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Tagebuch


16. März 2015
jom scheni - 25. Adar 5775 - Aberglaube

Mehrfach habe ich schon auf den Aberglauben hingewiesen: HIER, HIER und HIER.

Gestern habe ich mich gründlich verrannt. Ich wollte die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine (Psalm 113,3, "vom Aufgang der Sonne, bis zu ihrem Untergang, sei gelobet der Name des HERRN") kommentieren und habe viel Zeit investiert. Es ging darum, die richtige Zeitform zu finden und ich war insgeheim etwas stolz auf meine scharfsinnigen Gedanken. Endlich gab ich mir Rechenschaft, mich getäuscht zu haben. Es waren nichts als logische, bzw. unlogische Gedankengänge.

Heute erwache ich um 0h45. Das gestrige Erleben ist sofort gegenwärtig. Dann kommt mir der Patensohn meiner Frau in den Sinn, der mich ganz am Anfang meiner "Banklehre" in einem mehrseitigen Brief 'beschworen' hatte, keine theoretischen Überlegungen zu publizieren. Das kam mir damals leicht 'hochnäsig' vor. Ich musste ihm aber nach einigem Nachdenken Recht geben. Gestern habe ich den Rat so richtig in den Wind geschlagen.

Jetzt, zwischen Mitternacht und 1 Uhr, kommt mir das Wort GEISTERSTUNDE in den Sinn. Zu diesem Begriff habe ich bei Wikipedia kopiert: 

Volksglauben

In Europa und dem islamischen Orient kommt der Mitternacht teilweise eine besondere Bedeutung im traditionellen Volksglauben zu. In vielen Regionen gilt die Stunde zwischen 0 und 1 Uhr nachts (teilweise auch schon zwischen 11 und 12 Uhr) als „Geisterstunde“, um die sich regional verschiedene Sagen ranken. Häufig ist dabei das Erscheinen von Toten, Hexen, dem Teufel oder verschiedenen Geistern. Dieser Spuk wurde oftmals als gefährlich für den Menschen und sein Auftreten als schlechtes Omen gesehen, das teilweise den baldigen Tod des Beobachters voraussagte. Andererseits existierte auch der Glaube an positive Aspekte; so sagte die Volksmedizin eine verstärkte Wirkung für bestimmte Kräuter voraus, wenn diese um Mitternacht gesammelt würden. Bestimmte Schätze sollten ebenfalls nur um Mitternacht zu finden sein, auch für die Erlösung „armer Seelen“ galt Mitternacht oft als der richtige Zeitpunkt.

Die übernatürlichen Aspekte dieser Geisterstunde galten in bestimmten Nächten als verstärkt. In christlichen Kulturen waren dies vor allem die Christnacht, die Silvesternacht, die Nacht vor dem Karfreitag, die Walpurgisnacht und die Nacht vor dem Johannistag. Diesen Nächten wurden jeweils besondere Eigenschaften nachgesagt. So wird um Mitternacht vor Weihnachten laut böhmischen und französischen Sagen Wasser zu Wein, und die Tiere im Stall beginnen zu reden.

Großen Widerhall fanden diese Sagen auch in der Literatur. Christopher Marlowes Drama Die tragische Historie vom Doktor Faustus etwa endet mit dem Auftritt des Teufels um Mitternacht, der den Faust in die Hölle holt. In Goethes Faust I spielen Ereignisse der Osternacht und der Walpurgisnacht eine besondere Rolle. William Shakespeares Hamlet öffnet mit dem Erscheinen des Geistes von Hamlets ermordetem Vater um Mitternacht.

Ich sage: Das ist typischer Aberglaube. Vor dem sollen wir uns hüten!


15. März 2015
jom rischon - 24. Adar 5775 - ich habe JAHWEH geliebt, weil ER Wunderbares vor hat

"Ich habe geliebt, denn JAHWEH will meine Stimme meines Flehens hören." (Psalm 116,1, Eigenübersetzung, internes Los)

אהבתי כי-ישמע יהוה את-קולי תחנוני

ahawti ki-yischma YAHWEH et-koli tachanunai

Der Psalmist redet aus Erfahrung. Fesseln des Todes umfingen ihn. Ängste des Totenreichs haben ihn erreicht. (Vers 3) Zur Zeit meines ersten Psychiatrieaufenthalts habe ich in der Klinik ähnliche Grenzerfahrungen gemacht. Daraus habe ich gelernt, dass JAHWEH mein Flehen hört. Dankbarkeit sowie der absolute Wille, die Hand Gottes nicht loszulassen, sind die Folge davon. Was immer passieren mag, JAHWEH lässt mich nicht fahren. ER wird die Stimme meines Flehens hören. Dazu kommen die verheißenen unvorstellbar großen und schönen Wunder. Mit zunehmenden besonderen Erfahrungen wächst die Liebe zum Himmlischen Vater.

