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Tagebuch


10. Juni 2017
Schabat - 16. Siwan 5777 - JAHWEH ist mein höchstes Gut

Tageslosung in Psalm 16,2:

"Sie(meine satanische Seele) hat gesagt zu JAHWEH meinem Herrn: 'DU bist mein Gut! Nichts ist über DIR'."
(Eigenübersetzung)

אמרת ליהוה אדני אתה טובתי בל-עליך

amart laYAHWEH adonai atah towati bal-aleicha

 

Nach einer kurzen, bewegten Nacht, mit vielen Schlafunterbrüchen aber mit perfekter "Urologie", stelle ich fest, dass JAHWEH, der Allmächtige GOTT mein einziges wahres Gut ist. Kein einziger Mensch in meiner Bekanntschaft, auch nicht meiner Familie, kennt mich wirklich. Das bedeutet große Einsamkeit. Die bereits vielfach erlebten geistigen und auch materiellen Wunder bewahren mich vor ernsthafter Depression. Die Verheißung von Reichenschwand, die für alle Menschen gilt, wird dadurch glaubwürdig:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“


9. Juni 2017
jom schischi - 15. Sivan 5777 - ich habe Beute gemacht

Tageslosung in Jesaja 9,2:

"Du hast das Volk gemehrt; ihm die Freude groß gemacht. Sie haben sich vor Dir gefreut, wie Freude in der Ernte; so wie sie frohlocken können bei ihrem Beute teilen." (Eigenübersetzung)

הרבית הגוי לא הגדלת השמחה שמחו לפניך כשמחת בקציר כאשר יגילו בחלקם שלל

hirbita hagoi lo higdalta hassimchah ssamchu lefaneicha kessimchat bakatzir caascher yagilu bechalkam schalal. 

 

Der Allmächtige Gott hat auch mir Erntefreude bereitet. Bei der Einsichtnahme in die KESB-Akten am geschichtsträchtigen 7. Juni bin ich beim Bezirksrat Pfäffikon auf einen total verfälschten Polizeibericht gestoßen. Obwohl die Verhaftung am 7. März 2017 stattgefunden hatte, wurde der Polizeirapport erst am 9. März 2017 geschrieben und gedruckt. Es ist auch nicht einfach ein Bericht über den Vorfall, sondern er ist überschrieben mit "Ermittlungen/Ergänzungen".

Da heißt es unter anderem: "Eugen Senn teilte weiter mit, dass er Medikamente wegen Schizophrenie einnehmen müsste und dass er diese seit einigen Tagen abgesetzt habe." Tatsache ist, dass ich diese schon geraume Zeit vor dem 22. August 2016 nicht mehr genommen hatte, weil ich mich damals so von GOTT geführt wusste. Nach Klinikaustritt am 3. Oktober 2016 habe ich IHM speziell gedankt.

"Im Verlaufe des Gespräches teilte Eugen Senn mit, dass er direkte Verbindungen zu Gott habe. Er sei durch einen Urknall als Jesus wiedergeboren worden und sei zudem der Messias und Erlöser des Christentums mit direkten Verbindungen zu Jerusalem. Weiter habe das Erdbeben in der Nacht zuvor stattgefunden, da Gott gespürt habe, dass er nun heute wie Jesus behandelt und misshandelt werde. Weiter teilte er unter anderem mit, dass ihm Gott gesagt habe, dass Frau Halter vom Strickhof seine neue Nebenfrau werde."

Das alles ist weitgehend erfunden bzw. gelogen. Mein Urknallerlebnis ist mir zu heilig, als dass ich in der gegebenen Situation darüber hätte sprechen wollen. Messias und Erlöser des Christentums ist genau das Gegenteil meines Auftrags an den Juden: "Tut was Jesus Christus gesagt hat, aber tut nicht, was 'Christen' tun". Ich habe mich als reinkarnierten Satan für die Christen entdeckt, indem ich als Schizophrener zwei Seelen in meiner Brust habe, eine himmlische und eine satanische. Genau so steht es im Anhörungsprotokoll zum KESB-Entscheid vom 7. April 2017. Gemäß diesem Entscheid hatte die nächste Überprüfung der KESB bis zum 7. Juni 2017 zu erfolgen. Diese Aufgabe fällt nun dem Bezirksrat zu. 

