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Tagebuch


3. März 2014
jom scheni - 1. Adar II 5774 - Die Erlösten Jahwehs werden mit Jubel nach Zion kommen.

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Jesaja 51,11:

ופדויי יהוה ישובון ובאו ציון ברנה
ושמחת עולם על-ראשם ששון ושמחה ישיגון
נסו יגון ואנחה

ufduyei YAHWEH yeschuwun uwau zion berinah
wessimchat olam al-roscham ssasson wessimchah yassigun
nassu yagon waanachah

"Und Erlöste Jahwehs sollen zurückkehren und werden mit Jubel nach Zion kommen.
Und ewige Freude ist auf ihrem Haupt. Wonne und Freude sollen sie erreichen.
Entflohen sind Kummer und Seufzer." 
(Eigenübersetzung)

Im Losungsbüchlein wurde Zion "unterschlagen". Fälschlicherweise, denn es geht wirklich um Jerusalem. Es geht um das Volk der Juden, das nach Zion zurückkehren soll! So wie JAHWEH das Meer für das von Pharaos Heer verfolgte Volk trocken gelegt hatte (Vers 10), so wird JAHWEH sein Volk wunderbar nach Zion zurückbringen. Wonne und Freude werden Kummer und Seufzer ersetzen.

Schma Israel! Wer Ohren hat zu hören, der höre!
 


25. Februar 2014
jom schlischi - 25. Adar I 5774 - JAHWEH ist wirklich der EINE Gott

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Jesaja 43,11 spricht mich wohltuend an, weil einfach und klar:

אנכי אנכי יהוה
ואין מבלעדי מושיע

anochi anochi YAHWEH weein mibal'adai moschia

"Ich bin wirklich JAHWEH!
Und es gibt keinen, außer Mir, der rettet!"
(Eigenübersetzung)

Für mich ist diese Selbstdeklaration Jahwehs wie ein leuchtender Kontrapunkt gegenüber dem komplizierten Trinitätsdogma, wo drei Personen eine Person ausmachen sollen.

"Haben Christen drei Götter?", ist die Frage von Helmut Fischer über seinem gleichnamigen Büchlein zur Entstehung und zum Verständnis der Lehre von der Trinität. Auf der Schlussumschlagseite schreibt der Autor: "Mit dem Wort "Trinität", einem Schlüsselbegriff der ökumenischen Gemeinschaft, können nur wenige Menschen etwas Konkretes verbinden. Viele verstehen darunter eine Art Vielgötterei. Der Verfasser zeigt, wie der christliche Gottesglaube in der Auseinandersetzung mit den religiösen und philosophischen Strömungen der ersten Jahrhunderte schrittweise sein Profil ausformen musste. Er stellt dar, wie in diesem Prozess das Denkmodell der 'göttlichen Dreieinigkeit' entstanden ist, was es zum Ausdruck bringt und was das christliche Gottesverständnis von anderen unterscheidet." 

Mir wurde mit der Lektüre klar, dass die Christen in der Vielgötterwelt der Griechen ihren Platz suchten und mit dem Trinitätsdogma fanden.

Das Dogma der Trinität hat viel Unheil in der Kirchengeschichte verursacht. Ich denke an die ganzen Pogrome gegenüber den Juden bis hin zur Schoah. Am 28. Mai 2013 habe ich im Tagebuch geschrieben, dass das Dogma der Trinität nach meinem Glauben die größte Irrlehre des Christentums ist. Es ist kaum zu glauben, welche Wirkung diese Konstruktion ausgeübt hat und noch ausübt. Vor rund 500 Jahren wurde Miguel Serveto (Michael Servetus) in Spanien geboren; ein vielseitig begabter Mensch, der die Trinität als falsche Lehre aufgedeckt hatte. Er bezahlte seine Überzeugung mit dem Leben. Calvin brachte ihn schlussendlich in Genf auf den Scheiterhaufen. Die Reformation hatte sich vom Katholizismus nicht genügend distanziert. Ein dunkles Kapitel.

JAHWEH, der EINE wahre Gott, will sich im Sammeln Seines Volkes heilig erweisen.

