiner großen Gnade;
46 und er ließ sie Barmherzigkeit finden bei allen, die sie gefangen hielten.
47 Rette uns, HERR, unser Gott!
Sammle uns aus den Heidenvölkern, dass wir deinem heiligen Namen danken und uns glücklich preisen, zu deinem Ruhm!
48 Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Und alles Volk soll sagen: Amen! Hallelu
ja!"


25. Dezember 2013
Mittwoch - vor Ehre kommt Demut

Heute feiert ein großer Teil der Christenheit Weihnacht. Ich tue mich schwer damit, weil die Christen anstatt der Geburt von Jesus Christus sich viel eher der Wiederkunft widmen sollten. (Wachet!)  Am 24. Dezember 2009 sah ich das schwache Aufleuchten eines Sterns über Bethlehem. Symbolisch zeigte mir das das weit entfernt zurückliegende Ereignis der Geburt von Jesus Christus an.

Dass für mich meine Berufung im Vordergrund steht, ist nahe liegend. Nur muss ich darauf achten, dass sie mir nicht in den Kopf steigt. Das heutige interne Los aus Sprüche 15,33 ist für mich Warnung:

יראת יהוה מוסר חכמה ולפני כבוד ענוה

yirat YAHWEH mussar chochmah welifnei chawod anawah

"Furcht vor JAHWEH ist Unterweisung zur Weisheit; aber vor Ehre kommt Demut." (Eigenübersetzung)

Das weiß ich schon seit dem 4. August 2012 und ich habe schon einige Lektionen gelernt. Die eindrücklichste davon war der Tod meines Bruders. Die daraus resultierende Unsicherheit schlug sich in weiteren Tagebucheinträgen nieder (z.B. hier und hier) und löste sich hier auf.


19. Dezember 2013
Donnerstag - Sacharja Kapitel 14

Das Kapitel 14 aus dem Buch Sacharja bietet eine gewaltige Endzeit- und neue Weltzeit-Sicht. Mein heutiges internes Los steht im 9. Vers:

והיה יהוה למלך על-כל-הארץ ביום ההוא יהיה יהוה אחד ושמו אחד

wehayah YAHWEH lemelech al-col-haaretz bayom hahu yihyeh YAHWEH echad uschmo echad

"Und JAHWEH wird zum König über die ganze Erde sein. An jenem Tag will JAHWEH EINER sein und Sein Name EINER." (Eigenübersetzung)

Dann findet ein Zepterwechsel statt; ein Paradigmenwechsel. Jesus Christus (Matthäus 28,18) wird sein Zepter JAHWEH übergeben und Gott wird alles in allen sein (1. Korinther 15,28).

Ich bin mir nicht im Klaren, was vom 14. Kapitel des Sacharja-Buches schon erfüllt ist und was noch der Erfüllung harrt. Vor allem der Krieg um Jerusalem (Vers 2) und die Gefangenschaft der halben Stadt ist für mich ein Rätsel. Muss das wirklich noch einmal sein?

Eines ist mir klar: JAHWEH bewirkt letztlich den Sieg des Volkes Israel über alle seine Feinde. Alle Übriggebliebenen von allen Nationen werden Jahr für Jahr zum Laubhüttenfest (Sukkot) hinauf nach Jerusalem ziehen, um den König JAHWEH der Heerscharen anzubeten (Vers 16). Das Laubhüttenfest ist das letzte der drei Wallfahrtsfeste (Pessach, Schawuot, Sukkot), das noch keine christliche Entsprechung gefunden hat aber spätestens mit der Erfüllung von Sacharja 14 finden wird.

Wenngleich mir einiges von Sacharja 14 noch unklar ist, so glaube ich, dass "meine" Verheißung vom 12. August 1980 in Erfüllung gehen wird:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest, und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste was du dir vorstellen kannst nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weiter gehen will!“


17. Dezember 2013
Dienstag - freut euch und frohlockt immer und ewig

Der heutige Tagebucheintrag fällt mir nicht leicht. Auf den Tag genau vor einem Jahr war ich in Hochstimmung. Diese verstärkte sich am folgenden Tag dem 18. Dezember 2012. Es ging und geht auch im heutigen internen Los wieder um den neuen Himmel und die neue Erde (Jesaja 65,18):

כי-אם-שישו וגילו עדי-עד אשר אני בורא כי הנני בורא את ירושלם גילה ועמה משוש

ki-im ssissu wegilu adei-ad ascher ani wore ki hin'ni wore et yeruschalam gilah weamah massoss

"Sondern freut euch und frohlockt immer und ewig, was Ich erschaffe! Denn siehe Mich, Ich erschaffe das Jerusalem zum Frohlocken und sein Volk zur Wonne.“ (Eigenübersetzung)

Am 21. Dezember 2012 fühlte ich mich noch voll bestätigt, bis dann am 27. Dezember 2012 die Ernüchterung kam.

