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Alle Tagebucheinträge

Tagebuch


9. Dezember 2014
jom schlischi - 17. Kislew 5775 - zweifaches Übel - ewige Liebe

"Denn zwiefaches Übel hat Mein Volk Mir getan:
Sie haben die Quelle lebendigen Wassers verlassen, sich Gruben auszuhauen;
zusammenbrechende Gruben, die das Wasser nicht fassen können."
(Jeremia 2,13, Eigenübersetzung, internes Los)

כי-שתים רעות עשה עמי אתי עזבו מקור מים חיים לחצב להם בארות בארת נשברים אשר לא-יכלו המים

ki-schtayim raot assah ami oti oswu mekor mayim chayim lachtzow lahem borot borot nischbarim ascher lo-yachilu hamayim

Der Text spricht für sich. Das Volk von JAHWEH ist an IHM doppelt schuldig geworden. Auf einen Nenner gebracht: Sie haben den Glauben der Urväter (Abraham, Isaak und Jakob) verlassen. Das Volk muss neu lernen, Hebräisch zu denken.

 

Die Hoffnung ist mit der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Jeremia 31,3 intakt:

"Von ferne ist mir JAHWEH erschienen und mit ewiger Liebe habe ich (Stellvertreter) dich geliebt. Deshalb habe ich dich (mit) Gnade gezogen." (Eigenübersetzung)

מרחוק יהוה נראה לי ואהבת עולם אהבתיך על-כן משכתיך חסד

merachok YAHWEH nir'ah li weahawat olam ahawtich al-ken meschachtich chassed


8. Dezember 2014
jom scheni - 16. Kislew 5775 - mein ganzes Leben ein Lobpreis!

"Preise meine Seele JAHWEH und vergiss nicht all Seine Wohltaten!" (Psalm 103,2, Eigenübersetzung, internes Los)

ברכי נפשי את-יהוה ואל-תשכחי כל-גמוליו

barachi nafschi et-YAHWEH weal-tischcchi col-gmulaw

Nafschi (nefesch) hat eine ganze Reihe von Übersetzungsmöglichkeiten nach dem Langenscheidts Taschenwörterbuch: Seele, Leben, Atem, Hauch, Duft, Gemüt, Empfindung, Lebewesen, Person, jemand, selbst. Es ist also ein umfassender Begriff. Es geht um die Ganzheit einer Person, die alle die Wohltaten Jahwehs preisen soll; das auch ich tun will.

Dazu dient meine Internetseite.

Wie viele Wohltaten habe ich doch schon erfahren seit Beginn des Lebenslaufs 1980! Auch die vordergründig negativen Erlebnisse (Psychiatrieklinik-Aufenthalte) haben zum Besten gedient. Sie sollen nicht vergessen werden.

Das Schönste kommt nochDas schönste Wunder, was ich mir vorzustellen wage, ist die Auferweckung meines Bruders.


7. Dezember 2014
jom rischon - 15. Kislew 5775 - am Geburtstagsfest meiner Schwester offenbare ich mich als Erlöser Israels

Im so genannten "Biographieteil" des Festes können sich alle Gäste in Bezug auf ihre Erfahrungen mit der Jubilarin einbringen. Als ihr einzig überlebender Bruder hatte ich mich im Voraus für den Anfang und den Schluss dieses Festabschnittes angemeldet.

Anfang:
Ich danke meiner Schwester für die erlebte Fürsorglichkeit, die sie ihrem drei Jahre jüngeren Bruder wie eine Ersatzmutter entgegengebracht hatte. Ich liess mir das seinerzeit gern gefallen. Es war bequem und ich verbarg meine Schüchternheit hinter der Autorität meiner Schwester. Ich lernte delegieren, was ich später als Verwaltungsdirektor im Diakonissenhaus gut gebrauchen konnte.

