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Tagebuch


25. Dezember 2014
jom chamischi - 3. Tewet 5775 - JAHWEH verlässt mich nicht bis zur Vollendung des 3. Tempels

"Und David sagte zu Salomo, seinem Sohn: 'Sei Stark und mutig! Fürchte dich nicht und erschrecke nicht! 
Denn JAHWEH, Gott meines Gottes, will dich nicht loslassen und dich nicht verlassen bis zum Vollenden aller handwerklichen Arbeit am Haus Jahwehs.'"
(1. Chronik 28,20, Eigenübersetzung, internes Los)

ויאמר דויד לשלמה בנו חזק ואמץ ועשה אל-תירא ואל תחת כי יהוה אלהים אלהי עמך לא ירפך ולא יעזבך עד-לכלות כל-מלאכת עבודת בית-יהוה ויאמר דויד לשלמה בנו חזק ואמץ ועשה על-תירא ואל תחת

ki YAHWEH elohim elohai imach lo yarpcha welo yaaswecha ad-lichlot col-mele'chet awodat beit-YAHWEH wayomer dawid lischlomoh wno chasak weematz waasseh al-tira weal techat

Dieses Los hatte ich am 29. Juni 2006 in meine interne Lossammlung aufgenommen und darauf notiert: "Erster ganzer Tag in Israel". Ich hatte damals den Ulpan Milah (wörtlich: Lehrstätte des Wortes) besucht, um während drei Monaten mein Iwrit zu verbessern. Der Text des Loses bestand allerdings nur aus dem zweiten Teil, und auch dieser war im Losungsbüchlein nicht vollständig wiedergegeben; begreiflicherweise, wenn man das Wort als Christ ernst nehmen soll.

Als berufener Erlöser Israels nehme ich den ganzen Text ernst. Ich glaube an die Allversöhnung, die mir E. F. Ströter plausibel gemacht hat. Weil sich die Geschichte wiederholt glaube ich auch daran, am 3. Tempel beteiligt zu sein. In meinem Glauben steht der 3. Tempel fix und fertig bereit, habe ich bisher zweimal geschrieben. Wieweit da überhaupt noch handwerkliche Arbeit nötig sein wird, weiss ich nicht. Ich habe den Ausdruck dem Iwrit entlehnt, weil ich für "mele'chet" keine passendere Übersetzung gefunden habe. Immerhin sind wir nach Jesaja 65,17 ff. auch im neuen Himmel und in der neuen Erde noch sterbliche Menschen.


24. Dezember 2014
jom rewii - 2. Tewet 5775 - Jahwehs Weisung und Jahwehs Zeugnis

"Jahwehs Weisung ist vollkommen. Sie stellt eine Seele wieder her.
Jahwehs Zeugnis ist zuverlässig. Es macht einen Einfältigen weise."
(Psalm 19,8, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

תורת יהוה תמימה משיבת נפש עדות יהוה נאמנה מחכימת פתי

torat YAHWEH temimah meschiwat nafesch edut YAHWEH neemanah machkimat peti

Jahwehs Weisung (Torah) ist Sein Wort in umfassendem Sinn. Sie geht weit über den Kanon der Bibel hinaus.

Jahwehs Zeugnis wird von den Menschen gegeben, durch Erfahrungen in Form von Erkenntnissen aus der Torah, aus Eingebungen, Träumen, Visionen, Prophetien und deren Erfüllung. Ich hoffe, dass meine Internetseite Jahwehs Zeugnis und damit zuverlässig ist, und bilde mir selbst nichts darauf ein. Je mehr ich von JAHWEH erfahre, desto einfältiger fühle ich mich persönlich. Mein Ziel ist es, ganz demütig zu werden. Ich wurde durch das Urknallerlebnis neu geboren und wuchs in seinen Folgeerfahrungen als Jehoschua auf.

Wenn aus dem Ganzen Weisheit wird, ist das wunderbar.


