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Tagebuch


13. November 2014
jom chamischi - 20. Cheschwan 5775 - JAHWEH hat Sein Volk nur während einer kurzen Zeit verlassen

"Während eines kurzen Augenblicks habe Ich dich verlassen. Aber mit großem Erbarmen will Ich dich sammeln!"
(Jesaja 54,7, Eigenübersetzung, internes Los)

ברגע קטן עזבתיך וברחמים גדלים אקבצך

berega katon asawtich uwrachamim gedolim akawtzech

Der Vers stammt aus einem Bild einer verstoßenen, unfruchtbaren Frau, welcher sich JAHWEH erbarmt.

Es geht um das auserwählte Volk Gottes, um Israel. Ein "kurzer Augenblick" ist relativ. Die Wissenschaft rechnet mit einer Zeitspanne von 10 - 15 Milliarden Jahren seit dem Urknall. Um weiter zu kommen, hilft nur der Maßstab Jahwehs: JAHWEH ist weder an Zeit noch Ewigkeiten gebunden. Bei IHM gibt es keine Zufälle. ER hat SEINE Vorhaben schon vor dem Urknall gefasst und hat das "Gesetz" der Zufälle gemacht.

JAHWEH hat Sein Volk, besonders in einem bestimmten Zeitpunkt - während der Schoah - verlassen. Sechs Millionen Juden sind zu Tode gekommen, weil JAHWEH nicht bedrängt werden kann. Er möchte, dass wir unsere Herzen zerreißen und nicht unsere Kleider, denn ER hat vollkommene Stellvertreter.

Seit der Schoah sammelt JAHWEH Sein Volk in Israel. Wann wird es völlig gehorchen?


11. November 2014
jom schlischi - 18. Cheschwan 5775 - die Heidenvölker sind das Endziel Jahwehs - ER wird Sich auf mich stützen

"Siehe, Mein Knecht! Ich will Mich auf ihn stützen. Mein Auserwählter hat Meiner Seele gefallen. Ich habe Meinen Geist auf ihn gegeben.
Recht soll er zu den Heidenvölkern hinausbringen."
(Jesaja 42,1, Eigenübersetzung, internes Los)

הן עבדי אתמך-בו בחירי רצתה נפשי נתתי רוחי עליו משפס לגוים יוציא

hen awdi etmoch-bo bechiri ratztah nafschi natati ruchi alaw mischpat lagoyim yotzi

Schon am 27. Mai 2011 hatte ich diesen Vers selbstbewusst auf mich bezogen. Jeschua von Nazareth war ja schließlich nur für die Verlorenen seines Volks, die Juden, geschickt gewesen. Als seine Reinkarnation weitet sich mir nun mein Arbeitsgebiet auf die ganze Erde aus.

Ich habe zwar noch keine Geistestaufe erlebt, doch wird JAHWEH, nach meinem Glauben, ganz gewiss die nötige Grundlage noch schaffen bzw. sichtbar machen, und ER wird sich auf mich stützen können!


9. November 2014
jom rischon - 16. Cheschwan 5775 - Krise überwunden - Glaube

Vor zwei Tagen schrieb ich:

  • Ich habe etwas Schwierigkeiten, meine Gedanken zu fassen. Neben den gewaltigen Feststellungen vom 14. Elul 5774, die ich selber noch nicht richtig einordnen kann, plagt mich momentan eine Erkältung, sodass ich mich reduziert fühle. Gleichzeitig ist aber das Bild, das sich mir vor meinem inneren Auge geöffnet hat, ein echter Aufsteller! Nach der Lektüre über die Mikroben versuche ich mir die unvorstellbar großen Heere von  sich bekämpfenden Mikroben in meinem Körper zu vergegenwärtigen. Größte Heere von Mikroben stehen sich da in meinem Körper gegenüber; Gute und Böse. Schlussendlich hoffe ich, dass die Guten siegen werden und ich von meiner Krankheit genesen kann.

