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Tagebuch


27. Januar 2014
jom scheni - 26. Schewat 5774 - meine Patentochter prüft mich

Meine Patentochter stellt mir zu meiner Internetseite verschiedene kritische Fragen. Besonders zu den Träumen fordert sie mich heraus:

"Wenn ich dein Tagebuch lese, habe ich manchmal den Eindruck, dass du die Wichtigkeit deiner Träume und deine eigene Interpretation über die Aussagen der Bibel stellst. Ich denke, wir müssen unsere (Tag- und Nacht-) Träume am Wort Gottes prüfen, und sie zurückweisen, wenn sie nicht mit ihm übereinstimmen.
Göttliche Eingebung an uns Menschen muss immer geprüft werden. Ein christlicher Berater (einer unserer Freunde) drückte es einmal so aus:
Wir prüfen, was wir von Gott hören wie folgt:
1. an Gottes Wort, der Bibel
2. im Gebet, damit der Heilige Geist bestätigen oder korrigieren kann
3. mit gläubigen Freunden, die auch beten und die Wahrheit erkennen können.

Irren ist menschlich, auch für Gläubige. Wenn man diese oberen Punkte nicht beachtet, läuft man Gefahr, sich selbst etwas einzubilden und vorzumachen. Ich habe mich auch schon geirrt. Ich habe auch manchmal nicht auf die Stimme des Heiligen Geistes gehört und dann die Konsequenzen davon gespürt! Wir sind alle nur Menschen und brauchen die Vergebung und Führung von Gott und die Hilfe von Mitmenschen."

 

Meine Antwort:

Ich bin prinzipiell mit Dir einverstanden. Die eigene Biografie hat aber auch einen Stellenwert. Mein erster, begnadeter Seelsorger, Dr. Hans Bürki seligen Angedenkens, Gründer der Vereinigten Bibelgruppen, hat mir noch während meiner ca. 10-jährigen Midlifekrise in den 80er Jahren die Wichtigkeit meiner Träume ans Herz gelegt und hat mich gelehrt, sie selber auszulegen. Ich erfahre auch Korrektur durch Träume; z.B. … (ich wollte Bezug nehmen auf einen schwierigen Traum, den ich am 12. September 2013 ins Tagebuch aufgenommen habe. Und was passiert? Mein „Esel“ stellt sich quer. Sämtliche in diesem Eintrag vorhandenen Links (7) reagieren beim Anklicken mit: 404 The requested page could not be found.) Für mich wird klar: JAHWEH korrigiert mich. Konsequenz: Ich lösche den ganzen Tagebucheintrag.

Als Nachfolger von Jesus von Nazareth verhalte ich mich möglichst und in zunehmendem Maß so, wie er es getan hat. Hatte sich Jesus je einem Menschen anvertraut und um Rat gebeten? Nein, er war ganze Nächte intensiv in Verbindung zu seinem Vater im Himmel. Erfahrungen, wie oben beschrieben, machen mich getrost das Gleiche zu wagen. Nicht, dass ich mich über Menschen erheben will. Ein Hauptanliegen von mir ist, vollkommen im Gehorsam und in der Demut vor JAHWEH zu werden. „Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist!“ (Matthäus 5,48; Schlachter Bibel 2000)

Du hast
manchmal den Eindruck, dass ich die Wichtigkeit meiner Träume und meine eigene Interpretation über die Aussagen der Bibel stellen würde, schreibst Du.

