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Tagebuch


28. Februar 2015
Schabat - 9. Adar 5775 - Gott ist wunderbar!

Erwachen um 4 Uhr. Die gestrige "Eselserfahrung" ist mir sofort präsent. Meine Gedanken kreisen um das Warum des eigenartigen Verhaltens meines "Esels".

Jetzt leuchtet es mir auf. Amos 8 ist eine harte Gerichtsandrohung. Das kann ja nicht die Botschaft des "Erlösers von Israel" sein!

Lieber Vater im Himmel, Du bist so wunderbar gnädig. Du bist gnädig mit Deinem Volk und Du bist auch gnädig mit mir, wie Du mich führst. Danke vielmals.


27. Februar 2015
jom schischi - 8. Adar 5775 - eine machtvolle Demonstration meines "Esels"

Mein "Esel" hat mich auf eindrückliche Art korrigiert. Nach längeren Bemühungen um einen neuen Tagebucheintrag zum internen Los von Amos 8,11+12, wo JAHWEH Hunger und Durst nach Seinem Wort ins Land schickt, hat er sich plötzlich verweigert. Anstatt des Eingabeprogramms öffnet sich die Programmierebene in gelber Farbe, und ein Hinweis zeigt an, dass "etwas" nicht möglich sei. Was, verschweigt der "Esel". Ich bin bestürzt und auch verärgert, dass meine ganzen Bemühungen nichts wert sein sollen.

Anstatt des Eingabeprogramms erscheint nun, bei jeglichem Versuch wieder einzusteigen, die Eingangsseite. Es ist inzwischen unmittelbar vor Erew Schabat. Mir ist klar: Ich muss den "Esel" jetzt ruhen lassen.


26. Februar 2015
jom chamischi - 7. Adar 5775 - wer ist Ephraim?

"ICH habe Ephraim wirklich klagen gehört: 'DU hast mich gezüchtigt, da wurde ich gezüchtigt, wie ein ungezähmtes Rind. Bringe mich zurück, so will ich umkehren, denn DU bist JAHWEH, mein Gott!'" (Jeremia 31,18, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

שמוע שמעתי אפרים מתנודד יסרתני ואוסר כעגל לא למד השיבני ואשובה כי אתה יהוה אלהי

schamoa schama'ti efrayim mitnoded yissartani wa'iwasser ke'egel lo lumad haschiweni we'aschuwah ki atah YAHWEH elohai

Ephraim ist der zweitgeborne Sohn von Josef und wurde von Jakob speziell gesegnet mit der Verheißung, zu einem Stamm Israels und Vater vieler Völker zu werden. In einem Satz ist da etwas Wunderbares gesagt, das noch der Erfüllung harrt. Die Geschichte von Josef, der von seinen Brüdern als Sklave nach Ägypten verkauft wurde, setze ich als bekannt voraus. Ihm wurden zwei Söhne von seiner ägyptischen Frau geboren: Manasse und Ephraim. Jakob hat seine zwei Enkel als Söhne "adoptiert". Ephraim ist der Gesegnetere als Manasse. Es ist offenbar ein geistliches Prinzip, dass nicht das Erste das Beste ist.

Gewisse Verheißungen brauchen eine lange Zeit bis zu ihrer Erfüllung. Im Falle Ephraims hängt sie mit dem Erscheinen des Messias, dem Schilo, zusammen. Mit diesem identifiziere ich mich. Darum habe ich meine Zähne weissen lassen. Ich habe auch gewisse Kleidungsstücke im Wein "gewaschen".

Jeremia 31 zeigt die Bedeutung Ephraims klar auf:
- Auf dem Bergland von Ephraim rufen die Wächter auf, nach Zion zu gehen. (Vers 6)
- Ephraim wird als der Erstgeborene Jahwehs bezeichnet. (Vers 9)
- Ephraim ist zur Umkehr bereit. (Vers 18)
- Das Herz Jahwehs ist für Ephraim entbrannt. (Vers 20)
- Die Jungfrau Israel wird im Zusammenhang mit Ephraim erwähnt. (Vers 21)


25. Februar 2015
jom rewii - 6. Adar 5775 - Jesus hat sich vor rund 2000 Jahren in Nazareth als Messias offenbart

"Und ihr sollt Priester Jahwehs genannt werden; Diener unseres Gottes soll zu euch gesagt sein. Vermögen der Heidenvölker könnt ihr essen, und mit ihrer Ehre könnt ihr euch vertauschen!" (Jesaja 61,6, Eigenübersetzung, internes Los)

ואתם כהני יהוה תקראו משרתי אלהינו יאמר לכם חיל גוים תאכלו ובכבודם תתימרו

weatem cohanei YAHWEH tikare'u meschartei eloheinu yeamer lachem cheil goyim to'chelu uwichwodam tityamaru

Es lohnt sich, das ganze Kapitel 61 von Jesaja zu lesen. Wer ein Neues Testament besitzt, sollte auch die angegebene Lukasstelle aufschlagen und mit dem Text vergleichen.