In der vergangenen Nacht habe ich die Krise überwunden. Vorausgegangen waren Traumfetzen und Gedankengänge, die mich fragen ließen, ob ich geisteskrank sei. Längere Zeit hing ich dem Mikro- und dem Makrokosmos nach. Ich kam zur Ansicht, dass ich, wenn ich genug schnell zählen könnte, die Quantentechnik verstehen würde. Es gab da immer gewisse Umbrüche zu "umschiffen". Eine Zürcher Ausstellung, die ich vor Jahrzehnten besucht hatte, zeigte unter anderem ein Modell vom Mikro- und Makrokosmos. Ich war damals total fasziniert, dass die Struktur von beiden Kosmen identisch sein soll. Anhand des Sternenhimmels im Modell kam mir die Aufforderung Jahwehs an Abram in den Sinn, die Sterne am Himmel zu zählen. Das war die Grundlage für den Bund mit Gott.

Nun aber zurück zu den Mikroben. Diese Nacht habe ich den Höhepunkt meiner Erkältung überwunden. Die "Angreiferheere" haben gemerkt, dass sie den Kürzeren ziehen; ich bin erleichtert.

Was mich im Zusammenhang mit meiner Krankheit erstaunt, ist, dass sich die Akademiker in aller Regel mit dem objektiv Feststellbaren begnügen, ja dass sie nicht einmal zugeben, dass sich hinter dem Urknall der Schöpfergott befinden könnte, der alle Gesetzmäßigkeiten, ja die ganze Weltgeschichte im Voraus geschaffen hat. Dazu das Schlusswort eines Nobelpreisträgers 2004 (Frank Anthony Wilczek), das angeblich an Klarheit nichts zu wünschen übrig lässt:
"Das Universum wird regiert von mathematischen Gesetzen, die wir Menschen finden und verstehen können – und diese Gesetze funktionieren zu jeder Zeit und an allen Orten gleich." Lächelnd schaut der Professor mal in etwas ratlose, mal in begeisterte Gesichter. "Ist das nicht fantastisch?", so der Nobelpreisträger von 2004."

Mein Kommentar dazu: "Menschen können Gesetze verstehen, aber dem Schöpfergott dieser Gesetze geben sie nicht die Ehre!"


7. November 2014
jom schischi - 14. Cheschwan 5775 - glücklich der Mensch, dem JAHWEH Schuld nicht anrechnen muss!

"Glücklich ein Mensch, dem JAHWEH Schuld nicht anrechnen muss, und in dessen Geist kein Trug ist!" (Psalm 32,2, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

אשרי אדם לא יחשב יהוה לו עון ואין ברוחו רמיה

aschrei adam lo yachschow YAHWEH lo awon weein berucho remiyah

Jeder unvoreingenommene Mensch wird diesem Vers zustimmen. 

Aber da tauchen Fragen auf, wenn wir zu überlegen beginnen:
- Wie ist das mit JAHWEH, der sich von Menschen nicht bedrängen lässt, weil ER unfassbar groß ist?
- Wie ist das mit der Schuld, die jeder Mensch im Laufe seines Lebens unweigerlich auf sich lädt?
- Gibt es überhaupt irgend einen Menschen, in dem kein Trug ist?

 

  • Ich habe etwas Schwierigkeiten, meine Gedanken zu fassen. Neben den gewaltigen Feststellungen vom 14. Elul 5774, die ich selber noch nicht richtig einordnen kann, plagt mich momentan eine Erkältung, sodass ich mich reduziert fühle. Gleichzeitig ist aber das Bild, das sich mir vor meinem inneren Auge geöffnet hat, ein echter Aufsteller! Nach der Lektüre über die Mikroben versuche ich mir die unvorstellbar großen Heere von  sich bekämpfenden Mikroben in meinem Körper zu vergegenwärtigen. Größte Heere von Mikroben stehen sich da in meinem Körper gegenüber; Gute und Böse. Schlussendlich hoffe ich, dass die Guten siegen werden und ich von meiner Krankheit genesen kann.
  • Was die Schuld der Menschen betrifft, habe ich schon verschiedentlich auf die notwenige Wiedergeburt aus Wasser und Geist hingewiesen, die uns den Weg zu JAHWEH öffnet.
  • Im Zusammenhang mit der Frage nach Trug im Menschen, ist mir eine Begebenheit mit einem meiner Psychiater in den Sinn gekommen. Dieser hatte mich in Hypnose versetzt und mir anschliessend "sec" erklärt, ich sei ein Betrüger. Damals hatte ich die Freiheit, zurückzufragen, noch nicht. Es kann sein, dass die Bemerkung des Psychiaters im Zusammenhang mit meinen IV-Renten stand, die ich später bekam, um meinen Wunsch der selbständigen Erwerbstätigkeit zu verwirklichen.