Das geschieht, wenn überhaupt, unbewusst. Die Bibel wird eben weitergeführt im neuen Weltzeitalter. Dazu folgende Feststellung im Tagebuch vom 17. Oktober 2011:

„Heute besucht mich ein ehemaliger Schulkollege, der seit Jahrzehnten in Amerika lebt und der via Facebook mit mir Kontakt aufgenommen und mir angekündigt hatte, mit mir Wein trinken zu wollen. Wir hatten nie eine persönliche Beziehung und sein Besuch erstaunt mich. Was kann der Grund sein? Er erzählt mir von Erlebnissen mit Juden, mehrheitlich negative. Meinerseits gebe ich Zeugnis von meinem Erleben (in Israel). Ernst findet, ich solle ein Buch schreiben. Ich weise auf mein Tagebuch hin. „Die Bibel wird neu geschrieben“, meint er leichthin. (Dieser Gedanke hat mir, unter anderen, in der darauf folgenden Nacht den Schlaf geraubt. Der Ausspruch meines Schulkollegen kommt mir wie derjenige eines Engels vor.)“

 

Zu den Träumen weise ich noch speziell auf drei Begebenheiten hin, die nach meinem Glauben von JAHWEH gewirkt wurden und die mit tief berührt haben:
 

  1. Im Lebenslauf steht unter anderem … „Ich mietete die Wohnung im April 2004 kurzerhand für drei Wochen. Diese Zeit entwickelte sich als persönliche Retraite in der ich viele Träume erhielt. Einer davon, eine hebräische Eingebung, bewegte mich besonders.": Mi misrachi YAH yischlach (von einem Orientalen wird JAHWEH senden). Wer dieser Orientale war und was er senden würde, blieb damals offen.
    Später entpuppte sich der Orientale als Bruder Yun, ein Chinese, der mir die lebenslängliche Berufung an den Juden von Gott übermittelte.
  2. Tagebuch vom 24. Juni 2012:
    … Nachträglich ist mir in den Sinn gekommen, dass heute „Johannistag“ ist. Am Johannistag 2007 hatte ich den Traum: „lech-lecha“ (Rechenschaftsbericht nach der "Lehre" 2.10.) Bei Gott gibt es keine Zufälle. Das bestätigt sich einmal mehr.
  3. Tagebuch vom 12. August 2011:
    … In letzter Zeit hat mich die Traumvision vom 2. Juni 2009 stark beschäftigt: „elohim watedaber“ (Rechenschaftsbericht nach der "Lehre" 3.11.) Ich habe den Bibelvers 1. Chronik 17,17, auf den sich die Traumvision bezieht, in Hebräisch auswendig gelernt und repetiert. Es ist auffallend wie unterschiedlich die Bibelübersetzungen mit diesem Vers umgehen und zum Teil wie hilflos. Ich habe mich mit den einzelnen Wörtern ausgiebig auseinandergesetzt und eine eigene Übersetzung gewagt:
    „Aber klein war dies in Deinen Augen, Gott! Und Du redetest über Deines Knechtes Haus in der Ferne. Und Du wirst mich sehen wie eine Wiederkehr des höchsten Menschen; Ewiger, Gott!“

Ob diese drei Träume der Bibel widersprechen und ob sie wirklich von JAHWEH sind oder von Seinem Feind, wird JAHWEH entscheiden.

 

Ich komme nicht umhin auf den (noch) nicht erfüllten Traum vom 22. Juli 2013 (Tagebuch) hinzuweisen. Nach dem 25. September 2013, dem Todestag Deines Vaters, meines Bruders, war ich tief verunsichert. War meine Berufung eine Illusion, fragte ich mich. Warum lässt mich JAHWEH so im Regen stehen? Meine Träume sind in aller Regel konsistent. Ich glaubte fest an die Erfüllung und glaube es eigentlich auch heute noch. Es liegt ein Geheimnis darüber. Ich glaube an die Verheißung von Reichenschwand:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest, und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“
 

Könnte die Erfüllung allenfalls mit der Auferweckung der Toten im Zusammenhang stehen? Ein Schlüsselvers ist für mich 1. Korinther 15,28. Im Zusammenhang die Verse 20-28 (Schlachter Bibel 2000):

20 Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt; er ist der Erstling der Entschlafenen geworden.
21 Denn weil der Tod durch einen Menschen kam, so kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen;
22 denn gleichwie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.
23 Ein jeder aber in seiner Ordnung: Als Erstling Christus; danach die, welche Christus angehören, bei seiner Wiederkunft;
24 danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, wenn er jede Herrschaft, Gewalt und Macht beseitigt hat.
25 Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
26 Als letzter Feind wird der Tod beseitigt.
27 Denn »alles hat er seinen Füßen unterworfen«. Wenn es aber heißt, dass ihm alles unterworfen ist, so ist offenbar, dass derjenige ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.

