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Tagebuch


11. September 2014
jom chamischi - 16. Elul 5774 - wer ist das Heidenvolk in Jesaja 65,1?

"Ich habe Mich suchen lassen von denen, die nicht gefragt haben. Ich habe mich finden lassen von denen, die Mich nicht gewünscht haben.
Ich habe gesagt:'Hier bin Ich! Hier bin Ich!' zu einem Heidenvolk, das nicht genannt ist nach Meinem Namen."
(Jesaja 65,1, internes Los, Eigenübersetzung)

נדרשתי ללוא שאלו נמצאתי ללא בקשני
אמרתי הנני הנני אל-גוי לא-קרא בשמי

nidraschti lelo scha'alu nimtze'ti lelo wikschuni
amarti hineni hineni el-goi lo-kora wischmi

Der Prophet fährt wie folgt fort, Jesaja 65:
2 Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt nach einem widerspenstigen Volk, das seinen eigenen Gedanken nachgeht auf einem Weg, der nicht gut ist.
3 Es ist ein Volk, das mich beständig ins Angesicht beleidigt, indem es in den Gärten opfert und auf Ziegelsteinen räuchert,
4 in Gräbern wohnt und in Höhlen übernachtet, Schweinefleisch isst und Gräuelbrühe in seinen Schüsseln hat.
5 Dabei können sie noch sagen: »Bleibe für dich, rühre mich nicht an; denn ich bin heiliger als du!« Solche sind ein Rauch in meiner Nase, ein Feuer, das den ganzen Tag brennt! 
(Schlachter Bibel 2000)

Hier geht es wirklich heidnisch zu und her. Das Volk wurde nicht mit Namen gerufen wie gestern Israel. Trotzdem scheint es auch für eine Aufgabe auserwählt zu sein. Bei der Erfassung des internen Loses am 3. März 2013 hatte ich mir notiert: "Handelt es sich bei diesem Volk um die Schweiz?"

In der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft steht zwar in der Präambel: "Im Namen Gottes des Allmächtigen!" Aber im Alltag spürt man davon wenig. Das Volk, der "Souverän" hat Religion weitgehend zur Privatangelegenheit gemacht. Die Ursprünge der Eidgenossenschaft gehen auf das Jahr 1291 zurück, Bei Wikipedia" lese ich: "Der Bundesbrief, datiert auf Anfang August 1291, ist der bekannteste von mehreren Bundesbriefen und gilt in der traditionellen und populären Geschichtsschreibung als eine oder gar als  die  Gründungsurkunde der Schweizerischen Eidgenossenschaft."

Die glaubhaft überlieferte Essenz der Eidgenossenschaft ist die Freiheit, die in der heutigen Zeit in Frage steht. Rechtsgerichtete politische Kreise suchen diesen Grundwert, gegen starke im Geheimen agierende Kräfte der Anpassung an die EU (Europäische Union), zu erhalten.

Meine ganze Hoffnung und mein Glaube richten sich auf JAHWEH. Am 24. Mai 2014 habe ich Erfahrungen gemacht, die mich zuversichtlich stimmen. Für eine grundlegende Besinnung braucht es eine Erweckung; je tiefer, desto besser.


10. September 2014
jom rewii - 15. Elul 5774 - JAHWEH hat Israel bei seinem Namen gerufen - die Stadt Jahwehs

"Und nun, so hat JAHWEH gesagt, dein Schöpfer, Jakob, und dein Bildner, Israel: 'Fürchte dich nicht, denn Ich habe dich erlöst. Ich habe mit deinem Namen gerufen; Mein bist du!'" (Jesaja 43,1, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine, Eigenübersetzung) 

ועתה כה-אמר יהוה בראך-יעקב ויצרך ישראל אל-תירא כי גאלתיך קראתי בשמך לי-אתה

weata coh-amar YAHWEH bora'acha-yaakow weyotzercha yissrael al-tira ki gealticha kara'ti weschimcha li-atah

Wir befinden uns hier noch in der "alten Welt". Jakob und Israel ist der Name ihres auserwählten Volkes.

