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Tagebuch


9. Januar 2015
jom schischi - 18. Tewet 5775 - entferne DICH nicht von mir!

"Entferne DICH nicht von mir, denn Not ist nahe, denn es gibt keinen Helfer!" (Psalm 22,12, Eigenübersetzung, internes Los)

אל-תרחק ממני כי-צרה קרובה כי-אין עוזר

al-tirchak mimeni ki-tzarah k'rowah ki-ein oser

Ursprünglich hatte König David diese Bitte an JAHWEH gerichtet. Später waren es die Worte von Jesus am Kreuz. Heute übernehme ich, Jehoschua, sie, im Hinblick auf die vor uns liegenden Krisen. Deren Drohkulissen sind vielfach erkennbar. Da gibt es vor allem die drohende Finanzkrise. Daneben drohen Klima, Hunger, Armut, Übervölkerung und so weiter.

König David hatte keinen Helfer erkannt. Später wurde Jesus von Nazareth, bzw. Jesus Christus zur grossen Hoffnung. Heute glaube ich mich als Erlöser Israels und König Messias der Welt.

Die vielfältigen Erfahrungen mit JAHWEH, die ich täglich mache, geben mir die Gewissheit, dass alles gut kommt.


8. Januar 2015
jom chamischi - 17. Tewet 5775 - JAHWEH preisen

"Lobt JAH! Ich will JAHWEH preisen von ganzem Herzen, im Beisammensein Aufrichtiger und der Gemeinde!"
(Psalm 111,1, Eigenübersetzung, internes Los)

הללו יה אודה יהוה בכל-לבב בסוד ישרים ועדה

hal'lu YAH odeh YAHWEH bechol-lewaw bessod yescharim we'edah

JAHWEH lobpreisen ist nicht unter allen Umständen gleich gut möglich. Eine Nachterfahrung, die ich innerlich noch nicht verarbeitet habe, kann ich momentan noch nicht veröffentlichen. Diese bremst mich aus. Grundsätzlich will ich aber JAHWEH von ganzem Herzen preisen. Bekanntlich bin ich ja mit meiner Internetseite ziemlich einsam. Mir fehlen noch das Beisammensein Aufrichtiger und die Gemeinde. Aber das dürfte sich bald ändern. Am 16. Januar 2015 beabsichtige ich, in die Gruppe "Bibel in unserer Zeit" zurückzugehen.


8. Januar 2015
jom chamischi - 17. Tewet 5775 - ich soll meine Lenden gürten, mich erheben und reden

"Du aber sollst deine Lenden gürten und dich erheben und zu ihnen all das sprechen, was Ich dir befehlen will!
Erschrecke nicht vor ihnen, dass Ich dich nicht erschrecken lassen vor ihnen!"

(Jeremia 1,17, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ואתה תאזר מתניך וקמת ודברת אליהם את כל-אשר אנכי אצוך אל-תחת מפניהם פן-אחתך לפניהם

weatah teesor motneicha wekamta wedibarta aleihem et col-ascher anochi atzawecha al-techat mipneihem pen-achitcha lifneihem

Bibelworte, die zu meinem Innern sprechen, übernehme ich ohne Scheu für mich persönlich, weil JAHWEH zeitlos ist. Da ich um einen lebenslangen Auftrag weiss, glaube ich auch an dieses Wort für mich. "Bibel in unserer Zeit" habe ich bereits erwähnt.


8. Januar 2015
jom chamischi - 17. Tewet 5775 - JAHWEH offenbart sich homosexuell

Ich bin, wie in letzter Zeit regelmässig, früh wach und lasse meinen Gedanken freien Lauf. Hebräisches Denken ist das. Ein Eindruck reiht sich an den nächsten.

Angefangen beim gestrigen Tagebucheintrag, wo klar gesagt ist, dass JAHWEH nicht bedrängt werden kann, klettern meine "Tagträume" höher und höher. Dabei fühle ich mich absolut ruhig. Schlussendlich ist mir klar, dass JAHWEH homosexuell fühlt! Homosexualität fühle ich in mir als absolut verabscheuungswürdig.

Ich bin desorientiert.

Gleichzeitig habe ich den festen Glauben, dass JAHWEH keine Fehler macht.