28 Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allen sei.


Ich will nicht spekulieren und lasse die Frage offen.


24. Januar 2014
jom schischi - 23. Schewat 5774 - ein neuer Geist ist verheißen

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Hesekiel 36,26a), die ich um den zweiten Versteil und um Vers 27 ergänze, ist dem gestrigen internen Los sehr ähnlich. Wenn in der Bibel etwas doppelt gesagt wird, dann hat es eine besondere Bedeutung:

ונתתי לכם לב חדש ורוח חדשה אתן בקרבכם והסרתי את-לב האבן משרכם ונתתי לכם לב בשר ואת-רוחי אתן בקרבכם ועשיתי את אשר-בחקי תלכו ומשפטי תשמרו ועשיתם

wenatati lachem lew chadasch weruach chadaschah eten bekirbchem wenatati lachem lew bassar weet-ruchi eten bekirbchem weassiti et ascher-bechukai telechu umischpati tischmru waassitem

"Und Ich werde euch ein neues Herz geben, und einen neuen Geist will Ich in euer Inneres geben.
Und Ich werde das Steinherz von eurem Leib entfernen, und Ich werde euch ein Fleischherz geben.
Und Meinen Geist will Ich in euer Inneres geben, und Ich werde tun, dass ihr in Meinen Gesetzen gehen könnt.
Und Meine Rechtssätze sollt ihr bewahren und sie tun!"
(Eigenübersetzung)

Dazu kann ich nur sagen: "Schma Israel; höre Israel!"


23. Januar 2014
jom chamischi - 22. Schewat 5774 - ein einiges und ein fleischernes Herz

Mein heutiges internes Los in Hesekiel 11,19+20 ist eine weitere der wunderbaren Verheißungen in der Bibel für das Volk Israel:

ונתתי להם לב אחד ורוח חדשה אתן בקרבם והסירתי לב האבן מבשרם ונתתי להם לב בשר למען בחקתי ילכו ואת-משפטי ישמרו ועשו אתם והיו-לי לעם ואני אהיה להם לאלהים

wenatati lahem lew echad weruach chadascha eten bekirbam wahassiroti lew haewen mibssaram wenatati lahem lew bassar lemaan bechukotai yelechu weet-mischpatai yischmru weassu otam wehayu-li leam waani ehyeh lahem le'lohim

"Und Ich werde ihnen ein einiges Herz geben, und einen neuen Geist will Ich in ihr Inneres geben!
Und Ich werde das Steinherz aus ihrem Leib entfernen, und Ich werde ihnen ein Fleischherz geben,
damit sie in Meinen Gesetzen gehen mögen und Meine Rechtssätze beachten können und sie tun werden.
Und sie werden Mir zum Volk sein, und Ich will ihnen zum Gott sein!
" (Eigenübersetzung)

JAHWEH will Seinem Volk Einheit geben, so wie die vier Arten vom Laubhüttenfest eine Einheit bilden. (Etrog (Zitrusfrucht), Palme (Lulaw), Myrte (Hassadim) und Weiden (Arawot).

Dann will Er Seinem Volk einen neuen Geist in ihr Inneres geben. Das geschieht mit der Wiedergeburt.
Ferner wird Er das Steinherz durch ein Fleischherz ersetzen, mit den entsprechenden Auswirkungen, wie sie Amos 5,24 fordert.

Das Volk Israel wird ein Gottesvolk sein, und JAHWEH will dem Volk Israel Gott sein.