Und heute? Weder habe ich bis heute grünes Licht für den Online-Gang meiner Internetseite erhalten, noch habe ich in letzter Zeit viel von der neuen Welt gespürt, wie z.B. Ende Juni 2012.

Aber: Die Verheißungen Gottes sind nicht abhängig von meinen Gefühlen. Sie stehen unabhängig und fest da. Ich will das Vertrauen nicht wegwerfen, sondern mich in der Vorfreude freuen und frohlocken. Ich will an der Hand des Vaters im Himmel bleiben und Seinen Willen tun.


4. Dezember 2013
Mittwoch - Freude an JAHWEH - Jerusalem

Das heutige interne Los in Psalm 37,4+5 habe ich vor bald zehn Jahren am 20. Juni 2004 erfasst und aufbewahrt. Das Wort bedeutet mir viel:

והתענג על-יהוה ויתן-לך משאלת לבך גול על-יהוה דרכך ובטח עליו והוא יעשה

wehit'anag al-YAHWEH weyiten-lecha misch'alot libecha gol al-YAHWEH darkecha uwtach alaw wehu yaasseh

"Und erfreue dich über JAHWEH, so will Er dir Wünsche deines Herzens eingeben. Wälze auf JAHWEH deinen Weg und vertraue auf Ihn, so will Er es (gut) machen." (Eigenübersetzung)

Es geht nicht darum, dass unsere menschlichen Wünsche erfüllt werden, sondern dass der Wille Gottes geschieht. Es fällt uns nicht immer leicht uns an JAHWEH zu erfreuen, besonders wenn wir uns nicht so gut fühlen. Nach dem Tod meines Bruders war ich niedergeschlagen und enttäuscht über Jahwehs Handeln. Ein demütigender Traum am 2. Dezember 2013, in dem ich als Verantwortungsträger versagt hatte, öffnete mir die Augen für meine Situation. Ich sah im Traum folgenden Anruf:

„Hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weiter gehen will!“
Überwinde deine Ichbezogenheit!
Werde zur Hingabe bereit!

Im Ernstnehmen dieses Anrufs kam meine Freude an JAHWEH, die ich seit dem 25. September 2013 verloren hatte, zurück.

Deshalb hat mich auch die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine "aufgestellt". Sie steht in Jesaja 65,19 und gehört, wie gestern, zum Abschnitt über den neuen Himmel und die neue Erde:

וגלתי בירושלם וששתי בעמי ולא-ישמע בה עוד קול בכי וקו זעקה

wegalti wiruschalam wessassti weami welo-yischama ba od kol bechi wekol seakah

"Und Ich werde frohlocken in (oder über) Jerusalem und Mich freuen an Meinem Volk! Und es darf in ihr (Jerusalem) fortan nicht mehr gehört werden eine Stimme des Weinens und eine Stimme des Schreiens!" (Eigenübersetzung)

Dass die Redaktion des Losungstextes Jerusalem unterschlagen hat, finde ich absolut unzulässig und erinnert einmal mehr an die Ersatztheologie.


3. Dezember 2013
Dienstag - der neue Himmel und die neue Erde - Gottes Verheißungen gehen in Erfüllung

Das heutige interne Los in Jesaja 66,22 weist einmal mehr auf den neuen Himmel und die neue Erde hin:

כי כאשר השמים החדשים והארץ החדשה אשר אני עשה עמדים לפני נאם-יהוה כן יעמד זרעכם ושמכם

ki chaascher haschamayim hachadaschim wehaaretz hachadaschah ascher ani osseh omdim lefanai neum-YAHWEH ken yaamod sar'achem weschimchem

"Denn so wie die neuen Himmel und die neue Erde, welche Ich mache, vor Mir bestehen - Spruch Jahwehs - so soll euer Same und euer Name bestehen." (Eigenübersetzung)