Die Geschichte geht unaufhaltsam weiter. Die neue Welt steht vor der Tür. Damit bekommt Gottes Volk einen neuen Namen: "YAHWEH tzidkenu"  (JAHWEH ist unsere Gerechtigkeit). Die Verheißung in Jeremia 23 geht in Erfüllung.

 

In der neuen Welt bekommt auch die Stadt Jahwehs - Zion - eine neue Bedeutung. Sie wird zur unwiderruflichen Welthauptstadt und hat in Ewigkeit Bestand. Das interne Los in Psalm 48,9 beschreibt das wie folgt:

"So wie wir gehört haben, so haben wir gesehen in der Stadt Jahwehs der Heerscharen, in der Stadt unseres Gottes.
Gott will sie bis in Ewigkeit befestigen - Selah."
(Eigenübersetzung)

כאשר שמענו כן ראינו בעיר-יהוה צבאות בעיר אלהינו
אלהים יכוננה עד-עולם סלה

ca'ascher schama'nu ken ra'inu be'ir-YAHWEH tzwa'ot be'ir eloheinu
elohim yechon'neha ad-olam sselah

Wenn Gott selber Jerusalem befestigt, wird es keine Terroranschläge mehr geben. Dann wird auch der Platz für den dritten Tempel geebnet werden.

Psalm 48,10: Wir gedenken, o Gott, an deine Gnade inmitten deines Tempels. (Schlachter Bibel 2000)

Micha 4:
1 Doch es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses des HERRN festgegründet an der Spitze der Berge stehen und wird über alle Höhen erhaben sein, und Völker werden ihm zuströmen.
2 Und viele Heidenvölker werden hingehen und sagen: »Kommt, lasst uns hinaufziehen zum Berg des HERRN, zum Haus des Gottes Jakobs, damit er uns über seine Wege belehre und wir auf seinen Pfaden wandeln!« Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen und das Wort des HERRN von Jerusalem.
 (Schlachter Bibel 2000)

Sacharja 8
20 So spricht der HERR der Heerscharen: Es werden noch Völker und die Bewohner vieler Städte kommen;
21 und die Bewohner einer Stadt werden zu denen einer anderen kommen und sagen: »Lasst uns hingehen, um den HERRN anzuflehen und den HERRN der Heerscharen zu suchen! Auch ich will gehen!«
22 So werden große Völker und mächtige Nationen kommen, um den HERRN der Heerscharen in Jerusalem zu suchen und den HERRN anzuflehen.
23 So spricht der HERR der Heerscharen: In jenen Tagen wird es geschehen, dass zehn Männer aus allen Sprachen der Heidenvölker einen Juden beim Rockzipfel festhalten und zu ihm sagen werden: »Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist!«
 (Schlachter Bibel 2000)


9. September 2014
jom schlischi - 14. Elul 5774 - JAHWEH kann nicht bedrängt werden - so zerreißt eure Herzen!

"In all ihrer Bedrängnis ist ER nicht bedrängt, aber ein Engel Seines Angesichts hat ihnen geholfen. In seiner Liebe und seinem Mitleid hat er sie erlöst und nahm sie auf und trug sie alle Tage, immer!" ( Jesaja 63,9, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine, Eigenübersetzung)

 בכל-צרתם לא צר ומלאך פניו הושיעם באהבתו ובחמלתו הוא גאלם וינטלם וינשאם כל-ימי עולם

bechol-tzaratam lo tzar umal'ach panaw hoschiam beahawato uw'chemlato hu gealam way'natlem way'nass'em col-yemei olam

In den allermeisten Bibelübersetzungen heißt es, dass ER (JAHWEH) mit seinem Volk bedrängt sei. Das entspricht nicht dem Urtext. In diesem steht ganz klar ein Aleph (א) und nicht ein Waw (ו). Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich um einen Schreibfehler handelt. Auch mein Glaube sagt mir etwas anderes. JAHWEH, als Schöpfer von Himmel und Erde, steht über ALLEM. ER ist der EINE, eifersüchtige Gott. JAHWEH braucht Stellvertreter. So hat Er Seinen Sohn, Jesus Christus, als Stellvertreter benützt und so benützt er Jehoschua, den Nachfolger von Jeschua, als Stellvertreter des Stellvertreters. JAHWEH braucht mich als Seinen Arm. Er braucht mich für das Zerbrechen der Jochstangen.