19. Januar 2014
jom rischon - 18. Schewat 5774 - Das Volk im Finstern hat ein großes Licht gesehen.

Am heutigen Sonntag steht das interne Los in Jesaja 9,1:

העם ההלכים בחשך ראו אור גדול ישבי בארץ צלמות אור נגה עליהם

haam haholchim bachoschech rau or gadol yoschwei beeretz tzalmawet or nagah aleihem

"Das Volk, das im Finstern wandelt;
sie haben ein großes Licht gesehen.
Wohnende im Land der Todesschatten;
Licht ist über ihnen aufgestrahlt!"
(Eigenübersetzung)

In Jesus Christus hat die Welt, bzw. die Christenheit ein großes Licht gesehen. An den Juden, obwohl es aus ihrer Mitte stammt, ist dieses Licht aber im Wesentlichen vorbeigegangen. Im Brief an meine Schwester habe ich betont: Bibelworte können vielfach wirken, scheinbar zusammenhanglos. Als reinkarnierter Jesus von Nazareth nehme ich Jesaja 9,1 für mich in Anspruch. Wir Menschen sollen Licht sein, hat Jesus gesagt, und unser Licht nicht unter den Scheffel (Hohlmaßbehälter) stellen (Matthäus 5,14). JAHWEH gibt Seinem Volk, den Juden, nochmals eine Chance und durch Sein Volk auch der Welt. Lebendige Christen erwarten den König Messias.

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine beschreibt in Joel 4,16 die Geburtswehen der Neuen Welt. Im Losungsbüchlein steht allerdings nur der zweite Versteil. Hier der ganze Vers:

ויהוה מציון ישאג ומירושלם יתן קולו ורעשו שמים וארץ ויהוה מחסה לעמו ומעוז לבני ישראל

waYAHWEH mitzion yisch'ag umiruschalam yiten kolo weraaschu schamayim waaretz waYAHWEH machasse leamo umaos liwnei yissrael

"Und JAHWEH will von Zion her brüllen und von Jerusalem her will Er Seine Stimme bekannt geben.
Und es werden
erschüttert werden Himmel und Erde, aber JAHWEH ist Zuflucht Seinem Volk und Schutz den Söhnen Israels." (Eigenübersetzung)

Jerusalem wird damit zur Welthauptstadt. In den Medien ist sie es ja bereits heute! Die Geburt der Neuen Welt ist kein Spaziergang. Aber Sein Volk, und dazu gehören auch die erwachten Christen, werden bei JAHWEH Zuflucht und Schutz finden.


17. Januar 2014
jom schischi - 16. Schewat 5774 - Kraft des Geistes - JAH ist mein Lobgesang

Das interne Los in Micha 3,8a) hatte ich am 4. September 2002 durch meinen damaligen Seelsorger, dem es durch Eingebung geschenkt war, bekommen:

ואולם אנכי מלאתי כח את-רוח יהוה ומשפט וגבורה ...

weulam anochi mal'eti coach et-ruach JAHWEH umischpat ugwurah ...

"Ich aber bin voll Kraft des Geistes von JAHWEH und des Rechts und der Macht ..." (Eigenübersetzung)

Das gleiche Los hatte ich schon am 17. Mai 2011 zitiert. Ich fühle mich im "Hoch". Ist das vereinbar mit meinem Wunsch demütig zu werden? Damals ging es vor allem um den zweiten Versteil. In diesen Tagen bin ich gespannt, wie meine Internetseite bei den Lesern ankommt. Die Reaktion einer Nachbarin hat mich außerordentlich gefreut:

Lieber Eugen - Jehoschua,
Danke für den Einblick in deine Lebensgeschichte.
Ich bin beim Lesen ganz still geworden und habe versucht, deinen Weg zu verstehen.
Es ist wunderbar, wenn ein Mensch für sich so klare Zeichen erkennt, dass er sich sicher fühlt, einem gewählten Weg zu folgen.
Ich werde dich bei deinem neuen Namen nennen, Jehoschua.
Herzlichen Gruss
 

