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Tagebuch


6. Februar 2015
jom schischi - 17. Schewat 5775 - bei DIR, JAHWEH, berge ich mich

"Denn zu Dir hin, JAHWEH, mein Herr, sind meine Augen gerichtet. Bei Dir habe ich mich geborgen. Verschütte nicht meine Seele!" (Psalm 141,8, Eigenübersetzung, internes Los)

כי אליך יהוה אדני עיני בכה חסיתי אל-תער נפשי

ki eleicha YAHWEH adonai einai bechah chassiti al-tear nafschi

An der gestrigen Klassenzusammenkunft habe ich mich exponiert. Es war mir wichtig, den Willen Gottes zu tun. Nun bin ich gespannt, wie es mit meinen Schulkolleginnen und Schulkollegen weiter geht. JAHWEH, lass bitte unsere Seelen aufblühen im Alter!


5. Februar 2015
jom chamischi - 16. Schewat 5775 - die Bibel wird neu geschrieben

Der Schulkollege Ernst aus Amerika, von dem ich am 7. September 2013 über ein Gespräch am 10. Mai 2010 berichtet habe, lädt heute die ganze Klasse zum Mittagessen an den Zürichsee ein. Das ist aussergewöhnlich und ich bin in einer gewissen Spannung, ob das damalige Gespräch irgendein Thema sein könnte. Ich nehme mir vor, mich nicht in Szene zu setzen und frage Ernst, ob er sich an die seinerzeitige Begebenheit erinnern könne, was er offenbar nicht tut. Damit scheint die Angelegenheit erledigt zu sein.

Am Ende des Essens, vor dem Nachtisch, begebe ich mich aufs WC. Wie ich zurückkomme, hat sich Ernst an meinen Platz gesetzt, um mit den dortigen Kollegen Kontakt zu pflegen. Folglich übernehme ich seinen Platz an der Stirnseite des Tisches. Mir drängt sich die Frage auf, ob das eine Führung Gottes sei, und ich der Klasse vom geheimnisvollen Gespräch erzählen solle. Um nicht eigenmächtig zu handeln, überlasse ich Ernst die Entscheidung, wo er die Nachspeise einnehmen will. Da er mir den "Vorsitz" überlässt, gehe ich davon aus, dass das grünes Licht für die Erzählung bedeute. Ich betone vor der Klasse, dass ich nicht an Zufälle glaube und dass ich das jedermann bezeuge, ob er wolle oder nicht. Ich sei auch gewiss, dass die Geschichte mit unserer Klasse noch nicht zu Ende sei.

Nach einem intensiven Gespräch im kleineren Kreis, wo manche persönliche Erinnerungen ausgetauscht werden, geht der Nachmittag zu Ende. Ich lobe Gott für Seine Führungen.


4. Februar 2015
jom rewii - 15. Schewat 5775 - eine unwiderrufliche Zusage Jahwehs für Sein Volk

"Denn die Berge mögen weichen und die Hügel mögen wanken, aber Meine Gnade soll nicht von dir weichen, und Mein Friedensbund darf nicht wanken; hat dein Erbarmer gesagt, JAHWEH." (Jesaja 54,10, Eigenübersetzung, internes Los)

כי ההרים ימושו והגבעות תמוטנה וחסדי מאתך לא-ימוש וברית שלומי לא תמוט אמר מרחמך יהוה

ki heharim yamuschu wehagwa'ot temutenah wechassdi me'itech lo-yamusch uwrit schlomi lo tamut amar merachamech YAHWEH

Mit Bezug auf Noah im Vers 9 macht JAHWEH die absolute Unwiderruflichkeit der heutigen Zusage ganz deutlich. Nehmen wir doch JAHWEH beim Wort, und glauben!  Wir dürfen glauben, dass JAHWEH nie mehr über Sein Volk zornig werden noch es schelten wird. Ohne GLAUBEN geht gar nichts, mit diesem aber sehr viel.

Wir stehen in der Endzeit des Christentums. Nichts mehr ist fest. Woran soll man sich halten? Die Kirchen sind leer. Die Botschaften tragen nicht wirklich. - Trübsal -

Wir gehen zurück - in die Zukunft, in die neue Welt. Wer möchte da nicht mitkommen?


3. Februar 2015
jom schlischi - 14. Schewat 5775 - Geist Jahwehs

„Und es wird auf ihm(Messias) Geist Jahwehs ruhen:
- Geist der Weisheit und des Verstandes
- Geist des Rates und der Macht
- Geist der Erkenntnis und der Furcht Jahwehs.“
 (Jesaja 11,2, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ונחה עליו רוח יהוה  -  רוח חכמה ובינה  -  רוח עצה וגבורה  -  רוח דעת ויראת יהוה

wenachah alaw ruach YAHWEH - ruach chochmah uwinah - ruach etzah ugwurah - ruach daat weyir'at YAHWEH

Diesen wunderbaren Vers nehme ich schon zum dritten Mal in mein Tagebuch auf.