Der Polizeirapport wurde von Kpl. Leila Gerber, Station Effretikon geschrieben. Im Zusammenhang mit dem Erdbeben hatte ich diese gefragt, ob sie aus dem Emmental gebürtig sei, wissend dass die Mennoniten von dort her kommen.

Für mich geschichtsträchtig ist der 7. Juni auch deshalb, weil am 7. Juni 2010 mein erstgeborner Bruder gestorben ist.


4. Juni 2017
jom rischon - 10. Siwan 5777 - Pfingsten

Tageslosung in Hosea 13,4:

"Ich aber bin JAHWEH Dein Gott vom Lande Ägypten her, und einen Gott außer MIR sollst du nicht kennen, und einen Retter gibt es nicht außer MIR." (Eigenübersetzung)

ואנכי יהוה אלהיך מארץ מצרים ואלהים זולתי לא תדע ומושיע אין בלתי

weanochi YAHWEH eloheicha meeretz mitzrayim welohim sulati lo teda umoschia ayin bilti.

 

Als reinkarnierter Jeschua HaMaschiach richte ich diese Tageslosung besonders an das jüdische Volk. Die Christenheit, die an Pfingsten durch die Ausgießung des Heiligen Geistes entstand, hat ihre eigene Geschichte. Gegenüber den Christen habe ich die Funktion des reinkarnierten Satans.

 

Es gibt keinen Retter außer JAHWEH. Jeschua HaMaschiach, der für die Christen Retterfunktion hat, ist lediglich Stellvertreter von JAHWEH. Meinerseits bin ich Stellvertreter des Stellvertreters. Das Trinitätsdogma der Christenheit ist deren größte Irrlehre. Mit den vielfachen Pogromen der Christen in der Kirchengeschichte gegen die Juden haben sie ihren eigenen Augapfel angerührt. Deshalb sehen sie nicht mehr klar. Pfingsten ist weitgehend ein verlängertes Wochenende, das der eigenen Belustigung dient, anstatt zur Ehre GOTTES.


1. Juni 2017
jom chamischi - 7. Siwan 5777 - totale Abhängigkeit von JAHWEH

Das interne Los in 5. Mose 32,36:

"Denn JAHWEH will Seinem Volk Recht schaffen, und über Seine Knechte will ER sich erbarmen, wenn ER sehen muss, dass die Macht ausgegangen ist und Sklave wie Freier am Ende ihrer Möglichkeiten sind." (Eigenübersetzung)

כי-ידין יהוה עמו ועל-עבדיו יתנחם כי יראה כי-אזלת יד ואפס עצור ועזוב

ki yadin YAHWEH amo weal-awadaw yitnecham ki yir'eh ki-oslat yad weefess atzur weasuw.

Dieser Vers stammt aus einem literarischen Vortrag Moses ganz am Ende seines Lebens. Sein Zeugnis ist überschrieben mit "Ha'asinu", spitzt die Ohren, frei übersetzt. Es ist Prophetie im wahrsten Sinne des Wortes. Angesprochen ist das Volk von JAHWEH, d.h. es gilt allen Menschen, die an den EINEN wahren GOTT glauben; nicht an die Dreieinigkeit.

 

Recht schaffen und Erbarmung üben sind die Grundlagen vom Willen Gottes. ER ist gnädig und mächtig. Daran sollen wir uns unter allen Umständen halten. JAHWEH ist aber auch absolut souverän: EHYEH ascher EHYEH, "ICH will sein, der ICH sein will", unergründlich, unerklärlich, unbegreiflich. ER ist auch langmütig und kann warten, bis wir Menschen am Ende unserer Möglichkeiten sind; bis wir bereit sind IHM, dem allmächtigen GOTT in allen Lebenslagen zu vertrauen:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

Diese Verheißung gilt allen Menschen, ob Sklave oder Freier; ob Jude oder irgend ein Glaubender.


