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Tagebuch


8. Juni 2014
jom rischon - 10. Siwan 5774 - der Auftrag des Volkes Gottes

Das interne Los in Jesaja 43,21 sagt in knappen Worten, was der Auftrag des Volks von JAHWEH ist:

עם-זו יצרתי לי תהלתי יספרו

am-su yatzarti li tehilati yessaperu

"Das Volk das Ich Mir gebildet habe; Meinen Ruhm sollen sie erzählen!" (Eigenübersetzung)

Es ist ein klarer Auftrag, den JAHWEH Seinem Volk erteilt: Jahwehs Ruhm erzählen. Mit der Rückkehr zum hebräischen Glauben, wie ihn die Urväter Abraham, Isaak und Jakob, sowie Jesus Christus gelebt haben, ist das relativ leicht.

Die folgenden Stichworte stammen aus:
Erich Lubahn, Otto Rodenberg: Von Gott erkannt, Gotteserkenntnis im hebräischen und griechischen Denken; Christliches Verlagshaus Stuttgart, 1990.

- Gott handelt in der Geschichte durch Taten.
- Gottes Handeln in der Geschichte ist situations- und zeitbezogen.
- Vertrauensverhältnis zum Gott der Bibel heißt: „dennoch glauben“.
- Hebräer sind an Gottes Handeln in Geschichte und Offenbarung interessiert
  a) in geschichtlichen Ereignissen
  b) in den dazu gehörenden Offenbarungen.
- Gott hat sich der hebräischen Sprache bedient.
- Der Umgang des Hebräers mit seinem Gott hat die Struktur des Dialogs.
- Zum Dialog gehört die Konsequenz des Gehorsams und des Glaubens.
- Die Gottesbeziehung des Hebräers umfasst Himmel und Erde.
- Beim Sprechen Gottes verbinden sich Himmel und Erde.
- Das hebräische Gottesverständnis lässt sich in kein menschliches Schema
  fassen.
- Gott ist unendlich größer und anders, als dass wir ihn in einem menschlichen
  Dogma festmachen könnten.
- Das hebräische Denken sieht alles vom Ziel her (von oben nach unten).
- Der Hebräer lebt mit Gott.
- Für den Hebräer ist es vornehmlich eine Sache des Tuns.
- Das hebräische Interesse an der Wahrheit ist praktisch und lebensbezogen.
- Offenbarung zielt auf Gehorsam ab.
- Erkenntnis und Lehre sind Mittel zum Zweck.
- Den Hebräer interessiert die Beziehung Gottes zum Menschen.
- Hebräische Denken ohne Glauben ist eine Unmöglichkeit.
- An Gott glauben heißt Verbindung mit dem höchsten Bereich haben.
- Himmel und Erde sind eine Schöpfung.
- Himmel und Erde zusammen ist das Werk, das ER gemacht hat.
- Himmel und Erde sind durch eine vertikale Linie verbunden.
- Der Mensch ist Bürger beider Welten.
- Alles Gute und Vollkommene kommt von Gott.
- Lernen ist etwas Typisches in der hebräischen Tradition; Schritt um Schritt die Andersartigkeit Gottes zu 
  verstehen.

"Wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund"!


7. Juni 2014
Schabat - 9. Siwan 5774 - DAS REICH IST GEKOMMEN!

Am 1. Juni 2014 nahm ich mir vor, den Schabat Gedanken vertieft zu prüfen, was ich getan habe. Nachfolgend das Ergebnis:

Nachtaufschreibung ca. 3 h 30, nachdem ich den ersten Erew Schabat für mich allein „gefeiert“ hatte.

Ich erwache an einem Wust von Traumgedanken. Daraus steigt klar das Wort herauf:

DAS REICH IST GEKOMMEN!

Soll ich damit den Gebetselast, YOUR KINGDOM COME, den ich seit mehr als 8 Jahren an meinem linken Arm trage, ablegen, da das Gebet erhört worden ist?                        JA!!!

