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Tagebuch


6. Mai 2014
jom schlischi - 6. Iyar 5774 - der Optionen Handel ist für mich nicht mehr aktuell

Nach eingehender Prüfung meiner Möglichkeiten bin ich zum Schluss gekommen, dass ich meine Bemühungen um den Optionen Handel aufgeben soll. Ich hätte ständig hinter den Aktienkursen her sein müssen und die Gefahr dem Mammon zu dienen, anstatt Gott, wäre groß gewesen.

Nun habe ich eine weitgehend statische Methode gefunden, nämlich die Investition in Silber und Gold. Damit folge ich Abraham (damals hieß er noch Abram). In 1. Mose 13,2 heißt es: "Und Abram war sehr reich geworden an Vieh, Silber und Gold." (Schlachter Bibel 2000) Vieh habe ich zwar keines, außer meinem "Esel", und reich bin ich auch noch nicht, denn Silber und Gold habe ich mit einer Hypothek auf meinem Hausanteil finanziert. Aber ich bin nun wirklich ruhig geworden im Hinblick auf die vor uns liegende Finanzkrise, weil ja Silber und Gold Gott gehören (Haggai 2,8), und weil dieses Edelmetall für den Bau des letzten Tempels gebraucht wird (Haggai 2,9).

Silber und Gold stimmen auch mit der Zwischenbilanz überein, die ich vor fünf Jahren am 5. Mai 2009 erstellt hatte.


3. Mai 2014
Schabat - 3. Iyar 5774 - Befehl oder Verheißung?

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in 3. Mose 20,8 stellt mir die ganz große Frage, ob es sich bei diesem Text um einen Befehl handelt, wie in allen mir bekannten Bibelübersetzungen verwendet, oder ob es eine Verheißung ist, was ich wie folgt glaube:

ושמרתם את-חקתי ועשיתם אתם אני יהוה מקדשכם

uschmartem et-chukotai waassitem otam ani YAHWEH mekadischchem

"Und ihr werdet Meine Gesetze beachten und ihr werdet sie tun -
ICH, JAHWEH, heilige euch."
(Eigenübersetzung)

JAHWEH heiligt Sein Volk, damit dieses Seine Gesetze beachten wird, und damit Sein Volk Seine Gesetze tun wird. Es handelt sich also nicht um eine Bedingung, wonach JAHWEH Sein Volk heiligt, wenn es Seine Gesetze nach Befehl beachtet und tut.

Meine Übersetzung stimmt auch grammatikalisch. "uschmartem" und "waassitem" sind beides Waw-Perfekt-Formen, d.h. Zukunftsformen und nicht Befehlsformen.


JAHWEH heiligt also Sein Volk, damit es in der Lage ist, Seinen Willen zu tun. Wie soll das geschehen? Indem wir das tun, was Jesus Christus gesagt hat. Es geht nicht um eine peinlich genaue Erfüllung der 613 Gebote, abgesehen davon, dass Jesus diese in der Bergpredigt (Matthäus Kapitel 5 - 7) verschärft hat. Wiedergeburt und Abhängigkeit von JAHWEH im hebräischen Glauben werden dem Volk dazu helfen.


2. Mai 2014
jom schischi - 2. Iyar 5774 - den Christen ins Stammbuch

Das interne Los in Jesaja 44,6 schreibe ich den Christen ins Stammbuch:

כה-אמר יהוה מלך-ישראל וגאלו יהוה צבאות
אני ראשון ואני אחרון ומבלעדי אין אלהים

coh-amar YAHWEH melech-yissrael wegoalo YAHWEH zwa'ot
ani rischon waani acharon umibal'adai ein elohim

„So hat JAHWEH gesagt, König Israels und sein Erlöser, JAHWEH der Heerscharen:
‚Ich bin Erster und Ich bin Letzter, und außer Mir ist kein Gott!’ “
(Eigenübersetzung)

Jesus ist nicht Gott, sondern Gottes Sohn. JAHWEH ist der EINE Gott (5. Mose 6,4)