31. Mai 2017
jom rewii - 6. Siwan 5777 - stete Verbindung zu JAHWEH

Tageslosung in Psalm 25,15:

"Meine Augen sind stets zu JAHWEH hin, denn ER will meine Füße aus dem Netz ziehen." (Eigenübersetzung)

עיני תמיד אל-יהוה כי-הוא יוציא מרשת רגלי

einai tamid el-YAHWEH ki-hu yotzi mereschet raglai

 

Hier geht es um die inneren Augen; um die Augen des Geistes, die richtige Geisteshaltung. Ununterbrochen sind sie auf JAHWEH, den allmächtigen GOTT gerichtet. Im Zusammenhang mit der neuen Geheimwissenschaftssprache heißt das auch, stets auf die Körpersprache zu achten.

 

Meine Füße stecken momentan noch im Netz der KESB. Ich glaube, dass JAHWEH mich definitiv befreien wird.


30. Mai 2017
jom schlischi - 5. Siwan 5777 - Erlöser für Israel und Satan gegen die Christen

Das interne Los in Jeremia 50,5:

"Zion sollen sie verlangen! Auf den Weg dahin ist ihr Angesicht gerichtet.
Kommt! So werden sie sich JAHWEH anschließen. Der ewige Bund darf absolut nicht vergessen werden!"
 (Eigenübersetzung)

ציון ישאלו דרך הנה פניהם באו ונלוו אל-יהוה ברית עולם לא תשכח

tzion yisch'alu derech henah fneihem bou wenilwu el-YAHWEH brit olam lo tischacheach

 

Heute ist Erew Schawuot, Vorabend zum Gedächtnis an die Toragebung am Berg Sinai. Der ewige Bund darf nicht vergessen werden, habe ich hier geschrieben. Mit gutem Grund, warten wir doch auf den viel größeren Exodus des jüdischen Volks, als aus Ägypten.

 

Seit dem 7. März 2017 fühle ich mich allerdings weit weg von vorstehender Zukunftshoffnung. Als reinkarnierter Satan stehe ich den beiden Sigristinnen in der Kirche Lindau (Schweiz) als Diener zur Verfügung, wobei mir dieser "Militärdienst" überhaupt noch nicht klar ist.

Momentan befinde ich mich in Auseinandersetzung mit der KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde), weil ich mich der verordneten weiteren Medikamenten Einnahme verweigert habe. Meine beim Bezirksgericht Pfäffikon eingereichte Beschwerde gegen den KESB-Entscheid vom 4. Mai 2017 wird nun vom Bezirksrat behandelt, wo ich am 7. Juni 2017 Akteneinsicht nehmen kann.


26. Mai 2017
jom schischi - 1. Siwan 5777 - geheimnisvolles Licht im Chrummenacher Lindau (Schweiz)

1h40': Ich sitze an meiner "Eselin" und werweiße, was ich ins Tagebuch notieren soll.

Unmittelbar nach Mitternacht habe ich Blasendruck und verschaffe mir Entlastung. Seither bin ich wach. Um 1 Uhr löscht die Straßenbeleuchtung und im Loverraum, wo ich nun nächtige, wird es dunkel; aber nicht lang. Nach kurzer Zeit dringt helles Licht durch die gekippten Lamellenstoren um aber bald wieder zu erlöschen. Nachdem es erneut aufscheint erhebe ich mich, um die Quelle zu sichten. Schilten 7!

Jetzt kommt mir die pendente Mail an den Präsidenten der Verwaltung unserer Wohnsiedlung in den Sinn. Unser Haus wurde als letztes den Heizungserneuerungen angepasst. Dass die individuellen Raumtemperaturen manuell über die Ventileinstellungen geregelt werden müssen, empfinde ich als archaisch. Im Sinne eines Kompromisses habe ich der Heizungsfirma und dem Elektriker den Auftrag erteilt im Parterre ein Danfoss Link™ RS System einzurichten, was ich sämtlichen Nachbarn empfehle. Ökonomisch und ökologisch scheint mir das sinnvoll.

