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Tagebuch


6. Januar 2015
jom schlischi - 15. Tewet 5775 - dem Messias gehört die Herrschaft

"Und ihm muss Herrschaft und Ehre und Königtum gegeben werden. Und alle Völker, Nationen und Sprachen müssen ihn verehren. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergehen kann, und sein Königtum, das nicht zugrunde gehen kann!" (Daniel 7,14, Aramäisch, Eigenübersetzung, internes Los)

ולה יהיב שלטן ויקר ומלכו וכל אממיא אמיא ולשניא לה יפלחון שלטנה שלטן עלם די-לא יעדה ומלכותה די-לא תתחבל

weleh yehiw schaltan wikar umalchu wechol am'maya umaya welischanaya leh yif'l'chun schaltaneh schaltan alam di-la ye'deh umalchuteh di-la titchabal

Dem König David wurde durch JAHWEH ein ewiges Königtum versprochen.

Am 29. Juni 2014 schrieb ich: "Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft. Begründet wurde sie durch den König David; in Vollmacht fortgesetzt durch Jesus von Nazareth und bestätigt durch mich als Nachfolger. Ich habe das auch durch die Traumvision "elohim watedaber" in 1. Chronik 17,17 gesehen, welchen Vers ich wie folgt übersetzte:"
„Aber klein war dies in Deinen Augen, Gott! Und Du redetest über Deines Knechtes Haus in der Ferne. Und Du wirst mich sehen wie eine Wiederkehr des höchsten Menschen; Ewiger, Gott!“

Nun stehe ich in einer analogen Situation, lediglich mit umgekehrten Vorzeichen. Ich muss meinem zweiten Sohn klar machen, dass JAHWEH ihn als meinen Nachfolger berufen hat. Noch will er allerdings nichts davon wissen. Er hat an meinem Beispiel gesehen, dass das kein "Honiglecken" ist.


5. Januar 2015
jom scheni - 14. Tewet 5775 - der heilige Tempel und seine Herrlichkeit

In der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine spricht Jehoschua:
"Ich will mich bücken zu Deinem heiligen Tempel und ich will Deinen Namen preisen über Deiner Gnade und über Deiner Wahrheit, denn Du hast verherrlicht - über Deinem ganzen Namen - Deine Verheißung." (Psalm 138,2, Eigenübersetzung)

אשתחוה אל-היכל קדשך ואודה את-שמך על-חסדך ועל-אמתך כי-הגדלת על-כל-שמך אמרתך

eschtachaweh el-heichal kodsch'cha weodeh et-schmecha al-chassd'cha weal-amitecha ki-higdalta al-col-schimcha imratecha

Einmal mehr sind Gnade und Wahrheit die zentralen Begriffe eines Bibelverses; auch hier und hier und hier und hier und hier.

In der Heiligen Nacht, am 24. Dezember im Jahre 0, wurde die Verheißung geboren. Himmlische Heerscharen verkündeten die frohe Botschaft armen Hirten auf dem Felde.

 

So berichtet das Lukas Evangelium gemäss Schlachter Bibel 2000 im 2. Kapitel:

8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Feld, die bewachten ihre Herde in der Nacht.
9 Und siehe, ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie; und sie fürchteten sich sehr.
10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die dem ganzen Volk widerfahren soll.
11 Denn euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr.
12 Und das sei für euch das Zeichen: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln gewickelt, in der Krippe liegend.
13 Und plötzlich war bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:
14 Herrlichkeit [ist] bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, [und] unter den Menschen [Gottes] Wohlgefallen!
15 Und es geschah, als die Engel von ihnen weg in den Himmel zurückgekehrt waren, da sprachen die Hirten zueinander: Lasst uns doch bis nach Bethlehem gehen und die Sache sehen, die geschehen ist, die der Herr uns verkündet hat!
16 Und sie gingen eilends und fanden Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegend.
17 Nachdem sie es aber gesehen hatten, machten sie überall das Wort bekannt, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war.
18 Und alle, die es hörten, verwunderten sich über das, was ihnen von den Hirten gesagt wurde.
19 Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.
20 Und die Hirten kehrten wieder um und priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.