Möge diese Verheißung bald in Erfüllung gehen!


24. Februar 2014
jom scheni - 24. Adar I 5774 - ich lasse mich erweichen

Die Antwort des ehemaligen ärztlichen Direktors der Psychiatrischen Universitätsklinik "Brughölzli" kommt prompt auf die Anfrage meiner Frau und mir um Beratung:

"Vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Anfrage. Leider kann ich wegen vieler anderer Verpflichtungen keine Termine anbieten.. Ich möchte Ihnen aber auf diesem Wege raten, das Recht Ihrer Frau zu erfüllen und die von ihr gewünschten persönlichen und sie betreffenden Stellen in Ihrer Homepage zu streichen."

Das ist deutsch und deutlich und stellt mein gedankliches Konzept grundsätzlich in Frage. Ich war davon ausgegangen, dass ich mit meiner Internetseite einen göttlichen Auftrag am jüdischen Volk erfülle, und dass darum die biblischen Wahrheiten vor Menschenrecht kommen. Es sind noch keine fünfzig Jahre her, seit das schweizerische Zivilrecht die Stellung des Mannes in der Ehe als Haupt abgeschafft und damit eine wesentliche Differenz zur Bibel hergestellt hat. (Epheser 5, 21-28) Mir ist allerdings bewusst, dass unter diesem Bibelwort in vielen Ehen viel Unfug getrieben wurde. Insofern ist das menschliche Recht eine logische Folge davon.

Die andern Wahrheiten im zitierten Wort behalten im übrigen volle Gültigkeit, insbesondere die Aufforderung an den Mann, seine Frau zu lieben, gleichwie Christus seine Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat.

Damit wird für mich klar, dass ich göttliche Wahrheiten nicht mit Gewalt durchsetzen kann.

Ich lösche deshalb 23 Seiteneintragungen mit persönlichen, meine Frau betreffenden Stellen.

Glücklicherweise hat meine Frau nicht verlangt dass ich meine Schlussfolgerungen im Rechenschaftsbericht nach der "Lehre" lösche.
 


18. Februar 2014
jom schlischi - 18. Adar I 5774 - JAHWEH hat Jesus Christus für unser aller Sünde treffen lassen!

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Jesaja 53,6 macht deutlich, dass JAHWEH einen uralten Plan in Jesus Christus wahr gemacht hat:

כלנו כצאן תעינו
איש לדרכו פנינו
ויהוה הפגיע בו את עון כלנו

culanu catzon tainu isch ledarco paninu waYAHWEH hifgia bo et awon culanu

"Wir alle, wie Kleinvieh sind wir umhergeirrt.
Wir haben uns jeder auf seinen eigenen Weg gewandt.
Da hat JAHWEH ihn (Jesus Christus) treffen lassen für unser aller Sünde!"
(Eigenübersetzung)

Kein einziger Mensch ist ausgenommen. Wir alle sind gemeint; die Frommen und die Säkularen, wir alle!

Einer hat den Weg aufgemacht mit seinem Gehorsam; ja mit seinem Gehorsam bis zum Tod am Kreuz. Jesus Christus. An ihm kommt kein Mensch vorbei.

Die Geschichte ist nicht am Ende. Sie geht weiter. Die Bibel wird neu geschrieben!


14. Februar 2014
jom schischi - Purim Katan - 14. Adar I 5774 - Geist der Gnade und des Flehens

Purim Katan - Kleines Purim - eine kleine Erinnerung an die Königin Esther, die durch ihren Gehorsam das jüdische Volk gerettet hatte. Am 12. April 2008 hatte ich die Erinnerung an eine Begebenheit mit der Königin Esther im Tagebuch festgehalten. Auch die unerfüllten biblischen Verheißungen halten die Erinnerung an Gottes Zusagen wach.

