DE | EN
Alle Tagebucheinträge

Tagebuch


10. Januar 2015
Samstag 4 h - 19. Tewet 5775 - mein wahres ICH

Nach einer Nacht mit vielen Träumen liege ich um 4 h wach und sinne über den letzten Traum nach. In diesem ging es um ein "Bildchen"; ein hebräisches Schriftzeichen, ein Doppel Ssamech: סס. Mir kommt die gestrige scharfe Auseinandersetzung mit meiner Frau in den Sinn. Offenbar hat sie mich durchschaut. Ich musste mich kleinlaut entschuldigen.

Nun, was bedeutet das Doppel Ssamech?

Ssamech wird in aller Regel phonetisch als Samech geschrieben. Die Aussprache dieses Zeichens ist aber wie das Doppel-S im Wort Fass. In meiner phonetischen Hebräisch Datenbank brauche ich konsequent den Zischlaut ss, auch bei Anfangsbuchstaben, um es vom stimmhaften Sayin zu unterscheiden. Im Traum hatte ich die Tastatur eines Computers heftig angeschlagen und damit das "Bildchen" erzeugt.

Zu SS habe ich bei Wikipedia folgendes gefunden:
„In der Zeit des Nationalsozialismus war die SS das wichtigste Terror- und Unterdrückungsorgan im Deutschen Reich. Die SS war maßgeblich an der Planung und Durchführung von Kriegsverbrechen und von Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie dem Holocaust beteiligt und wurde nach 1945 als verbrecherische Organisation verboten.“

Mein wahres ICH ist also eine doppelte SS! Eine nackte Tatsache.

Glücklicherweise ist mein Befehlshaber JAHWEH. Ich höre ausschliesslich auf IHN. Mit mir hat ER eine schlagkräftige Organisation: www.Jehoschua.org. Ich warte auf SEINE Befehle.

Nach meinem Glauben werden Jahwehs Engel mir, als Erlöser Israels, wie loderndes Feuer zu Diensten sein.


9. Januar 2015
jom schischi/Schabat - 18./19. Tewet 5775 - die Rose von Jericho

Kurz vor Schabat-Eingang reinige ich noch die Stube mit dem Staubsauger. Bei dieser Gelegenheit stosse ich auf die "Rose von Jericho", die uns mein zweiter Sohn vor Jahren geschenkt hat. Sie schlummert seit einigen Jahren in einer Ecke neben dem Speicherofen. Sie sieht aus wie eine kleine, kugelrunde Konifere.

Darunter liegt eine Gebrauchsanleitung:

Die ROSE von JERICHO
Ein Naturwunder
Die Pflanze, die niemals stirbt!

Diese wundervolle Pflanze kann man beliebig oft aufblühen und wieder austrocknen lassen.
Um dieses einzigartige Schauspiel zu erleben gießt man einfach kaltes oder warmes Wasser auf die Pflanze, eventuell in einer Schale oder Teller, und schon nach wenigen Minuten öffnet sich diese scheinbar vertrocknete, leblose Knolle, füllt sich mit neuem Leben und zeigt ihre grüne Pracht.
Nach ca. 60 - 90 Minuten ist sie voll erblüht.
In diesem Zustand verschafft Ihnen die ROSE VON JERICHO ein sehr frisches und würziges Raumklima und eine sehr gute Atemluft.
Geben Sie täglich etwas frisches Wasser hinzu.
Nach ca. 5 - 8 Tagen legen Sie die Rose wieder an einen trockenen warmen Ort. Ist die Rose wieder ganz trocken, können Sie sie z.B. im Schrank aufbewahren, da sie Ungeziefer fernhalten soll.
Die ROSE VON JERICHO ist schon seit Langem als Glücksbringer bekannt und wird von Generation zu Generation weitervererbt.
Man sagt, die Jungfrau Maria soll auf ihrer Flucht von Nazareth nach Ägypten diese Pflanze gesegnet und ihr ewiges Leben verliehen haben.
Ebenso sagt man der Rose eine heilkräftige Wirkung nach, z.B. solle ein Sud der heiligen Pflanze geburtsfördernd wirken.

Lassen Sie sich dieses einzigartige Naturschauspiel nicht entgehen!

mon bijou Landshuter Allee 39; 80637 München
Te. 089/162816 Fax 089/162818


Meine Idee ist, diese "Rose" jeweils an Schabat blühen zu lassen. Gesagt, getan. Noch vor Schabat-Beginn giesse ich Wasser in ein Schälchen und lege die Pflanze hinein. Prompt beginnen sich die Ästchen zu entfalten.