Auf die Erfüllung der Verheißung des neuen Himmels und der neuen Erde warten wir noch. Gottes Verheißungen gehen zu Seiner Zeit in Erfüllung, so wie die Verheißung in 2. Mose 6,7 (Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine) zu Seiner Zeit in Erfüllung gingen:

ולקחתי אתכם לי לעם והייתי לכם לאלהים וידעעתם כי אני יהוה אלהיכם המוצי אתכם מתחת סבלות מצרים

welakachti etchem li leam wehayiti lachem le'lohim wida'tem ki ani YAHWEH eloheichem hamotzi etchem mitachat ssiwlot mitzrayim

"Und Ich werde euch Mir zum Volk nehmen, und Ich werde euch zum Gott sein. Und ihr werdet erkennen, dass Ich JAHWEH euer Gott bin, der euch hinausführt aus dem Frondienst Ägyptens." (Eigenübersetzung)

So sicher, wie Gott die Hinausführung Seines Volks aus dem Frondienst Ägyptens wahr gemacht hat, so sicher wird Er den neuen Himmel und die Neue Erde machen. Bei Gott bestehen sie bereits. Das Volk muss vorher zubereitet werden. Vorderhand gelten noch Segen und Fluch des zweiten Bundes im Lande Moab, vor dem Übertritt des Volkes in das verheißene Land.

Der neue Himmel und die neue Erde läuten ein neues Zeitalter (griechisch Äon) bzw. eine neue Ewigkeit ein. Der Same und der Name des Volks (Israel) werden in der neuen Welt bestehen bleiben. Das Christentum wird nach meinem Glauben zu Ende kommen.


16. November 2013
Samstag - Geistausgießung auf das Haus Israel - Wunder ohne Zahl

Mein heutiges internes Los steht in Hesekiel 39,29:

ולא-אסתיר עוד פני מהם אשר שפכתי את-רוחי על-בית ישראל נאם אדני יהוה

welo-asstir od panai mehem ascher schafachti et-ruchi al-beit yissrael neum adonai YAHWEH

"Und Ich will nicht mehr Mein Antlitz vor ihnen verbergen, wo Ich Meinen Geist auf das Haus Israel ausgegossen habe. Spruch meines Herrn, Jahwehs." (Eigenübersetzung)

Nach meinem Glauben bedingt diese Verheißung vorgängig Sacharja 12,10. Jene Geistausgießung auf das Haus David stellt eine gewaltige Erschütterung dar. Es dürfte ein eigentliches, allgemeines Wiedergeburtserlebnis werden. Was Jesus von Nazareth unter Wiedergeburt verstanden hatte, steht in Johannes 3,1 ff:
Gespräch mit Nikodemus
1 Es war aber ein Mensch aus den Pharisäern mit Namen Nikodemus, ein Oberster der Juden.   
2 Dieser kam zu ihm bei Nacht und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen, denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm.   
3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.   
4 Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er etwa zum zweiten Mal in den Leib seiner Mutter hineingehen und geboren werden?
5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen.   
6 Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist.   
7 Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden.
8 Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht; so ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.   
9 Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie kann dies geschehen?   
10 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du bist der Lehrer Israels und weißt das nicht?
11 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben, und unser Zeugnis nehmt ihr nicht an.   
12 Wenn ich euch das Irdische gesagt habe, und ihr glaubt nicht, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch das Himmlische sage?   
13 Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel als nur der, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen.   
14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden,   
15 damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe.   
16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.   
17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn errettet werde.

(Revidierte Elberfelder Bibel)

Wenn sich die Wiedergeburt des Volkes Israel einmal ereignet haben wird, steht der Erfüllung von Joel 3,1 nichts mehr im Weg.

Dann wird auch die Zeit der Wunder anbrechen, wie die Verheißung von Reichenschwand verspricht, die ich am 12. August 1980 für mich in Anspruch genommen hatte:
„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest, und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste was du dir vorstellen kannst nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weiter gehen will!“

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Hiob 9,10 passt ausgezeichnet zum Vorstehenden:

עשה גדלות עד-אין חקר ונפלאות עד-אין מספר

osseh gedolot ad-ein cheker weniflaot ad-ein misspar

"Er (Gott) tut Großes, bis zur Unerforschlichkeit und bis zu Wundern ohne Zahl!" (Eigenübersetzung)

 
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