24. Dezember 2014
jom rewii - 2. Tewet 5775 - JAHWEH freut sich wirklich, Seinem Volk Gutes zu tun

"Und Ich werde Mich über sie freuen, ihnen Gutes zu tun.
Und Ich werde sie pflanzen in diesem Land, wirklich mit Meinem ganzen Herzen und mit Meiner ganzen Seele."
(Jeremia 32,41, Eigenübersetzung, internes Los)

וששתי עליהם להטיב אותם ונטעתים בארץ הזאת באמת בכל-לבי ובכל-נפש'

wessassti aleihem lehetiw otam un'ta'tim baaretz hasot beemet bechol-libi uw'chol-nafschi

Das sind feste Zusagen Jahwehs für Sein Volk. Jahwehs ganzes Herz und Seine ganze Seele werden mit dabei sein.

Jeremia 32:

37 Siehe, ich will sie sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie in meinem Zorn und Grimm und in meiner großen Entrüstung verstoßen habe, und ich werde sie wieder an diesen Ort zurückführen und sie sicher wohnen lassen;
38 und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein;
39 und ich will ihnen ein Herz und einen Wandel geben, dass sie mich allezeit fürchten, ihnen selbst zum Besten und ihren Kindern nach ihnen.
40 Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht von ihnen ablassen will, ihnen wohl zu tun. Und ich werde die Furcht vor mir in ihr Herz geben, damit sie nicht mehr von mir abweichen
, (Schlachter Bibel 2000)

Jahwehs Zorn und Grimm muss vorher beruhigt werden. Wie kann das geschehen?

Indem jedes Mitglied des Volkes die Verheißung von Reichenschwand ernst nimmt und in die Tat umsetzt:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“


24. Dezember 2014
jom rewii - 2. Tewet 5775 - Traum 5 h 30 - holsi’erach - Soli Deo Gloria - Gott allein die Ehre

In der hinteren Reihe eines Chores singe ich mit. Wir proben ein Lied. Gewisse Passagen wiederholen sich, besonders "holsi’erach", aber nicht immer im gleichen Rhythmus. Dann hört das Lied abrupt mit "holsi" auf. Ich falle herein und hänge auch „erach“ an. Das ist mir peinlich. Die Sänger vor mir signalisieren mit einer leichten Kopfbewegung, dass sie meinen Fehler registriert haben.

Wesen:
Mitsingen in der hinteren Reihe eines Chores. Wir proben ein anspruchsvolles Lied, besonders das Wort „holsi’erach“, das am Schluss mit "holsi" ohne "erach" aufhört. Ich falle prompt herein. Peinlich! Die Sänger vor mir haben meinen Fehler bemerkt.

Realitätsbezug
Die heutige Mail an Rainer ist mir gelungen und erfüllt mich mit Genugtuung.

Sinnbild:
"Holsi’erach" ist ein mit einer hebräischen Endung kombiniertes Mundartwort. Übersetzung: “Hole sie, deine Ehre!“
Ich muss wohl alles unternehmen, um meine Position als Erlöser Israels und König Messias der Welt zu erreichen. Letztlich ist es aber nicht mein Verdienst. JAHWEH führt mich ja. Ich bin völlig von IHM, JAHWEH, dem alleinigen Gott, abhängig. „Hole sie“ beziehe ich auf meine Frau, die ich unbedingt für mich gewinnen soll.

Anruf:
Lerne Demut!

 


24. Dezember 2014
jom rewii - 2. Tewet 5775 - eine weitere Mail an Rainer
Lieber Rainer
 
Vorweg möchte ich Dir sagen, dass ich Dir gar nichts beweisen kann und will. Was ich mache ist GLAUBEN. Diesen möchte ich Dir vermitteln. Glauben kann man annehmen oder verwerfen. Das gilt sowohl für mich wie für Dich.
 