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 118,14 ist wie der Punkt auf dem i:

עזי וזמרת יה ויהי-לי לישוע

osi wesimrat YAH way'hi-li lischua

"Meine Kraft und Lobgesang ist JAH, und Er wurde mir zum Heil." (Eigenübersetzung)


16. Januar 2014
tu beSchewat - 15. Schewat 5744 - Beim Wohlgeruch eurer Opfer will ich euch wohltun.

Tu biSchwat (Neujahr der Bäume) ist kein biblisches Fest. Ich halte mich deshalb nicht damit auf, sondern gehe näher auf das interne Los in Hesekiel 20,41+42 ein:

בריח ניחח ארצה אתכם בהוציאי אתכם מן-העמים וקבצתי אתכם מן-הערצות אשר נפצתם בם ונקדשתי בכם לעיני הגוים ודעתם כי-אני יהוה בהביאי אתכם אל-אדמת ישראל אל-הארץ אשר נשאתי את-ידי לתת אותה לאבותיכם

bereiach nichoach ertzeh etchem behotzi'i etchem min-haamim wekibatzti etchem min-haartzot ascher nefotztem bam wenikdaschti wachem leeinei hagoyim wida'tem ki-ani YAHWEH bahawi'i etchem el-admat yissrael el-haaretz ascher nassa'ti et yadi latet otah laawoteichem

"Beim Wohlgeruch (eurer Opfer) will Ich euch wohltun in Meiner Herausführung von euch aus den Völkern. Und Ich werde euch sammeln aus den Ländern, wo ihr ausgebreitet seid in ihnen. Und Ich werde Mich heilig erweisen, durch euch, den Augen der Heidenvölker.
Und ihr werdet erkennen, dass ICH JAHWEH bin, durch Mein Bringen von euch zur Erde Israels, in das Land, für welches Ich Meine Hand aufgehoben (geschworen) habe, es euren Vätern zu geben."
(Eigenübersetzung)

Dass es um Opfer geht, wissen wir aus Vers 40. Man opfert etwas, was man lieb hat und einen Wert hat. Man opfert etwas aus Dankbarkeit. Ein Wohlgeruch kann auch bei einem Geldopfer entstehen, wenn die Gesinnung stimmt. Die Opfer werden auf dem heiligen Berg in Israel, nach meinem Glauben in Jerusalem, geopfert werden. Anlass für die Opfer ist die Herausführung aus den Völkern, aus dem Exil.

In meiner persönlichen Liturgie im stillen "Kämmerlein" bete ich jeden Tag um mächtige Rückführung des Volks in das Land, das JAHWEH Seinem Volk vor Jahrtausenden für alle Zeiten gegeben hat. Die größte Ausbreitung des jüdischen Volks, ausgenommen Israel, befindet sich in den Vereinigten Staaten Amerikas. Deshalb habe ich Vorbereitungen getroffen, dass die erste Übersetzung meiner Internetseite in US Englisch stattfinden wird.

Werden die Opfer, wie früher, im Tempel dargebracht werden? Ich weiß es nicht. Viele Menschen glauben, dass es, dank des Messias, einen dritten Tempel geben wird.

JAHWEH wird sich durch Sein Volk in den Augen der Heidenvölker heilig erweisen.


