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Tagebuch


19. August 2014
jom schlischi - 23. Aw 5774 - Zion, du wirst erkennen, dass JAHWEH mich zu dir gesandt hat

Das interne Los in Sacharja 2,15 habe ich im Tagebuch schon zweimal zitiert. Es spricht mich heute besonders tief an:

ונלוו גוים רבים אל-יהוה ביום ההוא
והיו לי לעם ושכנתי בתוכך
וידעת כי-יהוה צבאות שלחני אליך

wenilwu goyim rabim el-YAHWEH bayom hahu
wehayu li leam weschachanti wetochech
weyada'at ki-YAHWEH tzwa'ot schelachani elayich

"Und es werden sich viele Heidenvölker JAHWEH anschließen an jenem Tag,
und sie werden mir zum Volk sein, und ich werde in deiner Mitte wohnen,
und du wirst erkennen, dass JAHWEH der Heerscharen mich zu dir gesandt hat."
(Eigenübersetzung)

Es geht um Zion und um mich, Jehoschua, den Gesandten Jahwehs. Ich muss Zion offenbaren, dass auch die Heidenvölker, wenn auch nur als eingepfropfte Zweige, wie gestern klar gemacht, zu Jahwehs Volk gehören, sofern sie die Voraussetzungen erfüllen. Diese Klarstellung ist keine leichte Aufgabe und ich spüre die Widerstände sowohl bei Juden wie bei Christen "handgreiflich". Bei JAHWEH ist nichts unmöglich, aber es braucht Geduld und die innere Einsamkeit belastet mich. Ich habe erst beim Formulieren meiner Gedanken gemerkt, dass im obigen Vers zwei verschiedene Personen angesprochen werden: JAHWEH und Jehoschua. Bisher hatte ich angenommen, dass JAHWEH in der Mitte des Volks wohnen werde, was natürlich auch stimmt (Vers 14), wenn auch nur im Geist. Nun habe ich begriffen, dass ich, Jehoschua, als Ebenbild Gottes und König Messias in der Mitte des Volks wohnen werde.


Verdeutlicht wird das mit der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in 1. Könige 8,27, aus einer Ansprache Salomos, anlässlich der Tempelweihe:

כי האמנם ישב אלהים על-הארץ
הנה השמים ושמי השמים לא יכלכלוך אף כי-הבית הזה אשר בניתי

ki ha'umnam yeschew elohim al-haaretz
hineh haschamayim uschmei haschamayim lo yechalclucha af ki-habayit haseh ascher baniti

"Denn wirklich? Sollte Gott auf der Erde wohnen?
Siehe, die Himmel und der Himmel Himmel können Dich nicht fassen, geschweige denn dieses Haus, das ich gebaut habe."
(Eigenübersetzung)


18. August 2014
jom scheni - 22. Aw 5774 - Stimme der Wonne und Stimme der Freude

Ich habe das Lied von vorgestern leicht geändert, so wie es richtig heißen muss: "Sonne der Gerechtigkeit, gehe auf zu unsrer Zeit; brich in Deinem Volke an, dass die Welt es sehen kann."  Die Juden kommen zuerst. Die Christen sind nur eingepfropfte Zweige im Ölbaum der Juden. Letztere werden die Ersten sein, die die Sonne der Gerechtigkeit, Jehoschua als Ebenbild Gottes, erblicken werden. Dann wird das "Volk" die Stimme der Wonne und die Stimme der Freude erheben, wie es in der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Jeremia 33,11 heißt:

קול ששון וקול שמחה קול חתן וקול כלה קול אמרים הודו את-יהוה צבאות
כי-טוב יהוה כי-לעולם חסדו מבאים תודה בית יהוה
כי-אשיב את-שבות-הארץ כבראשנה אמר יהוה

kol ssasson wekol ssimchah kol chatan wekol calah kol omrim hodu et-YAHWEH zwa'ot
ki-tow YAHWEH ki-leolam chassdo mewiim todah beit YAHWEH
ki-aschiw et-schwut-haaretz kewarischonah amar YAHWEH

"Stimme der Wonne und Stimme der Freude; Stimme des Bräutigams und Stimme der Braut; Stimme die sagt: 'Dankt dem JAHWEH der Heerscharen!'
Denn gut ist JAHWEH, denn ewig Seine Gnade. Sie bringen Dankopfer ins Haus Jahwehs.
Denn Ich will die Gefangenschaft der Erde wenden, wie am Anfang, hat JAHWEH gesagt."
(Eigenübersetzung)

Das "Volk" wird die Stimme erheben. Das sind diejenigen, die Jehoschua als Erlöser Israels erkennen und anerkennen. Zum "Volk" gehören also auch Christen, die die Wahrheit erkennen. Der Messias kommt ganz am Anfang der Geschichte, bei Abraham, zurück.