 

Aus dem oben Gesagten könnte man fast meinen, dass es für die Menschen hoffnungslos sei, direkt zu JAHWEH zu gelangen. Das interne Los in Joel 2,13 macht klar, dass dem nicht so ist:

"So zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider, und kehrt um zu JAHWEH eurem Gott!
Denn gnädig und barmherzig ist ER, langmütig und von großer Güte!
Und ER wird sich über dem Bösen gereuen."
(Eigenübersetzung)

וקרעו לבבכם ואל-בגדיהם ושובו אל-יהוה אלהיכם
כי-חנון ורחום הוא ארך אפים ורב-חסד ונחם על-הרעה

wekir'u lewawchem weal-wigdeichem weschuwu el-YAHWEH eloheichem
ki-chanun werachum hu erech apayim weraw-chessed wenicham al-hara'ah

JAHWEH hat sich wegen der Fürbitte von Mose etliche Male umstimmen lassen. Er wird sich auch jetzt über der Fürbitte umstimmen lassen. Das habe ich am 24. Mai 2014 deutlich erkennen dürfen. Ich warte auf eine Welt umfassende Erweckung, anstatt des von Jesus prophezeiten Gerichts!


8. September 2014
jom scheni - 13. Elul 5774 - ich will mich meiner Vergangenheit stellen

Mein gestriger Traum hat mich aufgefordert, mich meiner Vergangenheit zu stellen. JAHWEH ist ja, entsprechend der gestrigen Losung, mein Licht und mein Heil. Vor wem sollte ich mich fürchten?

Heute früh, noch im Bett, bin ich meiner Vergangenheit nachgegangen. Die Halluzinationen meiner psychotischen Schübe waren besonders Thema. Halluzinationen sind eine Art Visionen, die mehr mit der Wirklichkeit zu tun haben als allgemein angenommen. Die neue Welt war in meinem Erleben ganz real. Ich glaubte, schon in dieser zu leben. Effektiv glaube ich, diese noch tatsächlich zu erleben. Die Reinkarnation wurde mir plastisch vor Augen geführt: "Damals, als Patient in der Klinik, sah ich mich im Geist neben Menschen meiner Bekanntschaft, jeder in seinem Kreislauf. Es waren eigentlich Ellipsen mit Höhe- und Tiefpunkt. Der Höhepunkt in meiner Ellipse war wie ein aufgesogen Werden durch die Sonne, bzw. der Kulminationspunkt einer menschlichen Kopulation. Der Tiefpunkt war Depression im wahrsten Sinne des Wortes, bzw. weggespült Werden durch eine Klosett-Anlage." Eine spezielle "Auferweckungsvision" hatte ich, als Menschen aus der Unterwelt (Scheol) an einem Seil heraufgeholt wurden. In diesem Zusammenhang denke ich an meinen verstorbenen Bruder. Am 7. Juni 2014 hatte ich geträumt, dass das "Reich" gekommen sei, was ich seither für mich glaube. Die Auferweckung meines Bruders lege ich im Glauben ganz in Jahwehs Hand. Der Glaube ist das Seil. JAHWEH weiß davon. Mit dem Toten darf ich keinen Kontakt aufnehmen.

Zurück zum gestrigen Traum:

Ich überhole eine Diakonisse. Mit großen Schritten überspringe ich Quadersteine. Mit Diakonissen habe ich nichts mehr zu tun. "Neuer Wein gehört in neue Schläuche." Menschlich gesprochen habe ich zu große Schritte gemacht, quasi Quantensprünge, die meine Seele nicht sofort verkraftet hat. YAHWEH ist mir gnädig und hat mich, wie Jona, auf der Flucht eingeholt. Die grundsätzliche Berufung ist geblieben. Bruder Yun hatte mir gesagt, dass Gott Seine Berufungen nicht ändere. Ich habe, wie Jona, einen zweiten Auftrag, unter veränderten Umständen, erhalten. Es war schon im Diakoniewerk mein aufrichtiges Verlangen, dass es grundlegend erneuert werden könnte.