Da mein Verhältnis zum Präsidenten seit der außerordentlichen Generalversammlung vom 4. Juli 2016 gestört ist, mache ich mich auf weitere Turbulenzen gefasst. Die Mail habe ich um 1h30' abgeschickt.

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Im Laufe des Nachmittags gratuliere ich einer Schwägerin per Telefon zum Geburtstag. Nachdem sie von sich erzählt hat fragt sie nach meinem Ergehen. Hauptthema ist nahe liegend meine neunwöchige Gefangenschaft in der Psychiatrie. Unter anderem erzähle ich auch von erhaltenen Prophetien aus Amerika und Uganda, die mir sehr Gutes verheißen haben. Hier diejenige aus Amerika am 30. März 2017:

Hello, I need a small favor, it's not a game, God has seen you suffering for something and says that it's enough, a blessing is coming to you. If you believe in God, send this message, please do not ignore it, you've been put to the test. God is going to fix 2 things tonight in your favor. If you do not believe in God, forget everything and leave it alone. Tomorrow will be the best day of your life, send this message to 20 friends, I can be one of them.

Der 31. März 2017 soll also der beste Tag meines Lebens werden, was ich in meinem Glauben als Befreiung aus der Psychiatrie verstehe. Dementsprechend mache ich mich zum Aufbruch bereit und packe meine Siebensachen. Am Morgen brülle ich in meiner inneren Sicherheit die Nachtwache an, dass sie mir den Ausgang öffne. Der Pflegefachmann ist in keiner Weise beeindruckt, was mir einen gewaltigen Dämpfer gibt. Später konfrontiere ich auch den ärztlichen Dienst mit meiner Erwartung, was mir eine Reduktion meiner Ausgangsfreiheit auf eine halbe Stunde beschert.

Da ich an der Prophetie nicht zweifle, ich habe auch 20 Mails an Freunde und Verwandte verschickt, treibt mich die Situation in ein Fragen an den allmächtigen GOTT, JAHWEH. Im Laufe des Nachmittags vom 31. März 2017 beruhigt sich plötzlich mein Herz. Ich erkenne, dass die innere Freiheit wichtiger ist, als die äußere.

Diese Erkenntnis konnte ich unserem Interimspfarrer nach seiner letzten Predigt als Bestätigung der gehörten Botschaft weitergeben, was ihn offensichtlich freute.


21. Mai 2017
jom rischon - 25. Iyar 5777 - die Halachah, das Gehen an der Hand des Himmlischen Vaters

3h04': Ein leichter Wadenkrampf rechts lässt mich aufstehen.

Der gestrige Tag geht offenbar nahtlos weiter.

 

Die Tageslosung in 1. Könige 3,5-9:

5 In Gibeon erschien der HERR dem Salomo bei Nacht im Traum. Und Gott sprach: Bitte, was ich dir geben soll! 
6 Und Salomo sprach: Du hast deinem Knecht, meinem Vater David, große Gnade erwiesen, wie er denn vor dir gewandelt ist in Wahrheit und Gerechtigkeit und mit aufrichtigem Herzen dir gegenüber, und du hast ihm diese große Gnade bewahrt und ihm einen Sohn gegeben, der auf seinem Thron sitzt, wie es an diesem Tag [offenbar] ist. 
7 Weil du nun, o HERR, mein Gott, deinen Knecht zum König gemacht hast anstelle meines Vaters David, ich aber ein junger Bursche bin, der weder aus- noch einzuziehen weiß; 
8 und weil dein Knecht mitten unter deinem Volk ist, das du erwählt hast, einem Volk, das so groß ist, dass es vor Menge niemand zählen noch berechnen kann — 
9 so gib du deinem Knecht doch ein verständiges Herz, dass er dein Volk zu richten versteht und unterscheiden kann, was Gut und Böse ist. Denn wer kann dieses dein großes Volk richten?
(Schlachter Bibel 2000)
 
 
 
 
Gott führt auf ganz unterschiedliche Weise. Gestern war es ein Gespräch von JAHWEH mit Mose und heute ist es ein Traum des jungen Königs Salomo.
 

