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Alle Tagebucheinträge

Tagebuch


13. Dezember 2014
Samstag 23h30 - 22. Kislew 5775 - Traum – Meine Frau hat Angst vor einem Juden

Fremder Ort. Meine Frau und ich sind im Begriff, uns zu deplatzieren, wie mir in den Sinn kommt, dass ich die Linsen im Topf vergessen habe mit Gewürzen etc. zu verfeinern. Ich bin dran, mich in die Küche zu begeben, als meine Frau einen Schreckenslaut von sich gibt. Ich kehre mich um und sehe einen Juden, als das gekennzeichnet durch eine Kipah, vor der Tür stehen. Ich weiß nicht, was ich unter diesen Umständen machen soll. Eigentlich habe ich keine Angst, fühle mich aber in Anbetracht des Zustands meiner Frau unsicher.

Wesen:
Ich habe vergessen, die Linsen im Topf mit Gewürzen zu verfeinern.
Meine Frau hat Angst vor einem Juden. Ich bin unsicher.

Sinnbild:
Meine Berufung als Erlöser Israels und König Messias der Welt muss ich meiner Frau verfeinert nahe bringen.
Es geht um unseren gemeinsamen Auftrag an den Juden, gegen den sich meine Frau noch sträubt.

Anruf:
Suche nach Wegen, dich deiner Frau feinfühlig zu nähern.


13. Dezember 2014
Schabat - 21. Kislew 5775 - Traum 16h15 – ich kehre an meine neue Arbeitsstelle zurück

Nach längerer Abwesenheit, aus mir nicht mehr bekannten Gründen (wie wenn ich nicht mehr gewusst hätte, dass ich noch eine Anstellung habe) kehre ich mit gemischten Gefühlen an meine neue Arbeitsstelle bei einer Bank zurück. Mit Ausnahme einer Person werde ich freudig begrüßt, bin mir aber nicht so ganz sicher, wie ehrlich die Freude ist. Die eine Person zeigt ihren Frust offen.

Wesen:
Rückkehr mit gemischten Gefühlen an meine neue Arbeitsstelle bei einer Bank. Bin ich willkommen? Eine Person zeigt ihren Frust offen.

Sinnbild:
Da ich in Jerusalem eine „Banklehre“ absolvieren konnte, ist mir in der Zwischenzeit klar geworden, dass „Bank“ das Sinnbild für Reich Gottes ist.
Reich Gottes in Lindau ist für mich die Gruppe „Bibel in unserer Zeit“. Hier kann ich alles einbringen, was mich im Zusammenhang mit der Bibel bewegt. Begreiflich sind meine gemischten Gefühle, da ich ja die Bibel weiter schreibe.

Anruf:
Gehe erneut in die Gruppe „Bibel in unserer Zeit“ und sei getrost und unverzagt, wie Jehoschua, der Nachfolger Moses.

 


13. Dezember 2014
Schabat - 21. Kislew 5775 - Traum vor 3h – zwei winzige Vögelein

Zwei winzige Vögelein müssen früh geweckt werden. Ich muss mich und ein anderes Vögelein wecken. Wie soll das gehen bei diesen hohen Tönen, wo ich doch schwerhörig bin?

Nun ist es soweit. Eines der Vögelein sitzt auf dem Kirchturm. Es ist 3h. Ich zwitschere, da kommt das andere Vögelein geflogen.

 

Wesen:
Zwei Vögelein müssen geweckt werden, wovon eines ich bin. Wie ist das möglich?

Realitätsbezug:
Ich bin tatsächlich schwerhörig. Vogelgezwitscher höre ich seit Langem nicht mehr.

Subjektstufe
Ich bin gleichzeitig mich selbst, der weckt und ein Vögelein, das geheilt werden soll.

Sinnbild:
Es geht um Erweckung und Glauben. Das Vögelein auf dem Kirchturm ist meine Frau. Ich bin das andere. Mein Traum vom 24. Mai 2014 ist im Begriff, sich zu erfüllen.