'Der Prophet gilt nichts im eigenen Land'. Dieses Sprichwort geht auf das Erleben von Jesus in der Synagoge von Nazareth zurück. Er wurde aus der Vaterstadt gedrängt und mit dem Tod bedroht. Als 1. Messias hatte er keine Chance unter seinem Volk.

Nun ist der zweite Messias an der Reihe. Im Gegensatz zum ersten, ist diesem das Gelingen verheißen. Darum ist es auch ein begehrtes Amt. Es haben sich schon viele 'Christusse' daran versucht. Sie scheitern aber alle kläglich. Das ist auch der Grund, weshalb ich mit meinem Anspruch auf so viel Skepsis und Unglauben stoße. Ich kann es verstehen.

Zum Glück bin ich innerlich ruhig. Mir ist klar, dass ich das Entscheidende nicht selbst machen muss und kann. JAHWEH, mit Seinen himmlischen Heerscharen, ist für die Durchführung besorgt. ER lässt die Berufenen und Auserwählten Seines Volks die nötigen Erfahrungen machen, um zu Priestern und Dienern zu werden. Für mich ist es absolut spannend, die Entwicklung zu beobachten und mitzuerleben, und, wo nötig mit meiner Internetseite, oder wie ich geführt werde, zu reagieren und zu handeln.

'Vermögen der Heidenvölker könnt ihr essen.' Cheil wird in Wortzusammensetzungen verwendet und stammt von chayil. Das Wort wird mit folgenden Übersetzungsmöglichkeiten wiedergegeben: Kraft, Stärke, Tüchtigkeit, Vermögen, Streitmacht, Heer. Mit andern Worten: Die Heidenvölker müssen ihr Bestes zugunsten des Gottesvolks abgeben. Auch die Ehre wird diesem gehören. Antisemitismus wird es nach dem "Zepterwechsel" nicht mehr geben. Im Gegenteil: "So spricht der HERR der Heerscharen: In jenen Tagen wird es geschehen, dass zehn Männer aus allen Sprachen der Heidenvölker einen Juden beim Rockzipfel festhalten und zu ihm sagen werden: »Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist!«" (Sacharja 8,23, Schlachter Bibel 2000)


24. Februar 2015
jom schlischi - 5. Adar 5775 - das Volk hängt in jeder Beziehung von JAHWEH ab

"Gewiss hast du Mich müde gemacht mit deinen Sünden, bist Mir beschwerlich geworden durch deine Missetaten. ICH ICH bin es; tilge deine Vergehen um Meinetwillen, und Ich will deiner Sünden nicht gedenken." (Jesaja 43,24+25, Eigenübersetzung, internes Los)

אך העבדתני בחטאותיך הוגעתני בעונתיך אנכי אנכי הוא מחה פשעיך למעני וחטאתיך לא אזכר

ach heewad'tani bechato'teicha hoga'tani baawonoteicha anochi anochi hu mocheh feschaeicha lemaani wechato'teicha lo escor

Jesaja 43,1 ist die vorbehaltlose Annahme Gottes von Seinem Volk. Das Angenommensein von Jakob bzw. Israel ist für JAHWEH unwiderruflich. ER hat Sein Volk mit Namen gerufen und lässt es nicht los, obwohl es Ihm Mühe macht und beschwerlich geworden ist. ER hat einen Heilsplan entworfen, den Er mit dem ersten und dem zweiten Messias verwirklicht.