Die oben genannten Grenzerfahrungen ließen mich am 12. August 1980 keinen Moment zögern, die Verheißung für mich zu beanspruchen. Die neuste Erkenntnis, dass die Verheißung von Reichenschwand das Passwort in die neue Welt ist, "setzt dem i das Pünktchen auf".


14. März 2015
Schabat - 23. Adar 5775 - JAHWEH hat Mose nur den Anfang Seiner Größe gezeigt

"Herr, JAHWEH! DU hast angefangen Deinem Knecht Deine Größe zu zeigen und Deine Hand, die Starke! Denn wer ist ein Gott im Himmel und auf Erden, der machen könnte wie Deine Werke und wie Deine Machttaten?" (5. Mose 3,24, Eigenübersetzung, internes Los)

אדני יהוה אתה החלות להראות את-עבדך את-גדלך ואת-ידך החזקה אשר מי-אל בשמים ובארץ אשר יעשה כמעשיך וכגבורתך

adonai YAHWEH ata hachilota lehar'ot et-awdcha et-godlcha weet-yadcha hachasakah ascher mi-el baschamayim uwaaretz ascher yaasseh chemaasseicha wechigwurotecha

Diese Aussage hat Mose kurz vor seinem Tod gemacht. Er war sich bewusst, dass er nur einen kleinen Teil der Größe Jahwehs gesehen hat. Jehoschua (Josua), der Nachfolger Moses durfte das Volk ins verheißene Land führen.

Ähnlich ist es bei Jeschua (Jesus) und mir (Jehoschua) als seinem Nachfolger. Jeschua sah nicht viel Frucht, sondern endete als Versager am Kreuz. Jehoschua wird, als Erlöser Israels und König Messias der Welt, viel Frucht sehen. Die Werke und die Machttaten Gottes künden sich in Träumen bereits an. Ich habe schon körperliche Auswirkungen gespürt; z.B. empfindliche Schmerzen an meinem linken Arm.


13. März 2015
jom schischi/Erew Schabat - 22. Adar 5775 - das Volk Jahwehs wird im Frieden, in sicheren Wohnorten und sorgenfrei wohnen!

"Und Mein Volk wird in Friedensauen wohnen, und in sicheren Wohnorten und an sorgenfreien Ruheorten." (Jesaja 32,18, Eigenübersetzung, internes Los)

וישב עמי בנוה שלום ובמשכנות מבטחים ובמנוחות שאננות

weyaschaw ami binweh schalom uwmischcnot miwtachim uwimnuchot scha'ananot

Das ist die biblische Vision der Wohnsituation des Volks im messianischen Friedensreich, in der "neuen Welt". An Ostern 2014, dem Tag der Auferstehungshoffnung, habe ich Jesaja 32,17 kommentiert. Mein Glaube, als berufener Erlöser Israels, ist seither gewachsen. Was JAHWEH zusagt, löst ER ein.

Das "Passwort" für den Eintritt in die neue Welt, für jedes Mitglied von Jahwehs Volk, heißt:
„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest, und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste was du dir vorstellen kannst nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weiter gehen will!“


13. März 2015
jom schischi - 22. Adar 5775 - meine Antwort auf Fränzis Rechtfertigung
Liebe Fränzi
 
Die Bibel ist im weitesten Sinn auch meine Basis. Ich würde eher sagen, Gottes Wort, Gottes Handeln an mir und mit mir ist meine Basis, mein Leben. Mir werden Träume und alltägliche Erfahrungen zunehmend bedeutungsvoll. Gerade jetzt, beim Schreiben dieser Zeilen schmerzt mich mein linkes Handgelenk ziemlich stark.
 
Ich habe gelernt, auch auf kleine Zeichen zu achten. Ich nehme an, dass Du in der Zwischenzeit meine zweite Mail über den “schnappenden Esel” gelesen hast. Das ist tatsächlich eine happige Botschaft; vor allem das PS. Es ist so. JAHWEH, der einzig wahre Gott ist nicht zimperlich, auch gegenüber “treuherzigen, kleinen Mädchen” nicht. Deshalb musste ich Dich mit meinem linken Arm schlagen, so dass er mir weh tut.
 