Anruf:
Erwarte
1. dass deine Frau deine Berufung als Erlöser Israels und König der Welt erkennt und glaubt
und
2. dass du glaubst, dass  deine Schwerhörigkeit geheilt wird!


11. Dezember 2014
jom chamischi - 19. Kislew 5775 - bei Gott gibt es keine Zufälle

Dass es bei Gott keine Zufälle gibt, habe ich am Johannistag 2012 ganz deutlich erfahren. Ja, Jahwehs Königtum ist ein absolut ewiges Königtum. Dass es bei Gott keine Zufälle gibt, habe ich auch am 20. Cheschwan 5775 geschrieben.

Die Wissenschaft redet zwar davon, dass die ganze Welt aus Zufällen entstanden sei. Damit beweist sie ihre Kurzsichtigkeit. Nicht Wissen ist die Lebensgrundlage, sondern GLAUBEN. Das habe ich während meines langen Lebens gelernt, besonders seit dem 12. August 1980, als ich eine aussergewöhnliche Verheißung für mich beanspruchte, von der ich erst viel später merkte, dass sie die Lebensgrundlage für alle Menschen ist.

Um das zu erkennen, braucht es allerdings eine grundlegende Verwandlung; quasi einen Paradigmenwechsel, ähnlich demjenigen in dem sich die Welt in der Endzeit des Christentums befindet. Am Geburtstagsfest meiner Schwester durfte ich davon Zeugnis geben. Über die Hälfte meines Lebens war sie meine geistliche Autorität. Nun muss sie lernen, mich als Führer anzuerkennen.


10. Dezember 2014
jom rewii - 18. Kislew 5775 - alles, was der Gerechte tut, gelingt!

"Und er wird sein wie ein Baum, gepflanzt an Wasserläufen, der seine Frucht geben will zu seiner Zeit, und sein Laub soll nicht welken. Und alles was er tun will, kann gelingen." (Psalm 1.3, Eigenübersetzung, internes Los)

והיה כעץ שתול על-פלגי מים אשר פריו יתן בעתו ועלהו לא-יבול וכל אשר יעשה יצליח

wehayah keetz schatul al-palgei mayim ascher pir'yo yiten beito wealehu lo-yibol wechol ascher yaasseh yatzliach

Dass ich mich als Gerechter verstehe, habe ich in der 1. Erfahrung am 19. Juni 2012 begründet, und dass ich auf Frucht in meinem Leben warten darf habe ich in der Selbsterkenntnis als "Spross" am 30. Oktober 2014 realisiert. Die 2. Erfahrung am 19. Juni 2012 berichtet von meiner Taufe im See Genezareth als sündiger Mensch.

Das alles macht mich mutig zu glauben, dass ich als Erlöser Israels und als König Messias der Welt durch JAHWEH berufen bin.


9. Dezember 2014
jom schlischi - 17. Kislew 5775 - zweifaches Übel - ewige Liebe

"Denn zwiefaches Übel hat Mein Volk Mir getan:
Sie haben die Quelle lebendigen Wassers verlassen, sich Gruben auszuhauen;
zusammenbrechende Gruben, die das Wasser nicht fassen können."
(Jeremia 2,13, Eigenübersetzung, internes Los)

כי-שתים רעות עשה עמי אתי עזבו מקור מים חיים לחצב להם בארות בארת נשברים אשר לא-יכלו המים

ki-schtayim raot assah ami oti oswu mekor mayim chayim lachtzow lahem borot borot nischbarim ascher lo-yachilu hamayim

Der Text spricht für sich. Das Volk von JAHWEH ist an IHM doppelt schuldig geworden. Auf einen Nenner gebracht: Sie haben den Glauben der Urväter (Abraham, Isaak und Jakob) verlassen. Das Volk muss neu lernen, Hebräisch zu denken.