Als reinkarnierter Jesus von Nazareth beanspruche ich den Text als Stellvertreter von Jesus Christus. Wie ist das möglich ohne Geistestaufe? Für mich ist JAHWEH die Grundlage, nicht Jeschua, der seine Jünger mit Geist taufte. Die Zeit ist einfach noch nicht gekommen; die neue Welt, auch wenn ich diese als Vorahnung schon mehrfach erlebt habe.

Das wirkliche Geschehen um die neue Welt wird etwas Gewaltiges sein, etwas Ähnliches wie bei der Welterschaffung, als der Geist Jahwehs über den Wassern schwebte: “Die Erde aber war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.” (1. Mose 1,2; Schlachter Bibel 2000) 


3. Februar 2015
jom schlischi - 14. Schewat 5775 - das Volk wird wie eine Wasserquelle sein

"Und du(Volk) wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, deren Wasser nicht versiegen können." (Jesaja 58,11b, Eigenübersetzung, internes Los)

והיית כגן רוה וכמוצא מים אשר לא-יכזבו מימיו

wehayita kegan raweh uchmotza mayim ascher lo-yechaswu meimaw

Diese Verheißung ist bis heute noch nicht eingetreten und harrt also noch auf ihre Erfüllung. Ich beziehe sie demzufolge auf das Volk mit dem neuen Namen "YAHWEH tzidkenu" (JAHWEH ist unsere Gerechtigkeit).

Wenn wir den Zusammenhang in Jesaja 58 lesen, merken wir, dass die Erfüllung nicht gratis zu haben ist. Die Kapitel 58 - 66 sind in der Schlachter Bibel 2000 wie folgt überschrieben: "Ausblick auf das messianische Friedensreich und seine Segnungen". Mein Gebet ist es, dass das Volk zum Licht für alle Völker der Erde werden möge. Licht- und Wasserquelle kann man im Zusammenhang des obigen Bibelverses als identisch betrachten. Sie sollen unversiegbar sein.


2. Februar 2015
jom scheni - 13. Schewat 5775 - der Tag seines Kommens ist wie Feuer

"Und wer hält den Tag seines Kommens aus? Und wer ist es, der besteht bei seinem Erscheinen? Denn er ist wie Feuer eines Schmelzers und wie Lauge von Wäschern." (Maleachi 3,2, Eigenübersetzung, internes Los)

ומי מכלכל את-יום בואו ומי העמד בהראותו כי-הוא כאש מצרף וכברית מכבסים

umi mechalkel et-yom bo'o umi haomed behera'oto ki-hu ke'esch metzaref uchworit mechabssim

Ich fühle mich wieder einmal wie der Esel am Berg. Ich weiss nach zwei Anläufen nicht, ob und wie ich mit diesem Los umgehen soll.

Aber, ich will glauben, nicht wie der ungläubige Thomas, der die Wundmale von Jesus betasten wollte um zu glauben!

 

Das bevorstehende Gericht ist also ganz real und happig.

 

Da kann ich keine andere Empfehlung abgeben, als einmal mehr allen Menschen zuzurufen: Vertraut mit folgender Verheißung auf Gott!
„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

Die Brücke wird hinter uns abgerissen!
 


2. Februar 2015
jom scheni - 13. Schewat 5775 - mir gönd zrugg, über d'Brugg

Um fünf Uhr, beim Erwachen, habe ich auf der Zunge:

"Mir gönd zrugg, -
über d'Brugg!" ©

Das ist Zürcher Mundart und heisst: Wir gehen über die Brücke zurück.

Als Sinnbild steigt in mir hoch:
Wir befinden uns in einer vorübergehenden Welt auf der Erde und gehen zurück in die Ewigkeit. Die Brücke wird hinter uns abgerissen. Es gibt keine "reale" Verbindung zwischen Himmel und Erde. Es gibt "nur" den Glauben.
 


1. Februar 2015
jom rischon - 12. Schewat 5775 - JAHWEH will mit Macht kommen!

"Siehe, mein Herr, JAHWEH, mächtig will Er kommen, und Sein Arm herrscht für Ihn(für JAHWEH). 
Siehe, Sein(Jahwehs) Lohn ist mit ihm(mit dem Arm) und Sein Tun vor ihm(vor dem Arm)"
. (Jesaja 40,10, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

הנה אדני יהוה בחזק יבוא וזרעו משלה לו הנה שכרו אתו ופעלתו לפניו

hine adonai YAHWEH bechasak yawo us'ro'o moschlah lo hine ss'charo ito uf'ulato lefanaw

Dieses Wort ist mir erstmals in Jerusalem in einer bewegten Zeit begenet. Das war in der Mitte meiner "Banklehre".