 

Der Evangelist Johannes bestätigt die Herrlichkeit von Jesus gemäss Schlachter Bibel 2000 im ersten Kapitel seines Evangeliums auf folgende Weise:

14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

 

Heute Nachmittag, auf meinem Spaziergang bei strahlend blauem Himmel und Schnee bedeckten Bergen als Hintergrundkulisse, durfte ich einer jungen Südamerikanerin die Verheißung von Reichenschwand rezitieren. Sie war hell begeistert. Vermutlich war es eine Zeugin Jehovas. Sie wollte wissen, zu welcher Kirche ich gehöre. Mit einer Armbewegung zeigte ich auf die etwa 300 m entfernte Kirche von Lindau.

Dann vergass ich auch nicht auf den Schlusssatz hinzuweisen: "Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

 

 

 

 


5. Januar 2015
jom scheni - 14. Tewet 5775 - Recht und Erbarmen

"Denn JAHWEH will Seinem Volk Recht schaffen und über Seine Knechte will Er sich erbarmen; wenn ER sehen muss dass die Macht ausgegangen ist; und Sklave wie Freier am Ende der Möglichkeiten sind." (5. Mose 32,36) In der heutigen Übersetzung habe ich die Satzzeichenregeln bewusst verletzt, um der Botschaft mehr Tiefe zu geben.

כי-ידין יהוה עמו ועל-עבדיו יתנחם כי-יראה כי-אזלת יד ואפס עצור ועזוב

ki-yadin YAHWEH amo weal awadaw yitnecham ki yir'eh ki-oslat yad weefess atzur weasuw

Die erste Hälfte dieses internen Loses habe ich am 2. Juni 2010 in meine Lossammlung aufgenommen und ein erstes Mal am 28. Juli 2014 publiziert. Dannzumal hatte ich folgendes PS angebracht: 

"Den letzten Teil des Bibelverses habe ich weggelassen, weil mir die Übersetzung nicht klar ist.
Die Revidierte Elberfelder Bibel gibt dazu folgende Erklärungen:
36 Denn der HERR wird sein Volk richten, und über seine Knechte wird er sich erbarmen, wenn er sieht, daß geschwunden die Kraft und der Sklave und der Freie C dahin sind. C) o. der Verheiratete und der Unverheiratete; o. der Unmündige und der Mündige; w. der Festgehaltene und der Losgelassene"

Die Überzeugung, dass es im palästinensisch/israelischen Konflikt keine militärische Lösung geben kann, setzt sich langsam (sogar bei der Hamas) durch. Erst dann kann eine vernünftige Regelung entstehen.



 


 


 

 


4. Januar 2015
jom rischon - 13. Tewet 5775 - der Mensch denkt, aber Gott lenkt

"Das Herz eines Menschen will seinen Weg denken, aber JAHWEH will seinen Schritt lenken." (Sprüche 16,9, Eigenübersetzung, internes Los)

לב אדם יחשב דרכו ויהוה יכין צעדו

lew adam yechaschew darco waYAHWEH yachin zaado

Ich empfinde das als eine tröstliche Feststellung. Es kommt nicht auf unsere Pläne und Absichten an, sondern einzig und allein auf JAHWEH, den unfassbar Großen. Da bleibt für den Menschen grundsätzlich nichts anderes zu tun, als zu GLAUBEN und entsprechend zu handeln, was uns das Alte Testament und das Neue Testament und das Dritte Testament anzubieten haben.


3. Januar 2015
Schabat - 12. Tewet 5775 - das Herz auf dem rechten Fleck

"Neige mein Herz zu Deinen Geboten und nicht zu unrechtem Gewinn!" (Psalm 119,36, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

הט-לבי אל-עדותיך ואל אל-בצע

hat-libi el-edoteicha weal el-batza

Kurz vor der Halbzeit meiner "Banklehre" in Jerusalem, habe ich mir Gedanken zur "Enneagramm-5" gemacht, als die ich mich gelernt habe zu verstehen. Das Enneagramm stammt aus dem Sufismus, einer spirituellen Bewegung des Islam. Zu einer gewissen Zeit hat mich diese Lehre, die während Jahrhunderten nur mündlich tradiert wurde, stark beschäftigt. Ich konnte auch meine Frau dafür interessieren. Obwohl eigentlich verboten, machten wir uns einen Sport daraus, Leute als bestimmten Typus zu klassifizieren, so auch einen meiner Schwäger, bei dem ich Wein zu trinken gelernt habe.