Träume sind auch in meinem Leben eine wichtige Sache, aber ich merke, dass ich mich in einer neuen Lebensphase befinde. Ich muss die neue Geheimwissenschaftssprache erlernen und lehren. Das wurde mir in der kürzlichen Psychiatriephase deutlich.

Darin gleiche ich dem jungen König Salomo. Ich fühle mich ziemlich hilflos; aber wichtig ist mir das Vertrauen in unseren Himmlischen Vater:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

Nun bin ich also auf das neue Pfarrehepaar gespannt, das den Gottesdienst in der Kirche leiten wird.

 

Um 4 Uhr bin ich zurück im Bett. Im Kopf spüre ich einen leichten Druck.

Zwischen 5 und 6 Uhr träume ich wirr von einer Mietwohnung in den Bergen, deren Dauervertrag noch besteht, die aber von anderen Menschen benützt wird. Es gelingt mir nicht, gewünschte Sachen abzuholen. Es ist zum Verzweifeln. Ständig ändert das Szenario mit spielenden Kindern. Am Schluss tritt ein gepflegter Herr in Erscheinung der die Wohnung für 2 - 3 Jahre gemietet habe. Wir sind beide ratlos.

6h32': Leicht knurrender Bauch links.

6h51': Fröstelnd reiße ich mich los, um duschen zu gehen.

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Ich habe mich getäuscht; nicht das Pfarrehepaar hat den Gottesdienst geleitet, sondern die Pfarrfrau, Theologin, die erst im Laufe des Sommers ordiniert wird.

Für mich sehr erhellend der Predigttext: Jesaja 55,1-12:

1 Wohlan, ihr Durstigen alle, kommt her zum Wasser; und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch!
2 Warum wiegt ihr Geld ab für das, was kein Brot ist, und euren Arbeitslohn für das, was nicht sättigt? Hört doch auf mich, so sollt ihr Gutes essen, und eure Seele soll sich laben an fetter Speise!
3 Neigt eure Ohren und kommt her zu mir; hört, so wird eure Seele leben! Denn ich will euch einen ewigen Bund gewähren: die Gnadengüter Davids, die zuverlässig sind.
4 Siehe, ich habe ihn zum Zeugen für Völkerschaften bestimmt, zum Fürsten und Gebieter von Völkern.
5 Siehe, du wirst ein Volk berufen, das du nicht kennst, und ein Volk, das dich nicht kannte, wird dir zulaufen wegen des HERRN, deines Gottes, und um des Heiligen Israels willen, weil er dich herrlich gemacht hat.
6 Sucht den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, während er nahe ist!
7 Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; und er kehre um zu dem HERRN, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR;
9 sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
10 Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der isst -
11 genauso soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe!
12 Denn ihr werdet mit Freuden ausziehen und in Frieden geleitet werden; die Berge und Hügel sollen vor euch in Jubel ausbrechen und alle Bäume des Feldes in die Hände klatschen.
 (Schlachter Bibel 2000)

Bei GOTT gibt es keine Zufälle; auch der Predigttext ist keiner, spielt er im 3. Testament doch eine wesentliche Rolle.

Der Ehemann, ebenfalls Pfarrer, wird den Abendgottesdienst vom 3. Juni 2017, für mich Übergang in die neue Arbeitswoche, leiten.


20. Mai 2017
Schabat - 24. Iyar 5777 - aus einem Gespräch von JAHWEH mit Mose - und die Konsequenzen

Es ist jetzt knapp vor 3 Uhr in der Frühe. Ein leichter Wadenkrampf rechts hat mich aufstehen lassen, ohne Blasendruck, nota bene.