Ich stehe auf, aber an ein Morgengebet ist nicht zu denken, zu wirr sind meine Gedankengänge. Ich lege mich auf den nach hinten kippbaren Bürostuhl und lasse den Gefühlen freien Lauf. Zwischendurch übermannt mich der Schlaf.

Um 11 h, ich habe die Tagebucheinträge aus Müdigkeit unterbrochen und mich kurz hingelegt, wird mir deutlich, dass JAHWEH nicht homosexuell  i s t,  sondern dass ER so  f ü h l t.  Ich glaube, dass das damit zusammenhängt, dass ER Adam aus Erde (adamah) erschaffen hat, Eva aber nachträglich aus einer von Adam entnommenen Rippe als "Männin" (ischah) bildete.

Zwischen Mann und Frau besteht ein wesentlicher Unterschied; ein Entwicklungsunterschied. Zwischen Mann und Frau liegt eine ganze Generation, wie zwischen Vater und Tochter. Von da her kommt es wohl, dass, biblisch gesehen, Mann und Frau wesentlich anders betrachtet werden. Die Frau ist noch nicht mündig. Darum hatte Abram seine Frau Sarai einfach mitgenommen (1. Mose 12,5), als er von Ur in Chaldäa aufbrach, um in das verheißene Land zu ziehen.

In der Zwischenzeit ist Wesentliches passiert. Die Frau hat sich emanzipiert. Das wird anhand von Epheser 5,21-28 deutlich. Bei Paulus galt das Prinzip der gegenseitigen Unterordnung, mit dem Mann als Haupt bzw. Christus. Aber die Emanzipation geht munter weiter. Heute ist die Gleichstellung zwischen Mann und Frau Trumpf, mit Tendenz zum Matriarchat. Die Männer sind durch den Feminismus arg bedrängt und zunehmend eingeschüchtert.

Ich glaube, dass JAHWEH mit dieser Entwicklung nicht einverstanden ist, weil ER ganz auf den Mann, Sein erstes menschliches Geschöpf, ausgerichtet ist. Es ist mir, als König Messias der Welt, aufgetragen, die Entwicklung zu stoppen und umzukehren. Zu diesem Zweck könnte der Islam hilfreich sein, wo die Stellung der Frau noch eine ganz andere ist.

(Tagebucheintrag erst am 30. Januar 2015 online gestellt, nach "Bibel in unserer Zeit")


7. Januar 2015
jom rewii - 16. Tewet 5775 - Gott muss meinen Mund öffnen

"Mein Herr! Meine Lippen musst du öffnen, dass mein Mund Deinen Ruhm verkündigen kann!" (Psalm 51,17, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

אדני שפתי תפתח ופי יגיד תהלתך

adonai ssfatai tiftach ufi yagid tehilatecha

Aussergewöhnlich! Ich soll Gott einen Auftrag erteilen? Hat das König David auch getan?  David richtet seine Worte an den "Herrn" = Sohn oder Engel Jahwehs und nicht an JAHWEH. Jeschua war als Mensch täglich Befehlsempfänger und führte die Befehle Jahwehs bis zum Tod am Kreuz aus. Am Fluchholz rief er in tiefer Not aus: "Mein Gott, mein Gott! Warum hast Du mich verlassen?" Der Mensch Jeschua wurde im Todesmoment von seinem Vater allein gelassen und nahm damit die Sündenlast der Welt auf sich.

Es ist Tatsache, dass viele Christen Zwangsworte an Jesus Christus richten, z.B. folgendermaßen: "Wenn das und das geschehen soll, musst du das und das tun." Eigentlich ist das eine unerhörte Sache in Anbetracht des Trinitätsdogmas, wonach JAHWEH und Jesus Christus eine Einheit bilden sollen. JAHWEH muss gar nichts. ER kann gar nicht bedrängt werden. Ein Befehl an JAHWEH ist eine Beleidigung, wofür die Menschen ins Gericht kommen. In der heutigen Endzeit des Christentums befinden wir uns bereits am Anfang desselben.


