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Tagebuch


9. März 2015
jom scheni - 18. Adar 5775 - JAHWEH blickt zu denen hin, die IHN fürchten

"Es ist ein Trugschluss, das Pferd sei zur Hilfe. Auch in seiner grossen Kraft kann es nicht retten.
Siehe, Jahwehs Auge ist zu denen hin, die IHN fürchten; zu den Harrenden auf Seine Güte."
(Psalm 33,17+18, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

שקר הסוס לתשועה וברב חילו לא ימלט הנה עין יהוה אל-יראיו למיחלים לחסדו

scheker hassuss litschuah uw'row cheilo lo yemalet hineh ein YAHWEH el-yere'aw lam'yachalim lechassdo

In den biblischen Zeiten war das Pferd möglicherweise die grösste Kraft, die sich der Mensch als Hilfe nutzbar machen konnte. Der Psalmist macht den Trugschluss deutlich, dass ausser IHM eine andere Macht den Menschen retten könne. Ehrfürchtiges Harren auf Jahwehs Güte ist die einzig richtige Haltung, die wir Menschen, in jeder Lebenslage, einnehmen können. Auf diese Menschen blickt Gott gnädig.

Das heisst nicht, dass wir ohne Prüfungen durchs Leben kämen. Aus meiner Internetseite, angefangen beim Lebenslauf, über verschiedene nicht bestandene und bestandene Prüfungen, spricht zu deutlich das Gegenteil.


9. März 2015
jom scheni - 18. Adar 5775 - JAHWEH prüft mein Herz

"Du aber, JAHWEH, hast mich erkannt, kannst mich sehen und wirst mein Herz zu Dir prüfen." (Jeremia 12,3a, Eigenübersetzung, internes Los)

ואתה יהוה ידעתני תראני ובחנת לבי אתך

weatah Yahweh yeda'tani tir'eni uwachanta libi itach

Ich vergleiche mich, wie Jeremia zu seiner Zeit, mit meinen Zeitgenossen. Ich weiss mich von JAHWEH erkannt. ER sieht mich und wird mein Herz prüfen, wie es zu IHM steht; bis zu meinem letzten Atemzug in dieser Weltzeit. Die Gottlosen können mich auch nicht verstehen. Sogar die Gottesfürchtigen bekunden grösste Mühe, auch meine nächsten Verwandten. Meine Schwägerin hat mir durch eine ihrer Töchter eine blanke Absage erteilt.

Das Ganze beunruhigt mich aber nicht, weil der Allerhöchste hinter mir steht, und sich niemand vor mich stellen darf.


8. März 2015
jom rischon - 17. Adar 5775 - Jahwehs Wirken erfreut mich - Jubel ist angesagt

"Denn Du hast mich erfreut, JAHWEH, durch Dein Wirken. Über Deiner Hände Werk will ich jubeln." (Psalm 92,5, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

כי שמחתני יהוה בפעלך במעשי ידיך ארנן

ki ssimachtani YAHWEH befaalecha bemaassei yadeicha aranen

Gottes Wirken hat mich schon oft erfreut, wenn ich an meinen "Esel" denke. Da ist z.B. die Sonnenwende 2014. Am Anfang hatte er mich auch etliche Male genervt, weil ich das Wirken Jahwehs noch nicht richtig erkannte.

Über Deiner Hände Werk will ich jubeln. Wollen liegt in der Gegenwart und in der Zukunft. Ich will jubeln, weil mich JAHWEH in letzter Zeit so wunderbar handgreiflich führt; weil ER mir Seine Wunder, nicht nur die Frühlingsnatur, so deutlich zeigt. Die geplante Mail an meine Schwägerin habe ich am folgenden Tag abgeschickt.

Die erwartete Erweckung taucht am Horizont auf. Bei der letzten Gruppenzusammenkunft "Bibel in unserer Zeit" wichen wir, im Rahmen der Fastenzeit, vom Markusevangelium ab, zu den Geistesgaben in 1. Korinther 12,7-11. Auf das nächste Mal sollen wir uns überlegen, welche Gabe wir in uns spüren. Ich glaube, dass ich die Befähigung habe, meine eigenen Träume auszulegen. Das hat mir mein erster Seelsorger in den achtziger Jahren vermittelt.

Jubel ist in der Zukunft angesagt, wenn ich an die Verheißung von Reichenschwand denke. Alle Menschen sind damit gemeint. Das Schönste, was wir uns vorstellen können, wird nur wie ein Schatten sein.


