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Tagebuch


16. Mai 2014
jom schischi - 16. Iyar 5774 - die Aufgaben Zions

Die Bewohner Jerusalems, inklusive aller nach Zion Zurückkehrenden, haben eine wundervolle Aufgabe, die aus meinem internen Los in Psalm 147,11+12 hervorgeht:

רוצה יהוה את-יראיו את-המיחלים לחסדו
שבחי ירושלם את-יהוה הללי אלהיך ציון

rotzeh YAHWEH et-yereaw et-hamyachalim lechassdo
schabchi yeruschalam et-YAHWEH hal'li elohayich tzion

"JAHWEH hat Gefallen an den Ihn Fürchtenden; an denen, die auf Seine Gnade harren.
Rühme, Jerusalem, JAHWEH! Lobe deinen Gott, Zion!"
(Eigenübersetzung)

Ich schließe mich als berufener Erlöser Israels, der ich auf das Neue Jerusalem warte, in diese Verse ein. Jesaja Kapitel 62 ist in der Schlachter Bibel 2000 wie folgt überschrieben: "Flehen um das Heil für Jerusalem" Neben dem Rühmen und Loben dürfen wir auch flehen. Ich lade die ganze Menschheit dazu ein. Da JAHWEH gnädig und mächtig ist, wird er die Gebete nicht unbeantwortet lassen. Lasst uns auf die entsprechenden Erfahrungen achten! Nicht unsere Leistung ist beim Flehen wichtig, sondern das Wirken des Geistes Jahwehs. In Sacharja 12,10 haben wir eine Ahnung, was dann geschieht.


15. Mai 2014
jom chamischi - 15. Iyar 5774 - der Dialog geht weiter

Der Dialog, den ich am 30. April 2014 erwähnte, geht erfreulicherweise weiter:

"Lieber ...
 
Nein, ich schätze es nicht angegriffen zu werden. Ich finde es aber absolut unzulässig, einer offenen Haltung mit Ironie und Stillschweigen zu begegnen, und ich habe keine Mühe jedem Angriff mit der Hilfe JAHWEHS zu begegnen. Es geht wirklich um meine Mission als Erlöser Israels und König Messias der Welt. Nun, dass Du das krankhaft findest, kann ich verstehen. Auch mein Seelsorger empfand das Gleiche. (Punkt 14 meiner Mail vom 30.4.2014): “... der in einer Mail meinen Geist als angeschlagenen neurobiologischen Geist bezeichnet hatte, weil ich glaube Erlöser Israels zu sein. In einer zweiten Mail doppelte er nach: “Aus Deinem Sendungsbewusstsein muss ich auf einen psychotischen, krankhaften Geistes-Trend schließen.“
 
Du findest, dass Du mit einem “König” nicht auf Augenhöhe im Dialog sein könntest. Das ist Dein Problem, nicht meines. Ich verstehe mich, wie Du wahrscheinlich auch, als gewöhnlichen Menschen. Als solche sind wir nach der Bibel Ebenbild von Gott und damit auch “Königskinder”, nur wissen das sehr wenige Menschen. Als Königskind habe ich – Jehoschua - einen besonderen Auftrag an den Juden. Es geht nach Bruder Yun darum, Schuld der Christen an den Juden wieder gut zu machen.  http://www.jehoschua.org/De/rechenschaftsbericht-nach-der-lehre/24-berufung-durch-bruder-yun/. Der Erlöser Israels ist kein anderer als der wiederkommende Messias, den die Christen erwarten, nur haben die Christen ein falsches Bild vom wiederkommenden Messias. Sie erwarten einen Gott und nicht einen Menschen. Mein Seelsorger hat das offenbar eingesehen. Er schrieb mir:  “Lieber Eugen, jetzt bin ich nicht mehr sicher, ob wir uns wirklich verstanden haben. Wenn Du sagst, Du seist ein Nachfolger Jesu (Jehoschua) und Dich durch Schrift darin bestätigt siehst, ist das für mich eine gesunde, schriftgemässe Haltung.” Darauf hatte ich ihm geantwortet: “Ich bin froh, dass Du nicht mehr sicher bist. Sicherheit im Glauben ist gefährlich!”
 