Für mich ist die Diskussion eigentlich am Ende, doch will ich, obwohl du mich mit Deinen Infragestellungen etwas stresst, nochmals auf Deine Mail eingehen. Du fragst, ob es ein langer Artikel von Ströter sei, oder ob es mehrere seien. Rainer, wir sind doch nicht mehr in der Primarschule. Wenn Du genau hingehört und hingesehen hättest, und Dir die Mühe genommen hättest den Begriff “Ströter” in meinem Tagebuch abzuklopfen (er kommt 11 Mal vor), hätten sich diese Fragen erübrigt. Ich bitte Dich generell meine Aussagen gründlich zu lesen und versuchen zu verstehen, was ich wirklich meine, inklusive aller Links, die ich einflechte. Am 5. Dezember 2014 hatte ich Dir geschrieben: “...empfehle ich Dir die Artikel von E. F. Ströter in meiner Homepage zur Lektüre.” Das ist doch eine eindeutige Mehrzahlform, oder?
 
Nach Deiner Meinung unterstelle ich Dir, dass Du, wegen des Konzils von Nicäa im Jahre 325 und der darauf folgenden Tradition, einen bestimmt geprägten Glauben habest. Man kann das so formulieren. Aber frage doch einen fähigen Psychologen, der die Kirchengeschichte kennt, wie weit ich mit meinen gemachten Aussagen daneben liege.
 
Nun unterstellst Du mir aber etwas und beleidigst mich: “Ich würde behaupten, man könne der Schrift nicht vertrauen.” Ich habe am 21. Dezember 2014 geschrieben: “Die Bibel beinhaltet nämlich Übertragungs- und Übersetzungsfehler. Ohne die Führung durch den Geist Jahwehs werden wir nie zur Wahrheit vorstossen.” Ich behaupte nichts, sondern ich stelle fest. Schau Dir mal diesen Tagebucheintrag an: http://www.jehoschua.org/De/tagebuch/date/2014/9/9/. Fast jeden Tag erscheint in meinem Tagebuch ein Bibelvers als Leitvers. Wenn ich kein Vertrauen in die Schrift hätte, würde ich das sicher nicht machen.
 
Dir ist offenbar nicht bekannt, dass es verschiedene Handschriften zur Bibel gibt. http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Bibelhandschriften_vom_Toten_Meer 
 
Hier ein Auszug aus meiner Datenbank:
Wörterbuch Hebräisch
ID Hebräisch Deutsch Seite Buch Bemerkungen
240031 nudi(imp.f) waw-waw flieh ! 001010 Text folgt Qere, LXX und anderen Handschriften
Suche im Internet nach Qere und LXX.
 
Schau Dir diesen Link an: http://de.wikipedia.org/wiki/Masoretischer_Text. Die hebräische Schrift hat nur ganz wenige Vokale, die auch nicht konsequent angewendet werden. Die zwischen den Konsonanten Vokale mussten sich also die Masoreten denken, bzw. glauben.
 
Ohne Jahwehs Geist wären wir verloren! “Der Buchstaben tötet, der Geist aber macht lebendig.”
 
Ganz generell rate ich Dir: Steck Deinen Kopf nicht in den Sand!
 
Dein PS:
(PS: dein Zitat aus Offb 5: Weshalb soll diese Stelle einen "zweiten Messias" beweisen? Diese Stelle passt 100%ig auf den ersten Messias, bzw. auf alle, die Gott von ganzem Herzen lieben. Ja, grössere Werke wird es geben. "Wer an mich glaubt": das ist nicht nur einer, sondern viele. Es müsste also viele Messiasse geben. Dann wärst du einer davon. Und ich vielleicht ein weiterer... Oder die Aussage bezieht sich auf alle, die Gott von ganzem Herzen lieben.)
Bitte lies alle Tagebucheinträge vom 21. und 22. Dezember 2014 und alle enthaltenen Links; dann sollten Dir die Augen aufgehen. Von mehr als zwei Messiassen ist mir nichts bekannt. Hingegen ist in Jesaja 63,9 von einem Engel Seines Angesichts die Rede, von einem Stellvertreter Jahwehs also, der das Volk erlöste. In der Allversöhnung glauben wir, dass sich manche Ereignisse zu verschiedenen Zeiten wiederholen; von Ewigkeiten zu Ewigkeiten. Möglicherweise kommen verschiedene Engel zum Einsatz. Aber, Spekulation bringt uns nicht weiter. Gefragt ist Vertrauen in JAHWEH, wie immer Seine Pläne auch aussehen mögen.
 