7. Januar 2015
jom rewii - 16. Tewet 5775 - wer darf sich glücklich nennen?

"Glücklich der Mann, der nicht gewandelt ist im Rat der Gottlosen, und auf dem Weg von Sündern nicht gestanden ist, und im Kreis von Spöttern nicht gesessen ist; sondern an der Weisung Jahwehs seine Lust hat, und Seiner Weisung Tag und Nacht nachsinnen will!" (Psalm 1,1+2, Eigenübersetzung, internes Los)

אשרי האיש אשר לא הלך בעצת רשעים ובדרך חטאים לא עמד ובמושב לצים לא ישב כי אם בתורת יהוה חפצו ובתורתו יהגה יומם ולילה

aschrei ha'isch ascher lo halach baatzat rescha'im uw'derech chata'im lo amad uwmoschaw letzim lo yaschaw ki im betorat YAHWEH cheftzo uwtorato yehegeh yomam walaylah

Bei diesem Vers ist mir die Auseinandersetzung der Pharisäer mit Jesus in den Sinn gekommen. Auch ich kann mich nicht zu den Glücklichen von Psalm 1,1+2 zählen. Offenbar handelt es sich um eine Zukunftsvision, die in der neuen Welt in Erfüllung gehen wird. Diese Hoffnung habe ich allerdings und ich freue mich sehr darauf. Dann werde ich auch meinen am 25. September 2013 verstorbenen zweitältesten Bruder wieder sehen und wir werden den uns gegebenen Auftrag erfüllen können.


6. Januar 2015
jom schlischi - 15. Tewet 5775 - dem Messias gehört die Herrschaft

"Und ihm muss Herrschaft und Ehre und Königtum gegeben werden. Und alle Völker, Nationen und Sprachen müssen ihn verehren. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergehen kann, und sein Königtum, das nicht zugrunde gehen kann!" (Daniel 7,14, Aramäisch, Eigenübersetzung, internes Los)

ולה יהיב שלטן ויקר ומלכו וכל אממיא אמיא ולשניא לה יפלחון שלטנה שלטן עלם די-לא יעדה ומלכותה די-לא תתחבל

weleh yehiw schaltan wikar umalchu wechol am'maya umaya welischanaya leh yif'l'chun schaltaneh schaltan alam di-la ye'deh umalchuteh di-la titchabal

Dem König David wurde durch JAHWEH ein ewiges Königtum versprochen.

Am 29. Juni 2014 schrieb ich: "Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft. Begründet wurde sie durch den König David; in Vollmacht fortgesetzt durch Jesus von Nazareth und bestätigt durch mich als Nachfolger. Ich habe das auch durch die Traumvision "elohim watedaber" in 1. Chronik 17,17 gesehen, welchen Vers ich wie folgt übersetzte:"
„Aber klein war dies in Deinen Augen, Gott! Und Du redetest über Deines Knechtes Haus in der Ferne. Und Du wirst mich sehen wie eine Wiederkehr des höchsten Menschen; Ewiger, Gott!“

Nun stehe ich in einer analogen Situation, lediglich mit umgekehrten Vorzeichen. Ich muss meinem zweiten Sohn klar machen, dass JAHWEH ihn als meinen Nachfolger berufen hat. Noch will er allerdings nichts davon wissen. Er hat an meinem Beispiel gesehen, dass das kein "Honiglecken" ist.


5. Januar 2015
jom scheni - 14. Tewet 5775 - der heilige Tempel und seine Herrlichkeit

In der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine spricht Jehoschua:
"Ich will mich bücken zu Deinem heiligen Tempel und ich will Deinen Namen preisen über Deiner Gnade und über Deiner Wahrheit, denn Du hast verherrlicht - über Deinem ganzen Namen - Deine Verheißung." (Psalm 138,2, Eigenübersetzung)

אשתחוה אל-היכל קדשך ואודה את-שמך על-חסדך ועל-אמתך כי-הגדלת על-כל-שמך אמרתך

eschtachaweh el-heichal kodsch'cha weodeh et-schmecha al-chassd'cha weal-amitecha ki-higdalta al-col-schimcha imratecha

Einmal mehr sind Gnade und Wahrheit die zentralen Begriffe eines Bibelverses; auch hier und hier und hier und hier und hier.

In der Heiligen Nacht, am 24. Dezember im Jahre 0, wurde die Verheißung geboren. Himmlische Heerscharen verkündeten die frohe Botschaft armen Hirten auf dem Felde.

