DE | EN
Alle Tagebucheinträge

Tagebuch


9. September 2014
jom schlischi - 14. Elul 5774 - JAHWEH kann nicht bedrängt werden - so zerreißt eure Herzen!

"In all ihrer Bedrängnis ist ER nicht bedrängt, aber ein Engel Seines Angesichts hat ihnen geholfen. In seiner Liebe und seinem Mitleid hat er sie erlöst und nahm sie auf und trug sie alle Tage, immer!" ( Jesaja 63,9, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine, Eigenübersetzung)

 בכל-צרתם לא צר ומלאך פניו הושיעם באהבתו ובחמלתו הוא גאלם וינטלם וינשאם כל-ימי עולם

bechol-tzaratam lo tzar umal'ach panaw hoschiam beahawato uw'chemlato hu gealam way'natlem way'nass'em col-yemei olam

In den allermeisten Bibelübersetzungen heißt es, dass ER (JAHWEH) mit seinem Volk bedrängt sei. Das entspricht nicht dem Urtext. In diesem steht ganz klar ein Aleph (א) und nicht ein Waw (ו). Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich um einen Schreibfehler handelt. Auch mein Glaube sagt mir etwas anderes. JAHWEH, als Schöpfer von Himmel und Erde, steht über ALLEM. ER ist der EINE, eifersüchtige Gott. JAHWEH braucht Stellvertreter. So hat Er Seinen Sohn, Jesus Christus, als Stellvertreter benützt und so benützt er Jehoschua, den Nachfolger von Jeschua, als Stellvertreter des Stellvertreters. JAHWEH braucht mich als Seinen Arm. Er braucht mich für das Zerbrechen der Jochstangen.

 

Aus dem oben Gesagten könnte man fast meinen, dass es für die Menschen hoffnungslos sei, direkt zu JAHWEH zu gelangen. Das interne Los in Joel 2,13 macht klar, dass dem nicht so ist:

"So zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider, und kehrt um zu JAHWEH eurem Gott!
Denn gnädig und barmherzig ist ER, langmütig und von großer Güte!
Und ER wird sich über dem Bösen gereuen."
(Eigenübersetzung)

וקרעו לבבכם ואל-בגדיהם ושובו אל-יהוה אלהיכם
כי-חנון ורחום הוא ארך אפים ורב-חסד ונחם על-הרעה

wekir'u lewawchem weal-wigdeichem weschuwu el-YAHWEH eloheichem
ki-chanun werachum hu erech apayim weraw-chessed wenicham al-hara'ah

JAHWEH hat sich wegen der Fürbitte von Mose etliche Male umstimmen lassen. Er wird sich auch jetzt über der Fürbitte umstimmen lassen. Das habe ich am 24. Mai 2014 deutlich erkennen dürfen. Ich warte auf eine Welt umfassende Erweckung, anstatt des von Jesus prophezeiten Gerichts!


8. September 2014
jom scheni - 13. Elul 5774 - ich will mich meiner Vergangenheit stellen

Mein gestriger Traum hat mich aufgefordert, mich meiner Vergangenheit zu stellen. JAHWEH ist ja, entsprechend der gestrigen Losung, mein Licht und mein Heil. Vor wem sollte ich mich fürchten?