Ich empfehle, den ganzen Psalm 32 meditativ zu lesen. Entscheidend ist letztlich meine Aufrichtigkeit gegenüber Gott und den Menschen, nicht zuletzt gegenüber mir selbst.


5. November 2014
jom rewii - 12. Cheschwan 5775 - Selbstbewusstsein - seelische Kraft

"Am Tag habe ich gerufen und Du antwortetest mir.
Du mögest mir Selbstbewusstsein verleihen; in meiner Seele Kraft!“ 
(Psalm 138,3, Eigenübersetzung, internes Los)

ביום קראתי ותענני תרהבני בנפשי עז

beyom kara'ti wataaneni tarhiweni wenafschi os

Der Psalm 138 wurde dem König David von JAHWEH geschenkt. David war sich demütig bewusst, dass er ohne seinen Gott nichts vermochte. 

Selbstbewusstsein - Demut, hatte ich die Tageslosung vom 17. April 2013 überschrieben.

Heute ist mir besonders bewusst, dass ich viel seelische Kraft brauchen werde, um meiner Berufung als Erlöser Israels und König Messias der Welt gerecht zu werden. Ich spüre, wie mein Mut am Wachsen ist, nachdem mir die Sicht auf den "Spross" in Jesaja 11,1 und Jesaja 11,10 gegeben wurde.

"tarhiweni" stammt von der Wurzel "rawah" ab und ist ein veranlassendes Verb (hif'il). In Bibelhebräisch bedeutet es "wagen" und in Iwrit wird es mit "entzücken" übersetzt. Ich verstehe es so, dass sich JAHWEH freut, wenn ich Glauben wage. Dass ich das tue, davon zeugt meine ganze Internetseite, angefangen mit der Selbsterfahrungswoche 1980 in Reichenschwand.


3. November 2014
jom scheni - 10. Cheschwan 5775 - Jahwehs Geist - Quelle Israels

"Und er antwortete und sagte zu mir also: 'Dies ist Wort Jahwehs zu Serubabel wie folgt':
'Nicht durch Heer und nicht durch Kraft, sondern durch Meinen Geist',
hat JAHWEH der Heerscharen gesagt."
(Sacharja 4,6, Eigenübersetzung, internes Los)

ויען ויאמר אלי לאמר זה דבר-יהוה אל-זרבבל לאמר לא בחיל ולא בכח כי אם-ברוחי אמר יהוה צבאות

wayaan wayomer elai le'mor se dwar-YAHWEH el-serubawel le'mor lo wechayil welo wechoach ki im-beruchi amar YAHWEH tzwa'ot

Dieser Vers ist Leitvers, sowohl für das Judentum wie das Christentum. Für das Judentum ist er wegleitend zu Schawuot und für das Christentum zu Pfingsten. Es ist der gleiche Geist, wie er schon über den Wassern des Schöpfungsanfangs schwebte (1. Mose 1,2) und es ist der gleiche Geist, der den neuen Himmel und die neue Erde erschaffen wird. Jahwehs Geist ist zeitlos. Die historisch kritische Auslegungsmethode bringt uns nicht weiter. Hebräisches Denken ist gefordert.

 

"In Versammlungen, preist Gott JAHWEH, aus Israels Quelle!" (Psalm 68,27, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

במקהלות ברכו אלהים יהוה ממקור ישראל

bemakhelot borchu elohim YAHWEH mimkor yissrael

Auch das ist eine zeitlose Aufforderung. Israels unerschöpfliche Quelle ist der Geist Jahwehs. Lassen wir uns inspirieren!

Im Losungsbuch wurde der zweite Teil des Verses: "JAHWEH, aus Israels Quelle" unterdrückt. Schade!


1. November 2014
Schabat - 8. Cheschwan 5775 - kann man JAHWEH, bzw. die von Ihm inspirierten Worte in einer Zeitform festmachen?

"Wie groß sind Deine Werke gewesen, JAHWEH!
Sehr tief gewesen sind Deine Vorhaben!"
(Psalm 92,6, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

מה-גדלו מעשיך יהוה מאד עמקו מחשבתיך

ma-godlu maasseicha YAHWEH meod omku machschwoteicha

In der Grammatikhilfe des Hebräisch-Losungsbuches sind "godlu" und "omku" in der Zeitform des Perfekts angegeben, d.h. in der Vorgegenwart. Alle Bibelübersetzungen verwenden aber das Präsens, die Gegenwartsform. Ich habe mir angewöhnt, möglichst nahe am Urtext zu übersetzen, was manchmal anstößig wirkt. JAHWEH, als Schöpfer von Zeit und Ewigkeiten steht selbstverständlich über den Zeitformen. Entsprechend ernst zu nehmen ist jedes "Jota". Was könnte demzufolge mit der Vorgegenwart gemeint sein?