Immer wieder stoße ich auf Sacharja 12,10; so auch heute in der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine:

ושפכתי על-בית דויד ועל יושב ירושלם רוח חן ותחנונים והביטו אלי את אשר-דקרו וספדו עליו כמספד על-היחיד והמר עליו כהמר על-הבכור

weschafachti al-beit dawid weal yoschew yeruschalam ruach chen wetachanunim wehibitu elai et ascher-dakaru wessofdu alaw kemissped al-hayachid wehamer alaw kehamer al-habechor

„Und ICH (JAHWEH) werde auf das Haus David und auf den Bewohner Jerusalems einen Geist der Gnade und des Flehens ausgießen. Und sie werden zu mir (Jesus) blicken, den sie durchbohrt haben. Und sie werden wehklagen über ihm, wie man über dem Einzigen wehklagt, und sie werden bitterlich weinen über ihm, wie man über dem Erstgeborenen bitterlich weint.“ (Eigenübersetzung)

Es ist eine überwältigende Verheißung, wobei der Urtext nicht absolut klar ist. Wer wird den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen? Wen haben sie durchbohrt?

Ludwig Schneider hat im online Magazin Oktober 2013 von "Israel Heute" wie folgt übersetzt:
"Doch über das Haus David und über die Bewohner Jerusalems werde ich den Geist der Gnade und der Bitte um Begnadung ausgießen, so dass sie zu mir aufblicken, mit dem, den sie durchbohrt haben."

Gott wird den Geist ausgießen. Das Volk wird aufblicken, und zwar zusammen mit dem, den sie durchbohrt haben. Der Durchbohrte ist mit andern Worten Teil des Volkes, das zu JAHWEH aufblickt. Was liegt näher, als im Durchbohrten den reinkarnierten Jesus von Nazareth zu sehen? Damit geht auch der Traum vom 24. Februar 2009 in Erfüllung.


12. Februar 2014
jom rewii - 12. Adar I 5774 - Mein Knecht bist du, Israel

Das interne Los in Jesaja 49,3 spricht doppelt an; einerseits den Propheten und andererseits das Volk Gottes:

ויאמר לי עבדי-אתה ישראל אשר-בך אתפאר

wayomer li awdi-atah yissrael ascher-becha etpaar

"Und ER sagte mir: 'Mein Knecht bist du, Israel, wo durch dich ICH Mich verherrlichen will'." (Eigenübersetzung)

Die Geschichte wiederholt sich. Wie zu der Zeit, als JAHWEH zu Jesaja gesprochen hat, ging es primär um das Volk, aber auch um Jesaja. Damals konnte das Volk nicht gesammelt werden (Vers 5). Jetzt kann es; die Zeit ist reif geworden. JAHWEH braucht Jehoschua jetzt als Erlöser Israels.

Und das Volk? - Verstreut auf der ganzen Erde, muss es gesammelt werden; wenn nötig mit Gewalt. Die Zeit der Fischer ist vorbei. Nun kommt die Zeit der Jäger. Gnade, Gott!

Schma Israel! Höre Israel! JAHWEH will Sich an dir verherrlichen!


2. Februar 2014
jom rischon - 2. Adar I 5774 - kehrt um!

Das interne Los in Jesaja 31,6 ist ein Ruf zur Umkehr:

שובו לאשר העמיקו סרה בני ישראל

schuwu laascher he'miku ssarah bnei yissrael

"Kehrt um, zudem sie den Abfall vertieft haben, Kinder Israels." (Eigenübersetzung)

Umkehr ist ein starkes Thema im Judentum. Mehrfach ist sie auch im Alten Testament thematisiert. Eindringlich ruft Jesaja 30,15:

"Denn so hat mein Herr, JAHWEH gesagt, der Heilige Israels:
Durch Umkehr und Ruhe könnte euch geholfen werden!
In der Ruhe und im Vertrauen wäre eure Macht!
Aber ihr habt nicht gewollt".
(Eigenübersetzung)

Es ist eine tragische Geschichte. Die Lösung des Problems ist da; aber ihr habt nicht gewollt! JAHWEH hat das vorausgesehen und Mose hat das Exil unter alle Völker verkündet, bevor sie schon ins verheißene Land eingetreten waren.

Und nun kommt der Erlöser Israels. Er verkündet im Auftrag Jahwehs die definitive Lösung.