Heute früh, noch im Bett, bin ich meiner Vergangenheit nachgegangen. Die Halluzinationen meiner psychotischen Schübe waren besonders Thema. Halluzinationen sind eine Art Visionen, die mehr mit der Wirklichkeit zu tun haben als allgemein angenommen. Die neue Welt war in meinem Erleben ganz real. Ich glaubte, schon in dieser zu leben. Effektiv glaube ich, diese noch tatsächlich zu erleben. Die Reinkarnation wurde mir plastisch vor Augen geführt: "Damals, als Patient in der Klinik, sah ich mich im Geist neben Menschen meiner Bekanntschaft, jeder in seinem Kreislauf. Es waren eigentlich Ellipsen mit Höhe- und Tiefpunkt. Der Höhepunkt in meiner Ellipse war wie ein aufgesogen Werden durch die Sonne, bzw. der Kulminationspunkt einer menschlichen Kopulation. Der Tiefpunkt war Depression im wahrsten Sinne des Wortes, bzw. weggespült Werden durch eine Klosett-Anlage." Eine spezielle "Auferweckungsvision" hatte ich, als Menschen aus der Unterwelt (Scheol) an einem Seil heraufgeholt wurden. In diesem Zusammenhang denke ich an meinen verstorbenen Bruder. Am 7. Juni 2014 hatte ich geträumt, dass das "Reich" gekommen sei, was ich seither für mich glaube. Die Auferweckung meines Bruders lege ich im Glauben ganz in Jahwehs Hand. Der Glaube ist das Seil. JAHWEH weiß davon. Mit dem Toten darf ich keinen Kontakt aufnehmen.

Zurück zum gestrigen Traum:

Ich überhole eine Diakonisse. Mit großen Schritten überspringe ich Quadersteine. Mit Diakonissen habe ich nichts mehr zu tun. "Neuer Wein gehört in neue Schläuche." Menschlich gesprochen habe ich zu große Schritte gemacht, quasi Quantensprünge, die meine Seele nicht sofort verkraftet hat. YAHWEH ist mir gnädig und hat mich, wie Jona, auf der Flucht eingeholt. Die grundsätzliche Berufung ist geblieben. Bruder Yun hatte mir gesagt, dass Gott Seine Berufungen nicht ändere. Ich habe, wie Jona, einen zweiten Auftrag, unter veränderten Umständen, erhalten. Es war schon im Diakoniewerk mein aufrichtiges Verlangen, dass es grundlegend erneuert werden könnte.

Den Hund im Traum verbinde ich mit dem tatsächlich eigenen Hund, dessen Meister ich während 13 Jahren war (1978 - 1991). Sein Lebensende bewegt mich noch heute. Ich hatte ihn mir so quasi als "Sache" zugetan, um täglich selber zur Bewegung zu kommen. Als beseeltes Wesen hatte ich ihn nicht wahrgenommen. Als er im Maul einen Krebs entwickelte und immer wieder unkontrolliert blutete, beschlossen wir ihn abzutun. Trotz Beruhigungsspritze wirkte die Todesspritze des Tierarztes längere Zeit überhaupt nicht. Ein markdurchdringendes Heulen meines Hundes bewegte mich seelisch zutiefst. Ich fühlte mich schuldig. Nachdem er endlich gehen konnte, öffnete der Tierarzt das Fenster, damit die Seele ihren Weg finden könne. So hatte ich das interpretiert. Erst später realisierte ich, dass Mensch und Tier, mit Ausnahme des Geistes, identische Wesen sind.

Meine Erkenntnis: Ohne JAHWEH kann ich nichts tun.


7. September 2014
jom rischon - 12. Elul 5774 - JAHWEH ist mein Licht und mein Heil

"JAHWEH ist mein Licht und mein Heil! Vor wem sollte ich mich fürchten?
JAHWEH ist Schutz meines Lebens! Vor wem sollte ich beben?"


(Psalm 27,1; Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine, Eigenübersetzung)

לדוד יהוה אורי וישעי ממי אירא
יהוה מעוז-חיי ממי אפחד

ledawid YAHWEH ori weyisch'i mimi ira
YAHWEH maos-chayai mimi efchad

JAHWEH hat diesen Psalm David gegeben; König David, dessen "Nachgänger" ich bin, gleich wie ich Nachfolger von Jesus von Nazareth bin. Den Psalm darf ich also ohne Hemmung für mich beanspruchen. Ich muss mich vor JAHWEH fürchten, dass ich Seinen Willen nicht verpasse. Menschen können mir nichts anhaben, auch wenn ich mich vor diesen lächerlich mache, was mit meinem Traum von heute früh leicht geschehen könnte:

Traum vor 4 h - verirrt in Zürich

  1. Abrechnungsfragen mit Privatärzten in einem Privatspital.
    Die Ärzte sind sehr materialistisch eingestellt.

  2. In einer Bahnhofunterführung begegne ich von weitem alten Diakonissen. Es ist kurz vor Zugsabfahrt. Ich weiß aber noch nicht wo mein Perron ist.