30. April 2014
jom rewii - 30. Nissan 5774 - ich lege Rechenschaft ab

Einem entfernt Verwandten, von dem ich zu seinem 70. Geburtstag eingeladen bin, hatte ich per Mail für die Einladung gedankt und ihm den Link zu meiner Internetseite geschickt. Daraus entwickelte sich ein Dialog, aus dem ich einen Teil einer meiner Antworten wiedergebe:
 

„Dass Du Deine Bemerkungen zu meiner Berufung als Erlöser Israels und König der Welt ironisch gemeint hast, habe ich tatsächlich nicht durchschaut. Dass es Dir “fast den Atem geraubt hat”, konnte ich von meinen Erfahrungen her verstehen.
 

Hier einige “atemberaubende” Erfahrungen meines “hebräischen Glaubens”:

1. In der Selbsterfahrungswoche im Juni 1980 in Reichenschwand (Lebenslauf) war ich das eindeutige Zentrum der Gruppe. In der letzten Gruppenübung wurden den Mitgliedern die Augen verbunden und in die erhobenen Hände, ohne weitere Instruktion, ein Besenstiel gelegt. Druck und Gegendruck bewirkten schlussendlich, dass der Besenstiel in meiner Hand entzwei brach (für mich symbolisch das zerbrochene Joch (Tagebuch vom 20. Januar 2013)).

2. Ein überaus eindrückliches Urknall-Erlebnis hatte ich zuhause kurz vor meiner Klinikeinlieferung. In meiner persönlichen Andachtsecke Ruhe suchend, ging mein Kopf immer schneller zwischen einer symbolischen Schlange und einem symbolischen Kreuz hin und her. Das Tempo steigerte sich bis ich erstarrt zu Boden fiel. In diesem Moment hörte ich den „Urknall“ und unmittelbar darauf ein neugeborenes Kind schreien. Noch Jahrelang konnte ich kaum über meine “Wiedergeburt” sprechen.

3. Für mich atemberaubend war auch eine Begebenheit nachher in der Psychiatrischen Universitätsklinik. In einem Gemeinschaftsraum ging ich auf und ab und proklamierte mich als Erlöser, bis mich drei Pfleger überwältigten und spritzten.

4. Im Anschluss an die Klinik waren meine Frau und ich im August 1980 in die Ferien nach Reichenschwand eingeladen. In einem charismatischen Gottesdienst nahm ich folgende Verheißung für mich: „Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“ Diese Verheißung hat für mich immer noch die gleiche Aktualität. Ich finde sie atemberaubend und warte auf ihre Erfüllung. (Siehe auch Punkt 13)

5. Zum Abschluss der Kurswoche wurde ich in einem gemeinsam gezeichneten Bild auf einer Wandtafel als der fliehende, biblische Jona identifiziert (Lebenslauf).

6. Im Frühling 2004 mietete ich für 3 Wochen das “Beit Yona” in Jerusalem. Ich wollte wissen, was es mit mir als Jona zu tun hatte. Diese Zeit entwickelte sich als persönliche Retraite in der ich viele Träume erhielt. Einer davon, eine hebräische Eingebung, bewegte mich besonders. "Mi misrachi YAH yischlach" (von einem Orientalen wird JAHWEH senden). Wer dieser Orientale ist und was er senden würde, blieb offen. Ebenfalls in einem Traum wurde mir verheißen, dass ich in Jerusalem eine Banklehre machen könnte (Lebenslauf).

7. Im Herbst 2004 nahm ich in Jerusalem am Laubhüttenfest, organisiert durch die Christliche Botschaft, teil. Einer der Redner war Bruder Yun, ein wegen seines Glaubens schwer verfolgter Chinese, der in Deutschland Asylrecht erhalten hat. Sein wunderbarer Lebensbericht machte mir deutlich, dass es sich um den “Misrachi” meines Traums vom Frühling handelte (Lebenslauf).

8. In der Israel Heute Zeitschrift vom April 2007 wurde die Offenbarung an Rabbi Kaduri publik (Tagebuch vom 15. August 2012). “Was für viele Menschen im Volk schwer zu akzeptieren ist, ist die Führung und Ordnung eines Messias aus Fleisch und Blut.”