Es ist jetzt 18 h 15. Der Anblick ist enttäuschend. Wohl hat sich die "Rose voll entfaltet, aber von einer grünen Pracht ist nichts zu sehen. Die Pflanze sieht weiterhin vertrocknet aus. Sie könnte einem leid tun. Ich denke unwillkürlich an meinen zweiten Sohn. So vertrocknet sieht unsere Beziehung seit Monaten aus.

Nun, die Hoffnung stirbt zuletzt. Auch meine Hoffnung auf Heilung unserer Beziehung ist intakt.


9. Januar 2015
jom schischi - 18. Tewet 5775 - Dialog

"Bekehrt euch, abtrünnige Kinder! ICH will eure Abtrünnigkeiten heilen.
Siehe uns, wir sind gekommen, denn DU bist JAHWEH, unser Gott!"
(Jeremia 3,22, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

שובו בנים שובבים ארפה משובתיכם הננו אתנו לך כי אתה יהוה אלהינו

schuwu banim schowawim erpah meschuwoteichem hin'nu atanu lach ki atah YAHWEH eloheinu

Dieser Bibelvers stellt einen entscheidenden Dialog zwischen JAHWEH und Seinem Volk dar. Es ist eine absolut klare Verheißung Jahwehs. Sein Volk hat sie WAHR GENOMMEN und gibt eine ehrliche Antwort.

Wir befinden uns im Moment vor dem Durchbruch.


9. Januar 2015
jom schischi - 18. Tewet 5775 - entferne DICH nicht von mir!

"Entferne DICH nicht von mir, denn Not ist nahe, denn es gibt keinen Helfer!" (Psalm 22,12, Eigenübersetzung, internes Los)

אל-תרחק ממני כי-צרה קרובה כי-אין עוזר

al-tirchak mimeni ki-tzarah k'rowah ki-ein oser

Ursprünglich hatte König David diese Bitte an JAHWEH gerichtet. Später waren es die Worte von Jesus am Kreuz. Heute übernehme ich, Jehoschua, sie, im Hinblick auf die vor uns liegenden Krisen. Deren Drohkulissen sind vielfach erkennbar. Da gibt es vor allem die drohende Finanzkrise. Daneben drohen Klima, Hunger, Armut, Übervölkerung und so weiter.

König David hatte keinen Helfer erkannt. Später wurde Jesus von Nazareth, bzw. Jesus Christus zur grossen Hoffnung. Heute glaube ich mich als Erlöser Israels und König Messias der Welt.

Die vielfältigen Erfahrungen mit JAHWEH, die ich täglich mache, geben mir die Gewissheit, dass alles gut kommt.


8. Januar 2015
jom chamischi - 17. Tewet 5775 - JAHWEH preisen

"Lobt JAH! Ich will JAHWEH preisen von ganzem Herzen, im Beisammensein Aufrichtiger und der Gemeinde!"
(Psalm 111,1, Eigenübersetzung, internes Los)

הללו יה אודה יהוה בכל-לבב בסוד ישרים ועדה

hal'lu YAH odeh YAHWEH bechol-lewaw bessod yescharim we'edah

JAHWEH lobpreisen ist nicht unter allen Umständen gleich gut möglich. Eine Nachterfahrung, die ich innerlich noch nicht verarbeitet habe, kann ich momentan noch nicht veröffentlichen. Diese bremst mich aus. Grundsätzlich will ich aber JAHWEH von ganzem Herzen preisen. Bekanntlich bin ich ja mit meiner Internetseite ziemlich einsam. Mir fehlen noch das Beisammensein Aufrichtiger und die Gemeinde. Aber das dürfte sich bald ändern. Am 16. Januar 2015 beabsichtige ich, in die Gruppe "Bibel in unserer Zeit" zurückzugehen.


8. Januar 2015
jom chamischi - 17. Tewet 5775 - ich soll meine Lenden gürten, mich erheben und reden

"Du aber sollst deine Lenden gürten und dich erheben und zu ihnen all das sprechen, was Ich dir befehlen will!
Erschrecke nicht vor ihnen, dass Ich dich nicht erschrecken lassen vor ihnen!"