11. Januar 2014
Schabat - 10. Schewat 5774 - Ein neues Kapitel in der Weltgeschichte wird aufgeschlagen.

Seit einigen Tagen stehe ich per E-Mail in der Auseinandersetzung mit meiner Schwester. Anlass gab ihr Angebot, mir das Buch von J. Meldau: "Der Messias in beiden Testamenten" zu schicken. Als ich mich im Internet umgesehen und in einem Buchauszug gelesen hatte, dass Meldau Jesus als Gott bezeichnet, war mir klar, dass ich das Buch nicht lesen wollte. Damit stieß ich bei meiner Schwester gar nicht auf Verständnis. Man könne sich über Meldau im Internet nicht richtig informieren, meinte sie. Dann wies sie auf die Auferweckung von Jesus hin, wie wenn ich das bezweifeln würde. Von mir wird diese Tatsache überhaupt nicht bestritten. Nachdem ich die zwei Gesalbten in Sacharja 4 als zwei Messiasse sowie meine Traumvision vom 2. Juni 2009 mit dem 2. Morgenstern am gleichen Morgen erwähnte, fand sie, dass ich Geschichtsklitterei betreibe. Ich solle aufhören, mich zusammenhanglos als Person in die Geschichte von Altem und Neuem Testament anhand von Träumen und Losungsworten zu setzen.

Darauf hin schreibe ich meiner Schwester folgende Mail:

Liebe ...
Offenbar meinst Du, dass ich nicht an die Auferweckung von Jesus glaube. Ich glaube, dass der Himmlische Vater Seinen Sohn auferweckt hat und dass Er ihm alles untertan gemacht hat; bis zur festgesetzten Zeit. In dieser Umbruchzeit befinden wir uns heute – in der Endzeit des Christentums. “Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allen sei.” (1. Korinther 15,28, Schlachter Bibel 2000) Wir befinden uns mitten im Paradigmenwechsel einer neuen Weltzeit.
 
Sacharja 4 verstehe ich nicht historisch-kritisch, sondern als Prophetie, die im Glauben anzunehmen ist. Entscheidend ist Gottes Geist. “Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist! spricht der HERR der Heerscharen.” (Sacharja 4,6) Und auch nicht durch Intellekt. “Vertraue auf den HERRN von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand; erkenne Ihn auf allen deinen Wegen, so wird Er deine Pfade ebnen.” (Sprüche 3,5+6) Ich vertraue JAHWEH, dem EINEN wahren Gott, der mir Seinen Geist gibt. Ich glaube, dass JAHWEH mir durch Seinen Geist die Traumvision vom 2. Juni 2009 über 1. Chronik 17,17 geschenkt hat. Rückblickend ist es für mich ein heiliges Geschehen, das ich mir nicht nehmen lasse. Das hat mit Geschichtsklitterei überhaupt nichts zu tun, sondern ist geistgewirkte Prophetie. Sacharja 4  ist ein Traum, das so genannte 5. Nachtgesicht Sacharjas; und eben Prophetie. Bibelworte können vielfach wirken, scheinbar zusammenhanglos. Das weiß man aus anderen Glaubensberichten. Die Bibel ist kein Geschichtsbuch und kein Sachbuch, sondern ein Glaubensbuch. Wesentlich ist der Glaube, der durch JAHWEH beantwortet wird. JAHWEH ist Schöpfer und Herr über Geist, Materie, Zeit, Raum und Ewigkeiten. Wir sollten nicht versuchen, Gott einzuengen. Meine Träume und die zu mir sprechenden Losungsworte sind nicht zusammenhanglos. Sie fallen mir von JAHWEH zu – so genannte “Zufälle”. Letztlich bestätigen sie meine Berufung an den Juden.
 
Dass mir Christen die Traumvision von 1. Chronik 17,17 nicht abnehmen werden, damit rechne ich. Ich habe aber eine Berufung an den Juden bekommen und nicht an den Christen. Die Juden werden vermutlich erfreut sein, von einem Christen zu hören, dass Jesus nicht Gott ist. Arius sah am Konzil von Nizäa als einziger klar. Dass er als Häretiker verurteilt wurde hatte weitreichende Konsequenzen und vertiefte den Graben zwischen Christen und Juden. Durch die Verbindung des Christentums mit dem Staatswesen von Kaiser Konstantin hat eine lange, traurige Geschichte begonnen, die Kirchengeschichte.
 
Mein Tagebucheintrag vom 28. Mai 2013 zeigt Dir meinen Glauben zu Trinität, Präexistenz und Reinkarnation.
 