Den Hund im Traum verbinde ich mit dem tatsächlich eigenen Hund, dessen Meister ich während 13 Jahren war (1978 - 1991). Sein Lebensende bewegt mich noch heute. Ich hatte ihn mir so quasi als "Sache" zugetan, um täglich selber zur Bewegung zu kommen. Als beseeltes Wesen hatte ich ihn nicht wahrgenommen. Als er im Maul einen Krebs entwickelte und immer wieder unkontrolliert blutete, beschlossen wir ihn abzutun. Trotz Beruhigungsspritze wirkte die Todesspritze des Tierarztes längere Zeit überhaupt nicht. Ein markdurchdringendes Heulen meines Hundes bewegte mich seelisch zutiefst. Ich fühlte mich schuldig. Nachdem er endlich gehen konnte, öffnete der Tierarzt das Fenster, damit die Seele ihren Weg finden könne. So hatte ich das interpretiert. Erst später realisierte ich, dass Mensch und Tier, mit Ausnahme des Geistes, identische Wesen sind.

Meine Erkenntnis: Ohne JAHWEH kann ich nichts tun.


7. September 2014
jom rischon - 12. Elul 5774 - JAHWEH ist mein Licht und mein Heil

"JAHWEH ist mein Licht und mein Heil! Vor wem sollte ich mich fürchten?
JAHWEH ist Schutz meines Lebens! Vor wem sollte ich beben?"


(Psalm 27,1; Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine, Eigenübersetzung)

לדוד יהוה אורי וישעי ממי אירא
יהוה מעוז-חיי ממי אפחד

ledawid YAHWEH ori weyisch'i mimi ira
YAHWEH maos-chayai mimi efchad

JAHWEH hat diesen Psalm David gegeben; König David, dessen "Nachgänger" ich bin, gleich wie ich Nachfolger von Jesus von Nazareth bin. Den Psalm darf ich also ohne Hemmung für mich beanspruchen. Ich muss mich vor JAHWEH fürchten, dass ich Seinen Willen nicht verpasse. Menschen können mir nichts anhaben, auch wenn ich mich vor diesen lächerlich mache, was mit meinem Traum von heute früh leicht geschehen könnte:

Traum vor 4 h - verirrt in Zürich

  1. Abrechnungsfragen mit Privatärzten in einem Privatspital.
    Die Ärzte sind sehr materialistisch eingestellt.

  2. In einer Bahnhofunterführung begegne ich von weitem alten Diakonissen. Es ist kurz vor Zugsabfahrt. Ich weiß aber noch nicht wo mein Perron ist.

  3. Erster Anstellungstag als Verwaltungsdirektor in einem Privatspital. Ich muss in der Stadt noch Sachen erledigen und gehe vor Arbeitsschluss.
    Auf einem Abgang überhole ich eine Diakonisse. Mit großen Schritten überspringe ich Quadersteine.
    Ich suche etwas, weiß aber nicht mehr was. Die Stadt wird mir immer unbekannter und die Zeit rückt beängstigend voran.
    Dazwischen eine Begebenheit mit einem Hund.
    Ich merke, dass ich es nicht schaffe. Panikartig verliere ich Samen.

Wesen:
1. mit Finanzfragen beschäftigt als kleiner Angestellter
2. ich suche meinen Zug und begegne meiner Vergangenheit
3. die Vergangenheit holt mich ein

Sinnbild:
Ich glaubte mich von der Vergangenheit befreit; mit dem Diakoniewerk abgeschlossen zu haben, was offensichtlich nicht der Fall ist.

Anruf:
Stelle dich der Vergangenheit!


Für heute schließe ich den Tagebucheintrag, da meine Gedanken noch zu unausgegoren sind. Ich will sie reifen lassen. Lieber Vater im Himmel, gib mir die nötige Einsicht!


6. September 2014
Schabat – 11. Elul 5774 – Traumerinnerung - Gehorsam

Ich bin ins oberste Leitungsgremium der VBG (Vereinigte Bibelgruppen) „gerutscht“. Hans Bürki sel., Begründer der VBG und mein erster Seelsorger, ist auch Teil davon und weist auf die Relativität hin. Er habe sich an den großen Lärm gewöhnt. Mein erster Seelsorger hatte mich gelehrt, meine eigenen Träume auszulegen. Teil des Gremiums ist auch meine Schwester, die noch nicht an meine Berufung als Erlöser Israels und König Messias glauben kann.