Der Messias(Arm) ist der Herrschende für JAHWEH, dessen Lohn mit mir(Jehoschua) ist und dessen Tun mir vor den Füßen liegt. Ich gehe ja an der Hand des Himmlischen Vaters und ich darf immer neu staunen, wie ER für mich wirkt. ER korrigiert mich mit meinem "Esel" gnädig, wenn ich im Übereifer im Begriff stehe, etwas falsch anzupacken.

Nun bin ich also an meine neue "Arbeitsstelle" zurückgekehrt. Am Freitag war ich zum zweiten Mal in der Gesprächsgruppe "Bibel in unserer Zeit". Thema: Ehe und Ehescheidung, anhand des Markus Evangeliums 10. Im 6. Vers bezieht sich Jesus auf die Schöpfungsdordnung und betont die Härte des menschlichen Herzens, die Mose veranlasste, den Menschen die Möglichkeit eines Scheidebriefs zu geben. Der Apostel Paulus nimmt das Thema "Ehe" im Epheserbrief 5 auf. Für mich ist klar: Wenn sich die Menschen an die Anweisungen von Paulus hielten, gäbe es keine Ehescheidungen. Leider hat Paulus bei der heutigen Menschheit praktisch keine Bedeutung mehr. Die Menschen fühlen sich zunehmend autonom. Feminismus ist eine der Auswirkungen. Diese Bewegung sollte rückgängig gemacht werden, was ich mit meinen Möglichkeiten als Jahwehs Arm anstrebe.

Mein deklarierter Glaube an die Ehe gemäss Epheser 5,21ff. löste in der Gruppe ein engagiertes Gespräch aus; ein verheißungsvoller Anfang an meiner neuen Arbeitsstelle.


31. Januar 2015
Schabat - 11. Schewat 5775 - nicht mehr Fluch, sondern Segen

„Und es wird sein; so wie ihr ein Fluch gewesen seid unter Heiden, Haus Juda und Haus Israel, so will Ich euch erretten und ihr werdet ein Segen sein. Fürchtet euch nicht! Stark seien eure Hände!“ (Sacharja 8,13, Eigenübersetzung, internes Los)

והיה כאשר הייתם קללה בגוים בית יהודה ובית ישראל כן אושיע אתכם והייתם ברכה אל-תיראו תחזקנה ידיכם

wehayah caascher heyitem k'lalah bagoyim beit yehudah uweit yissrael ken oschia etchem weheyitem berachah al-tira'u techesaknah yedeichem

Am 1. Juli 2013 war dieser Bibelvers die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine. Damals hatte ich ihn in meine interne Lossammlung aufgenommen, weil ich ihn so beeindruckend fand. Das finde ich auch heute noch, ist doch das ganze weltweite jüdische Volk angesprochen, wie ich es verstehe.

Ich habe damals einen Link aus der Schlachter Bibel auf Jesaja 42,6 gesetzt, den ich jetzt als zu wenig differenziert empfinde, weil sich der erste Teil dieses Verses nämlich auf den Messias bezieht. Im zweiten Teil des Verses wird dieser zum Bund des Volks und zum Licht für die Heidenvölker gegeben:

"Und Ich will dich (Messias) zum Bund des Volks geben, zum Licht der Heidenvölker.“ (Eigenübersetzung)

ואתנך לברית עם לאור גוים

weetencha liwrit am leor goyim

Aus dem Textzusammenhang wird das klar.

Das Volk Israel, mit neuem Namen "YAHWEH tzidkenu" (JAHWEH ist unsere Gerechtigkeit) wird mit mir, Jehoschua, also einen Bund schliessen, zu dem ich seit dem 10. Schewat 5774 bereit bin. Damals, vor einem Jahr, bekam ich grünes Licht für den Onlinegang meiner Internetseite. Das Volk selbst muss durch JAHWEH vorher noch zubereitet werden. Wie lange das dauert, weiss ich nicht.


29. Januar 2015
jom chamischi - 9. Schewat 5775 - Wächter über den Mauern Jerusalems

"Über deine Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter eingesetzt. Den ganzen Tag und die ganze Nacht, immer; sie dürfen nicht schweigen. Die JAHWEH (an Jerusalem) erinnern; euch ist keine Ruhe gewährt!" (Jesaja 62,6, Eigenübersetzung, internes Los)

על-חומתיך ירושלם הפקדתי שמרים כל-היום וכל-הלילה תמיד לא יחשו המזכרים את-יהוה אל-דמי לכם

al-chomotaiych yeruschalam hifkad'ti schomrim col-hayom wechol-halaylah tamid lo yecheschu hamaskirim et-YAHWEH al domi lachem

Wer sind die Wächter? Vielleicht Engel? Warum wurde dann aber die Stadt Jerusalem X-Mal zerstört? Oder sind es Menschen, die in der Fürbitte nachlässig wurden?

So rufe ich alle Gläubigen der ganzen Erde zur Fürbitte für Jerusalem auf. Jerusalem darf nicht noch einmal zerstört werden! Jerusalem ist das Zentrum der neuen Welt.

 
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