Mein größtes Anliegen ist es, Gott gehorsam zu sein und demütig zu werden. Ich habe Paulus ergänzt und schreibe nun: “Gehorsam – Demut – Glaube – Hoffnung – Liebe”. Die Liebe bleibt aber das Höchste. Dass ich in meiner Stellung menschlich relativ einsam bin, stimmt. Ich habe das in meiner Zwischenbilanz der Banklehre am 5. Mai 2009 wie folgt dargestellt: http://www.jehoschua.org/De/tagebuch/date/2009/5/5/
 
In unserem Dialog möchte ich Dich von der Wirklichkeit Gottes überzeugen. Das bräuchte aber Deinerseits Offenheit und Ehrlichkeit. Ob Du das als Psychiater aufbringen kannst? Ich möchte aber die Hoffnung nicht einfach aufgeben. Ich bitte Dich vom nachfolgenden Tagebucheintrag möglichst unvoreingenommen Kenntnis zu nehmen. Das Gerippe kennst Du bereits. Ich empfehle Dir, auch die “Innereien” (Links und Linkeslinks) zu lesen und zu hören: http://www.jehoschua.org/De/tagebuch/date/2014/4/30/
 
Wenn Du das nicht willst oder kannst und Du mich somit wirklich nicht ernst nimmst, ist meines Erachtens ein weiterer Dialog nicht möglich.
 
Herzliche Grüsse
Eugen alias Jehoschua"

 

Mein heutiges internes Los in Jesaja 52,10 ist ein weiteres perfektes Wort Gottes:

חשפ יהוה את-זרוע קדשו לעיני כל-הגוים וראו כל-אפסי-ארץ את ישועת אלהינו

chassaf YAHWEH et-sroa kodscho leeinei col-hagoyim werau col-afssei-aretz et yeschuat eloheinu

"Offenbart hat JAHWEH Seinen heiligen Arm den Augen aller Heidenvölker. Und es werden alle Enden der Erde das Heil unseres Gottes sehen." (Eigenübersetzung)

Im Himmel ist das eine vollendete Tatsache. Hier auf Erden erwarten wir die Erfüllung des Wortes noch. Ich will meine ganze Kraft dafür einsetzen. Im Jahr 2011 war das Wort mein Geburtstagsgeschenk.


10. Mai 2014
Schabat - 10. Iyar 5774 - wie David zu Asaph - so der Messias zu den Juden in der Diaspora

Am Ende eines Dankpsalms, den David Asaph und einigen der Leviten in Auftrag gab, JAHWEH vor der Lade Gottes vorzutragen, steht mein internes Los in 1. Chronik 16,35:

ואמרו הושיענו אלהי ישענו וקבצנו והצילנו מן-הגוים להודות לשם קדשך להשתבח בתהלתך

weimru hoschienu elohei yissrael wekabtzenu wehatzilenu min-hagoyim lehodot leschem kodschecha lehischtabeach bithilatecha

"... und sagt:
'Rette uns, Gott unseres Heils, und sammle uns und reiße uns aus den Heidenvölkern;
zu danken Deinem heiligen Namen, glücklich zu preisen in Deinem Ruhm!'"
(Eigenübersetzung)

So wie der König David Asaph und einige Leviten angesprochen hat, JAHWEH zu loben, so spreche ich, als Erlöser Israels, die Diaspora Juden an und fordere sie auf, diesen Psalm von Herzen zu beten und zu glauben. Ich bin überzeugt, dass die Alija nach Israel Gottes Willen entspricht. Ich hege allerdings einige Zweifel, dass z.B. die amerikanischen Juden auf meinen Aufruf reagieren werden. Vermutlich geht es diesen materiell viel zu gut, um diese Anstrengung auf sich zu nehmen.

Gegen Gottes Willen zu handeln hat aber seinen Preis. Wenn die Fischer nichts mehr ausrichten können, so wird JAHWEH Jäger schicken. Das stelle ich mir alles andere als angenehm vor.