(Wie ich die Worte: „your kingdom come“ klein schreibe, werden sie rot unterstrichen, als dem Wörterbuch nicht bekannt. Indem ich auf Großbuchstaben wechsle, verschwindet der Unterstrich! Danke mein „Esel“!)

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Am Schabat will ich das bewusst feiern!

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Wie ich auf die Internetseite gehe, um das Obige im Tagebuch festzuhalten wechselt der "Esel" plötzlich, und ohne Einwirkung meinerseits, auf den 22. Juli 2013: Montag, Traum um 5 h – mein Bruder und ich werden Bankmanager.

Das schönste Wunder, was ich mir vorzustellen wünschte, ist die Auferweckung meines Bruders. Da das Königtum jetzt wirklich gekommen ist, will ich die Auferweckung aktiv erwarten.

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 103,4 passt sehr schön zum König Messias und zu seinem Reich:

הגואל משחת חייכי
המעטרכי חסד ורחמים

hagoel mischachat chayaychi
hameatrechi chessed werachamim

"(ER), der erlöst vom Verderben dein Leben;
der dich krönt mit Gnade und Erbarmen!"
(Eigenübersetzung)

Dieser wunderbare Vers beschreibt den definitiven Zustand, nach Zertretung der Feinde.


6. Juni 2014
jom schischi - 8. Siwan 5774 - nach Gericht und Eigentumswechsel - Jubel!

Wie schon am 20. November 2011 haben das interne Los und die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine einen Bezug. Allerdings ist dieses Mal nur das interne Los in Psalm 82,8 auf das Gericht ausgerichtet:

קומה אלהים שפטה הארץ
כי-אתה תנחל בכל-הגוים

kumah elohim schaftah haaretz
ki-atah tinchal bechol-hagoyim

"Stehe auf, Gott! Richte die Erde!
Denn Du sollst all die Heidenvölker besitzen!"
(Eigenübersetzung)

Dieses Los habe ich am 22. November 2007, also kurz nach meiner Übersiedlung nach Jerusalem, in die Sammlung meiner internen Lose aufgenommen. Ich habe es seither schon manchmal repetiert. Bei einer dieser Repetitionen habe ich mir notiert: "Als Dein Arm will ich dafür besorgt sein!"

Wir leben in einer schwierigen Zeit, ähnlich derjenigen von Noah. Die Gottlosigkeit nimmt überhand. Zum Glück gibt es einen großen Unterschied. Zur Zeit Noahs ließ Gott die Menschheit fast gänzlich verderben. Er schwor sich, trotz der Schlechtigkeit der Menschen, ein solches Unglück nie mehr über die Welt zu bringen. Er berief Sein Volk, die Juden, als Sein Bundesvolk und führt mit diesem Seinen Plan der Wiederherstellung aller Dinge konsequent durch. Er hat Sein Volk, angefangen bei Abraham und Isaak gezogen und erzogen, wunderbar geführt, aber auch gestraft, wenn nötig. Gericht und Gnade sind miteinander verknüpft, bis die Schöpfung wieder hergestellt ist. Als Gott mit Seinem Volk nicht mehr weiter kam, schickte Er Seinen Sohn zur Rettung auf die Erde. Aber nur wenige seines Volks haben Jeschua als  Retter angenommen. Dafür wurden die Heiden in den Heilsplan miteinbezogen. In der Endzeit des Christentums beruft JAHWEH Jehoschua als Nachfolger von Jeschua. Ob Gottes Volk diesmal als Ganzes hört und sich bekehrt! Ich hoffe und glaube es.