Die übersinnliche Welt hatte mich schon seit Langem fasziniert, auch zu der Zeit, als ich Verwaltungsdirektor in einem Diakoniewerk war. Der Bruder meiner Frau, seines Zeichens Bankdirektor und Vorsitzender des Vorstandsausschusses, hatte mich in diesem Gremium als Verwaltungsdirektor beliebt gemacht, nachdem der bisherige Amtsinhaber in argen Führungsproblemen steckte und mit einem Herzinfarkt ausgefallen war. Selber konnte und wollte er verständlicherweise dieses Amt nicht übernehmen, hätte er doch zuviel Prestige und Einkommen eingebüsst. Obwohl mir eigentlich die nötige Führungserfahrung für ein solches Amt gefehlt hatte, ging ich nur zu gern auf die sich mir bietende Gelegenheit ein. Das war eindeutig verpönte "Vitamin B". Eigentlich wusste ich darum, gestand es mir aber aus Ehrgeiz selber nicht ein. Viel später wurden mir die Zusammenhänge klar.

Nun stehe ich in einer analogen Situation, lediglich mit umgekehrten Vorzeichen. Ich muss meinem zweiten Sohn klar machen, dass JAHWEH ihn als meinen Nachfolger berufen hat. Nach einer Woche Sportferien in den Alpen, zusammen mit einer Berlinerin, die er in Amerika kennen gelernt hat, fliegt er morgen zurück nach Hamburg, wo er als Selbstänigerwerbender in der Filmbranche seinen Lebensunterhalt verdient.

Wenn ich in letzter Zeit von rechts und links in der Politik sprach löste ich bei meinem Sohn jeweils einen Sturm der Entrüstung aus.

Im Vertrauen auf JAHWEH hoffe ich, in möglichst entspannter Atmosphäre, über die Runden zu kommen.


Das Gespräch mit meinen beiden Söhnen nach dem Nachtessen entwickelt sich nicht, wie von mir geplant. Es droht zu eskalieren, weil sie sich verbieten, sich von mir etwas sagen zu lassen. Ich habe die Aufklärung meiner Nachkommen in deren Jugendzeit verpasst.

Zurück in meinem Arbeitszimmer plane ich die Fortsetzung meines Tagebucheintrags. Plötzlich gibt der "Esel" meines erstgebornen Sohns, den ich seit der "Entschlummerung" des meinigen benütze, ein deutlich vernehmbares Geräusch von sich. Es tönt wie das Einklicken einer Kassette oder etwas Ähnliches. Äußerlich lässt sich nichts feststellen. Dann kommt mir das Bild des weggespült Werdens in der Psychiatrie vor Augen. Aha! Ein weiterer Paradigmenwechsel. Wir befinden uns nun auf dem aufsteigenden Ast. Meine Hoffnung ist, diesmal nicht von der Sonne aufgesogen zu werden, sondern in die Ewigkeit hinüberzugleiten. Ich möchte dringend dem Reinkarnationskreislauf entrinnen.


2. Januar 2015
jom chamischi - 11. Tewet 5775 - Ausrottung der Streitwagen durch JAHWEH und Frieden durch den Messias

„Und Ich (JAHWEH) werde Streitwagen von Ephraim ausrotten und Rosse von Jerusalem, und ausgerottet wird der Kriegsbogen.