9. Mai 2014
jom schischi - 9. Iyar 5774 - JAHWEH naht mit Seiner Gerechtigkeit - Verheißung für Zion und Israel

Als Erlöser Israels ist es meine Aufgabe, die Juden wach zu rütteln und ihnen die Verheißungen Jahwehs zuzurufen. Das möchte ich mit dem heutigen internen Los in Jesaja 46,12+13 erneut tun:

שמעו אלי אבירי לב הרחןקים מצדקה
קרבתי צדקתי לא תרחק ותשועתי לא תאחר ונתתי בציון תשועה לישראל תפארתי

schim'u elai abirei lew harchokim mitzdakah
kerawti tzidkati lo tirchak uteschuati lo teacher wenatati betzion teschuah leyissrael tif'arti

"Hört auf Mich, Hartherzige, die Entfernten von Gerechtigkeit.
Ich habe Meine Gerechtigkeit genaht. Sie darf sich nicht entfernen und Mein Heil darf sich nicht verspäten!
Und Ich werde in Zion Heil geben; an Israel Meine Herrlichkeit."
(Eigenübersetzung)

Von JAHWEH her sind die Voraussetzungen gegeben. Die Hartherzigen und die Ungerechten sind angesprochen: "Hört auf JAHWEH, Hartherzige, Ungerechte!" Alle sind angesprochen. Alle sollen vom Heil und der Herrlichkeit profitieren können.

Auch ich, Jehoschua, rufe allen Juden in der Frontseite mit Amos 5,24 zu:

„Und es wälze sich wie Wasser Recht und Gerechtigkeit wie ein stark fließender Bach."

Alle Juden sollen an der Gerechtigkeit aktiv beteiligt sein, und dann auch am Heil und der Herrlichkeit.


Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Jesaja 12,3 fährt im gleichen Geist weiter:

ושאבתם-מים בששון ממעיני הישועה

usch'awtem-mayim bessasson mimaaynei hayeschuah

"Und ihr werdet mit Freude Wasser schöpfen aus Quellen des Jeschua (Jesus von Nazareth)." (Eigenübersetzung)

Erneut zitiere ich die Frontseite:

"Tut was Jesus Christus gesagt hat, aber tut nicht was 'Christen' tun!"


7. Mai 2014
jom rewii - 7. Iyar 5774 - ein Wechselbad der Gefühle

Nach rund zwei Stunden Schlaf erwache ich nach Mitternacht. Es geschieht mir in letzter Zeit relativ häufig, dass ich ohne erkennbaren Grund erwache und nicht mehr ohne Weiteres zum Schlaf zurückfinde. Dabei fühle ich mich gut, und ich nehme die Gelegenheit wahr, den Himmlischen Vater zu loben. Ich tue das vor allem anhand von Psalm 17,15 und lasse mir viele meiner Erfahrungen vergegenwärtigen. Jetzt ist mein gutes Gefühl nach dem gestrigen Tagebucheintrag präsent. Die Gedanken schweifen weiter. Viele Personen gehen mir durch den Sinn; Personen die mir nahe stehen und Personen mit besonderen Problemen. Plötzlich werde ich an die Endzeit erinnert, wie ich sie in Halluzinationen erlebt hatte. Das weckt mich völlig auf und die Dringlichkeit meines Auftrags wird mir bewusst. Nichts hält mich mehr im Bett, weil ich eine vorbereitete Mail an einen Schwager mit einem für mich wichtigen Gedanken noch ergänzen will.

Das getan, kommt mir Agora Inc. in den Sinn. Verschiedene Mails von dieser Beratungsfirma sind im Spam-Ordner gelandet, unter anderen folgende: "8 Bible verses now aligning with modern cures?" Ich habe diese Mail für mich als Aberglaube identifiziert und in einem Spezialordner abgelegt. Gleichwohl öffne ich eine andere Mail: "http://pro.boomandbustinvestor.com/NEW_BNB_BEL/MBNBQ414/?a=4&o=2448&s=4038&u=879469&l=13059&r=MC&g=0&h=true". Der Analyst Harry Dent macht einen sympathischen Eindruck und seine Theorien leuchten mir ein. Auch er prognostizierte eine baldige, scharfe Finanzkrise mit lang anhaltenden Auswirkungen, bis ca. 2023. Anders aber als andere Finanzspezialisten glaubt er an eine Deflation analog der 1930er Jahre und nicht an eine Inflation. Das werde auch den Gold-Kurs treffen und einen Kursrückgang von aktuell rund 1'300 USD auf ca. 700 USD je Unze bewirken. Andere Beratungsfirmen vertreten die Meinung, dass in absehbarer Zeit der Goldkurs bis 5'000 USD je Unze steigen könne.