Es geht um die Rettung der Weltmeere. Das Vermögen der VBG ist um viele Millionen geschmolzen, ist aber noch erheblich. Mein Vorschlag ist, die Weltmeere durch chemische Mittel zu sanieren. Auf den Gedanken bin ich durch einen Flug, entlang einer Meeresküste, wo man schön auf den Grund sehen konnte, gekommen. Wie ich zum Reden ansetze, weist meine Schwester auf einen Einwand hin, den sie mir schon geschrieben hat.

Realitätsbezug:
Meine Schwester und ich stehen in einer Auseinadersetzung um meine Berufung als Erlöser Israels und König der Welt.
Den Zustand des Gartenteichs habe ich mit Hilfe von chemischen Mitteln ins Gleichgewicht bringen können.

Sinnbild:
Die Rettung der Weltmeere ist Sinnbild für die neue Welt, die menschlich gesehen, nicht gemacht werden kann.
Die VBG hat an Gewicht verloren, ist aber immer noch bedeutungsvoll.

Anruf:
Bei Gott ist nichts unmöglich! Lerne weiterhin Gehorsam!


4. September 2014
jom chamischi - 9. Elul 5774 - mein "Esel" im Tiefschlaf

Die Situation meines "Esels" ist unverändert.

Er ist möglicherweise gestorben und wartet auf die Auferweckung, bzw. auf die neue Welt.


3. September 2014
jom rewii - 8. Elul 5774 - Gott ist kein Mensch!

Das interne Los in 4. Mose 23,19 ist ein Ausspruch Bileams, dem heidnischen Propheten, der im Judentum allgemein als Bösewicht betrachtet wird. Wie kann von einem Bösewicht etwas Gutes kommen?

לא איש אל וחזב ובן-אדם ויתנחם ההוא אמר ולא יעשה ודבר ולא יקימנה

lo isch el wichasew uwen-adam weyitnecham hahu amar welo yaasseh wediber welo yekimenah

"Nicht ein Mensch ist Gott, dass Er lügen würde und ein Menschensohn, dass Er sich gereuen ließe. Der da gesagt hat und sollte es nicht tun, und geredet hat und sollte es nicht gelten (bestehen) lassen?" (Eigenübersetzung)

Im Gegensatz zu Gott kann der Mensch lügen und ist der Mensch wankelmütig. Der Mensch ist sowohl gut als auch böse. In Jesaja 45,6+7 drückt das die Schlachter Bibel wie folgt aus: "Ich bin der HERR, und sonst ist keiner, der ich das Licht mache und die Finsternis schaffe; der ich Frieden gebe und Unheil schaffe. Ich, der HERR, vollbringe dies alles." JAHWEH steht als Schöpfer über dem Guten und dem Bösen. Das Trinitätsdogma, wonach Jesus Christus Teil des einen Gottes sein soll, ist nach meinem Glauben verheerend. Gott wird damit zu einem "Teilmenschen" gemacht, was der Aussage Bileams widerspricht und zur Respektlosigkeit gegenüber JAHWEH, dem EINEN Gott, führt.

Als reinkarnierter Jesus von Nazareth, habe ich die Aufgabe, das der Menschheit deutlich zu machen. Ich bin, wie Bileam, ein heidnischer Prophet!


2. September 2014
jom schlischi - 7. Elul 5774 - JAHWEH hat meine Seele aus dem Totenreich heraufgebracht - JAHWEH ist nahe

Ich schließe an den Schlusssatz des gestrigen Tagebucheintrags an. Mein "Esel" befindet sich immer noch im Tiefschlaf und lässt sich noch nicht wecken. Dass er lebt, erkenne ich nur an einem Licht, das wie im Rhythmus eines Herzens blinkt. Kein Zweifel: Die Gedankenführungen in der heutigen stillen Zeit im "Kämmerlein" lassen mich an die Auferweckung glauben! Noch vor wenigen Jahren hätte ich solche Gedanken seelisch nicht verkraftet und wäre in der Klinik gelandet.