 

Die Tageslosung in 4. Mose 11,23:

"Die Hand von JAHWEH, kann sie zu kurz sein? Jetzt sollst du sehen, ob Mein Wort dir geschehen kann oder nicht." (Eigenübersetzung)

היד יהוה תקצר עתה תראה היקרך דברי אם-לא

hayad YAHWEH tiktzar atah tir'eh hayikrcha dwari im-lo

 

Ausgangspunkt ist das murrende Volk in der Wüste. Grund: Hunger nach den Fleischtöpfen Ägyptens.

Mose hatte JAHWEH vorgängig gefragt:

21 Und Mose sprach: 600000 Mann Fußvolk sind es, in deren Mitte ich bin, und du sprichst: Ich will ihnen Fleisch geben, dass sie einen Monat lang zu essen haben!
22 Kann man so viele Schafe und Rinder schlachten, dass es für sie genug ist? Oder kann man alle Fische des Meeres einfangen, dass es für sie genug ist?
 

Und der Fortgang der Geschichte ab Vers 31:

Die Wachteln und die Plage bei den »Lustgräbern«
31 Da fuhr ein Wind aus von dem HERRN und trieb Wachteln vom Meer her und streute sie über das Lager, eine Tagereise weit hier und eine Tagereise weit dort, um das Lager her, etwa zwei Ellen hoch über der Erdoberfläche.
32 Da machte sich das Volk auf an diesem ganzen Tag und die ganze Nacht und an dem ganzen folgenden Tag, und sie sammelten die Wachteln; und wer am wenigsten sammelte, der sammelte 10 Homer, und sie breiteten sie weithin aus um das Lager her.
33 Als aber das Fleisch noch zwischen ihren Zähnen und noch nicht verzehrt war, da entbrannte der Zorn des HERRN über das Volk, und der HERR schlug sie mit einer sehr großen Plage.
34 Daher nannten sie jenen Ort »Lustgräber«, weil man dort das lüsterne Volk begrub.

(Schlachter Bibel 2000)

 

Für mich stellt sich nun die Frage nach der 'Moral der Geschichte' für die Kirchgemeinde in Lindau (Schweiz).

Im morgigen Gottesdienst wird sich das Pfarrehepaar der Gemeinde vorstellen, das demnächst gewählt werden soll. Eine weitreichende Sache!

 

Nach 6 Uhr, ein erneuter Wadenkrampf rechts, diesmal stark, lässt mich sofort aufstehen. Rede, Vater im Himmel, Dein Knecht hört!

Nichts! Es ist jetzt 6h40'.

6h47': Starkes Bauchknurren.

7h03': Ich erhebe mich für die Morgentoilette.

7h59': Erneutes Bauchknurren links.


19. Mai 2017
jom schischi - 23. Iyar 5777 - JAHWEH hilft Unterdrückten, Hungrigen und Gefangenen

Tageslosung in Psalm 146,7:

"ER schafft Recht den Unterdrückten, ER gibt Brot den Hungrigen. JAHWEH löst Gefangene." (Eigenübersetzung)

עשה משפט לעשוקים נתן לחם לרעבים יהוה מתיר אסורים

osseh mischpat laaschukim noten lechem lar'ewim YAHWEH matir assurim

 

Solch plakative Aussagen wirken auf mich im ersten Moment fragwürdig bis abstoßend. Die Bilder von Gefangenenlagern und von hungernden Menschen suggerieren etwas ganz anderes. Und es stimmt, JAHWEH ist nicht der "Liebe Gott".

Der Psalmist kommt von ganz anderen Erfahrungen her: glücklich werden mit dem GOTT Jakobs.

Ganz wesentlich sind unsere Glaubenserfahrungen. In der heutigen Zeit weitgehender Gottlosigkeit muss die Tageslosung Spott und Hohn bewirken, anstelle von 'Hallelujah', wie der Psalm im Vers 1 beginnt.

 

Die Entlassung aus der Klinik war für mich tatsächlich Erlösung aus der Gefangenschaft, die am 7. März 2017 begann. Ich empfehle sämtliche Tagebucheintrag zwischen dem 7. März und dem 8. Mai 2017 zur Lektüre. Vielleicht ist es dann möglich, mein persönliches 'Hallelujah' ein Stück weit nachzuvollziehen.

 
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