Nun verwirren sich meine Gedanken. Was soll das? Wie sind solche Diskrepanzen möglich und was hat es mit meinem gestrigen Goldkauf auf sich? Ich gehe auf die Knie und frage Gott. Mit der Zeit werde ich ruhiger. Es ist wirklich so: "Silber und Gold gehören Gott!" (Haggai 2,8)  Menschen können auf Seinen Willen nicht einwirken. Ich halte daran fest, von Gott geführt zu sein, auch im Silber- und Goldkauf.


6. Mai 2014
jom schlischi - 6. Iyar 5774 - der Optionen Handel ist für mich nicht mehr aktuell

Nach eingehender Prüfung meiner Möglichkeiten bin ich zum Schluss gekommen, dass ich meine Bemühungen um den Optionen Handel aufgeben soll. Ich hätte ständig hinter den Aktienkursen her sein müssen und die Gefahr dem Mammon zu dienen, anstatt Gott, wäre groß gewesen.

Nun habe ich eine weitgehend statische Methode gefunden, nämlich die Investition in Silber und Gold. Damit folge ich Abraham (damals hieß er noch Abram). In 1. Mose 13,2 heißt es: "Und Abram war sehr reich geworden an Vieh, Silber und Gold." (Schlachter Bibel 2000) Vieh habe ich zwar keines, außer meinem "Esel", und reich bin ich auch noch nicht, denn Silber und Gold habe ich mit einer Hypothek auf meinem Hausanteil finanziert. Aber ich bin nun wirklich ruhig geworden im Hinblick auf die vor uns liegende Finanzkrise, weil ja Silber und Gold Gott gehören (Haggai 2,8), und weil dieses Edelmetall für den Bau des letzten Tempels gebraucht wird (Haggai 2,9).

Silber und Gold stimmen auch mit der Zwischenbilanz überein, die ich vor fünf Jahren am 5. Mai 2009 erstellt hatte.


3. Mai 2014
Schabat - 3. Iyar 5774 - Befehl oder Verheißung?

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in 3. Mose 20,8 stellt mir die ganz große Frage, ob es sich bei diesem Text um einen Befehl handelt, wie in allen mir bekannten Bibelübersetzungen verwendet, oder ob es eine Verheißung ist, was ich wie folgt glaube:

ושמרתם את-חקתי ועשיתם אתם אני יהוה מקדשכם

uschmartem et-chukotai waassitem otam ani YAHWEH mekadischchem

"Und ihr werdet Meine Gesetze beachten und ihr werdet sie tun -
ICH, JAHWEH, heilige euch."
(Eigenübersetzung)

JAHWEH heiligt Sein Volk, damit dieses Seine Gesetze beachten wird, und damit Sein Volk Seine Gesetze tun wird. Es handelt sich also nicht um eine Bedingung, wonach JAHWEH Sein Volk heiligt, wenn es Seine Gesetze nach Befehl beachtet und tut.

Meine Übersetzung stimmt auch grammatikalisch. "uschmartem" und "waassitem" sind beides Waw-Perfekt-Formen, d.h. Zukunftsformen und nicht Befehlsformen.


JAHWEH heiligt also Sein Volk, damit es in der Lage ist, Seinen Willen zu tun. Wie soll das geschehen? Indem wir das tun, was Jesus Christus gesagt hat. Es geht nicht um eine peinlich genaue Erfüllung der 613 Gebote, abgesehen davon, dass Jesus diese in der Bergpredigt (Matthäus Kapitel 5 - 7) verschärft hat. Wiedergeburt und Abhängigkeit von JAHWEH im hebräischen Glauben werden dem Volk dazu helfen.


2. Mai 2014
jom schischi - 2. Iyar 5774 - den Christen ins Stammbuch

Das interne Los in Jesaja 44,6 schreibe ich den Christen ins Stammbuch:

כה-אמר יהוה מלך-ישראל וגאלו יהוה צבאות
אני ראשון ואני אחרון ומבלעדי אין אלהים

coh-amar YAHWEH melech-yissrael wegoalo YAHWEH zwa'ot
ani rischon waani acharon umibal'adai ein elohim

„So hat JAHWEH gesagt, König Israels und sein Erlöser, JAHWEH der Heerscharen:
‚Ich bin Erster und Ich bin Letzter, und außer Mir ist kein Gott!’ “
(Eigenübersetzung)

Jesus ist nicht Gott, sondern Gottes Sohn. JAHWEH ist der EINE Gott (5. Mose 6,4)


30. April 2014
jom rewii - 30. Nissan 5774 - ich lege Rechenschaft ab

Einem entfernt Verwandten, von dem ich zu seinem 70. Geburtstag eingeladen bin, hatte ich per Mail für die Einladung gedankt und ihm den Link zu meiner Internetseite geschickt. Daraus entwickelte sich ein Dialog, aus dem ich einen Teil einer meiner Antworten wiedergebe:
 

„Dass Du Deine Bemerkungen zu meiner Berufung als Erlöser Israels und König der Welt ironisch gemeint hast, habe ich tatsächlich nicht durchschaut. Dass es Dir “fast den Atem geraubt hat”, konnte ich von meinen Erfahrungen her verstehen.
 