Zu diesen Überlegungen passt das interne Los in Psalm 30,4 wunderbar:

יהוה העלית מן-שאול נפשי 
חייתני מיורדי

YAHWEH heelita min-scheol nafschi
chiyitani miyordi

"JAHWEH, Du hast meine Seele aus dem Totenreich heraufgebracht.
Du hast mich belebt, anstatt meines Hinabsteigens."
(Eigenübersetzung)

(Skiunfall vom 6. Februar 2013, hatte ich mir am 25. Februar 2013 notiert)

 

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 145,18 ist eine schöne Ergänzung:

קרוב יהוה לכל-קראיו
לכל אשר יקראהו באמת

karow YAHWEH lechol-kor'aw
lechol ascher yikra'uhu weemet

"Nahe ist JAHWEH allen Ihn Anrufenden;
allen, die Ihn wirklich (in Wahrheit) anrufen können!" (Eigenübersetzung)

Alle Menschen, die JAHWEH in Wahrheit, mit ungeteiltem Herzen anrufen, gehören zu Seinem Volk.


1. September 2014
jom scheni - 6. Elul 5774 - mein "Esel" will nicht mehr - denn ein Kind ist uns geboren

Gestern war mein Sohn, der Computerfachmann ist, da und installierte einen neuen Druckerserver. Mein "Esel", der auch angeschlossen werden sollte, benahm sich zusehends komisch. Zuerst nahm die Arbeitsgeschwindigkeit ab; ein Neustart nützte nichts. Dann war die Internetverbindung plötzlich nicht mehr möglich. Es bestand keine Chance den Computer anzuschliessen. Mein "Esel" benahm sich schlimmer als seinerzeit im Jahr 2008 in Jerusalem. Ich war mir aber sicher, dass das vorübergehend sei und lediglich eine Demonstration für meinen Sohn, der mit meinem Glauben nichts anzufangen weiß.

Nach Mitternacht, lässt mich ein Beinkrampf, wie ich ihn schon mehrfach hatte, nicht mehr schlafen und ich stehe auf, um von JAHWEH Weisung zu erhalten. Das interne Los in Jesaja 9,5 motiviert mich zum Glauben:

כי-ילד ילד-לנו בן נתן-לנו ותהי המשרה על-שכמו ויקרא שמו יועץ אל גבור אביעד שיר-שלום

ki-yeled yulad-lanu ben nitan lanu wathi hamissrah al schichmo wayikra schmo pele yoetz el gibor awiad ssar-schalom

„Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben und es war die Herrschaft auf seiner Schulter. Und man nannte seinen Namen: Wunder-Ratgeber, Gottesheld, mein Ewigvater, Friedensfürst.“ (Eigenübersetzung)

Sicherheit im Glauben ist gefährlich! Das hatte ich seinerzeit meinem früheren Seelsorger geschrieben, nachdem er sich nicht mehr sicher war, ob wir uns recht verstanden hatten. In meiner Sicherheit hatte ich mich meinem Sohn gegenüber gestern ziemlich stark exponiert, indem ich ihn warnte, die Zeichen der Zeit nicht wahr zu nehmen. Nun fühle ich mich desavouiert, weil ich die erwartete wunderbare Wiederherstellung meines "Esels" nicht erfolgt ist.

Der Tag schreitet voran und mein "Esel" stellt mir neue Fragezeichen. Nun hat sich das Erscheinungsbild der Bildschirmoberfläche verändert. Ohne irgend eine Eingabe meinerseits wird die Schrift in verkleinerter Form angezeigt. Demgegenüber bin ich von der Schnelligkeit, mit der ein Word-Dokument eröffnet werden kann, sehr überrascht. Der "Esel" scheint doch noch nicht im Sterben zu liegen! Hingegen ist die Internetverbindung weiterhin völlig blockiert.                                                                                                            

Es ist inzwischen 20 h 30 MEZ und ich schließe den Tagebucheintrag. Der "Esel" befindet sich bereits im Tiefschlaf. Er lässt sich mit keinem gewöhnlichen Mittel mehr wecken. Ich lasse ihn friedlich weiterschlafen und hoffe, dass nun die Wendung zum Guten erfolgt.

 
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