9. Am 24. Juni 2007 hatte ich den “lech-lecha”-Traum (Rechenschaftsbericht nach der “Lehre” 2.10.) Gehe wirklich nach Jerusalem! (ins verheißene Land)

10. Am 3. November 2007, an meinem 70. Geburtstag, verabschiedete ich mich von Familie, Verwandten und Freunden, in der Meinung es sei ein definitiver Abschied; auch das recht bewegend. Am 5. November 2007 begann meine “Banklehre” in Jerusalem. (Tagebuch)

11. Im Traum vom 3. Mai 2008, in dem mir die Ankunft des Messias am Anfang der Geschichte deutlich gemacht wurde, musste mich Gott zuerst richtiggehend aufwecken (Tagebuch vom 26. April 2014).

12. Bei der Erinnerung an die Traumvision “elohim watedaber” vom 2. Juni 2009 schlägt mein Herz schneller: „Aber klein war dies in Deinen Augen, Gott! Und Du redetest über Deines Knechtes Haus in der Ferne. Und Du wirst mich sehen wie eine Wiederkehr des höchsten Menschen; Ewiger, Gott!“ (Aus einem Gebet von David in 1. Chronik 17,17; Tagebuch vom 12. August 2011)

13. Einen Vorgeschmack der Verheißungserfüllung von Reichenschwand habe ich erhalten, als mich mein “Esel” zum Kfar (Dorf) Yehoshua (Jehoschua) führte, nachdem ich Nitzanah, den Ort des dem König Messias geweihten Weinbergs mit Google Earth suchte (Tagebuch vom 22. Oktober 2012).

14. Traum vom 30. Oktober 2012 (Tagebuch). Die im Traum finster entschlossen dreinblickende Person, die mit einem Revolver auf mich zielt, habe ich nachträglich als meinen Seelsorger erkannt, der in einer Mail meinen Geist als angeschlagenen neurobiologischen Geist bezeichnet hatte, weil ich glaube Erlöser Israels zu sein. In einer zweiten Mail doppelte er nach: “Aus Deinem Sendungsbewusstsein muss ich auf einen psychotischen, krankhaften Geistes-Trend schließen.“

15. Mein internes Los brachte mein Herz am 1. November 2012 (Tagebuch) zum jubeln. Das gilt auch noch für heute. Ich habe die Zusage, dass sich niemand vor mich, Jehoschua, stellen darf.


Zum Stichwort “gigantisch”, das Du ebenfalls gebraucht hast: Für christliche Ohren ist meine Berufung wirklich gigantisch, weil Jesus Christus gemäß Trinitätsdogma ja Gott ist. Nicht so für die Juden: Die Juden erwarten einen Menschen als Messias. Glücklicherweise habe ich keine Berufung an den Christen, sondern an den Juden.“


26. April 2014
Schabat - 26. Nissan 5774 - Endzeitvision

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in 1. Mose 26,4 ist von JAHWEH an Isaak gerichtet: Sie kommt mir wie eine Endzeitvision vor:

והרביתי את-זרעך ככוכבי השמים ונתתי לזרעך את כל-הארצת האל
והתברכו בזרעך כל גויי הארץ

wehirbeiti et-sar'acha kechochwei haschamayim wenatati lesar'acha et col-haaratzot hael
wehitbarachu wesar'acha col goyei haaretz

"Und Ich werde deinen Samen vermehren, wie Sterne des Himmels, und Ich werde deinem Samen all die Länder des wahren Gottes geben (auch das Westjordanland und Gaza).
Und es werden sich segnen, in deinem Samen, alle Heidenvölker der Erde." (Eigenübersetzung)

So wie JAHWEH mich als Erlöser Israels berufen hat, so ist Israel von JAHWEH als Licht und Segen für alle Heidenvölker berufen.