Hier einige “atemberaubende” Erfahrungen meines “hebräischen Glaubens”:

1. In der Selbsterfahrungswoche im Juni 1980 in Reichenschwand (Lebenslauf) war ich das eindeutige Zentrum der Gruppe. In der letzten Gruppenübung wurden den Mitgliedern die Augen verbunden und in die erhobenen Hände, ohne weitere Instruktion, ein Besenstiel gelegt. Druck und Gegendruck bewirkten schlussendlich, dass der Besenstiel in meiner Hand entzwei brach (für mich symbolisch das zerbrochene Joch (Tagebuch vom 20. Januar 2013)).

2. Ein überaus eindrückliches Urknall-Erlebnis hatte ich zuhause kurz vor meiner Klinikeinlieferung. In meiner persönlichen Andachtsecke Ruhe suchend, ging mein Kopf immer schneller zwischen einer symbolischen Schlange und einem symbolischen Kreuz hin und her. Das Tempo steigerte sich bis ich erstarrt zu Boden fiel. In diesem Moment hörte ich den „Urknall“ und unmittelbar darauf ein neugeborenes Kind schreien. Noch Jahrelang konnte ich kaum über meine “Wiedergeburt” sprechen.

3. Für mich atemberaubend war auch eine Begebenheit nachher in der Psychiatrischen Universitätsklinik. In einem Gemeinschaftsraum ging ich auf und ab und proklamierte mich als Erlöser, bis mich drei Pfleger überwältigten und spritzten.

4. Im Anschluss an die Klinik waren meine Frau und ich im August 1980 in die Ferien nach Reichenschwand eingeladen. In einem charismatischen Gottesdienst nahm ich folgende Verheißung für mich: „Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“ Diese Verheißung hat für mich immer noch die gleiche Aktualität. Ich finde sie atemberaubend und warte auf ihre Erfüllung. (Siehe auch Punkt 13)

5. Zum Abschluss der Kurswoche wurde ich in einem gemeinsam gezeichneten Bild auf einer Wandtafel als der fliehende, biblische Jona identifiziert (Lebenslauf).

6. Im Frühling 2004 mietete ich für 3 Wochen das “Beit Yona” in Jerusalem. Ich wollte wissen, was es mit mir als Jona zu tun hatte. Diese Zeit entwickelte sich als persönliche Retraite in der ich viele Träume erhielt. Einer davon, eine hebräische Eingebung, bewegte mich besonders. "Mi misrachi YAH yischlach" (von einem Orientalen wird JAHWEH senden). Wer dieser Orientale ist und was er senden würde, blieb offen. Ebenfalls in einem Traum wurde mir verheißen, dass ich in Jerusalem eine Banklehre machen könnte (Lebenslauf).

7. Im Herbst 2004 nahm ich in Jerusalem am Laubhüttenfest, organisiert durch die Christliche Botschaft, teil. Einer der Redner war Bruder Yun, ein wegen seines Glaubens schwer verfolgter Chinese, der in Deutschland Asylrecht erhalten hat. Sein wunderbarer Lebensbericht machte mir deutlich, dass es sich um den “Misrachi” meines Traums vom Frühling handelte (Lebenslauf).

8. In der Israel Heute Zeitschrift vom April 2007 wurde die Offenbarung an Rabbi Kaduri publik (Tagebuch vom 15. August 2012). “Was für viele Menschen im Volk schwer zu akzeptieren ist, ist die Führung und Ordnung eines Messias aus Fleisch und Blut.”