JAHWEH ist weder an Zeit noch Ewigkeiten gebunden. Bei IHM gibt es keine Zufälle. ER hat SEINE Vorhaben schon vor dem Urknall gefasst und hat das "Gesetz" der Zufälle gemacht. Ich finde es wunderbar, dass mein Taufspruch einige Verse nach der Tageslosung im Psalm 92 erscheint:

13 Der Gerechte(tzadik) wird sprossen wie ein Palmbaum,
er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon.

14 Die gepflanzt sind im Haus des HERRN,
sie werden gedeihen in den Vorhöfen unsres Gottes;

15 noch im Alter tragen sie Frucht,
sind saftvoll und frisch,

(Schlachter Bibel 2000)


30. Oktober 2014
jom chamischi - 6. Cheschwan 5775 - die Wurzel von Isai - seine Ruhestätte wird Herrlichkeit sein

„Und es wird an jenem Tag sein: Eine Wurzel Isais, die als Zeichen für Völker steht, nach ihr wollen Heidenvölker fragen, und seine Ruhestätte wird Herrlichkeit sein.“ (Jesaja 11,10, Eigenübersetzung, internes Los)

והיה ביום ההוא שרש ישי אשר עומד לנס עמימ אליו גוים ידרשו והיתה מנחתו כבוד

wehayah bayom hahu schoresch yischai ascher omed leness amim elaw goyim yidroschu wehayta menuchato cawod

Auf dem heutigen Spaziergang ist mir erst das interessante Bild von vorgestern, (Jesaja 11,1), aufgegangen: Ein Baumstamm (gesa) mit seinen Wurzeln (schoraschaw); ein Zweig (choter) aus dem Stamm; ein Spross (netzer) direkt aus den Wurzeln, der Frucht bringen soll.

Dazu meine Deutung:
Beim Baumstamm geht es um den Stammbaum des Königs David. Der Zweig aus dem Stamm ist der Jude Jesus Christus und der Spross, direkt aus der Wurzel, ist Jehoschua. Der Zweig ist edel, aus dem auserwählten Volk, und der Spross ist wild gewachsen. Immerhin wird er Frucht bringen.

Die Wurzeln sind ein Zeichen, das für die Völkerwelt steht. Die Heidenvölker suchen nach ihrem Ursprung und das Ganze endet in Herrlichkeit.

Das Bild ist insofern stimmig, als ich mit Bileam, dem heidnischen Propheten, und meinem "Esel" einen wichtigen Bezugspunkt habe. Bedeutungsvoll ist auch mein Traum vom 3. Mai 2008. Der Messias kommt am Anfang der Geschichte, bei den Urvätern mit ihrem Denken, zurück. Das heutige Volk (JAHWEH zidkenu) muss wieder lernen hebräisch zu leben!


28. Oktober 2014
jom schlischi - 4. Cheschwan 5775 - Spross Isais - Wunderbares von JAHWEH - Zielpublikum

JAHWEH verwirklicht Seinen Heilsplan - die definitive Erlösung der Menschheit - in Stufen. JAHWEH, als Schöpfer von Zeit und Ewigkeiten steht darüber. ER nimmt sich, aus menschlicher Sicht betrachtet, dazu jede erdenkliche Zeit. Sowohl das heutige interne Los wie die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine, und ihre Zusammenhänge, geben von dem eben Gesagten Zeugnis.

"Und es wird ein Zweig aus dem Stamm Isais hervorgehen, und ein Spross aus seinen Wurzeln soll Frucht bringen." (Jesaja 11,1, Eigenübersetzung, internes Los)

ויצא חטר מגזע ישי ונצר משרשיו יפרה

weyatza choter migesa yischai wenetzer mischoraschaw yifreh

Die Prophetie von Jesaja hat sich mit Jesus Christus ein erstes Mal erfüllt. Das daraus entstandene Christentum steht nun in ihrer Endzeit und wird von einer neuen Weltepoche, von einer neuen "Ewigkeit", abgelöst werden. Jehoschua, als Stellvertreter des Stellvertreters von JAHWEH kommt nun zum Zug.