Nun muss ich mich aber wirklich definitiv verabschieden. Vor mir liegt eine Menge Arbeit, bis ich in Jerusalem einziehen kann. Nach meinem Glauben beginnt diese Arbeit demnächst in Lindau. http://www.jehoschua.org/De/tagebuch/date/2014/5/24/
 
Schalom, Rainer
Jehoschua
 
PS
Antwort zu Deiner Frage, bist du auch enttäuscht?
“Mir tun generell alle Menschen leid, die ihr Lebensziel verfehlen, um in einem neuen Leben, mit all seinen Prüfungen und Gerichten, eine neue Chance zu erhalten.”

 


23. Dezember 2014
jom schlischi - 1. Tewet 5775 - JAWHEH will Kraft geben und segnen - Voraussetzungen für die Erfüllung dieser Verheißung

"JAHWEH will Seinem Volk Kraft geben!
JAHWEH will Sein Volk mit Frieden segnen!"
(Psalm 29,11, Eigenübersetzung, internes Los)

יהוה עז לעמו יתן יהוה יברך את-עמו בשלום

YAHWEH os leamo yiten YAHWEH yewarech et-amo baschalom

Voraussetzungen für die Erfüllung dieser Verheißung:

"Und Samuel sagte zum ganzen Haus Israel was folgt:
'Wenn Ihr von ganzem Herzen zu JAHWEH umkehrt,
entfernt die fremden Götter aus eurer Mitte und die Astarten! 
Und richtet euer Herz auf JAHWEH!
Und dient Ihm allein!
So will ER euch aus der Hand der Philister retten.'"
(1. Samuel 7,3, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

 ויאמר שמואל אל-כל-בית ישראל למר אם-בכל-לבבכם אתם שבים אל-יהוה הסירו את-אלהי הנכר מתוככם והעשתרות והכינו לבבכם אל-יהוה ועבדהו לבדו ויצל אתכם מיד פלישתים

wayomer schmuel el-col-beit yissrael lemor im-bechol-lewawchem atem schawim el-YAHWEH hassiru et-elohei hanechar mitoch'chem wehaaschtarot wehachinu lewawchem el-YAHWEH we'iwduhu lewado weyaetzel etchem miyad plischtim.

Nun gilt es, die Aussagen von Samuel in die heutige Zeit umzusetzen.

Fremde Götter und Astarten sind all die Menschen und Dinge, die wir gegenüber JAHWEH und Seinem Willen bevorzugen möchten. Es ist alles, was uns hindert, die Aufforderungen der Eingangsseite zu erfüllen.

Das Herz auf JAHWEH richten und Ihm allein dienen heißt alles tun, was die Verheißung von Reichenschwand fordert.

Dann wird ER euch aus der Hand der Palästinenser retten!


22. Dezember 2014
jom scheni - 30. Kislew 5775 - Wurzel, Spross und leuchtender Morgenstern

Das Bild vom 30. Oktober 2014 kann gleich nochmals erweitert werden. Im Losungsbüchlein der Herrnhuter Brüdergemeine wird heute als Morgenlesung Offenbarung 22,16+17 sowie 22,20+21 empfohlen. Meine gestrige Sicht wird hier einmal mehr korrigiert und zudem erweitert. Jesus Christus ist nicht nur die Wurzel Davids sondern auch der Spross sowie der leuchtende Morgenstern. Damit darf ich wirklich ins zweite Glied treten. Ich darf Jesus Christus als "Stellvertreter des Stellvertreters Jahwehs" voll vertreten.