9. Am 24. Juni 2007 hatte ich den “lech-lecha”-Traum (Rechenschaftsbericht nach der “Lehre” 2.10.) Gehe wirklich nach Jerusalem! (ins verheißene Land)

10. Am 3. November 2007, an meinem 70. Geburtstag, verabschiedete ich mich von Familie, Verwandten und Freunden, in der Meinung es sei ein definitiver Abschied; auch das recht bewegend. Am 5. November 2007 begann meine “Banklehre” in Jerusalem. (Tagebuch)

11. Im Traum vom 3. Mai 2008, in dem mir die Ankunft des Messias am Anfang der Geschichte deutlich gemacht wurde, musste mich Gott zuerst richtiggehend aufwecken (Tagebuch vom 26. April 2014).

12. Bei der Erinnerung an die Traumvision “elohim watedaber” vom 2. Juni 2009 schlägt mein Herz schneller: „Aber klein war dies in Deinen Augen, Gott! Und Du redetest über Deines Knechtes Haus in der Ferne. Und Du wirst mich sehen wie eine Wiederkehr des höchsten Menschen; Ewiger, Gott!“ (Aus einem Gebet von David in 1. Chronik 17,17; Tagebuch vom 12. August 2011)

13. Einen Vorgeschmack der Verheißungserfüllung von Reichenschwand habe ich erhalten, als mich mein “Esel” zum Kfar (Dorf) Yehoshua (Jehoschua) führte, nachdem ich Nitzanah, den Ort des dem König Messias geweihten Weinbergs mit Google Earth suchte (Tagebuch vom 22. Oktober 2012).

14. Traum vom 30. Oktober 2012 (Tagebuch). Die im Traum finster entschlossen dreinblickende Person, die mit einem Revolver auf mich zielt, habe ich nachträglich als meinen Seelsorger erkannt, der in einer Mail meinen Geist als angeschlagenen neurobiologischen Geist bezeichnet hatte, weil ich glaube Erlöser Israels zu sein. In einer zweiten Mail doppelte er nach: “Aus Deinem Sendungsbewusstsein muss ich auf einen psychotischen, krankhaften Geistes-Trend schließen.“

15. Mein internes Los brachte mein Herz am 1. November 2012 (Tagebuch) zum jubeln. Das gilt auch noch für heute. Ich habe die Zusage, dass sich niemand vor mich, Jehoschua, stellen darf.


Zum Stichwort “gigantisch”, das Du ebenfalls gebraucht hast: Für christliche Ohren ist meine Berufung wirklich gigantisch, weil Jesus Christus gemäß Trinitätsdogma ja Gott ist. Nicht so für die Juden: Die Juden erwarten einen Menschen als Messias. Glücklicherweise habe ich keine Berufung an den Christen, sondern an den Juden.“


26. April 2014
Schabat - 26. Nissan 5774 - Endzeitvision

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in 1. Mose 26,4 ist von JAHWEH an Isaak gerichtet: Sie kommt mir wie eine Endzeitvision vor:

והרביתי את-זרעך ככוכבי השמים ונתתי לזרעך את כל-הארצת האל
והתברכו בזרעך כל גויי הארץ

wehirbeiti et-sar'acha kechochwei haschamayim wenatati lesar'acha et col-haaratzot hael
wehitbarachu wesar'acha col goyei haaretz

"Und Ich werde deinen Samen vermehren, wie Sterne des Himmels, und Ich werde deinem Samen all die Länder des wahren Gottes geben (auch das Westjordanland und Gaza).
Und es werden sich segnen, in deinem Samen, alle Heidenvölker der Erde." (Eigenübersetzung)

So wie JAHWEH mich als Erlöser Israels berufen hat, so ist Israel von JAHWEH als Licht und Segen für alle Heidenvölker berufen.

Am 3. Mai 2008 hatte ich eine sehr spezielle Traumerfahrung. Gott musste mich zuerst in mehreren Schritten wecken, bis ich Traum und Sinn erfasste. Der Messias kommt am Anfang der Geschichte (bei Abraham und Isaak) zurück. "In einem riesigen Bogen weicht er der Gefahr aus und beginnt am Anfang der Geschichte."

So ähnlich, wie der Messias am Anfang der Geschichte beginnt, so muss auch Israel zu den Wurzeln zurückkehren. Israel muss zum hebräischen Glauben der Urväter zurückfinden. So wie ich gelernt habe hebräisch zu denken, so muss auch Israel lernen. Dazu verweise ich auf mein Fazit am 21. Januar 2008 nach 2 1/2 Monaten Lehrzeit in Israel.

 
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