Hier sehe ich den Bezugspunkt vom internen Los zur Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 95,1:

לכו נרננה ליהוה נריעה לצור ישענו

lechu neran'nah laYAHWEH nariah letzur yisch'enu

"Kommt! Wir wollen JAHWEH zujubeln! Wir wollen dem Fels unseres Heils jauchzen!" (Eigenübersetzung)

Dazu lade ich das Volk Gottes ein; ob bereits nach Israel zurückgekehrt oder noch im "Exil". JAHWEH braucht euch, um die ganze Menschheit zu bekehren; um Seinen allumfassenden Heilsplan durchzuführen. JAHWEH hat mich, Jehoschua, dazu berufen Seinem Orchester, sprich Volk, den Ton anzugeben und mitzuspielen, mitzujubeln und mitzujauchzen. Wer es begreifen kann, begreife!


4. Juni 2014
jom rewii - 6. Siwan 5774 - Heilung und Trost den Trauernden

Das interne Los in Jesaja 57,18 habe ich neu und entgegen der mir bekannten Bibelausgaben wie folgt übersetzt:

דרכיו ראיתי וארפאהו ואנחהו ואשלם נחמים לו ולאבליו

drachaw raiti weerpaehu weanchehu waaschalem nichumim lo welaawelaw

"Seine (des Volks) Wege habe Ich gesehen, aber Ich heilte es und Ich leitete es und Ich vergalt Trostworte; ihm und seinen Trauernden." (Eigenübersetzung)

Mir ist bekannt, dass die Zeitformen in der Bibel nicht mit Sicherheit festgemacht werden können. In aller Regel ist aber der "waw-Imperfekt" Vergangenheitsform und der "waw-Perfekt" Zukunftsform, entgegen dem Iwrit (Neuhebräisch). Die drei konjugierten Verbformen: weerpaehu, weanchehu und waaschalem haben alle ein w=waw vor dem Imperfekt.

Wie manches Mal hat doch JAHWEH sein Volk geschont; oft auf die Fürbitte von Mose oder Propheten hin. Es ist ein völliges Wunder, dass das Volk, nach tausenden von Jahren und trotz allen Ungehorsams, noch lebt. Grund ist die Güte und die Langmut Jahwehs. Sein Sohn, Jesus Christus, stand in inniger Verbindung zu seinem Vater im Himmel und hat dessen Willen perfekt seinen Zeitgenossen bekannt gemacht. Er gab sich mit Zöllnern (Sündern) und Huren etc. ab und zeigte diesen die Liebe des Himmlischen Vaters durch sein praktisches Handeln. Er heilte die Kranken und leitete alle, die bereit waren, zur Umkehr. Ohne Umkehr kann nichts Positives passieren. (Verse 20+21)

Gott ist immer noch der Gleiche, und Er hat Großes im Sinn mit Seinen Menschen. Ich warte auf die große Erweckung: hier und hier.


3. Juni 2014
jom schlischi - 5. Siwan 5774 - aus der Auferweckungsvision von Hesekiel

Das heutige interne Los stammt aus der Auferweckungsvision in Hesekiel 37,11b+12:

הנה אמרים יבוש עצמותינו ואבדה תקותנו נגזרנו לנו
לכן הנבה ואמרת אליהם כה-אמר אדני יהוה
הנה אני פתח את-קברותיכם והעליתי אתכם מקברותיכם עמי והבאתי אתכם אל-אדמת ישראל

hineh omrim yawusch atzmoteinu weowdah tikwatenu nigsarnu lanu
lachen hinaweh weamarta aleihem coh-amar adonai YAHWEH
hineh ani foteach et-kiwroteichem wehaaleiti etchem mikiwroteichem ami wehewe'ti etchem el-admat yissrael

"... Siehe sie sagen: 'Vertrocknet sind unsere Gebeine und verloren ist unsere Hoffnung; wir sind abgeschnitten.'
Darum weissage und sage zu ihnen: So hat mein Herr, JAHWEH, gesagt:
'Siehe, Ich öffne eure Gräber und werde euch hinaufbringen aus euren Gräbern, Mein Volk! Und Ich werde euch zum Erdboden Israels bringen.'"
(Eigenübersetzung)