Schluss:
Meinen Schlussbeitrag leite ich mit der Bemerkung ein dass ich noch kein Happyend präsentieren kann. Ich nehme Bezug auf das 1990 publizierte Buch meiner Schwester: "Erziehung neu entdeckt". Darin erwähnt sie in einem Kapitel die Identitätsbildung bei Mose und dem Volk Israel. Es spricht mich vor allem wegen dem siebenstufigen Aufbauweg an. Sieben = volle Zahl.

Mein Tagebuch steht unter der Zahl Acht = Unendlichkeit, neue Welt. Ich präsentiere eine Handzeichnung zu Jesaja 11,1, wo es um den Stamm Isais geht. Ich bekenne mich als Spross, den ich grün koloriert habe, weil er wie ein Palmbaum sprossen soll. Im Bild schaut die Spitze des Sprosses eben erst aus dem Boden.

Ich erinnere  daran, dass meine Schwester in allen bisherigen Gesprächen energisch bestritt, dass es möglich sei, Erlöser Israels zu sein. Wir alle wissen, dass bei Gott nichts unmöglich ist, aber Wissen nützt nichts; wir müssen GLAUBEN.

 


6. Dezember 2014
Schabat - 14. Kislew 5775 - ich habe mich an JAHWEH gehängt - Fürbitte

"Denn an Mir ist er gehangen und Ich befreite ihn. Ich will ihn erhöhen, denn er hat Meinen Namen erkannt."
(Psalm 91,14, Eigenübersetzung, internes Los)

כי בי חשק ואפלטהו אשגבהו כי ידע שמי

ki wi chaschak waafaltehu assagwehu ki yada schmi

Als ich vier Psychiatrieklinik-Aufenthalte über mich ergehen lassen musste, habe ich mich nie von JAHWEH losgesagt. Ich bin die ganze Zeit an IHM gehangen und ER hat mich endlich befreit. Es ist wunderbar, dass mich JAWHEH erhöhen und mein Gebet erhören will (Vers 15). Weil JAHWEH gut und barmherzig ist, habe ich mich von der unpersönlichen Anrede "haSCHEM" gelöst und nenne ihn seither "JAHWEH", auch wenn die Bedeutung dieses Namens nicht klar ist. JAHWEH kann von uns Menschen nicht erfasst werden.

 

Da JAHWEH mich erhören will (siehe oben), ergreife ich die Gelegenheit zum Gebet mit der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 74,2. Es handelt sich um eine Fürbitte für das Volk:

"Gedenke Deiner Gemeinde, die Du vorzeiten erworben hast; die Du erlöst hast zum Stamm Deines Eigentums. (Gedenke) des Bergs Zion, wo Du gewohnt hast." (Eigenübersetzung)

זכר עדתך קנית קדם  גאלת שבט נחלתך הר-ציון זה שכנת בו

sechor adatcha kanita kedem gaalta schewet nachalatecha har-tzion seh schachanta bo

Ich bitte JAHWEH für Sein Volk, das ER sich durch Abraham, Isaak und Jakob erworben hat und das ER in der vierzigjährigen Wüstenwanderung geformt und erzogen hat. ER hat Sein Volk grundsätzlich durch Seinen Sohn, Jesus Christus, erlöst. Wegen Ungehorsams befindet sich das Volk aber noch zu großen Teilen in der Diaspora. "Gedenke Zions, wo Du im 1. und 2.Tempel gewohnt hast und im 3. Tempel mit Deiner im Geist erfahrbaren Gegenwart neu wohnen willst!" 


5. Dezember 2014
jom schischi - 13. Kislew 5775 - JAHWEH erbarmt sich wie ein Vater über denen, die IHN fürchten

"Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, hat sich JAHWEH über die IHN Fürchtenden erbarmt."
(Psalm 103,13, Eigenübersetzung, internes Los)

כרחם אב על-בנים רחם יהוה על-יראיו

kerachem aw al-banim richam YAHWEH al-yereaw

Ja, JAHWEH hat sich über mich erbarmt, wie ein Vater sich über seine Kinder erbarmt. Ich habe durch viele Erfahrungen gelernt mich vor JAHWEH zu fürchten, angefangen beim Urknall.