Die Aufgabe des "Volks" ist der Dank an JAHWEH. Der "neue Bund" gilt, und die Juden werden diesen unter den Vorzeichen von Jehoschua anerkennen. Ein Volk und ein Hirte! Die Juden werden den König Messias anerkennen. Dieser ermöglicht den Bau des dritten Tempels, wo Dankopfer gebracht werden, aber keine Tiere mehr wie im "alten Bund". Jesus von Nazareth hat mit seinem Blut das letztgültige Opfer am Kreuz erbracht. JAHWEH wird die Gefangenschaft der Erde wenden und alles in den Urzustand des Paradieses zurückbringen.


16. August 2014
Schabat - 20. Aw 5774 - JAHWEH wird zum ewigen Licht werden

JAHWEH lässt durch Jehoschua die erste Strophe des Liedes 795 im Kirchengesangbuch in Erfüllung gehen: "Sonne der Gerechtigkeit, gehe auf zu unsrer Zeit; brich in deiner Kirche an, dass die Welt es sehen kann." Die Kirche hat aber eine falsche Erwartung, und die Erfüllung passiert zuerst bei den Juden, indem sich Jesaja 60,20, die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine, beim Volk Jahwehs konkretisiert:

לא-יבוא עוד שמשך וירחך לא יאסף
כי יהוה יהיה-לך לאור עולם
ושלמו ימי אבלך

lo-yawo od schimschech wirechech lo yeassef
ki YAHWEH yihyeh-lach le'or olam
weschalmu yemei ewlech

"Deine Sonne soll nicht mehr untergehen und dein Mond soll nicht abnehmen,
denn JAHWEH will dir (Zion) zum ewigen Licht sein,
und die Tage deiner Trauer werden vollendet werden."
(Eigenübersetzung)

Die falsche Erwartung der Christen ist darin begründet, dass diese ihre Hoffnung wegen des Trinitätsdogmas auf Jesus Christus, anstatt auf JAHWEH setzen. Sie vergessen, dass wir unmittelbar vor der Zeit stehen, wo Jesus Christus sein Zepter JAHWEH übergibt, damit Dieser alles in allen sei. Stichwort: neuer Himmel.

"Sonne der Gerechtigkeit" heißt es im Lied, womit wir wieder im Generalthema meiner Internetseite sind.


15. August 2014
jom schischi - 19. Aw 5774 - JAHWEH will den Gerechten segnen und beschützen

Das interne Los in Psalm 5,13 schließt an das gestrige Thema des Gerechten an:

כי-אתה תברך צדיק יהוה
כצנה רצון תעטרנו

ki-atah tewarech tzadik YAHWEH
catzinah ratzon ta'trenu

"Denn Du willst den Gerechten segnen, JAHWEH.
Wie mit einem wirkungsvollen (wohlgefälligen) Schild willst Du ihn umgeben."
(Eigenübersetzung)

Der Wille von JAHWEH ist klar. Er will den Gerechten segnen und ihn schützen. Trotzdem: Wir Menschen sind keine Marionetten. Gott hat uns mit einem freien Willen ausgestattet. JAHWEH zwingt uns nicht. Unsere Hingabe an Ihn ist freiwillig. Am Schluss der Verheißung von Reichenschwand steht die Warnung: „Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weiter gehen will!“ Warum ist mir der Wille Gottes überhaupt so wichtig? Ich stütze mich in meinem Glauben auf ein Wort von Jesus: „Nicht jeder der zu mir sagt Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist“. (Matthäus 7,21, Revidierte Elberfelder Bibel)


14. August 2014
jom chamischi - 18. Aw 5774 - die Gottlosen und die Gerechten

Der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 68,4 setzte ich Psalm 68,3 voran. Damit wird der Unterschied zwischen Gottlosen und Gerechten dramatisch deutlich. Die Gottlosen haben nichts zu erwarten; die Gerechten alles!