 

Die Hoffnung ist mit der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Jeremia 31,3 intakt:

"Von ferne ist mir JAHWEH erschienen und mit ewiger Liebe habe ich (Stellvertreter) dich geliebt. Deshalb habe ich dich (mit) Gnade gezogen." (Eigenübersetzung)

מרחוק יהוה נראה לי ואהבת עולם אהבתיך על-כן משכתיך חסד

merachok YAHWEH nir'ah li weahawat olam ahawtich al-ken meschachtich chassed


8. Dezember 2014
jom scheni - 16. Kislew 5775 - mein ganzes Leben ein Lobpreis!

"Preise meine Seele JAHWEH und vergiss nicht all Seine Wohltaten!" (Psalm 103,2, Eigenübersetzung, internes Los)

ברכי נפשי את-יהוה ואל-תשכחי כל-גמוליו

barachi nafschi et-YAHWEH weal-tischcchi col-gmulaw

Nafschi (nefesch) hat eine ganze Reihe von Übersetzungsmöglichkeiten nach dem Langenscheidts Taschenwörterbuch: Seele, Leben, Atem, Hauch, Duft, Gemüt, Empfindung, Lebewesen, Person, jemand, selbst. Es ist also ein umfassender Begriff. Es geht um die Ganzheit einer Person, die alle die Wohltaten Jahwehs preisen soll; das auch ich tun will.

Dazu dient meine Internetseite.

Wie viele Wohltaten habe ich doch schon erfahren seit Beginn des Lebenslaufs 1980! Auch die vordergründig negativen Erlebnisse (Psychiatrieklinik-Aufenthalte) haben zum Besten gedient. Sie sollen nicht vergessen werden.

Das Schönste kommt nochDas schönste Wunder, was ich mir vorzustellen wage, ist die Auferweckung meines Bruders.


7. Dezember 2014
jom rischon - 15. Kislew 5775 - am Geburtstagsfest meiner Schwester offenbare ich mich als Erlöser Israels

Im so genannten "Biographieteil" des Festes können sich alle Gäste in Bezug auf ihre Erfahrungen mit der Jubilarin einbringen. Als ihr einzig überlebender Bruder hatte ich mich im Voraus für den Anfang und den Schluss dieses Festabschnittes angemeldet.

Anfang:
Ich danke meiner Schwester für die erlebte Fürsorglichkeit, die sie ihrem drei Jahre jüngeren Bruder wie eine Ersatzmutter entgegengebracht hatte. Ich liess mir das seinerzeit gern gefallen. Es war bequem und ich verbarg meine Schüchternheit hinter der Autorität meiner Schwester. Ich lernte delegieren, was ich später als Verwaltungsdirektor im Diakonissenhaus gut gebrauchen konnte.

Schluss:
Meinen Schlussbeitrag leite ich mit der Bemerkung ein dass ich noch kein Happyend präsentieren kann. Ich nehme Bezug auf das 1990 publizierte Buch meiner Schwester: "Erziehung neu entdeckt". Darin erwähnt sie in einem Kapitel die Identitätsbildung bei Mose und dem Volk Israel. Es spricht mich vor allem wegen dem siebenstufigen Aufbauweg an. Sieben = volle Zahl.

Mein Tagebuch steht unter der Zahl Acht = Unendlichkeit, neue Welt. Ich präsentiere eine Handzeichnung zu Jesaja 11,1, wo es um den Stamm Isais geht. Ich bekenne mich als Spross, den ich grün koloriert habe, weil er wie ein Palmbaum sprossen soll. Im Bild schaut die Spitze des Sprosses eben erst aus dem Boden.

Ich erinnere  daran, dass meine Schwester in allen bisherigen Gesprächen energisch bestritt, dass es möglich sei, Erlöser Israels zu sein. Wir alle wissen, dass bei Gott nichts unmöglich ist, aber Wissen nützt nichts; wir müssen GLAUBEN.