Am 3. Mai 2008 hatte ich eine sehr spezielle Traumerfahrung. Gott musste mich zuerst in mehreren Schritten wecken, bis ich Traum und Sinn erfasste. Der Messias kommt am Anfang der Geschichte (bei Abraham und Isaak) zurück. "In einem riesigen Bogen weicht er der Gefahr aus und beginnt am Anfang der Geschichte."

So ähnlich, wie der Messias am Anfang der Geschichte beginnt, so muss auch Israel zu den Wurzeln zurückkehren. Israel muss zum hebräischen Glauben der Urväter zurückfinden. So wie ich gelernt habe hebräisch zu denken, so muss auch Israel lernen. Dazu verweise ich auf mein Fazit am 21. Januar 2008 nach 2 1/2 Monaten Lehrzeit in Israel.


20. April 2014
jom rischon - Chol Hamoed 5 - 20. Nissan 5774 - Ostern - das Friedensreich des Messias

Jesaja Kapitel 32 ist in der Schlachter Bibel 2000 mit "Das kommende Friedensreich des Messias" überschrieben. Noch ist es nicht da. Noch steht eine schwierige Zeit bevor. Entscheidend wird der Geist Gottes sein (Vers 15); der gleiche Geist wie in Joel 3,1.

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine steht in Jesaja 32,17:

והיה מעשה הצדקה שלום
ועבדת הצדקה השקט ובטח עד-עולם

wehayah maasseh hatzdakah schalom
waawodat hatzdakah haschket wawetach ad-olam

"Und es wird ein Werk der Gerechtigkeit sein:         - Friede
und Dienst der Gerechtigkeit:                                 - die Ruhe und Sicherheit bis in Ewigkeit."
(Eigenübersetzung)


Es ist eine wunderbare Vision: Friede, Ruhe und Sicherheit bis in Ewigkeit!

Diese sind aber nicht gratis erhältlich. Dazu gehört Gehorsam, Gehorsam den Willen Jahwehs zu tun. Die Israeliten haben das während vierzig Jahren in der Wüste geübt, aber immer noch nicht gelernt. Sie wurden aus dem verheißenen Land vertrieben, weil sie nicht den Willen Gottes taten.

JAHWEH lässt aber Sein Volk nicht los. Er gibt ihm eine neue Chance. Den Messias!

Und wiederum ist die bange Frage: Wird Jahwehs Volk jetzt gehorchen?


18. April 2014
jom schischi - Chol Hamoed 3 – 18. Nissan 5774 - Karfreitag - mein Bruder ist auferstanden

Traumerinnerung:
Wir sitzen in einem Restaurant und werweißen wo mein Bruder ist.
Da erscheint er plötzlich. Ich springe auf, um ihn zu begrüßen.
Er ist Bankangestellter und sitzt mit Kollegen an einem Tisch in einem andern Lokal.

Sinnbild:
Dieser Traum entspricht meiner Hoffnung und meinem Glauben auf die Auferweckung meines Bruders durch unseren Himmlischen Vater, damit der Traum vom 22. Juli 2013 in Erfüllung gehen kann.

Anruf:
Glaube nur!


17. April 2014
jom chamischi - Chol Hamoed 2 - 17. Nissan 5774 - Gott ist derselbe wie in den Tagen der Väter

Das interne Los in Psalm 44,2:

אלהים באזנינו שמענו אבותינו
ספרו-לנו פעל פעלת בימיהם בימי קדם

elohim beosneinu schama'nu awoteinu
ssipru-lanu poal paalta bimeihem bimei kedem

"Gott, mit unseren Ohren haben wir unsere Väter gehört.
Sie haben uns erzählt, dass Du wirklich eine Großtat getan hast in ihren Tagen;
in den Tagen der Vorzeit."
(Eigenübersetzung)

Wir befinden uns momentan voll in den Tagen von Pessach, das an die wunderbare Befreiung Jahwehs von Seinem Volk aus der Sklaverei erinnert. Pessach ist die Zeit der Erinnerung, wo die Väter ihren Söhnen die großen Taten Gottes nahe bringen.