כהנדף עשן תנדף כהמס דונג מפני-אש יאבדו רשעים מפני אלהים
וצדיקים ישמחו יעלצו לפני אלהים וישישו בשמחה

kehindof aschan tindof kehimess donag mipnei-esch yow'du reschaim mipnei elohim
wetzadikim yissmchu yaaltzu lifnei elohim weyassissu wessimchah

3 "Wie Rauch unweigerlich auseinander getrieben wird -
wie Wachs von Feuer zergeht, müssen Gottlose vor Gott vergehen!
4 Aber Gerechte dürfen sich freuen!
Sie sollen jauchzen vor Gott und sollen frohlocken in Freude!"
(Eigenübersetzung)

Unter klassisch Gottlosen verstehe ich die Hamas. Diese opfert skrupellos Zivilisten um an der Macht zu bleiben und Israel zu beseitigen. Aber die Gottlosen haben vor Gott keine Chance, wenn sie sich nicht wie Ninive bekehren. "Solange die Hamas den jüdischen Staat Israel nicht anerkennt und uneigennützig Gerechtigkeit übt, hat sie keine Chance auf ein Überleben." habe ich am 29. Tammus 5774 geschrieben.

Unter einem klassisch Gerechten kann man Jehoschua verstehen. Seine Geschichte steht in dieser Internetseite, angefangen beim "Lebenslauf" und bis ans Ende des "Tagebuch", bzw. bis ans Ende meines Lebens. Meine Berufung dauert ausdrücklich lebenslang. Dass ich ein Gerechter bin steht auch im Tagebuch und wurde durch den Taufspruch eindrücklich bestätigt:

Als Taufspruch bekam ich Psalm 92, Verse 13-15:

13 Der Gerechte(tzadik) wird sprossen wie ein Palmbaum,
er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon.

14 Die gepflanzt sind im Haus des HERRN,
sie werden gedeihen in den Vorhöfen unsres Gottes;

15 noch im Alter tragen sie Frucht,
sind saftvoll und frisch,

(Schlachter Bibel 2000)

Aber wie werde ich Tzadik, fragen sich jetzt möglicherweise meine Leser. Ganz einfach, indem Du Die Botschaft vom 16. Aw 5774 und vom 17. Aw 5774 umsetzt. Das Rezept ist einfach, die Umsetzung aber nicht. Diese braucht vor Allem Gehorsam JAHWEH gegenüber. Der Gehorsam darf nicht nur gelegentlich, sondern muss gesamtheitlich sein. Hesekiel 33,12 macht das deutlich.

Nachdem ich meinen Beitrag zum 17. Aw 5774 veröffentlicht hatte fühlte sich meine Grundstimmung leicht depressiv an. Heute früh kam mir der Grund in den Sinn. Ich setze das, was ich propagiere, selber noch mangelhaft um. Es wird ein lebenslanges Lernen bleiben.

Ich stimme mit Paulus in Philipper 3,12 sinngemäss überein: "Nicht dass ich es schon erlangt hätte oder schon vollendet wäre; ich jage aber danach, dass ich das auch ergreife, wofür ich von JAHWEH ergriffen worden bin."


13. August 2014
jom rewii - 17. Aw 5774 - Wehe denen, die sich selber für weise halten!

Das interne Los in Jesaja 5,21 stammt aus einem ganzen Katalog von Weherufen:

הוי חכמים בעיניהם
ונגד פניהם נבנים

hoi chachamim beeineihem
weneged pneihem newonim

"Wehe den Weisen in ihren Augen
und den ihrer Ansicht nach Vernünftigen!"
( Eigenübersetzung)

Das ist anstößig!

Alle Menschen versuchen vernünftig oder sogar weise zu erscheinen und das soll nichts wert sein? Ein Weheruf kündet sogar Unheil an. Ist das wirklich biblisch? Der Mensch möchte, unbewusst, wie Gott sein. Dabei geht die Echtheit verloren. Auf eine Kurzformel gebracht: Schein statt Sein.

Dem gegenüber ist das Wort Gottes ganz der Wahrheit verpflichtet und hat hohe Ansprüche. Da ist z.B. Jesaja 55,8+9: 
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR;
9 sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
(Schlachter Bibel 2000)

Oder Jesaja 29,13+14:
13 Weiter spricht der Herr: Weil sich dieses Volk mit seinem Mund mir naht und mich mit seinen Lippen ehrt, während es doch sein Herz fern von mir hält und ihre Furcht vor mir nur angelerntes Menschengebot ist,
14 siehe, so will auch ich künftig mit diesem Volk wundersam, ja überaus wundersam und verwunderlich umgehen; und die Weisheit seiner Weisen soll zunichte werden und der Verstand seiner Verständigen unauffindbar sein.
(Schlachter Bibel 2000)

Und da kommt Jesus und sagt: „Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist“. (Matthäus 5,48, Revidierte Elberfelder Bibel) Ohne den Willen von Gott zu tun, bleibt nur das "Wehe!" des oben zitierten internen Loses. Und wie tut man Gottes Willen ganz praktisch? Indem man JAHWEH kindlich um Führung bittet und sich nicht auf den eigenen Verstand versteift.