 


6. Dezember 2014
Schabat - 14. Kislew 5775 - ich habe mich an JAHWEH gehängt - Fürbitte

"Denn an Mir ist er gehangen und Ich befreite ihn. Ich will ihn erhöhen, denn er hat Meinen Namen erkannt."
(Psalm 91,14, Eigenübersetzung, internes Los)

כי בי חשק ואפלטהו אשגבהו כי ידע שמי

ki wi chaschak waafaltehu assagwehu ki yada schmi

Als ich vier Psychiatrieklinik-Aufenthalte über mich ergehen lassen musste, habe ich mich nie von JAHWEH losgesagt. Ich bin die ganze Zeit an IHM gehangen und ER hat mich endlich befreit. Es ist wunderbar, dass mich JAWHEH erhöhen und mein Gebet erhören will (Vers 15). Weil JAHWEH gut und barmherzig ist, habe ich mich von der unpersönlichen Anrede "haSCHEM" gelöst und nenne ihn seither "JAHWEH", auch wenn die Bedeutung dieses Namens nicht klar ist. JAHWEH kann von uns Menschen nicht erfasst werden.

 

Da JAHWEH mich erhören will (siehe oben), ergreife ich die Gelegenheit zum Gebet mit der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 74,2. Es handelt sich um eine Fürbitte für das Volk:

"Gedenke Deiner Gemeinde, die Du vorzeiten erworben hast; die Du erlöst hast zum Stamm Deines Eigentums. (Gedenke) des Bergs Zion, wo Du gewohnt hast." (Eigenübersetzung)

זכר עדתך קנית קדם  גאלת שבט נחלתך הר-ציון זה שכנת בו

sechor adatcha kanita kedem gaalta schewet nachalatecha har-tzion seh schachanta bo

Ich bitte JAHWEH für Sein Volk, das ER sich durch Abraham, Isaak und Jakob erworben hat und das ER in der vierzigjährigen Wüstenwanderung geformt und erzogen hat. ER hat Sein Volk grundsätzlich durch Seinen Sohn, Jesus Christus, erlöst. Wegen Ungehorsams befindet sich das Volk aber noch zu großen Teilen in der Diaspora. "Gedenke Zions, wo Du im 1. und 2.Tempel gewohnt hast und im 3. Tempel mit Deiner im Geist erfahrbaren Gegenwart neu wohnen willst!" 


5. Dezember 2014
jom schischi - 13. Kislew 5775 - JAHWEH erbarmt sich wie ein Vater über denen, die IHN fürchten

"Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, hat sich JAHWEH über die IHN Fürchtenden erbarmt."
(Psalm 103,13, Eigenübersetzung, internes Los)

כרחם אב על-בנים רחם יהוה על-יראיו

kerachem aw al-banim richam YAHWEH al-yereaw

Ja, JAHWEH hat sich über mich erbarmt, wie ein Vater sich über seine Kinder erbarmt. Ich habe durch viele Erfahrungen gelernt mich vor JAHWEH zu fürchten, angefangen beim Urknall.

Momentan stehe ich mit meinem Neffen Rainer in der Auseinandersetzung. Er beeindruckt mich durch seine entschiedene Glaubenshaltung und durch sein aufrichtiges Suchen nach der Wahrheit. Dass ich mich als reinkarnierten Jesus von Nazareth sehe, kann er aber nicht nachvollziehen. Begreiflicherweise, stützt sich doch die christliche Geschichte auf das Trinitätsdogma, das durch das Konzil von Nicäa im Jahr 325 als verbindliche Glaubensgrundlage festgeschrieben wurde. Rainer betont zwar, dass ihm der Begriff der "Dreieinigkeit" eher egal sei. Das kann ich verstehen, es macht aber den verheerenden Beschluss des Konzils nicht ungeschehen.

Das Konzil von Nicäa hat das Christentum definitiv vom Judentum getrennt und vom Staat abhängig gemacht und steht seit dieser Zeit auf "tönernen Füßen". Die ganze Kirchengeschichte mit ihren Gräueltaten zeugt davon. Auch alle Freikirchen stützen sich auf das Dogma. Wir befinden uns in der heutigen Zeit in der Endzeit des Christentums. Da nützt auch nichts, wenn behauptet wird, der dreieinige Gott habe schon im Alten Testament bestanden http://www.evangelikal.de/cg_drei1.html und sei auch aus dem "Schma Israel" abzuleiten.

 
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