Momentan stehe ich mit meinem Neffen Rainer in der Auseinandersetzung. Er beeindruckt mich durch seine entschiedene Glaubenshaltung und durch sein aufrichtiges Suchen nach der Wahrheit. Dass ich mich als reinkarnierten Jesus von Nazareth sehe, kann er aber nicht nachvollziehen. Begreiflicherweise, stützt sich doch die christliche Geschichte auf das Trinitätsdogma, das durch das Konzil von Nicäa im Jahr 325 als verbindliche Glaubensgrundlage festgeschrieben wurde. Rainer betont zwar, dass ihm der Begriff der "Dreieinigkeit" eher egal sei. Das kann ich verstehen, es macht aber den verheerenden Beschluss des Konzils nicht ungeschehen.

Das Konzil von Nicäa hat das Christentum definitiv vom Judentum getrennt und vom Staat abhängig gemacht und steht seit dieser Zeit auf "tönernen Füßen". Die ganze Kirchengeschichte mit ihren Gräueltaten zeugt davon. Auch alle Freikirchen stützen sich auf das Dogma. Wir befinden uns in der heutigen Zeit in der Endzeit des Christentums. Da nützt auch nichts, wenn behauptet wird, der dreieinige Gott habe schon im Alten Testament bestanden http://www.evangelikal.de/cg_drei1.html und sei auch aus dem "Schma Israel" abzuleiten.


4. Dezember 2014
jom chamischi - 12. Kislew 5775 - wir brauchen Unterweisung und mehr

"Halte fest an Unterweisung! Lass nicht los! Hüte sie, denn sie ist dein Leben!" (Sprüche 4,13, Eigenübersetzung, internes Los)

החזק במוסר אל-תרף נצרה כי-היא חייך

hachasek bamussar al-teref nitzreha ki-hi chayeicha

Im Wörterbuch wird auch Züchtigung, Zurechtweisung und Zucht unter "mussar" genannt.

Unterweisung geht ja noch; wer wollte nicht weise werden? Aber Züchtigung, Zurechtweisung und Zucht, wer will sich dem freiwillig unterziehen? Dazu sollen wir sie als etwas Kostbares, Lebensnotwendiges hüten! Geht es noch?

Wir müssen uns daran gewöhnen, dass JAHWEH ziemlich radikal ist. ER nimmt auf keine Empfindlichkeiten Rücksicht. Ich habe das am 6. Februar 2013 hautnah erfahren, als ich mit Wirbelbrüchen auf den rechten Weg zurückgebracht wurde.

Wenn wir uns an die Verheißung von Reichenschwand halten, die für alle Menschen gilt, sind wir auf dem besten Weg.


3. Dezember 2014
jom rewii - 11. Kislew 5775 - Zion, eine herrliche Krone

"Und du (Zion) wirst eine herrliche Krone werden durch die Macht Jahwehs und ein königlicher Kopfbund durch die Hand deines Gottes." (Jesaja 62,3, Eigenübersetzung, internes Los)

והיית עטרת תפארת ביד-יהוה וצניף מלוכה בכף-אלהיך

wehayit ateret tif'eret beyad-YAHWEH utznif meluchah bechaf-elohayich

Wie ein roter Faden zieht sich Zion durch meine Internetseite. Zion als herrliche Krone der Schöpfung durch die Macht Jahwehs. Zion ist die Stadt Jahwehs. Wir warten auf deren Offenbarung in der neuen Welt.


2. Dezember 2014
jom schlischi - 10. Kislew 5775 - Kommt! Hört!

"Kommt! Hört! So will ich es allen Gottesfürchtigen erzählen, was ER meiner Seele getan hat." (Psalm 66,16, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

לכו-שמעו ואספרה כל-יראי אלהים אשר עשה לנפשי

lechu-schim'u waassaprah col-yir'ei elohim ascher assah lenafschi

Ja, ich habe etwas zu erzählen und tue das mit meiner Internetseite www.jehoschua.org. Ich will es allen Menschen guten Willens erzählen, unabhängig von Rasse, Geschlecht, Hautfarbe, Religion oder Konfession. Ich weiss mich von JAHWEH berufen, mein Leben als Vorbild zu erzählen. Die Menschheit soll errettet werden, nichts weniger!