JAHWEH wird die Menschen, die sich Seinem Willen unterordnen, mit Seinem Geist zur Wiedergeburt führen. "Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen."  (Johannes 3,5; Revidierte Elberfelder Bibel)


12. August 2014
jom schlischi - 16. Aw 5774 - JAHWEH wird alles in allen

Heute sind es auf den Tag genau 34 Jahre her, dass ich, Jehoschua, für mich die Verheißung von Reichenschwand beansprucht habe. Aufgrund all meiner Erfahrungen, dank dieser Verheißung, bin ich heute in der Lage, Jahwehs Volk anzusprechen. Ich tue das mit zwei Bibelworten.

Zum einen mit dem internen Los in Hesekiel 34,11:

כי כה אמר אדני יהוה
הנני-אני ודרשתי את-צאני ובקרתים

ki coh amar adonai YAHWEH
hin'ni-ani wedaraschti et-tzo'ni uwikartim

"Denn so hat mein Herr, JAHWEH gesagt:
Siehe, Ich selbst, Ich werde Meine Schafe suchen und werde nach ihnen sehen."
(Eigenübersetzung)

Zum andern mit der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Jeremia 31,34:

ולא ילמדו עוד איש את-רעהו ואיש את-אחיו לאמר דעו את-יהוה
כי-כולם ידעו אותי למקטנם ועד-גדולם נאם-יהוה
כי אסלח לעונם ולחטאתם לא אזכר-עוד

welo yelamdu od isch et-reehu weisch et-achiw lemor deu et-YAHWEH
ki-culam yed'u oti lemiktanam wead-gedolam neum-YAHWEH
ki esslach laawonam ul'chata'tam lo escor-od

"Und sie sollen einander nicht mehr lehren und einer den Bruder also: Erkennt JAHWEH!
Denn alle können mich erkennen, von ihren Kleinen bis zu ihren
Großen. - Spruch Jahwehs -
Denn Ich will ihre Verkehrtheit vergeben und ihrer Sünde will Ich mich nicht mehr erinnern!"
(Eigenübersetzung)

Gottes Verheißungen sind wahr. Man kann und man soll sie beanspruchen! Das rufe ich Jahwes Volk zu. JAHWEH hat Seine "Schafe" nie verlassen. Er hat sie allerding gezüchtigt. Nun befinden wir uns aber in der Endzeit des Christentums und ER will alles in allen werden. Jahwehs Geist macht das möglich. Ich wiederhole, was ich am 14. Aw 5774 gesagt habe: Wir stehen in einer Zeitenwende wie vor 2000 Jahren. Die Juden werden zum strahlenden Licht und geehrt werden. Antisemitismus wird es nicht mehr geben. Das zentrale Merkmal von Schafen ist, dass sie ihrem Hirten gehorchen, weil sie ohne ihn nichts tun können. Das erwartet JAHWEH von allen Menschen, nicht nur von den Juden. Gehorsam kann man lernen. Ich persönlich mache das nun bewusst seit 34 Jahren, und ich will es bis zu meinem Lebensende tun. Meinen Lebensweg kann man in meiner Internetseite nachverfolgen.


11. August 2014
jom scheni - 15. Aw. 5774 - alle Heidenvölker sollen JAHWEH loben

Gestern habe ich geschrieben, dass Israel seinen Auftrag in Psalm 67,3 an der Völkerwelt erkannt habe. Mit der heutigen Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 117,1 wird das eindrücklich bestätigt:

הללו את-יהוה כל-גוים
שבחוהו כל-האמים

hal'lu et-YAHWEH col-goyim
schabchuhu col-ha'umim

"Lobt JAHWEH, alle Heidenvölker!
Preist Ihn, all die Nationen!"
(Eigenübersetzung)

Das Heil kommt aus den Juden! (Johannes 4,22) Das Judentum ist berechtigt, sogar verpflichtet, die Völkerwelt zu ihrer Bestimmung aufzurufen. Das Christentum wird seine Bedeutung verlieren, aber mit der Allversöhnung entsteht etwas viel Größeres. Das Endziel ist die Wiederherstellung des Paradieses.