8. März 2015
jom rischon - 17. Adar 5775 - Traum vor 6h – Peter will es besser wissen

Peter und ich, neben anderen Personen, befinden uns auf einer stark abfallenden Strasse. Es geht um die Frage, was bei mir im Diakonissenhaus falsch gelaufen sei. Er habe das mit einem Fachmann besprochen. Ich bin mit ihm einig, dass man die Geschichte hätte bereinigen müssen, vor meinem Stellenantritt als Verwaltungsdirektor. Man hätte … man hätte … Ja, man hätte alles besser machen müssen … aber wir sind noch keine vollkommenen Menschen!

Trotzdem hat Gott alles gut gemacht. Die Geschichte mit mir beweist es.

Wesen:
Gemeinsamer Abstieg auf einer steilen Strasse. Diskussion mit Peter, was man bei meinem Stellenantritt als Verwaltungsdirektor im Diakonissenhaus hätte besser machen sollen. Er habe das mit einem Fachmann besprochen. Ja, man hätte alles besser machen müssen … aber wir sind noch keine vollkommenen Menschen!

Realitätsbezug:
Peter ist eine alte Bekanntschaft aus der Zeit in der Nachbarstadt, wo wir uns in der kleinen Methodistengemeinde kennen und schätzen lernten. Wir engagierten uns geistlich, sowohl in der Gemeinde wie in Hauskreisen. Beide Familien hatten mannigfachen Kontakt, auch zwischen den Kindern. Peter war ein erfolgreicher Unternehmer und wir profitierten von ihm, indem wir oft sein Geschäftsauto benutzen durften und offenbar zu oft benutzten. Peter fühlte sich ausgenutzt, was in einer meiner psychischen Krisen offenbar wurde. Ich liess ihn zu mir rufen, war aber nicht in der Lage, auch nur ein Wort zu sprechen. Ehrlicherweise wollte ich auch nicht. Verärgert zog er ab.

Sinnbild:
Die stark abfallende Strasse ist das Ende der „alten Welt“. Peter sollte einsehen, dass nicht alles machbar ist, wie er es sich denkt.

Anruf:
Bete weiter für Peter, entsprechend dem Auftrag vom 3. Mai 2008!


7. März 2015
Schabat - 16. Adar 5775 - JAHWEH führt durch einen Engel

"Siehe, Ich sende einen Engel vor dir her, dich zu behüten auf dem Weg und dich zu bringen an den Ort, den Ich vorbereitet habe." (2. Mose 23,20, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

הנה אנכי שלח מלאך לפניך לשמרך בדרך ולהביאך אל-המקום אשר הכנתי

hineh anochi scholeach mal'ach lefaneicha lischmorcha badarech welahawiacha el-hamakom ascher hachinoti

Dieser Bibelvers stammt aus der Offenbarung Jahwehs am Sinai an Mose, für Sein auserwähltes Volk. Als berufener 2. Messias beanspruche ich die Zusage für mich, im Hinblick auf alle Menschen, die mir JAHWEH zumuten will. Als berufener Erlöser Israels erwarte ich, irgendwann nach Israel geführt zu werden, wo mir Gott einen Ort vorbereitet hat. Eine entsprechende Vorahnung bekam ich vom Kfar Yehoshua, bzw. von dem mir geweihten Weinberg in Nitzanah.


6. März 2015
Erew Schabat - 15. Adar 5775 - Wie können wir Huldreich mit dem "Seil" aus dem Scheol heraufholen?

Einmal mehr liege ich, nach einem ersten, erholsamen Schlaf, wach. Der Traum vom 12. Adar 5775 beschäftigt mich. Besonders macht mich die Erkenntnis glücklich, dass wir Menschen mit unserem Glauben an der Auferweckung von verstorbenen Menschen beteiligt sein können. In Anbetracht meines erlebten Kleinglaubens am Totenbett meines Bruders Huldreich, steigt die Frage in mir hoch: Werde ich das allein schaffen? Die Witwe könnte doch mithelfen, geht mir durch den Kopf. Sie könnte auch ihre ganze Familie mit einbeziehen. Der Gedanke begeistert mich. Ich will ihn sofort umsetzen und für meine Schwägerin eine Mail entwerfen. Deshalb setzte ich mich auf, an den Bettrand, doch das "Arthrose-Knie" zwingt mich mit einem stechenden Schmerz ins Bett zurück; ein sehr deutliches Zeichen. Es ist ja noch vor Mitternacht, kommt mir in den Sinn, also "alte Welt". Kaum ist der Mitternachts-Stundenschlag an der Kirche vorüber, mache ich einen neuen Versuch. Keine Schmerzen mehr, Halleluja!