Ich durchlebte schwierige Zeiten; war viermal in der Psychiatrieklinik und verlor dreimal meine Arbeitsstelle. Alles hat sich nach dem Plan Jahwehs abgespielt. Vom extrem menschenabhängigen Typ weg, habe ich mich in die Selbständigkeit bewegt. Gott war mir gnädig. Nach den bestehenden "Alten" und "Neuen" Testamenten, bin ich beauftragt, die Bibel fortzuschreiben; das "Dritte" Testament. Wir stehen in der Endzeit des Christentums und bewegen uns auf die "neue Welt" zu, die Welt des Geistes und der Unendlichkeit.


1. Dezember 2014
jom scheni - 9. Kislew 5775 - Dank dafür, dass JAHWEH mein Elend gesehen hat

"Ich will frohlocken und mich freuen an Deiner Güte! Dass Du mein Elend gesehen hast, von den Nöten meiner Seele gewusst." (Psalm 31,8, Eigenübersetzung, internes Los)

אגילה ואשמחה בחסדך אשר ראית את-עניי ידעת בצרות נפשי

agilah weessmchah bechassdecha ascher raita et-on'yi yada' ta betzarot nafschi

Obwohl meine vier Psychiatrieklinik-Aufenthalte weit zurück liegen, sind sie in meinem Gedächtnis ganz präsent. Beim ersten Eintritt hatte mir die zuständige Oberärztin eine düstere Zukunft vorausgesagt. Sie sah mich bereits als Chronischkranken. Für mich waren die Klinikerfahrungen nie eigentlich Krankheit sondern Gottesführungen. Ich frohlocke, dass dem wirklich so ist. JAHWEH ist gut! ER hat mir weiten Raum geschaffen.


29. November 2014
Schabat - 7. Kislew 5775 - einiges Herz und einzigen Weg - die Übriggebliebenen werden Wurzeln schlagen

"Und Ich werde ihnen ein einiges Herz geben und einen einzigen Weg, Mich zu fürchten all die Tage, zum Guten für sie und für ihre Kinder nach ihnen." (Jeremia 32,39, Eigenübersetzung, internes Los)

ונתתי להם לב אחד ודרך אחד ליראה אותי כל-הימימ לטוב להם ולבניהם אחריהם

wenatati lahem lew echad wederech echad leyir'ah oti col-hayamim letow lahem weliwneihem achareihem

Mein jüdischer Lehrer hatte mir in seinen "Visionen" ganz natürlich von einem dritten Weltkrieg erzählt. Die Weltlage verdüstert sich nun zusehends, und was mich seinerzeit, kurz nach Beginn meiner "Banklehre" in Jerusalem, geschockt hatte, wird zur greifbaren Realität.

Bevor die obige Verheißung in Erfüllung gehen kann, braucht es tiefgreifende Erschütterungen.

 

"Und es wird fortfahren, ein Entkommenes des Hauses Juda, das Übriggebliebene, Wurzel nach unten, und wird Frucht machen nach oben." (2. Könige 19,30, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ויספה פליטת בית-יהודה הנשארה שרש למטה ועשה פרי למעלה

weyossfah pleitat beit-yehudah hanisch'arah schoresch lematah weassah fri lema'lah

Hier ist die Rede von Entkommenem und Übriggebliebenem. Es geht, nach meinem Glauben, um das Entkommene und das Übriggebliebene nach dem dritten Weltkrieg, gemäß den "Visionen" meines jüdischen Lehrers. Die Wurzel ist klar diejenige vom Stamm Isais, die auch für das Haus Juda zuständig ist. Frucht ist dem "Spross", direkt aus der Wurzel, verheißen.

 
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