In meinem Glauben bin ich überzeugt, der Spross aus den Wurzeln des Stammes Isais zu sein, so wie ich auch glaube der zweite Morgenstern zu sein. Und in diesem Sinn müsste auch das Schema vom 10. Nissan 5774 geändert bzw. ergänzt werden.

Dieser Glaube wird unter anderem aus dem ganzen Vers Jesaja 25,1 (Tageslosung) genährt:

"JAHWEH! Mein Gott bist Du. Ich will Dich erheben. Ich will Deinen Namen preisen, denn Du hast Wunderbares gemacht, Ratschläge von alters her, wirkliche Treue." (Eigenübersetzung)

יהוה אלהי אתה ארוממך אודה שמך כי עשית פלא עצות מרחוק אמונה אמן

YAHWEH elohai atah aromimcha odeh schimcha ki assita pele etzot merachok emunah omen

In der vergangenen Nacht habe ich bei jedem Erwachen die gestrige Tageslosung auswendig repetiert:
weschamarta et-mitzwot YAHWEH eloheicha lalechet bidrachaw uleyir'ah oto
Das hat mich zum Gotteslob animiert. Es fiel mir leicht, Seinen Namen zu preisen. JAHWEH ist einfach wunderbar! Mir ist unverständlich, wie man diesen unfassbaren Gott auf 613 Gebote und Verbote reduzieren will. Das Judentum braucht eine ganz neue Sicht. Dazu möchte ich ihm verhelfen, weil es sonst seiner Berufung als auserwähltes Volk Jahwehs nicht gerecht werden kann.

Wie soll das aber geschehen? Gott macht keine Kompromisse. Nur ein gradliniger Weg führt zum Ziel. Die menschlichen Wege sind alles andere als gradlinig, davon gebe ich persönlich mit meiner Internetseite Zeugnis. Aber Gott schreibt auch auf krummen Wegen gerade. "Meine" Verheißung ist die Lösung. Ich habe sie mir auf eine allgemeine Aufforderung hin in einem Gottesdienst "genommen". Nach meiner Erkenntnis steht sie allen Menschen offen. Entscheidend ist aber der aufrichtige Wunsch, Gottes Willen zu tun und auch die Konsequenzen zu tragen. Ich habe die verheißenen Wunder nicht für mich "gepachtet". YAHWEH möchte sie allen ehrlichen Menschen schenken. Beachte aber den Schlusssatz der Verheißung: "Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“


27. Oktober 2014
jom scheni - 3. Cheschwan 5775 - die Gebote Jahwehs

"So beachte die Gebote Jahwehs deines Gottes, zu gehen in Seinen Wegen und Ihn zu fürchten!" (5. Mose 8,6, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ושמרת את-מצות יהוה אלהיך ללכת בדרכיו וליראה אתו

weschamarta et-mitzwot YAHWEH eloheicha lalechet bidrachaw uleyir'ah oto

'Bei den Weisungen Jahwehs geht es nicht nur um die 613 jüdischen Gebote, sondern ganz grundsätzlich um den Willen von Gott, den wir erbitten und tun sollen. Das sind im Laufe eines Menschenlebens unzählig viel mehr Gebote.' Das habe ich am 5. Aw 5774 im Zusammenhang mit Psalm 119,172 geschrieben.

Auch heute, bei den Wegen Jahwehs, sind die Gebote nicht zählbar, wenn wir die sieben bis acht Milliarden Menschen Erdbevölkerung in den Blick nehmen. Für jeden dieser Menschen hat JAHWEH einen bestimmten Plan, den es gilt individuell herauszufinden.

Das Ziel ist für jeden Menschen das Gleiche: 'In das Reich der Himmel einzugehen'. Die Wege Jahwehs aber sind verschieden. Manche Menschen müssen Umwege machen. Gott sei Dank, glaube ich seit einiger Zeit an die Reinkarnation und die Allversöhnung. Das treibt mich an, dem natürlichen Kreislauf auf übernatürliche Art und Weise zu entrinnen. Meine vier Klinikaufenthalte in der Psychiatrie sitzen mir noch in den Knochen. Ich möchte nicht nochmals Ähnliches erleben müssen.

 
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