4. März 2015
jom rewii - 13. Adar 5775 - DU bist immer und überall DA

"Erhöbe ich Morgenrot-Flügel, liesse ich mich am Meeres-Ende nieder - auch dort wäre ich von Deiner Hand geleitet und würde mich Deine Rechte halten." (Psalm 139,9+10, Eigenübersetzung, internes Los)

אשא כנפי-שחר אזכנה באחרית ים גם-שם ידך תנחני ותאחזני ימינך

essa chanfei-schachar eschc'nah be'acharit yam gam-scham yadcha tancheni weto'chaseni yeminecha

Ich wiederhole mich: JAHWEH ist einfach wunderbar!

Gestern wollte ich das Eingabeprogramm für neue Tagebucheinträge öffnen. Ich konnte es nicht, ohne irgendeinen Hinweis zu bekommen, warum. Da mir die kürzliche Erfahrung noch so lebendig war, machte ich keine weiteren Versuche und stellte mein Wollen zurück. Mir kam Bileam in den Sinn, der den Sendboten des Königs Balak gefolgt war, obwohl ihm JAHWEH beim ersten Mal ein Verbot gegeben hatte.

Jahwehs Weisungen sind absolut. Dementsprechend absolut soll man ihnen nach bestem Wissen und Gewissen folgen. Weil Bileam das nicht getan hatte, kam er mit seinem Esel in arge Bedrängnis. (Es lohnt sich, die Geschichte von Bileam in der Bibel nachzulesen: 4. Mose 22,1 bis 4. Mose 24,25.)

Ja, JAHWEH ist immer und überall da. Das ist die Summe meiner Erfahrungen. Bei JAHWEH gibt es auch keine Zufälle. Alle unsere Haare auf dem Kopf sind gezählt.

Dass Jahwehs Weisungen absolut sind, sollten wir im Glauben annehmen. Dann wird es auch möglich, die Verheißung von Reichenschwand wörtlich zu nehmen und nach ihr zu leben. Ich sage das zu weltweit allen Menschen, wo immer sie leben. Dann werden wir gemeinsam die verheißenen Wunder erleben. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will! 


3. März 2015
jom schlischi - 12. Adar 5775 - Traum 2h30 - mein verstorbener Bruder Huldreich ist am Ende seiner Kraft und sinkt ab

1) Mein Bruder Huldreich befindet sich tauchend zur Behebung eines Mangels unter dem Heck des Segelboots. Er signalisiert, dass er keine Kraft mehr habe und ich rufe, er solle heraufkommen. (Da ist noch eine Person, die die Szene beobachtet; ich glaube es ist meine noch lebende Schwester.) Tatsächlich sinkt mein Bruder ab. Für mich ist klar, dass ich ihm nachtauche, was ich auch, nach tiefem Luftholen, tue. Auf dem Grund angelangt, sehe ich meinen Bruder, sich gehend bewegen. Ich rufe ihm etwas zu, weiß aber nicht was. Daraufhin scheint er rückwärts zu taumeln.

2) Szenenwechsel. Wir bewegen uns in illustrer Gesellschaft. Mein Bruder Huldreich überreicht einem Herrn mit Begleitung einen Gegenstand, aus dem das Regattaresultat ersichtlich ist: 1 x erster und 1 x zweiter Rang. Das erregt grosses Erstaunen, weil nicht erwartet.

Wesen:
1) Schiffsreparatur durch den verstorbenen Bruder unter Wasser. Er hat keine Kraft mehr und sinkt ab. Tauchend begegne ich ihm auf dem Grund. Auf meinen Anruf hin scheint er zu taumeln.
2) Mein Bruder ist der „Star“.