(Jeremia 1,17, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ואתה תאזר מתניך וקמת ודברת אליהם את כל-אשר אנכי אצוך אל-תחת מפניהם פן-אחתך לפניהם

weatah teesor motneicha wekamta wedibarta aleihem et col-ascher anochi atzawecha al-techat mipneihem pen-achitcha lifneihem

Bibelworte, die zu meinem Innern sprechen, übernehme ich ohne Scheu für mich persönlich, weil JAHWEH zeitlos ist. Da ich um einen lebenslangen Auftrag weiss, glaube ich auch an dieses Wort für mich. "Bibel in unserer Zeit" habe ich bereits erwähnt.


8. Januar 2015
jom chamischi - 17. Tewet 5775 - JAHWEH offenbart sich homosexuell

Ich bin, wie in letzter Zeit regelmässig, früh wach und lasse meinen Gedanken freien Lauf. Hebräisches Denken ist das. Ein Eindruck reiht sich an den nächsten.

Angefangen beim gestrigen Tagebucheintrag, wo klar gesagt ist, dass JAHWEH nicht bedrängt werden kann, klettern meine "Tagträume" höher und höher. Dabei fühle ich mich absolut ruhig. Schlussendlich ist mir klar, dass JAHWEH homosexuell fühlt! Homosexualität fühle ich in mir als absolut verabscheuungswürdig.

Ich bin desorientiert.

Gleichzeitig habe ich den festen Glauben, dass JAHWEH keine Fehler macht.

Ich stehe auf, aber an ein Morgengebet ist nicht zu denken, zu wirr sind meine Gedankengänge. Ich lege mich auf den nach hinten kippbaren Bürostuhl und lasse den Gefühlen freien Lauf. Zwischendurch übermannt mich der Schlaf.

Um 11 h, ich habe die Tagebucheinträge aus Müdigkeit unterbrochen und mich kurz hingelegt, wird mir deutlich, dass JAHWEH nicht homosexuell  i s t,  sondern dass ER so  f ü h l t.  Ich glaube, dass das damit zusammenhängt, dass ER Adam aus Erde (adamah) erschaffen hat, Eva aber nachträglich aus einer von Adam entnommenen Rippe als "Männin" (ischah) bildete.

Zwischen Mann und Frau besteht ein wesentlicher Unterschied; ein Entwicklungsunterschied. Zwischen Mann und Frau liegt eine ganze Generation, wie zwischen Vater und Tochter. Von da her kommt es wohl, dass, biblisch gesehen, Mann und Frau wesentlich anders betrachtet werden. Die Frau ist noch nicht mündig. Darum hatte Abram seine Frau Sarai einfach mitgenommen (1. Mose 12,5), als er von Ur in Chaldäa aufbrach, um in das verheißene Land zu ziehen.

In der Zwischenzeit ist Wesentliches passiert. Die Frau hat sich emanzipiert. Das wird anhand von Epheser 5,21-28 deutlich. Bei Paulus galt das Prinzip der gegenseitigen Unterordnung, mit dem Mann als Haupt bzw. Christus. Aber die Emanzipation geht munter weiter. Heute ist die Gleichstellung zwischen Mann und Frau Trumpf, mit Tendenz zum Matriarchat. Die Männer sind durch den Feminismus arg bedrängt und zunehmend eingeschüchtert.

Ich glaube, dass JAHWEH mit dieser Entwicklung nicht einverstanden ist, weil ER ganz auf den Mann, Sein erstes menschliches Geschöpf, ausgerichtet ist. Es ist mir, als König Messias der Welt, aufgetragen, die Entwicklung zu stoppen und umzukehren. Zu diesem Zweck könnte der Islam hilfreich sein, wo die Stellung der Frau noch eine ganz andere ist.

(Tagebucheintrag erst am 30. Januar 2015 online gestellt, nach "Bibel in unserer Zeit")


7. Januar 2015
jom rewii - 16. Tewet 5775 - Gott muss meinen Mund öffnen

"Mein Herr! Meine Lippen musst du öffnen, dass mein Mund Deinen Ruhm verkündigen kann!" (Psalm 51,17, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

אדני שפתי תפתח ופי יגיד תהלתך

adonai ssfatai tiftach ufi yagid tehilatecha

Aussergewöhnlich! Ich soll Gott einen Auftrag erteilen? Hat das König David auch getan?  David richtet seine Worte an den "Herrn" = Sohn oder Engel Jahwehs und nicht an JAHWEH. Jeschua war als Mensch täglich Befehlsempfänger und führte die Befehle Jahwehs bis zum Tod am Kreuz aus. Am Fluchholz rief er in tiefer Not aus: "Mein Gott, mein Gott! Warum hast Du mich verlassen?" Der Mensch Jeschua wurde im Todesmoment von seinem Vater allein gelassen und nahm damit die Sündenlast der Welt auf sich.