 

So berichtet das Lukas Evangelium gemäss Schlachter Bibel 2000 im 2. Kapitel:

8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Feld, die bewachten ihre Herde in der Nacht.
9 Und siehe, ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie; und sie fürchteten sich sehr.
10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die dem ganzen Volk widerfahren soll.
11 Denn euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr.
12 Und das sei für euch das Zeichen: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln gewickelt, in der Krippe liegend.
13 Und plötzlich war bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:
14 Herrlichkeit [ist] bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, [und] unter den Menschen [Gottes] Wohlgefallen!
15 Und es geschah, als die Engel von ihnen weg in den Himmel zurückgekehrt waren, da sprachen die Hirten zueinander: Lasst uns doch bis nach Bethlehem gehen und die Sache sehen, die geschehen ist, die der Herr uns verkündet hat!
16 Und sie gingen eilends und fanden Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegend.
17 Nachdem sie es aber gesehen hatten, machten sie überall das Wort bekannt, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war.
18 Und alle, die es hörten, verwunderten sich über das, was ihnen von den Hirten gesagt wurde.
19 Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.
20 Und die Hirten kehrten wieder um und priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.

 

Der Evangelist Johannes bestätigt die Herrlichkeit von Jesus gemäss Schlachter Bibel 2000 im ersten Kapitel seines Evangeliums auf folgende Weise:

14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

 

Heute Nachmittag, auf meinem Spaziergang bei strahlend blauem Himmel und Schnee bedeckten Bergen als Hintergrundkulisse, durfte ich einer jungen Südamerikanerin die Verheißung von Reichenschwand rezitieren. Sie war hell begeistert. Vermutlich war es eine Zeugin Jehovas. Sie wollte wissen, zu welcher Kirche ich gehöre. Mit einer Armbewegung zeigte ich auf die etwa 300 m entfernte Kirche von Lindau.

Dann vergass ich auch nicht auf den Schlusssatz hinzuweisen: "Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

 

 

 

 


5. Januar 2015
jom scheni - 14. Tewet 5775 - Recht und Erbarmen

"Denn JAHWEH will Seinem Volk Recht schaffen und über Seine Knechte will Er sich erbarmen; wenn ER sehen muss dass die Macht ausgegangen ist; und Sklave wie Freier am Ende der Möglichkeiten sind." (5. Mose 32,36) In der heutigen Übersetzung habe ich die Satzzeichenregeln bewusst verletzt, um der Botschaft mehr Tiefe zu geben.

כי-ידין יהוה עמו ועל-עבדיו יתנחם כי-יראה כי-אזלת יד ואפס עצור ועזוב

ki-yadin YAHWEH amo weal awadaw yitnecham ki yir'eh ki-oslat yad weefess atzur weasuw

Die erste Hälfte dieses internen Loses habe ich am 2. Juni 2010 in meine Lossammlung aufgenommen und ein erstes Mal am 28. Juli 2014 publiziert. Dannzumal hatte ich folgendes PS angebracht: 

"Den letzten Teil des Bibelverses habe ich weggelassen, weil mir die Übersetzung nicht klar ist.
Die Revidierte Elberfelder Bibel gibt dazu folgende Erklärungen:
36 Denn der HERR wird sein Volk richten, und über seine Knechte wird er sich erbarmen, wenn er sieht, daß geschwunden die Kraft und der Sklave und der Freie C dahin sind. C) o. der Verheiratete und der Unverheiratete; o. der Unmündige und der Mündige; w. der Festgehaltene und der Losgelassene"

Die Überzeugung, dass es im palästinensisch/israelischen Konflikt keine militärische Lösung geben kann, setzt sich langsam (sogar bei der Hamas) durch. Erst dann kann eine vernünftige Regelung entstehen.



 


 


 

 


4. Januar 2015
jom rischon - 13. Tewet 5775 - der Mensch denkt, aber Gott lenkt

"Das Herz eines Menschen will seinen Weg denken, aber JAHWEH will seinen Schritt lenken." (Sprüche 16,9, Eigenübersetzung, internes Los)

לב אדם יחשב דרכו ויהוה יכין צעדו

lew adam yechaschew darco waYAHWEH yachin zaado

Ich empfinde das als eine tröstliche Feststellung. Es kommt nicht auf unsere Pläne und Absichten an, sondern einzig und allein auf JAHWEH, den unfassbar Großen. Da bleibt für den Menschen grundsätzlich nichts anderes zu tun, als zu GLAUBEN und entsprechend zu handeln, was uns das Alte Testament und das Neue Testament und das Dritte Testament anzubieten haben.

 
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