JAHWEH tilgt die Vergehen seines Volks um SEINER willen und wird der Sünden nicht gedenken. Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Hesekiel 20,44 bestätigt den Willen Jahwehs eindrücklich:

"Und ihr werdet erkennen, dass Ich JAHWEH bin, in Meinem Tun mit euch, um Meines Namens willen; nicht nach euren bösen Wegen und nach euren verdorbenen Handlungen, Haus Israel - Spruch meines Herrn, Jahwehs." (Eigenübersetzung)

וידעתם כי-אני יהוה בעשותי אתכם למען שמי לא כדרכיכם הרעים וכעלילותיכם הנשחתות בית ישראל נאם אדני יהוה

wida'tem ki-ani YAHWEH baassoti itchem lemaan schmi lo chedarcheichem hara'im wecha'aliloteichem hanischchatot beit yissrael neum adonai YAHWEH

Durch meine Internetseite wird Israel JAHWEH erkennen, der mit Seinem Volk arbeitet. ER wird ihm den neuen Namen "JAHWEH tzidkenu" (JAHWEH ist unsere Gerechtigkeit) geben. Dieser setzt eine neue Lebensweise jedes Volksmitglieds voraus, die durch die Verheißung von Reichenschwand gewährleistet wird.


23. Februar 2015
jom scheni - 4. Adar 5775 - wenn du auf die Stimme Jahwehs deines Gottes hören willst

"Und es werden über dich all diese Segnungen kommen, und sie werden dich erreichen, wenn du auf die Stimme Jahwehs, deines Gottes hören willst. Gesegnet bist du in der Stadt und gesegnet bist du auf dem Land." (5. Mose 28,2+3, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ובאו עליך כל-הברכות האלה והשיגך כי תשמע בקול יהוה אלהיך ברוך אתה בעיר וברוך אתה בשדה

uwa'u aleicha col-habrachot haeleh wehissigucha ki tischma bekol YAHWEH eloheicha baruch atah ba'ir uwaruch atah bassadeh

Mose 28 hat mich beim Studium der Torah in den vergangenen Jahren mehrfach angesprochen und tief bewegt, so dass ich aus meinem Herzen "keine Mördergrube" mache. Dem Volk Israel war damals vor dem Eintritt ins verheißene Land voller Segen zugesagt, allerdings gebunden an die Auflage, dass es auf die Stimme Jahwehs höre. Hören heisst hier nicht nur mit den Ohren horchen, sondern mit der ganzen Existenz das Gehörte unaufhörlich, ohne Blick nach links und rechts, tun. Das geht die einzelnen Mitglieder, wie das ganze Volk an. 

Die Verheißungen Jahwehs gegenüber Seinem Volk haben sich in den tausenden Jahren nicht verändert, soweit sie nicht schon erfüllt sind. Die Juden haben in Israel zwar eine Heimstätte gefunden, aber der volle Segen ist noch ausstehend. Das Volk ist zwischen links und rechts gespalten und die Rückwanderung geschieht erst zögerlich. Damit Israel Jahwehs Willen mit seiner ganzen Existenz tun kann, muss es sich bekehren! Das ist eine unabdingbare Voraussetzung für den verheißenen, umfassenden Segen mit dem neuen Namen "YAHWEH tzidkenu" (JAHWEH ist unsere Gerechtigkeit). Als Hilfe steht die Verheißung von Reichenschwand allen Menschen offen, weil der Messias am Anfang der Menschheitsgeschichte erscheint.


23. Februar 2015
jom scheni - 4. Adar 5775 - "Unser Vater im Himmel"

 

"Unser Vater, der im Himmel;

Geheiligt werde Dein Name;

Dein Königtum komme;

Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden;

Gib uns unser nötiges Brot heute;

Und vergib uns unsere Schulden wie auch wir vergeben haben unseren Schuldigern;

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen;

Denn von DIR ist es, das Königtum und die Macht und die Herrlichkeit, in allen Ewigkeiten;

Amen."

אב'נו שבשמ'ם

'תקדש שמך

תבוא מלכותך

'עשה רצונך כבשמ'ם גם בארץ

תן לנו את לחם צורכנו ה'ום

ומחל לנו את חובות'נו כמו שגם אנחנו מחלנו לח'ב'נו

ואל תב'אנו ל'ד' נס'ון אלה הצ'לנו מן הרע

כ' שלך ה' המלכות והגבורה והתפארה לעולמ' עולמ'ם

 

awinu schebaschamayim

yitkadesch schimcha

tawo malchutcha

yeasse retzoncha kewaschamayim gam baaretz

ten lanu et lechem tzorkenu hayom

umechal lanu et chowoteinu cmo schegam anachnu machalnu lechayaweinu

weal t'wienu lidei nissayon elah hatzilenu min harah

ki schelcha hi hamalchut wehagwura wehatif'ara leolmei olamim

(aramäischer Grundtext, übersetzt in Hebräisch)

 

Es ist mitten in der Nacht. Der Schlaf flieht mich, weil das gestrige Erleben in mir hochgestiegen ist. Auf einem ausgedehnten Spaziergang gingen auch meine Gedanken spazieren. Sie kehrten hartnäckig zu meiner Schulfreundin Marianne zurück, die mir zum Abschied an der Klassenzusammenkunft, aus eigener Initiative, einen Kuss gab. Das hatte mich erstaunt, da ich sie seinerzeit "hocken" liess. Das Ganze hat in mir ein Liebesgefühl ausgelöst, das schwer zu beschreiben ist. Ich wollte mich davon lösen, schaffte es aber nicht. Ich habe mich meiner Frau gegenüber schuldig gefühlt.