  3. Erster Anstellungstag als Verwaltungsdirektor in einem Privatspital. Ich muss in der Stadt noch Sachen erledigen und gehe vor Arbeitsschluss.
    Auf einem Abgang überhole ich eine Diakonisse. Mit großen Schritten überspringe ich Quadersteine.
    Ich suche etwas, weiß aber nicht mehr was. Die Stadt wird mir immer unbekannter und die Zeit rückt beängstigend voran.
    Dazwischen eine Begebenheit mit einem Hund.
    Ich merke, dass ich es nicht schaffe. Panikartig verliere ich Samen.

Wesen:
1. mit Finanzfragen beschäftigt als kleiner Angestellter
2. ich suche meinen Zug und begegne meiner Vergangenheit
3. die Vergangenheit holt mich ein

Sinnbild:
Ich glaubte mich von der Vergangenheit befreit; mit dem Diakoniewerk abgeschlossen zu haben, was offensichtlich nicht der Fall ist.

Anruf:
Stelle dich der Vergangenheit!


Für heute schließe ich den Tagebucheintrag, da meine Gedanken noch zu unausgegoren sind. Ich will sie reifen lassen. Lieber Vater im Himmel, gib mir die nötige Einsicht!


6. September 2014
Schabat – 11. Elul 5774 – Traumerinnerung - Gehorsam

Ich bin ins oberste Leitungsgremium der VBG (Vereinigte Bibelgruppen) „gerutscht“. Hans Bürki sel., Begründer der VBG und mein erster Seelsorger, ist auch Teil davon und weist auf die Relativität hin. Er habe sich an den großen Lärm gewöhnt. Mein erster Seelsorger hatte mich gelehrt, meine eigenen Träume auszulegen. Teil des Gremiums ist auch meine Schwester, die noch nicht an meine Berufung als Erlöser Israels und König Messias glauben kann.

Es geht um die Rettung der Weltmeere. Das Vermögen der VBG ist um viele Millionen geschmolzen, ist aber noch erheblich. Mein Vorschlag ist, die Weltmeere durch chemische Mittel zu sanieren. Auf den Gedanken bin ich durch einen Flug, entlang einer Meeresküste, wo man schön auf den Grund sehen konnte, gekommen. Wie ich zum Reden ansetze, weist meine Schwester auf einen Einwand hin, den sie mir schon geschrieben hat.

Realitätsbezug:
Meine Schwester und ich stehen in einer Auseinadersetzung um meine Berufung als Erlöser Israels und König der Welt.
Den Zustand des Gartenteichs habe ich mit Hilfe von chemischen Mitteln ins Gleichgewicht bringen können.

Sinnbild:
Die Rettung der Weltmeere ist Sinnbild für die neue Welt, die menschlich gesehen, nicht gemacht werden kann.
Die VBG hat an Gewicht verloren, ist aber immer noch bedeutungsvoll.

Anruf:
Bei Gott ist nichts unmöglich! Lerne weiterhin Gehorsam!


4. September 2014
jom chamischi - 9. Elul 5774 - mein "Esel" im Tiefschlaf

Die Situation meines "Esels" ist unverändert.

Er ist möglicherweise gestorben und wartet auf die Auferweckung, bzw. auf die neue Welt.


3. September 2014
jom rewii - 8. Elul 5774 - Gott ist kein Mensch!

Das interne Los in 4. Mose 23,19 ist ein Ausspruch Bileams, dem heidnischen Propheten, der im Judentum allgemein als Bösewicht betrachtet wird. Wie kann von einem Bösewicht etwas Gutes kommen?