31. Januar 2014
jom schischi - 30. Schewat 5774 - den Müden mit einem Wort unterstützen

Das interne Los in Jesaja 50,4 habe ich schon etliche Mal im Tagebuch erwähnt, wenn ich sehr früh erwacht bin. Heute will ich den Vers ganz schreiben:

אדני יהוה נתן לי לשן למודים לדעת לעות את-יעף דבר יעיר בבקר - בבקר יעיר לי אזן לשמע כלמודים

adonai YAHWEH natan li leschon limudim ladaat laut et-yaef dawar yair waboker - baboker yair li osen lischmoa calimudim

"Mein Herr, JAHWEH, hat mir eine Zunge Lernender gegeben, zu wissen zu unterstützen den Müden mit einem Wort. Er will am Morgen wecken. Am Morgen will Er mir das Ohr wecken, zu hören wie Lernende." (Eigenübersetzung)

Es hat immer einen besonderen Zweck, wenn mich JAHWEH früh weckt. Letztlich geht es darum, dass der "Lernende" als den ich mich verstehe, Müde unterstützen kann. Ich will mir das zu Herzen nehmen.


29. Januar 2014
jom rewii - 28. Schewat 5774 - die Spur des Gerechten ist gerade

Das interne Los in Jesaja 26,7+8 handelt vom Gerechten. Als einen solchen verstehe ich mich:

ארח לצדיק מישרים ישר מעגל צדיק תפלס עפ ארח משפטיך יהוה קוינוך
לשמך ולזכרך תאות-נפש

orach latzadik meischarim yaschar ma'gal tzadik tefaless af orach mischpatim YAHWEH kiwinucha
leschimcha ulesichrcha taawat-nafesch

"Der Pfad für den Gerechten ist Geradheit; gerade ist die Spur des Gerechten.
Du willst sie bahnen; selbst auf dem Pfad Deiner Gerichte, JAHWEH, haben wir auf Dich geharrt!
Nach Deinem Namen und nach Deinem Gedenken ist das Verlangen der Seele."
(Eigenübersetzung)

An der Hand des Himmlischen Vaters kann ich geradeaus gehen. Er bahnt mir den Weg, auch durch Gerichte. Ich denke dabei unter anderen an folgendes: Viermal Psychiatrieklinik; dreimal die Anstellung durch den Arbeitgeber gekündigt erhalten; Herzinfarkt, Herzoperation; fünf weitere Operationen; Lungenembolie; vier gebrochene Rückenwirbel; etc. etc.. Ich habe gelernt auf JAHWEH zu harren.

An Deinen Namen - JAHWEH, Ewiger - zu denken ist das Verlangen meines ganzen Wesens. Von DIR erwarte ich - Jehoschua - alles.


28. Januar 2014
jom schlischi - 27. Schewat 5774 - Jahwehs Königtum ist ein Königtum aller Ewigkeiten

Beim Aussortieren einer Tageslosung ist mir Psalm 145,13 aufs Herz gefallen:

מלכותך מלכות כל-עלמים
ומשלתך בכל-דור ודור

malchutcha malchut col-olamim umemscheltcha bechol-dor wador

"Dein Königtum ist ein absolut ewiges Königtum (wörtlich: aller Ewigkeiten),
und Deine Herrschaft (währt) von jedem Geschlecht zu Geschlecht."
(Eigenübersetzung)

Bei der gestrigen Bearbeitung einer Antwort an meine Patentochter habe ich auch die Allversöhnung als einen neuen Glaubensinhalt meinerseits erwähnt. In diesem Zusammenhang empfehle ich die Lektüre des Artikels "Gottes Plan für dieses Zeitalter" von E.F. Ströter (1846 - 1922), einem Bibellehrer der vor über 100 Jahren gelebt hat.

Die Allversöhnung wird nur von einer Minorität der Christen gelehrt. Ich empfinde sie persönlich als überaus entlastend von allen menschlichen Drohungen. Sie macht die eigentliche Liebe Jahwehs deutlich.

 
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