Realitätsbezug (in der Vergangenheit):
1) Mein Bruder, der begabte Handwerker. Seine Begabung setzte er vielfach für die Mitmenschen ein. Als Jugendlicher hatte er selbst ein Segelboot gebaut, das ich in meiner Freizeit schon während meiner Oberstufenschulzeit benützen durfte. Zum Thema „Tauchen“ habe ich eine Jugenderinnerung. Nach einem heißen Sommertag gingen mein bester Jugendfreund und ich am späteren Abend noch ins Strandbad. Es dämmerte bereits. Als wir ins Wasser stiegen, realisierten wir, dass, nicht weit von uns entfernt, jemand am Ertrinken war und versank. Kurz entschlossen tauchte ich, konnte aber wegen der Dämmerung nichts sehen. Ich hielt mich nahe an den Boden bis ich ein Bein spürte, an dem ich den Ertrunkenen an Land zog. Er konnte durch andere Leute wieder belebt werden.
2) Mein Bruder und ich waren ein erfolgreiches Segel-Regattateam. Mit Huldreich als Steuermann wurden wir 1967 Schweizer Meister der Piratenklasse auf dem Zürichsee. Ein Jahr zuvor waren wir an der Schweizer Meisterschaft auf dem St. Moritzersee, mit mir als Steuermann, zweite geworden.

Sinnbild:
1) Es geht um die bevorstehende Auferweckung meines Bruders.
Mein Bruder befindet sich in der „Unterwelt“,  von wo ich ihn heraufholen will. Das Taumeln interpretiere ich als Widerwillen, in den Reinkarnations-Kreislauf zurückzukehren.
2) Die Auferweckung meines Bruders wird eine Sensation bedeuten. Er wird zum „Star“ werden; ich bin lediglich zweiter. Er wird zum "Primus inter Pares" werden und nicht ich, wie telefonisch besprochen.

Anruf:
Segne deinen Bruder Huldreich im Namen Jahwehs!

 

PS
Zur Zeit des Apostels Paulus gab es den Ritus, sich für die Toten taufen zu lassen. Dieser Brauch dauert in gewissen Konfessionen bis heute an. Er entstammt 1. Korinther 15:

26 Als letzter Feind wird der Tod beseitigt.
27 Denn »alles hat er seinen Füßen unterworfen«. Wenn es aber heißt, dass ihm alles unterworfen ist, so ist offenbar, dass derjenige ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
28 Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allen sei.
29 Was würden sonst die tun, die sich für die Toten taufen lassen, wenn die Toten gar nicht auferweckt werden? Weshalb lassen sie sich denn für die Toten taufen?
(Schlachter Bibel 2000)

So weit würde ich nicht gehen, mich für meinen Bruder taufen zu lassen, obwohl er nur als Säugling getauft worden ist. Die Taufe wird nach der Auferweckung nachgeholt werden. Hingegen sehe ich die Segnung im Namen Jahwehs, des EINEN wahren Gottes, als gültiges Angebot, das ich von jetzt an praktizieren will. Eine spezielle "Auferweckungsvision" hatte ich in einer meiner vier Psychiatriephasen, als Menschen aus der Unterwelt (Scheol) an einem Seil heraufgeholt wurden. Der Glaube ist das Seil. Im Glauben hole ich Huldreich aus dem Scheol herauf.


28. Februar 2015
Schabat - 9. Adar 5775 - Gott ist wunderbar!

Erwachen um 4 Uhr. Die gestrige "Eselserfahrung" ist mir sofort präsent. Meine Gedanken kreisen um das Warum des eigenartigen Verhaltens meines "Esels".

Jetzt leuchtet es mir auf. Amos 8 ist eine harte Gerichtsandrohung. Das kann ja nicht die Botschaft des "Erlösers von Israel" sein!

Lieber Vater im Himmel, Du bist so wunderbar gnädig. Du bist gnädig mit Deinem Volk und Du bist auch gnädig mit mir, wie Du mich führst. Danke vielmals.


27. Februar 2015
jom schischi - 8. Adar 5775 - eine machtvolle Demonstration meines "Esels"

Mein "Esel" hat mich auf eindrückliche Art korrigiert. Nach längeren Bemühungen um einen neuen Tagebucheintrag zum internen Los von Amos 8,11+12, wo JAHWEH Hunger und Durst nach Seinem Wort ins Land schickt, hat er sich plötzlich verweigert. Anstatt des Eingabeprogramms öffnet sich die Programmierebene in gelber Farbe, und ein Hinweis zeigt an, dass "etwas" nicht möglich sei. Was, verschweigt der "Esel". Ich bin bestürzt und auch verärgert, dass meine ganzen Bemühungen nichts wert sein sollen.

Anstatt des Eingabeprogramms erscheint nun, bei jeglichem Versuch wieder einzusteigen, die Eingangsseite. Es ist inzwischen unmittelbar vor Erew Schabat. Mir ist klar: Ich muss den "Esel" jetzt ruhen lassen.

 
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