10. August 2014
jom rischon - 14. Aw 5774 - der "aaronitische Segen" in Psalm 67

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 67,2a ergänze ich um 2b und Psalm 67,3:

אלהים יחננו ויברכנו יאר פניו אתנו סלה לדעת בארץ דרכך בכל-גוים ישועתך

elohim yechanenu wiwarchenu yaer panaw itanu sselah ladaat baaretz darkecha bechol-goyim yeschuatecha

"2 Gott sei uns gnädig und segne uns! 
ER lasse Sein Angesicht zu uns leuchten! Selah,
3 zu erkennen auf Erden Deinen Weg; unter allen Heidenvölkern Dein Heil."
(Eigenübersetzung)

Vers 2 ist im Wortlaut direkt an den aaronitischen Segen angelehnt. Es geht hier aber nicht mehr nur um Israel. Dieses hat seinen Auftrag an der Völkerwelt erkannt. Alle Heidenvölker sollen das Heil Jahwehs durch die Juden erfahren:

4 Es sollen dir danken die Völker, o Gott,
alle Völker sollen dir danken!
5 Die Nationen sollen sich freuen und jauchzen,
weil du die Völker recht richtest
und die Nationen auf Erden führst. (Selah.)
6 Es sollen dir danken die Völker, o Gott;
alle Völker sollen dir danken!
  (Schlachter Bibel 2000)
 

Der jüdische Mensch, Jeschua HaMaschiach von Nazareth, hat den Weg zu JAHWEH für alle Völker geöffnet.

Johannesevangelium 14:
5 Thomas spricht zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst, und wie können wir den Weg kennen?
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!
  (Schlachter Bibel 2000)
 

Nur durch Jesus Christus finden die Menschen das endgültige Heil.

Apostelgeschichte 4:
11 Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verworfen wurde, der zum Eckstein geworden ist.
12 Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!
  (Schlachter Bibel 2000)
 

Jesus gibt sich einer Samaritanerin als Messias zu erkennen.

Johannesevangelium 4:
22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil kommt aus den Juden.
23 Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter.
24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
(Schlachter Bibel 2000)

Wir stehen in einer Zeitenwende wie vor 2000 Jahren. Die Juden werden zum strahlenden Licht und geehrt werden. Antisemitismus wird es nicht mehr geben.


9. August 2014
Schabat - 13. Aw 5774 - man soll sich über JAHWEH und das, was man erkannt hat, rühmen!

Das interne Los in Jeremia 9,22+23:

כה אמר יהוה אל-יתהלל חכם בחכמתו ואל-יתהלל הגבור בגבורתו אל-יתהלל עשיר בעשרו כי אם-בזאת יתהלל המתהלל השכל וידע אותי כי אני יהוה עשה חסד משפט וצדקה בארץ כי-באלה חפצתי נאם-יהוה

coh amar YAHWEH al-yithalel chacham bechochmato weal-yithalel hagibor bigwurato al-yithalel aschir beoschro ki im-besot yithalel hamithalel hasskel weyadoa oti ki ani YAHWEH osseh chessed mischpat utzdakah baaretz ki weele chafatzti neum-YAHWEH
 

" 22 So hat JAHWEH gesagt:
Es rühme sich nicht ein Weiser über seiner Weisheit,
und  es rühme sich nicht ein Mächtiger über seine Macht!
Es rühme sich nicht ein Reicher über seinen Reichtum!

23 Sondern dessen soll sich der Rühmende rühmen: Einsicht zu haben und Mich zu erkennen,
denn Ich, JAHWEH, übe Gnade, Recht und Gerechtigkeit auf der Erde,
denn an jenen habe Ich Gefallen. - Spruch Jahwehs."
(Eigenübersetzung)

Das Rühmen will ich jetzt gleich praktizieren. Ich rühme mich über das, was ich durch die Tageslosungen der Herrnhuter Brüdergemeine und durch die ausgesonderten internen Lose über Jahwe erkannt habe.

Da ist einmal Gnade und Recht, bzw. Gnade und Wahrheit:
Gnade und Wahrheit = Herrlichkeit! (Johannes 1,14) Jesus hatte diese Herrlichkeit ausgestrahlt. Ich darf sein Nachfolger sein. Gnade und Wahrheit kann man sich als zwei verschiedene Kreise vorstellen. In völliger Kongruenz ergeben sie Herrlichkeit; ein anzustrebendes Lebensthema für alle Menschen. Psalm 85,11 braucht die gleichen beiden Worte. Dieser Psalmvers leitet gleich über zum anderen Stichwort:

Gerechtigkeit. Sie ist das Generalthema meiner Internetseite.
 

Vers 22 sagt aber zuerst, über was man sich nicht rühmen soll:
- die eigene Weisheit
- die eigene Macht und
- den eigenen Reichtum

Demut ist vor allem gefragt.

 
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