Es ist Tatsache, dass viele Christen Zwangsworte an Jesus Christus richten, z.B. folgendermaßen: "Wenn das und das geschehen soll, musst du das und das tun." Eigentlich ist das eine unerhörte Sache in Anbetracht des Trinitätsdogmas, wonach JAHWEH und Jesus Christus eine Einheit bilden sollen. JAHWEH muss gar nichts. ER kann gar nicht bedrängt werden. Ein Befehl an JAHWEH ist eine Beleidigung, wofür die Menschen ins Gericht kommen. In der heutigen Endzeit des Christentums befinden wir uns bereits am Anfang desselben.


7. Januar 2015
jom rewii - 16. Tewet 5775 - wer darf sich glücklich nennen?

"Glücklich der Mann, der nicht gewandelt ist im Rat der Gottlosen, und auf dem Weg von Sündern nicht gestanden ist, und im Kreis von Spöttern nicht gesessen ist; sondern an der Weisung Jahwehs seine Lust hat, und Seiner Weisung Tag und Nacht nachsinnen will!" (Psalm 1,1+2, Eigenübersetzung, internes Los)

אשרי האיש אשר לא הלך בעצת רשעים ובדרך חטאים לא עמד ובמושב לצים לא ישב כי אם בתורת יהוה חפצו ובתורתו יהגה יומם ולילה

aschrei ha'isch ascher lo halach baatzat rescha'im uw'derech chata'im lo amad uwmoschaw letzim lo yaschaw ki im betorat YAHWEH cheftzo uwtorato yehegeh yomam walaylah

Bei diesem Vers ist mir die Auseinandersetzung der Pharisäer mit Jesus in den Sinn gekommen. Auch ich kann mich nicht zu den Glücklichen von Psalm 1,1+2 zählen. Offenbar handelt es sich um eine Zukunftsvision, die in der neuen Welt in Erfüllung gehen wird. Diese Hoffnung habe ich allerdings und ich freue mich sehr darauf. Dann werde ich auch meinen am 25. September 2013 verstorbenen zweitältesten Bruder wieder sehen und wir werden den uns gegebenen Auftrag erfüllen können.


6. Januar 2015
jom schlischi - 15. Tewet 5775 - dem Messias gehört die Herrschaft

"Und ihm muss Herrschaft und Ehre und Königtum gegeben werden. Und alle Völker, Nationen und Sprachen müssen ihn verehren. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergehen kann, und sein Königtum, das nicht zugrunde gehen kann!" (Daniel 7,14, Aramäisch, Eigenübersetzung, internes Los)

ולה יהיב שלטן ויקר ומלכו וכל אממיא אמיא ולשניא לה יפלחון שלטנה שלטן עלם די-לא יעדה ומלכותה די-לא תתחבל

weleh yehiw schaltan wikar umalchu wechol am'maya umaya welischanaya leh yif'l'chun schaltaneh schaltan alam di-la ye'deh umalchuteh di-la titchabal

Dem König David wurde durch JAHWEH ein ewiges Königtum versprochen.

Am 29. Juni 2014 schrieb ich: "Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft. Begründet wurde sie durch den König David; in Vollmacht fortgesetzt durch Jesus von Nazareth und bestätigt durch mich als Nachfolger. Ich habe das auch durch die Traumvision "elohim watedaber" in 1. Chronik 17,17 gesehen, welchen Vers ich wie folgt übersetzte:"
„Aber klein war dies in Deinen Augen, Gott! Und Du redetest über Deines Knechtes Haus in der Ferne. Und Du wirst mich sehen wie eine Wiederkehr des höchsten Menschen; Ewiger, Gott!“

Nun stehe ich in einer analogen Situation, lediglich mit umgekehrten Vorzeichen. Ich muss meinem zweiten Sohn klar machen, dass JAHWEH ihn als meinen Nachfolger berufen hat. Noch will er allerdings nichts davon wissen. Er hat an meinem Beispiel gesehen, dass das kein "Honiglecken" ist.

 
icon Übersetzer gesucht
icon Seite drucken   icon Tagebuch RSS