לא איש אל וחזב ובן-אדם ויתנחם ההוא אמר ולא יעשה ודבר ולא יקימנה

lo isch el wichasew uwen-adam weyitnecham hahu amar welo yaasseh wediber welo yekimenah

"Nicht ein Mensch ist Gott, dass Er lügen würde und ein Menschensohn, dass Er sich gereuen ließe. Der da gesagt hat und sollte es nicht tun, und geredet hat und sollte es nicht gelten (bestehen) lassen?" (Eigenübersetzung)

Im Gegensatz zu Gott kann der Mensch lügen und ist der Mensch wankelmütig. Der Mensch ist sowohl gut als auch böse. In Jesaja 45,6+7 drückt das die Schlachter Bibel wie folgt aus: "Ich bin der HERR, und sonst ist keiner, der ich das Licht mache und die Finsternis schaffe; der ich Frieden gebe und Unheil schaffe. Ich, der HERR, vollbringe dies alles." JAHWEH steht als Schöpfer über dem Guten und dem Bösen. Das Trinitätsdogma, wonach Jesus Christus Teil des einen Gottes sein soll, ist nach meinem Glauben verheerend. Gott wird damit zu einem "Teilmenschen" gemacht, was der Aussage Bileams widerspricht und zur Respektlosigkeit gegenüber JAHWEH, dem EINEN Gott, führt.

Als reinkarnierter Jesus von Nazareth, habe ich die Aufgabe, das der Menschheit deutlich zu machen. Ich bin, wie Bileam, ein heidnischer Prophet!


2. September 2014
jom schlischi - 7. Elul 5774 - JAHWEH hat meine Seele aus dem Totenreich heraufgebracht - JAHWEH ist nahe

Ich schließe an den Schlusssatz des gestrigen Tagebucheintrags an. Mein "Esel" befindet sich immer noch im Tiefschlaf und lässt sich noch nicht wecken. Dass er lebt, erkenne ich nur an einem Licht, das wie im Rhythmus eines Herzens blinkt. Kein Zweifel: Die Gedankenführungen in der heutigen stillen Zeit im "Kämmerlein" lassen mich an die Auferweckung glauben! Noch vor wenigen Jahren hätte ich solche Gedanken seelisch nicht verkraftet und wäre in der Klinik gelandet.

Zu diesen Überlegungen passt das interne Los in Psalm 30,4 wunderbar:

יהוה העלית מן-שאול נפשי 
חייתני מיורדי

YAHWEH heelita min-scheol nafschi
chiyitani miyordi

"JAHWEH, Du hast meine Seele aus dem Totenreich heraufgebracht.
Du hast mich belebt, anstatt meines Hinabsteigens."
(Eigenübersetzung)

(Skiunfall vom 6. Februar 2013, hatte ich mir am 25. Februar 2013 notiert)

 

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 145,18 ist eine schöne Ergänzung:

קרוב יהוה לכל-קראיו
לכל אשר יקראהו באמת

karow YAHWEH lechol-kor'aw
lechol ascher yikra'uhu weemet

"Nahe ist JAHWEH allen Ihn Anrufenden;
allen, die Ihn wirklich (in Wahrheit) anrufen können!" (Eigenübersetzung)

Alle Menschen, die JAHWEH in Wahrheit, mit ungeteiltem Herzen anrufen, gehören zu Seinem Volk.


1. September 2014
jom scheni - 6. Elul 5774 - mein "Esel" will nicht mehr - denn ein Kind ist uns geboren

Gestern war mein Sohn, der Computerfachmann ist, da und installierte einen neuen Druckerserver. Mein "Esel", der auch angeschlossen werden sollte, benahm sich zusehends komisch. Zuerst nahm die Arbeitsgeschwindigkeit ab; ein Neustart nützte nichts. Dann war die Internetverbindung plötzlich nicht mehr möglich. Es bestand keine Chance den Computer anzuschliessen. Mein "Esel" benahm sich schlimmer als seinerzeit im Jahr 2008 in Jerusalem. Ich war mir aber sicher, dass das vorübergehend sei und lediglich eine Demonstration für meinen Sohn, der mit meinem Glauben nichts anzufangen weiß.