Eine wunderbare Vision! Was JAHWEH zusagt, geschieht, ohne Zweifel. Wie das allerdings zugehen soll, übersteigt mein Vorstellungsvermögen. Ich hüte mich aber, das Ganze vorschnell zu vergeistigen. Voll gespannter Erwartung warte ich auf das Geschehen. Die Erwartung ist noch dadurch gesteigert, als ich an die Auferweckung meines Bruders glaube, damit mein Traum vom 22. Juli 2013 in Erfüllung gehen kann. Im PS zum Traum hatte ich die Hoffnung und den Glauben geäußert, dass Gott meinen Bruder in die „neue Welt“ hindurchführen werde. Mir wird jetzt klar, dass die Auferweckung der Toten am letzten Tag der Endzeit geschieht, weil dann der neue Himmel und die neue Erde Tatsache werden. Wann das sein wird, ist noch ein Geheimnis. Das war auch Jesus von Nazareth nicht bekannt.


2. Juni 2014
jom scheni - 4. Siwan 5774 - der Messias wird Friede sein

Erstmals wage ich mich im internen Los an Micha 5,4.  Ich hatte es am 4. Mai 2008 in die Sammlung aufgenommen:

והיה זה שלום
אשור כי-יבוא בארצנו וכי ידרך בארמנתינו והקמנו עליו שבעה רעים ושמנה נסיכי אדם

wehayah seh schalom
aschur ki-yawo bearzenu wechi yidroch bearm'noteinu wahakemonu alaw schiwah roim uschmonah nessichei adam

"Und dieser wird Friede sein.
Assyrien das kommen will in unser Land und das eintreten will in unsere Paläste. Aber wir werden über es aufstellen 7 Hirten und 8 Menschenfürsten."
(Eigenübersetzung)

Es geht um den Messias, als den ich mich bekenne. Dieser wird Friede sein, aber kein billiger. Kompromisse liegen nicht in seiner Absicht. Der Friede muss erfochten werden. Möglicherweise wird auch Gewalt notwendig werden. Ich denke nicht historisch kritisch, sondern hebräisch:
- Gott handelt in der Geschichte durch Taten.
- Gottes Handeln in der Geschichte ist situations- und zeitbezogen.
- Vertrauensverhältnis zum Gott der Bibel heißt: „dennoch glauben“.
- Hebräer sind an Gottes Handeln in Geschichte und Offenbarung interessiert
etc.

An Feinden mangelt es Israel nicht. Assyrien kann für Palästinenser oder Iraner stehen, oder ... ? Wichtig ist, dass diese Feinde Israel nicht dominieren werden, sondern Israel die Feinde. 7 Hirten: Durch JAHWEH besitzt Israel die vollkommene Zahl Wächter über seine Feinde. 8 Menschenfürsten: 8 ist die Zahl der Unendlichkeit. 8 ist auch die Zahl der Zukunft, des messianischen Reiches, ohne Grenzen.

Die viel propagierte Zweistaatenlösung hat kein Recht auf Entstehung, weil in der Bibel nicht vorgesehen. In dieser ist die Rede von einem zweiten Volk, das unter der gnädigen Hoheit Israels im Frieden leben kann. Kann mir jemand die Bibelstelle bekanntgeben?