Beim Würfelspiel mit meiner Frau am Abend war ich fahrig. Die Abhängigkeit von JAHWEH, derer ich mir sonst beim Spielen bewusst bin, fehlte mir. Der Glaube, dass es keine Zufälle gibt, war nicht gegenwärtig.

Das alles kommt mir mitten in der Nacht in den Sinn und lässt mich aufstehen, um diesen Tagebucheintrag zu formulieren.

Mir ist bewusst, dass ich ein gewöhnlicher Mensch bin. Das hatte mir seinerzeit mein erster, begnadeter, Seelsorger deutlich gemacht. Als höchster Mensch finde ich es nicht einfach, daran festzuhalten. Ich war schliesslich bei der Welterschaffung mit meinem Urknall-Erlebnis dabei. Ich bin eigentlich "Adam", der erste Mensch. ICH bin der bewusste Beginn "der Geschichte". Bisher hatte ich angenommen, dass es um die jüdische Geschichte gehe, welche mit Abraham beginnt. Nun merke ich, dass es sich ja um die Menschheitsgeschichte handelt.

JAHWEH hat mich in Versuchung geführt. ER hat mich aber wunderbar daraus erlöst. Danke, Vater im Himmel!


21. Februar 2015
Schabat - 2. Adar 5775 - König David sagte: Wer bin ich?

"Da kam der König David und setzte sich vor JAHWEH und sagte: 'Wer bin ich, mein Herr, JAHWEH, und was ist mein Haus, dass Du mich bis hierher gebracht hast?'" (2. Samuel 7,18, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ויבא המלך דוד וישב לפני יהוה ויאמר מי אנכי אדני יהוה ומי ביתי כי הביאתני עד-הלם

wayawo hamelech Dawid wayeschew lifnei YAHWEH wayomer mi anochi adonai YAHWEH umi weiti ki hawiotani ad-halom

Dieser Bibelvers folgt einer gewaltigen Offenbarung Gottes an den Propheten Nathan, der sie dem König David mitzuteilen hatte. Auslöser war der Wille Davids, JAHWEH einen Tempel zu bauen. Diesen Plan durfte dann allerdings erst sein Sohn, Salomo, ausführen. Das Gewaltige der Offenbarung bestand in der Zusage in Vers 16: "... dein Haus und dein Königreich sollen ewig Bestand haben vor deinem Angesicht; dein Thron soll auf ewig fest stehen!"

Nun werden alle, die meine Internetseite lesen, davon Zeugen sein, dass sich die Prophezeiung an Nathan durch den ersten und zweiten Messias erfüllt. Jeschua, als erster Messias, hat durch seinen Opfertod am Kreuz den Weg zu JAHWEH im Himmel geöffnet. Jehoschua, der zweite Messias, ist im Begriff den Auftrag von JAHWEH auszuführen.

2. Samuel 7 und 1. Chronik 17 sind Paralleltexte um die Prophetie Nathans. Das bewegt mich, weil meine Traumvision vom 2. Juni 2009 in 1. Chronik 17,17 steht. Der Psalm 92 ist am heutigen Schabat eine angemessene Reaktion:

Psalm 92
1 Ein Psalmlied. Für den Sabbattag.
2 Gut ist’s, dem HERRN zu danken,
und deinem Namen zu lobsingen, du Höchster;
3 am Morgen deine Gnade zu verkünden
und in den Nächten deine Treue,
4 auf der zehnsaitigen Laute und der Harfe,
mit dem Klang der Zither.
5 Denn du hast mich erfreut, o HERR, durch dein Tun,
und ich juble über die Werke deiner Hände:
6 HERR, wie sind deine Werke so groß;
deine Gedanken sind sehr tief!
7 Ein unvernünftiger Mensch erkennt das nicht,
und der Törichte begreift es nicht.
8 Wenn die Gottlosen sprossen wie das Gras
und alle Übeltäter blühen,
so ist’s doch nur, damit sie für immer vertilgt werden.
9 Du aber, HERR, bist auf ewig erhaben!
10 Denn siehe, HERR, deine Feinde,
siehe, deine Feinde kommen um;
alle Übeltäter sollen zerstreut werden!
11 Aber mein Horn erhöhst du wie das eines Büffels;
ich bin übergossen mit frischem Öl.
12 Mein Auge wird mit Freuden herabschauen auf die, die mir auflauern,
und mein Ohr wird mit Freuden hören vom Geschick der Bösen, die sich gegen mich erheben.
13 Der Gerechte wird sprossen wie ein Palmbaum,
er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon.
14 Die gepflanzt sind im Haus des HERRN,
sie werden gedeihen in den Vorhöfen unsres Gottes;
15 noch im Alter tragen sie Frucht,
sind saftvoll und frisch,

16 um zu verkünden, dass der HERR gerecht ist.
Er ist mein Fels, und kein Unrecht ist an ihm!
(Schlachter Bibel 2000)

Mein Taufspruch besteht aus den Versen 13-15.


20. Februar 2015
jom schischi - 1. Adar 5775 - JAHWEH möge Sich über dem Gazastreifen erbarmen

"Und es sagte JAHWEH: 'Du hast über dem Rizinus geklagt, um den du dich nicht bemüht hast und den du nicht gross gemacht hast; der während einer Nacht geworden ist und während einer Nacht zugrunde gegangen ist. Und Ich sollte nicht klagen dürfen über Ninive, die grosse Stadt, in der es mehr als 120'000 Menschen gibt, die nicht erkannt haben zwischen rechts und links und mit viel Vieh?'" (Jona 4,10+11, Eigenübersetzung, internes Los)

ויאמר יהוה אתה חםת על-הקיקיון אשר לא-עמלת בו ולא גדלתו שבן-לילה היה ובן-לילה אבד ואני לא אחוס על-ננוה העיר הגדולה  אשר יש-בה הרבה משתים-אשרה רבו אדם אשר לא-ידע בינ-ימנו לשמאלו ובהמה רבה

wayomer YAHWEH atah chassta al-hakikayon ascher lo amalta bo welo gidalto schebin-laylah hayah uwin-laylah awad waani lo achuss al-ninweh ha'ir hagdolah ascher yesch-ba harbeh mischteim-essreh ribo adam ascher lo-yada bein-yemino lissmo'lo uwhemah rabah

Jona, in dessen Haut ich auch schon zu einer Zeit steckte, denkt nur an sich. Zum Glück ist diese Zeit für mich vorbei und ich bin jetzt Jehoschua, der Erlöser Israels. Darum ist mir das Ergehen des Volkes Israel nicht gleichgültig. Ja, ich fühle mich sogar verantwortlich. Darum habe ich auch geschrieben: Die Hamas muss weg! Immerhin war mir dabei Ninive gegenwärtig.

JAHWEH fühlt für alle Menschen und für alle Tiere. ER fühlt für Seine Schöpfung, auch für den Gazastreifen, nicht nur für Israel. Wenn sich die Menschen bekehren, wenn die Hamas, wie es sich ganz sachte abzuzeichnen beginnt, ihre Fehler erkennt und Gerechtigkeit übt, wird JAHWEH Gnade vor Recht walten lassen. Dann wird Friede den Terror ablösen. Auch Israel muss sich noch bekehren, damit es seinen neuen Namen "YAHWEH tzidkenu" (JAHWEH ist unsere Gerechtigkeit) verdient.


19. Februar 2015
jom chamischi - 30. Schewat 5775 - Traumerinnerungen

Ich begegne meinem Patensohn Erwin in einer etwas besonderen Aufmachung mit seinen farbenfrohen Kleidern, mit gekreuzten Hosenträgern. Erwin ist mir bei den nachfolgenden Traumbildern immer präsent. Es geht um eine Menschenbuchhaltung in verschiedenen Formen. Immer hat es mit dem Abschluss der Buchhaltung zu tun, mit Bilanzierungsfragen.

Realitätsbezug:
Erwin ist im Traum von Rainer am Rand in Erscheinung getreten.

Sinnbild:
Erwin sind die Menschen sehr wichtig, was positiv ist. Die Grundfrage des Lebens - Wie gelange ich in die neue Welt? - lösen sie aber nicht.

Anruf:
Bete für Erwin besonders! 

 
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