Nach Mitternacht, lässt mich ein Beinkrampf, wie ich ihn schon mehrfach hatte, nicht mehr schlafen und ich stehe auf, um von JAHWEH Weisung zu erhalten. Das interne Los in Jesaja 9,5 motiviert mich zum Glauben:

כי-ילד ילד-לנו בן נתן-לנו ותהי המשרה על-שכמו ויקרא שמו יועץ אל גבור אביעד שיר-שלום

ki-yeled yulad-lanu ben nitan lanu wathi hamissrah al schichmo wayikra schmo pele yoetz el gibor awiad ssar-schalom

„Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben und es war die Herrschaft auf seiner Schulter. Und man nannte seinen Namen: Wunder-Ratgeber, Gottesheld, mein Ewigvater, Friedensfürst.“ (Eigenübersetzung)

Sicherheit im Glauben ist gefährlich! Das hatte ich seinerzeit meinem früheren Seelsorger geschrieben, nachdem er sich nicht mehr sicher war, ob wir uns recht verstanden hatten. In meiner Sicherheit hatte ich mich meinem Sohn gegenüber gestern ziemlich stark exponiert, indem ich ihn warnte, die Zeichen der Zeit nicht wahr zu nehmen. Nun fühle ich mich desavouiert, weil ich die erwartete wunderbare Wiederherstellung meines "Esels" nicht erfolgt ist.

Der Tag schreitet voran und mein "Esel" stellt mir neue Fragezeichen. Nun hat sich das Erscheinungsbild der Bildschirmoberfläche verändert. Ohne irgend eine Eingabe meinerseits wird die Schrift in verkleinerter Form angezeigt. Demgegenüber bin ich von der Schnelligkeit, mit der ein Word-Dokument eröffnet werden kann, sehr überrascht. Der "Esel" scheint doch noch nicht im Sterben zu liegen! Hingegen ist die Internetverbindung weiterhin völlig blockiert.                                                                                                            

Es ist inzwischen 20 h 30 MEZ und ich schließe den Tagebucheintrag. Der "Esel" befindet sich bereits im Tiefschlaf. Er lässt sich mit keinem gewöhnlichen Mittel mehr wecken. Ich lasse ihn friedlich weiterschlafen und hoffe, dass nun die Wendung zum Guten erfolgt.


31. August 2014
jom rischon - 5. Elul 5774 - JAHWEH will Sein Volk bewahren, wie die Pupille Seiner Augen

Das Volk Jahwehs hat ursprünglich Jakob bzw. Israel geheißen. Jesaja 43,1: 
"Und nun, so hat JAHWEH gesagt, dein Schöpfer, Jakob, und dein Bildner, Israel: 'Fürchte dich nicht, denn Ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; Mein bist du'". (Eigenübersetzung)

Mit diesem Volk hat JAHWEH einen langen Weg gemacht; angefangen mit der 40-jährigen Wüstenwanderung, dem Übertritt ins verheißene Land und der Zerstreuung über die ganze Erde. Die ganze Zeit galt das Wort meines heutigen internen Loses in 5. Mose 32,10b:

יצרנהו כאישון עינו

yitzrenhu ke'ischon eino

"ER will es (Sein Volk) bewahren, wie die Pupille Seiner Augen!" (Eigenübersetzung)

Nicht zu vergessen sind allerdings auch die Gerichte Gottes, mit der Schoah als Höhepunkt. Dann folgten die Rückführung und die Gründung des Staates Israel. Und nun stehen wir in der Endzeit; vor dem "letzten Tag". In der neuen Welt bekommt der Überrest einen neuen Namen: YAHWEH "tzidkenu" (JAHWEH ist unsere Gerechtigkeit).