1. Juni 2014
jom rischon - 3. Siwan 5774 - im messianischen Reich

Ich blende auf den gestrigen Tag zurück: Mein "Esel" hatte mich halb verrückt gemacht. Ich war mit der Perfektionierung des Tagebucheintrags vom 7. November 2012 intensiv beschäftigt, indem ich den dort aufgeführten Bibelstellen Bibeltexte  hinterlegte. Dann überprüfte ich die Links. Bei der Bibelstelle Matthäus 17,10 bekam ich die Meldung: "file not found" (Datei nicht gefunden), obwohl meines Erachtens alles korrekt war. Ich änderte und prüfte und prüfte und änderte. Immer gab es die gleiche Meldung. Dann kam mir in den Sinn, dass ich bereits in der Nacht das gleiche Problem hatte. Später, öffnete sich plötzlich der Bibeltext, ich weiß nicht wie. Zu früh gefreut! Bei der nächsten Bibelstelle bekam ich wieder: "not found". Meine Nervosität nützte auch nichts. Irgendwann blitzte der Gedanke auf, ob das Ganze mit dem Schabat im Zusammenhang stehen könnte. Ferner kam mir der Schabat vor einer Woche in den Sinn, wo ich Spezielles erlebt hatte. Neben allem Außergewöhnlichen an jenem Tag, war das Auto durch eine umstürzende Holzbeige auf dem Parkplatz beschädigt worden. Dem Jubiläumspaar hatte ich in der Dankesmail für das Fest unter anderem geschrieben: "Es war rundum schön, und unser beschädigtes Auto ist sicher auch kein Zufall, weil es bei Gott gar keine Zufälle gibt!"

Trotz meiner gestrigen Aufregung (siehe oben) hatte ich genügend Muße, mich mit der Repetition der Losung vom 27. Mai 2014 in Jesaja 35,6 intensiv zu befassen und sie auswendig zu lernen:

אז ידלג כאיל פסח ותרן לשון אלם כי-נבקעו במדבר מים ונחלים בערבה

as yedaleg caayal pisseach wetaron leschon ilem ki-niwk'u wamidbar mayim unechalim baarawah

"Dann soll ein Lahmer wie ein Hirsch hüpfen und jubeln soll die Zunge eines Stummen,
denn hervorgebrochen sind Wasser in der Wüste und Bäche in der Steppe!"
(Eigenübersetzung)

Das messianische Reich wird solche Wunder möglich machen!

Den Schabat Gedanken will ich vertieft prüfen, auch wenn die Links jetzt wieder einwandfrei funktionieren. Ich musste zum Teil neue "Quellorte" schaffen. Warum, bleibt das Geheimnis meines "Esels", bzw. Jahwehs.


31. Mai 2014
Schabat - 2. Siwan 5774 - aus Gnade sind wir am Leben

Es ist reine Gnade Jahwehs, dass wir am Leben sind. So etwa redet mein internes Los heute in Klagelieder 3,22:

חסדי יהוה כי לא-תמנו כי לא-כלו רחמיו

chassdei YAHWEH ki lo-tomnu ki lo-calu rachamaw

"Gnadenerweise Jahwehs sind's, dass wir nicht geendet,
dass nicht gar aus Sein Erbarmen!"
(Eigenübersetzung)

Das kann man sicher vom Judentum sagen, das seit Jahrtausenden und das trotz Schoah noch besteht. Das kann ich auch von meinem Leben sagen, wenn ich an meine durchlittenen Krankheiten denke.

Wenn wir zudem an den Heilsplan Jahwehs denken, der sich in unseren Tagen so kräftig manifestiert, dann ist das Lob Gottes die einzig richtige Reaktion.


29. Mai 2014
jom chamischi - 29. Iyar 5774 - JAHWEH will eine feurige Mauer rings um Jerusalem sein - und zur Herrlichkeit

Die Losung der Herrnhuter Brüdergemeine stammt aus dem dritten Nachtgesicht von Sacharja. Sie steht in Sacharja 2,9 und zeigt die Absicht Jahwehs für Jerusalem im messianischen Reich:

ואני אהיה-לה נאם-יהוה חומת אש סביב ולכבוד אהיה בתוכה

ani ehyeh-la neum-YAHWEH chomat esch ssawiw ulechawod ehyeh betochah

"Ich aber will ihr - Spruch Jahwehs - eine feurige Mauer ringsum sein,
und zur Herrlichkeit will Ich in ihr sein!"
(Eigenübersetzung)

Die heutige Situation ist ein Zerrbild dieses Traums. Jerusalem ist von einer Sperrmauer umgeben, die die palästinensischen Selbstmordattentäter fern hält. Der Wall stellt für beide Seiten Leid dar und hat mit Herrlichkeit nichts zu tun.