Und er (Messias) wird sprechen: Frieden den Heidenvölkern! Und seine Herrschaft reicht von Meer zu Meer und vom Strom (Euphrat) bis an die Enden der Erde. (Sacharja 9,10, Eigenübersetzung, internes Los)

והכרתי-רכב מאפרים וסוס מרושלם ונכרתה קשת מלחמה ודבר שלום לגוים ומשלו מים עד-יםמ ומנהר עד-אפסי-ארץ

wehichrati-rechew meefrayim wessuss miruschalam wenichr'tah keschet milchamah wediber schalom lagoyim umoschlo miyam ad-yam uminahar ad-afssei aretz

Diese Verheißung passt ausgezeichnet zu der vorgestrigen


1. Januar 2015
Neujahr 2015 - Lass mich im neuen Jahr den Weg wissen, den ich gehen soll!

"Lass mich am Morgen Deine Güte hören, denn in Dich habe ich vertraut! 
Lass mich den Weg wissen, den ich gehen soll,
denn zu Dir habe ich meine Seele erhoben!"
(Psalm 143,8, Eigenübersetzung, internes Los)

השמיעני בבקר חסדך כי-בך בטחתי הודיעני דרך-זו אלך כי-אליך נשאתי נפשי

haschmieni waboker chassdecha ki-wecha watachti hodieni derech-su elech ki-eleicha nassa'ti nafschi

Diese Bitten sind Ausdruck eines fortgeschrittenen Glaubenslebens. Sie gehören eng zur Verheißung von Reichenschwand:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“


31. Dezember 2014
jom rewii - 9. Tewet 5775 - ein einziger Hirte, der Knecht David

"Ich will über sie aufstehen lassen einen einzigen Hirten, und er wird sie (Schafe) weiden, mein Knecht David. Er soll euch als Hirte weiden." (Hesekiel 34,23, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

והקמתי עליהם רעה אחד ורעה אתהן את עבדי דויד הוא ירעה אתם והוא-יהיה להם לרעה

wahakimoti aleihem ro'eh echad weraah ethen et awdi dawid hu yir'eh otam wehu-yihyeh lahem lero'eh

David, ein einziger Hirte? Das ist auf den ersten Blick verwirrend, wird aber in Psalm 110 eindrücklich bestätigt:

1 Ein Psalm Davids.
Der HERR sprach zu meinem Herrn:
Setze dich zu meiner Rechten,
bis ich deine Feinde hinlege
als Schemel für deine Füße!
2 Der HERR wird das Zepter deiner Macht ausstrecken von Zion:
Herrsche inmitten deiner Feinde!
3 Dein Volk ist willig am Tag deines Kriegszuges;
in heiligem Schmuck, aus dem Schoß der Morgenröte,
tritt der Tau deiner Jungmannschaft hervor.
4 Der HERR hat geschworen,
und es wird ihn nicht gereuen:
Du bist Priester in Ewigkeit
nach der Weise Melchisedeks!
5 Der Herr zu deiner Rechten
zerschmettert Könige am Tag 
seines Zorns.
6 Er wird Gericht halten unter den Heiden,
es wird viele Leichen geben;
er zerschmettert das Haupt über ein großes Land.
7 Er wird trinken aus dem Bach am Weg;
darum wird er das Haupt erheben.
(Schlachter Bibel 2000)

Die Christen glauben, dass Jesus Christus gemeint ist mit dem "Herrn zur Rechten Jahwehs", und sie tun gut daran. Dieser "Herr zur Rechten Jahwehs" hat einen "Stellvertreter zur Linken Jahwehs". Das ist Eugen Senn alias Jehoschua. JAHWEH achtet auf den Stellvertreter von Jesus Christus, indem ER ihm Botschaften anvertraut, ihm verständliche Träume schenkt und ihn vieles merken lässt, was andere Menschen nicht bzw. noch nicht merken.

Das alles tönt möglicherweise ziemlich anmaßend in manchen Ohren, ist es aber nicht, weil ich mir der Gefahr bewusst werde, wenn etwas nicht "rund" läuft. Gerade jetzt tut mir der linke Bizeps weh, nach der gestrigen Schneeräumung des "Jahrhundertschnees" in Lindau. Ich bin dran, Demut zu lernen und beachte manchmal die Grenzen, die mir JAHWEH setzt, zu spät. Da hilft dann Salben, wie mir meine Frau rät, nichts. Auch sie ist noch am Lernen. In diesem Sinn passen wir gut zusammen.