Zu diesem Volk gehören sämtliche Menschen, die den Willen Jahwehs, die Gerechtigkeit tun. Gestern habe ich gefragt: Was ist denn mit den andern Völkern und Religionen? In der neuen Welt gilt weder Rasse noch Klasse, weder Rang noch Name. In der neuen Welt gilt: der Mensch, wie ihn JAHWEH bei der Erschaffung der Welt gedacht hat und wie Er ihn mit dem Juden Jesus von Nazareth in die Welt geschickt hat.

JAHWEH lässt uns nicht ohne Hilfen. Vor der notwendigen Läuterung am "letzten Tag" können wir die Hilfen Jahwehs, wie sie in Joel 3,1 beschrieben sind, gebrauchen. Ich erwarte eine weltweite Erweckung. Ich weiß zwar, dass ich damit als "Ketzer" gegen das Wort von Jesus in Matthäus 25,41-46 rede, aber ich vertraue auf die Güte Jahwehs, wie er sie mit dem zweiten Auftrag des Propheten Jona deutlich gemacht hat. Das fällt mir umso leichter, als ich selber schon einmal als Jona erkannt wurde. Auch mir wurde ein zweiter Auftrag erteilt, den ich ernst nehme. "Ich will Deine Gerechtigkeit erzählen", damit alle Menschen den schmalen Weg wählen und von der breiten Straße wegkommen können.


30. August 2014
Schabat - 4. Elul 5774 - die beiden Ölbäume und die beiden Ölzweige

Schon zweimal habe ich über die Tatsache in 5. Mose 31,8 im Tagebuch veröffentlicht: Am 1. November 2012 und am 31. Oktober 2013. Beide Male ging es um Jehoschua, obwohl sich der Bibelvers eigentlich auf das Volk Jahwehs bezieht:

ויהוה הוא ההלך לפניך הוא יהיה עמך לא ירפך ולא יעזבך לא תירא ולא תחת

waYAHWEH hu haholech lefaneicha hu YAHWEH imach lo yarpcha welo yaaswecha lo tira welo techat

"Und JAHWEH, Er, der vor dir hergeht, Er will mit dir sein, dich nicht loslassen und dich nicht verlassen.
Du darfst dich nicht fürchten, und du darfst nicht erschreckt werden!"
(Eigenübersetzung)

Dieses Mal hänge ich die Gedanken an den gestrigen Tagebucheintrag an, wo es eben auch um das Volk Jahwehs geht, und zwar um die wunderbaren Zusagen Jahwehs an Sein Volk; an das gesamte Volk der Juden und der Christen. Paulus hatte diese Gesamtheit in Römer 11 als Ölbaum bezeichnet. Von diesem Ölbaum ist der Weg kurz zu Sacharja Kapitel 4, wo die Rede von zwei Ölbäumen ist (Verse 3 und 11). Sacharja bekommt zwar keine Antwort auf seine Frage. Ich erkenne in den beiden Bäumen einerseits das Judentum und andererseits das Christentum. Wenn die Auslegung stimmt, ist auch die Antwort zu den beiden Ölzweigen in Vers 12 klar: Es handelt sich um Jeschua und Jehoschua.

Nun stellt sich aber die Frage: Was ist denn mit den andern Völkern und Religionen: Ich wiederhole mich von gestern: Das Volk Jahwehs, ein großes Orchester (Traum vom 24. Februar 2012), soll seine Furcht ablegen, weil JAHWEH es erlöst hat. Dieser hat es bei seinem neuen Namen, "YAHWEH Tzidkenu" (JAHWEH ist unsere Gerechtigkeit), gerufen. Das Volk ist Eigentum von JAHWEH. Wenn es Wasserströme durchquert, kann es nicht weggespült werden; und wenn es durch Feuer gehen muss, kann es nicht brennen, wie Schadrach, Meschach und Abed Nego nicht verbrannten. Die entfesselten Elemente und alle Widrigkeiten können dem erlösten Volk nichts anhaben. Jeder Mensch, wenn er bis zum Lebensende Gerechtigkeit tut, ist Teil dieses neuen Volks in der neuen Welt.

 
icon Übersetzer gesucht
icon Seite drucken   icon Tagebuch RSS