Ich möchte das Volk von JAHWEH daran erinnern, dass Gott nicht nur in der Vergangenheit gewirkt hat, sondern auch in der Gegenwart wirkt und in der Zukunft wirken wird. Wir stehen vor bewegenden Zeiten, die wir in Joel 3,1 erkennen können.

Nach den Tagen der Vorzeit stehen wir jetzt in den Tagen der Endzeit. (13. November 2007; 20. August 2010; 19. Oktober 2012; 12. November 2012; 3. Dezember 2012; 7. April 2013; 19. Dezember 2013; 11. Januar 2014; 14. April 2014.)


14. April 2014
jom scheni - 14. Nissan 5774 - JAHWEH ist ein eifersüchtiger Gott

Am 9. April 2014 habe ich geschrieben:

"JAHWEH wird in diesem Bild als der Umfassende dargestellt, für den Gewölk Staub Seiner Füße ist: Gnädig und mächtig, aber auch strafend, wenn Ihm Seine Kinder nicht gehorchen. JAHWEH will, dass Sein Volk freiwillig nach Israel zurückkehrt. Allen die diesen Wunsch hegen, wird Er in Seiner Güte helfen. Diejenige die nicht hören wollen, wird Er mit Jägern jagen."

Ich wiederhole den Appell vom 7. April 2014:

Wartet nicht! Ihr braucht doch keine neue Katastrophe, oder? Stützt Euch auf die vielen Verheißungen, die Ihr in meiner Internetseite findet!"


Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in 5. Mose 4,24 ist auch ein ernstes Wort:

כי יהוה אלהיך אש אכלה
הוא אל קנא

ki YAHWEH eloheicha esch ochlah
hu el kana

"Denn JAHWEH, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer.
Er ist ein eifersüchtiger Gott!" (Eigenübersetzung)

Ich wiederhole mich: "JAHWEH ist gnädig und mächtig, aber auch strafend, wenn Ihm Seine Kinder nicht gehorchen."

Üblicherweise wiederholen sich die Tageslosungen ca. alle drei Jahre. Das Wort in 5. Mose 4,24 war letztmals am 28. September 2002 aktuell. Das war der 8. Tag von Sukkot, dem Laubhüttenfest. Heute, am 14. April 2014 ist Erew Pessach, der Vorabend vom Auszug aus Ägypten. Die geneigten Leser merken etwas.

Da es nach meinem Glauben keine Zufälle gibt bei Gott, sollten Seine Kinder in der ganzen Welt wirklich aufmerken und gehorchen!

Der große Auszug aus der Diaspora steht also unmittelbar bevor.

Wir stehen in der Endzeit!


11. April 2014
jom schischi - 11. Nissan 5774 - ich kann das Recht durchsetzen

Im Tagebucheintrag vom 6. April 2014, am jom rischon, habe ich am Schluss auf die Generalversammlung unserer Wohngenossenschaft hingewiesen, die heute stattfindet. Es geht um eine Pseudo-Statutenveränderung, weil das dahinter stehende Anliegen rechtlich gar nicht möglich ist. Eine solche tatsächliche Änderung der Statuten würde vom Handelsregisteramt abgelehnt. "pseudo" wird im Wiktionary Wörterbuch als "falsch, unecht, vorgetäuscht" beschrieben. Wollen wir das? ist meine Frage an die Mitglieder.

Vorgängig zur Generalversammlung hatte der Aktuar alles in die Wege geleitet, sachlich meinem Antrag gerecht zu werden. Seine Idee wäre gewesen, den Antrag der Verwaltung ohne weitere Folgen zurückzuziehen. Damit wäre auch mein Antrag hinfällig geworden, und das Protokoll hätte keine Spuren des Geschäfts hinterlassen. Dagegen wehre ich mich. Ich stelle den Antrag, bei der vorgeschlagenen Geschäftsordnung zu bleiben und zuerst über meinen Antrag abzustimmen, was nach Diskussion geschieht. Mit großer Mehrheit stimmt die Generalversammlung meinem Antrag zu. Wir bleiben damit "im Recht", was mir Genugtuung bereitet und nach meinem Glauben auch göttlichem Willen entspricht.

 
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