Dass ich der zweite Morgenstern bin, habe ich am 2. Juni 2009 eindrücklich gesehen. Dass die erste Position in der Geschlechterfolge nicht eigentlich die Beste ist, realisierte ich schon vor einiger Zeit. Abel, der Zweitgeborene, wurde gesegnet, nicht Kain, der Brudermörder. Jakob der Zweitgeborene wurde, menschlich gesehen fragwürdig, gesegnet, nicht Esau. David, der letztgeborene Sohn von Isai wurde zum König von Israel. Auch ich, Jehoschua, wurde Letztgeborener von vier Geschwistern. Erstaunlich und gleichzeitig erfreulich, dass mein mir im Traum bezeichneter Nachfolger, mein zweitgeborener Sohn ist. Alfred Bodenheimers Kriminalroman "Kains Opfer" (ISBN 978-3-312-00628-I) fängt mit folgendem Satz an: "Warum beginnt unsere heilige Torah nicht mit dem ersten Buchstaben des hebräischen Alphabets? Warum mit dem zweiten? Weil der zweite Kaffee immer der beste ist."

Ich, Jehoschua, rechne also mit dem vollen Segen Jahwehs. Diesen brauche ich auch dringend als Erlöser Israels und König Messias der Welt.


21. Dezember 2014
jom rischon - 29. Kislew 5775 - Ergänzung zum Tagebucheintrag vom 30. Oktober 2014

Am 30. Oktober 2014, wo es um die Wurzel Isais geht, hatte ich geschrieben: "Beim Baumstamm geht es um den Stammbaum des Königs David. Der Zweig aus dem Stamm ist der Jude Jesus Christus und der Spross, direkt aus der Wurzel, ist Jehoschua. Der Zweig ist edel, aus dem auserwählten Volk, und der Spross ist wild gewachsen. Immerhin wird er Frucht bringen."

Dieses Bild ist insofern zu erweitern, als Offenbarung 5,5 aus einer tieferen Perspektive feststellt, dass der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids ist. Hier ist also die Wurzel Davids Jesus Christus und der Spross ist in diesem Sinn nicht einfach wild gewachsen. Er ist in Jesus Christus gegründet. Hauptsache ist so oder so, dass er Frucht bringt.

Offenbarung 5, 1 - 7:

1 Und ich sah in der Rechten dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, innen und außen beschrieben, mit sieben Siegeln versiegelt.
2 Und ich sah einen starken Engel, der verkündete mit lauter Stimme: Wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu brechen?
3 Und niemand, weder im Himmel noch auf der Erde noch unter der Erde, vermochte das Buch zu öffnen noch hineinzublicken.
4 Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch zu öffnen und zu lesen, noch auch hineinzublicken.
5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist, die Wurzel Davids, um das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel zu brechen!
6 Und ich sah, und siehe, in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen und inmitten der Ältesten stand ein Lamm, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, welche die sieben Geister Gottes sind, die ausgesandt sind über die ganze Erde.
7 Und es kam und nahm das Buch aus der Rechten dessen, der auf dem Thron saß.
(Schlachter Bibel 2000)

 


21. Dezember 2014
Sonntag - 21. Dezember 2014 - Sonnenwende

JAHWEH hat Jesus von Nazareth zum Gott gemacht (Trinität). Deshalb haben die Christen den Schabat als Ruhetag verlassen und den ersten Tag der Woche (jom rischon) an seine Stelle gesetzt. Das war falsch, weil damit Gott Ehre weggenommen wurde, hatte ER den siebten Tag der Woche doch besonders gesegnet.

Dass das falsch war, habe ich daran erkannt, dass mir JAHWEH eine ganz besondere Erfahrung geschenkt hat, als ich persönlich begann, den Schabat zu feiern. Ich hatte mir am 7. Juni 2014 notiert: "Wie ich auf die Internetseite gehe, um das Obige im Tagebuch festzuhalten wechselt der "Esel" plötzlich, und ohne Einwirkung meinerseits, auf den 22. Juli 2013: Montag, Traum um 5 h – mein Bruder und ich werden Bankmanager." Seit dem 7. Juni 2014 erwarte ich die Auferweckung meines Bruders Huldreich aktiv. Nach der Erweckung des Christentums wird dieses erkennen, dass es, nach dem Willen Jahwehs, zum Schabat als Wochenfeiertag zurückkehren muss.