Und nun, heute am Schabat dem 10. Schewat 5774 nach jüdischer Zeitrechnung, ist Ariel Scharon, der  als Haudegen bekannte frühere Premierminister Israels, aus dieser Zeit abberufen worden. Das bedeutet grünes Licht für den Online-Gang meiner Internetseite “Jehoschua”. Ein neues Kapitel in der Weltgeschichte wird aufgeschlagen.
 
Ich bete zu JAHWEH, dass dieser Dir und (deinem Mann) Augen und Herz öffnet!
Herzlich
Dein Bruder Eugen

11. Januar 2014
Samstag - JAHWEH, der EINE wahre Gott, will sich im Sammeln Seines Volkes heilig erweisen.

Das interne Los in Hesekiel 28,25 beflügelt meine Gedanken und Gefühle:

כה-אמר אדני יהוה בקבצי את-בית ישראל מן-העמים אשר נפצו בם ונקדשתי בם לעיני הגוים וישבו על-אדמתם אשר נתתי לעבדי ליעקב

coh amar adonai YAHWEH bekabtzi et-beit yissrael min-haamim ascher nafotzu wam wenikdaschti wam leeinei hagoyim weyoschwu al-admatam ascher natati leawdi leyaakow

"So hat mein Herr, JAHWEH, gesagt:
In Meinem Sammeln des Hauses Israel aus den Völkern, wohin sie zerstreut worden sind, da werde Ich Mich heilig zeigen durch sie in den Augen der Heidenvölker.
Und sie werden auf ihrem Boden wohnen, welchen ich Meinem Knecht, dem Jakob, gegeben habe."
(Eigenübersetzung)

Diese Verheißung ist seit der Gründung des Staates Israel im Jahre 1948 in Erfüllung begriffen; allerdings vorerst noch zögerlich. Nach der Erscheinung des Messias wird eine neue Ära anbrechen; ein neues Zeitalter! Die "Palästinenser" versuchen das zwar mit allen Mitteln zu verhindern. Lügen, Mord und Terror sind ihre bekannten Mittel. Die Indoktrination des Volks durch falsche Darstellungen beginnt bereits im Kindesalter, indem die Schulbücher falsche Tatsachen propagieren. So wird z.B. Israel in den Landkarten einfach eliminiert. Konsequent wird die jüdische Präsenz in "Palästina" negiert. Neuestes Beispiel ist der palästinensische Präsident Abbas, der behauptet, Jesus sei nicht Jude, sondern Palästinenser gewesen.

Der orthodoxe Jude Jonathan Feldstein weist in dem Artikel der "Jerusalem Post" auf die gefährliche Lüge aus palästinensischem Nationalismus und extremer islamischer Ersatztheologie hin. Christen und Juden sind gleicherweise betroffen, weil die Bibel ihre gemeinsame Grundlage ist. Ein palästinensisches Volk gibt es nach Feldstein geschichtlich nicht. Im Sprachgebrauch zur britischen Mandatszeit waren mit Palästinensern die Juden gemeint.

Was mich am erwähnten Zeitungsartikel besonders freut, ist der Hinweis auf die erwachten Christen im vergangenen Jahrhundert. Diejenigen Christen, die die prophetische Erfüllung Israels erkannten, sollten von den Juden voll anerkannt werden. Ebenso sollten die Juden durch die Christen angenommen werden.


9. Januar 2014
Donnerstag - Lichterscheinung

Während meines Gebets im stillen "Kämmerlein" darf ich wieder einmal eine besondere Erfahrung machen. Ich stehe neben dem Tisch, auf dem der Umschlag eines Gebetsbriefs einer Hilfsorganisation, vor allem für bedürftige jüdische Menschen, liegt. Das darauf dargestellte Bild trägt den Titel: "Herz mit Krone". Ich erkenne einen brennenden Hintergrund; davor als Hauptmotiv ein satt rotes Herz mit oben drauf einer Königskrone. Das Herz schwebt über einem düsteren Boden. Künstler ist der Geschäftsführer der erwähnten Hilfsorganisation. Auf der Innenseite des Umschlags ist ein Lied abgedruckt, das Jesus Christus verherrlicht. Die zweite Strophe lautet:

König der Völker,
inmitten des Volkes,
Herrscher der Welten,
wirst aller Welt Knecht.