Beim Lesen des 110. Psalms ist mir ein heiliger Schreck in die Glieder gefahren. Ich musste den Tagebucheintrag unterbrechen, um einen Spaziergang in der zauberhaften Winterlandschaft zu unternehmen. Das hat mir gut getan.

Aus dem bisher Gesagten wird klar, dass ich, Jehoschua, auf der Stufe von König David stehe.

Es macht mir ehrlich Mühe, dass noch viel Blut fließen soll. Das wird erst in der neuen Welt aufhören.


30. Dezember 2014
jom schlischi - 8. Tewet 5775 - Mose bittet JAHWEH um Bekanntgabe Seines Weges - Richterzeit: kurzsichtiges Versprechen

"Und jetzt, wenn ich nun Gnade gefunden habe in Deinen Augen, lass mich doch den, Deinen Weg wissen, dass ich Dich erkennen möge, damit ich Gnade finden möge in Deinen Augen, und sieh, dass Dein Volk, dieses, das Heidenvolk ist." (2. Mose 33,13, Eigenübersetzung, internes Los)

ועתה ים-נא מצאתי חן בעיניך הודיעני נא את-דרכך ואדעך למען אמצא חן בעיניך וראה כי עמך הגוי הזה

weatah im-na matza'ti chen beineicha hodieni na et-drachecha weedaacha lemaan emtza chen beeineicha ur'eh ki amcha hagoi haseh

Ich habe bewusst möglichst nah am Urtext übersetzt, weil mir jedes Jota wichtig schien.

 

"Da sagten Söhne Israels zu JAHWEH: 'Wir haben gesündigt. Tue Du uns, wie all das Gute in Deinen Augen; nur rette uns doch an diesem Tag!'" (Richter 10,15, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ויאמרו בני-ישראל אל-יהוה חטאנו עשה-אתה לנו ככל-הטוב בעיניך אך הצילנו נא היום הזה

wayomru wnei-yissrael el-YAHWEH chata'nu asseh-atah lanu kechol-hatow beeineicha ach hatzilenu na hayom haseh

Moses Schreibstil weicht wesentlich von demjenigen in der Richterzeit ab. Bei Mose spürt man eine totale Abhängigkeit von JAHWEH. In der Richterzeit werden bereits Bedingungen an JAHWEH gerichtet, wenn ER ihnen helfen "darf". Dabei merken sie nicht, dass JAHWEH auch durch unangenehme Erfahrungen führt. Ich, Jehoschua, habe das durch meine Psychiatrie Erlebnisse gelernt.


28. Dezember 2014
jom rischon - 6. Tewet 5775 - Hilfe soll aufstehen! Erlöse uns!

"Sie soll aufstehen, Hilfe für uns! Und erlöse uns um Deiner Gnade willen!" (Psalm 44,27, Eigenübersetzung, internes Los)

קומה עזרתה לנו ופדנו למען חסדך

kumah esratah lanu ufdenu lemaan chassdecha

Der Befehl an die Hilfe für uns, aufzustehen und die Bitte an JAHWEH um Erlösung sehe ich ganz nahe vor der Erfüllung für meine Frau und mich. Angelpunkt ist die Erkenntnis im Kriminalroman "Kains Opfer". Die ersten zwei und das letzte Kapitel in diesem Buch haben für mich genügt zu erkennen, dass Alfred Bodenheimer, der Autor, wesentliche geistliche Erkenntnisse hat. Die theologischen Fragen von Frau Franz, einer Konvertitin, an Rabbiner Klein, um die Erfüllung des Willen Gottes, führen zum klaren Schluss, dass das Judentum darauf keine brauchbare Antwort hat. Es sind die Unwahrheiten, die gegen den Willen Jahwehs stehen. Das fängt bereits bei Isaak an, der seine Frau Rebekka gegenüber Abimelech als Schwester ausgab, gleich wie Abraham. Bei Abraham war das korrekt, weil er und Rebekka den gleichen Vater hatten. Bei Isaak war es einfach gelogen. Das Christentum wird nicht umhin kommen, sich vom Trinitätsdogma zu verabschieden, weil es nicht stimmt. JAHWEH der Vater und Jesus Christus der Sohn sind zwei verschiedene Personen.

 
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