Der 7. Juni ist für mich insofern ein spezieller Tag, als mein ältester Bruder Kurt am 7. Juni 2010 gestorben war. Im Sinnbild meines Traums vom 16. Oktober 2014 hatte ich den Mann im Regen, der mich um einen Schirm bat, als meinen erstverstorbenen, ältesten Bruder Kurt erkannt.

Heute ist Sonnenwende. Wir streben nun wieder dem Höhepunkt entgegen, und ich glaube, dass mein Bruder Kurt Teil des Heilsplans von JAHWEH ist.


21. Dezember 2014
jom rischon - 29. Kislew 5775 - Mailantwort an Rainer

 

Lieber Rainer

Deine weitere Stellungnahme habe ich mit Interesse gelesen.
 
Du habest Ströter gelesen, schreibst Du, gehst aber mit keinem Wort darauf ein. E. F. Ströter geht es um die Allversöhnung, welche auch Anklänge auf Reinkarnation (das sich Wiederholende) hat. Du solltest auch die anderen Artikel von Ströter in meiner Internetseite lesen. Er denkt über das Judentum ganz anders als Du. Dir scheint es egal zu sein, obschon das Heil unwiderruflich von den Juden kommt.
 
Du betonst, dass Dir die Begriffe wie “Dreieinigkeit” egal seien; ebenso egal sind dir Konzile, Dogmen und Internetseiten. Mit andern Worten ist Dir die Geschichte egal. Ich erachte das als fatal. Die Zukunft baut nämlich auf der Geschichte auf. Ohne diese können wir auch die Gegenwart nicht verstehen. “Der Messias kommt am Anfang der Geschichte zurück” (Traum vom 3. Mai 2008, Tagebucheintrag vom 19. Mai 2011). Du verlässt Dich einzig auf die Bibel. Damit handelst Du Dir aber ein Problem ein. Die Bibel beinhaltet nämlich Übertragungs- und Übersetzungsfehler. Ohne die Führung durch den Geist Jahwehs werden wir nie zur Wahrheit vorstossen. Ein Beispiel findest Du im Tagebucheintrag vom 9. September 2014. Kommt dazu, dass “Gott” (Elohim) ein schwieriger Begriff ist. Er ist eine Mehrzahlform und kann auch mit "Götter" übersetzt werden. JAHWEH hat auch Menschen zu “Göttern” gemacht. Zum Beispiel in 2. Mose 4,16 ist Mose Gott für Aaron und in 2. Mose 7,1 ist Mose Gott für Pharao. JAHWEH hat Jesus mit Absicht zum (Teil)Gott der Christen gemacht, obschon er X-Mal im NT als Sohn bezeichnet ist. Damit wurde die Trennung zwischen Juden und Christen total; gleicherweise fatal für die Juden wie für die Christen. Apropos (Teil)Gott: JAHWEH ist ein eifersüchtiger Gott und ER ist unfassbar gross (Tagebucheintrag vom 9. November 2014).
 
Nun wie dem auch sei, JAHWEH führt die Geschichte unbeeindruckt weiter. Ich habe sie eindrücklich am 30. Oktober 2014 erlebt. Mir traten der Zweig aus dem Stamm Isais und der Spross aus der Wurzel ganz klar vor Augen. Die gestrige, im Losungsbüchlein vorgeschlagene Morgenlesung in Offenbarung 5,1-5 hat mir die Augen vollends geöffnet. In Offenbarung 5,5 ist von der Wurzel Davids die Rede.
 
Das ist die gleiche Wurzel wie in Jesaja 11,10. Die Wurzel Davids ist nichts anderes als Jesus Christus selbst; ein Zeichen für die Völkerwelt. Seine Ruhestätte wird Herrlichkeit sein. Johannes 14,12: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe. (Schlachter Bibel 2000)
 
Lieber Rainer, bezugnehmend auf meinen Traum vom 16. Oktober 2014 muss ich Dir mitteilen, dass ich jetzt “weitergehen muss”. Ob Du wohl auch traurig wirst wie im Traum?
 
Mit herzlichem Schalom
Eugen alias Jehoschua
 
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