Meine tägliche "Liturgie" wurde durch das Herz mit Krone mitinspiriert. Darin bitte ich JAHWEH neben den bedürftigen Juden für die ganze Menschheit, ja für alle Menschen. JAHWEH kennt jeden Einzelnen. Er möge mir ein königliches, brennendes und offenes Herz geben.

Wie ich so bete, die Augen geschlossen und die Hände auf einem Aktenschrank aufgestützt, bemerke ich ein ungewohntes Licht. Ich öffne die Augen. Tatsächlich scheint ein helles Licht durch das Fenster hinein auf meine Hände. Die Lichtquelle kann ich nicht sehen und ist mir nicht erklärlich.


6. Januar 2014
Montag - Halleluja! - Zuneigung zu Deinem Volk

Sowohl mein internes Los, wie die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine, stammen auf dem 106. Psalm.

Internes Los, Psalm 106,1:

הללויה הודו ליהוה כי-טוב כי לעולם חסדו

hal'luyah hodu laYAHWEH ki-tow ki leolam chassdo

"Halleluja! Dankt JAHWEH, denn Er ist gut, denn Seine Gnade währt in Ewigkeit!" (Eigenübersetzung)


Tageslosung, Psalm 106,4:

זכרני יהוה ברצון עמך פקדני בישועתך

sochreni YAHWEH birtzon amecha pokdeni bischuatecha

"Gedenke meiner, JAHWEH, beim Wohlgefallen Deines Volkes! Nimm Dich meiner an mit Deiner Hilfe!" (Eigenübersetzung)


Nach meiner Erkundung im Internet weiß man offenbar nicht genau, wer der Psalmbeter war. Man nimmt an, dass Psalm 106 während des babylonischen Exils geschrieben wurde. Die Situation ist vergleichbar mit heute. Ein großer Teil des jüdischen Volkes befindet sich im Exil und wartet auf Erlösung. Diese ist in Sicht. Ich weiß mich an das jüdische Volk berufen. Darum nehme ich mir auch die Freiheit, die beiden Lose persönlich zu beanspruchen.

In meiner Berufung richte ich mich mit Psalm 106,1 an das weltweite jüdische Volk. Preist JAHWEH! Dankt Ihm! Der Grund ist vielfältig und kann im ganzen Psalm 106 nachgelesen werden. Es lohnt sich, das zu tun.

Mit Psalm 106,4 richte ich mich an JAHWEH, weil dieser meine Zuneigung zu Seinem Volk genau kennt und weil ich ohne Jahwehs Hilfe nichts ausrichten kann mit meiner Botschaft.

Der Psalmist zählt vielfache Begebenheiten aus der Wüstenwanderung auf - ein Wechselbad zwischen Glaube und Ungehorsam, zwischen Errettung und Züchtigung. Auch der spätere Ungehorsam ist Thema.

Ich zitiere den Schluss des Psalms nach der Schlachter Bibel 2000:
"43 Er errettete sie oftmals; aber sie widerstrebten ihm mit ihren Plänen, und sie sanken immer tiefer durch ihre Ungerechtigkeit.
44 Aber er sah ihre Not an, als er ihr Schreien hörte,
45 und er gedachte an seinen Bund mit ihnen und empfand Mitleid nach seiner großen Gnade;
46 und er ließ sie Barmherzigkeit finden bei allen, die sie gefangen hielten.
47 Rette uns, HERR, unser Gott!
Sammle uns aus den Heidenvölkern, dass wir deinem heiligen Namen danken und uns glücklich preisen, zu deinem Ruhm!
48 Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Und alles Volk soll sagen: Amen! Hallelu
ja!"

 
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