"Kopf hoch!" rufe ich dem Volk Gottes zu. "Diese Situation ist vorläufig. Jahwehs Absicht ist ein offenes Jerusalem (Vers 8). Mit meinem persönlichen Kommen wird sich alles ändern!"

Ab Vers 10 wird klar, dass mit dem Volk Gottes die ganze Judenheit angesprochen ist. Auf die Dringlichkeit der Alija (Einwanderung) habe ich schon mehrmals hingewiesen, z.B. hier.


24. Mai 2014
Samstag - Traum vor 5 h – ich stelle in einer frommen Versammlung einen Ketzer bloß

Ich bin Teil einer frommen Versammlung, in der sich auch ein Mann befindet, der ketzerisches Gedankengut verbreitet. Ich bitte Gott inständig um ein passendes Wort. Ein an der Wand hängendes Plakat wird mir zur Hilfe. Ich stehe auf und weise den Mann darauf hin, der das Plakat aber am falschen Ort sucht und es nicht auf Anhieb findet. „So will ich es, anstelle von Ihnen verkünden.“ Es geht um die klare Botschaft des Endgerichts, das im ketzerischen Gedankengut des Mannes keinen Platz hat.
(hier hört meine Erinnerung auf)

Sinnbild:
Heute sind wir zur Goldenen Hochzeit eines befreundeten Ehepaars  eingeladen. Mir kommt die Frage, ob ich allenfalls eine Botschaft auszurichten habe. Ich übergebe die Frage dem Himmlischen Vater auf den Knien, und erkläre mich zu allem bereit, was ich als Seinen Willen erkenne. Mir kommt die Übersetzung des Sprachengedichts der Ehefrau in den Sinn, welches ich als Einleitung zum Rechenschaftsbericht nach der „Lehre“ gesetzt habe. http://www.jehoschua.org/De/rechenschaftsbericht-nach-der-lehre/

Anruf:
Ja, bleibe dran!

PS
Nach dem Morgenturnen, die Kirchenglocken rufen eben zum Morgengebet um 6 Uhr, will ich das Fenster schließen und gebe einen Blick nach draußen. Der Himmel ist verhangen. Lediglich im Nordosten sind die Wolken aufgelockert … und Die Kirche ist von der Kirchturmspitze bis ganz unten in volles Sonnenlicht getaucht. Sie strahlt richtiggehend. So sehr ich mich bemühe, kann ich die Lichtquelle nicht entdecken. Auch die umliegenden Dächer bekommen etwas vom Licht ab; sonst ist weit und breit nichts von Sonnenschein zu sehen.

Für mich ist das Ganze ein Symbol der bevorstehenden Erweckung, um die ich schon lange bitte, und für die auch eine Gebetsgruppe schon lange bittet.

Bei der Ankunft am Ort des Festes geht mir der Traum noch nach. Plötzlich erkenne ich: Der Ketzer im Traum bin ja ich. Die Christen lehnen die Botschaft meiner Internetseite darum völlig ab. Früher hat man Ketzer verbrannt. Glücklicherweise befinden wir uns nicht mehr im 16. Jahrhundert.
http://www.jehoschua.org/De/tagebuch/date/2014/2/25/

Fast am Schluss des Festes bekomme ich Gelegenheit meine Erfahrungen und Gedanken dem Jubiläumspaar und der Festgemeinde vorzutragen, was ich mit etwas angespannten Nerven aber konzentriert tue. Danke Vater im Himmel! Die Frage wegen des Endgerichts, das der Ketzer ablehnt, ist für mich total neu. Sie hat offenbar mit der Allversöhnung zu tun. Anstelle des Endgerichts gibt es eine umfassende Erweckung. Halleluja!

 
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