Am 12. November 2012 hatte ich in mein Tagebuch geschrieben:
 
Montag – Joel = JAHWEH ist Gott

Um halb ein Uhr weckt mir Gott das Ohr, zu hören wie Jünger hören (Jesaja 50,4). Mit Spannung erwarte ich das interne Los. Es steht in Joel 2,19:

ויען יהוה ויאמר לעמו הנני שלח לכם את-הדגן והתירוש והיצהר ושבעתם אתו ולא-אתן אתכם עוד חרפה בגוים

„Und es antwortete JAHWEH und Er sagte zu Seinem Volk: Siehe, Ich sende zu euch das Korn und den Most und das frische Öl, und ihr werdet euch sättigen mit ihm. Und Ich will euch nicht mehr Schmach geben unter Heidenvölkern.“
(Eigenübersetzung)

Joel (JAHWEH ist Gott) prophezeit die Endzeit und besonders das Gericht. Doch ist es immer noch Zeit zur Umkehr. In Vers 13 heißt es: „Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider und kehrt um zu dem HERRN eurem Gott, denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und von großer Gnade und das Übel reut ihn.“ (Schlachter Bibel 2000) Das zerrissene und das beschnittene Herz (10. November 2012) sind zwei nahe beieinander liegende Bilder. Die tröstliche Zusage in Vers 19 ist also an die Voraussetzung der richtigen Herzenshaltung gebunden.

Es ist gut, wenn du von allem, was ich dir schreibe, sämtliche Links und Linkeslinks liest. Das hast du ganz offensichtlich nicht getan, sonst hättest du von meiner Mail an Rainer Kenntnis genommen. Dann hättest du auch mitbekommen, dass ich den Auftrag habe, die Bibel neu zu schreiben:
3. Die 'Bibel' ist relativ
Mit Deinem Cousin Rainer habe ich mich, in der Folge eines Traums, intensiv auseinandergesetzt.
Die 
Bibel wird neu
 geschrieben.
 
Für den Moment soviel. Die beiden anderen Punkte deiner Mail möchte ich später mit dir erörtern.
 
Herzlich, Dein Götti Jehoschua

12. März 2015
jom chamischi - 21. Adar 5775 - meine Patentochter antwortet

auf meine Mail vom 10. März 2015:

Lieber Götti

Danke vielmals für das Publizieren meines Mails auf deiner Webseite sowie für deine Antworten! Es ist wichtig, dass deine Leser sehen, worauf du deinen Glauben basierst.
Das Kernstück Bibel - von dem ich hoffte, wir beide hätten es gemeinsam - ist von dir aus gesehen nur relativ. Also ist die gemeinsame Basis, von welcher her ich das Thema Jesus Christus diskutiere, nicht vorhanden.

Du sagst:
1. Ich bin nicht Jesus Christus, sondern der reinkarnierte Mensch Jesus von Nazareth
2. Jesus Christus ist nicht Gott.
3. Die Bibel ist relativ.

Meine Aussagen basieren auf der Bibel:
1. Die Bibel ist Gottes Wort, die ultimative Wahrheit
2. Jesus Christus ist (der Mensch gewordene) Gott
3. An Gott Gläubige sind durch Jesus Christus gerettet und seine Nachfolger


Nachfolgend die Ausführung meiner drei Punkte:

1. Die Bibel ist Gottes Wort, die ultimative Wahrheit
Gott sagt uns durch die Bibel, dass wir keines Falls Sein Wort, das die Wahrheit ist, ändern dürfen (Gal. 1,6-9). Er gibt uns auch eine ganz heftige Warnung in der Offenbarung, nichts von dem Buch wegzunehmen und nichts hinzuzufügen (Offenb. 22:18-19)!
Wenn unsere eigenen Ideen, Träume und Vorstellungen zur Wahrheitsbasis werden, machen wir uns zu Gott. Ich bin sicher, dass wir Christen dies manchmal unabsichtlich tun, während wir durchs Leben gehen, indem wir unbewusst Lügen glauben und darauf aufbauen. Gerade deshalb brauchen wir Gottes Wort, die ultimative Wahrheit, um unsere fehl gelaufenen Gedanken zu korrigieren! Denn unser Handeln und unsere Worte werden sich immer nach dem richten, was wir bewusst oder unbewusst glauben.
Wenn wir aber unsere Ansichten absichtlich nicht Gott und Seinem Wort unterstellen, grenzen wir uns klar von Gott ab und erklären damit unsere Unabhängigkeit von Ihm. Das hat auch unser grösster Feind (der Teufel) getan und sich dadurch klar zum Rivalen von Gott gemacht.


2. Jesus Christus ist (der Mensch gewordene) Gott
Die Bibel lässt keinen Zweifel darüber. Es heisst: 'Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.'
1. Joh. 5,20 (SCH 2000)
20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.
                

3. An Gott Gläubige sind durch Jesus Christus gerettete Menschen und seine Nachfolger
Die Reinkarnation steht in grossem Gegensatz zu den Aussagen der Bibel: Gott hat uns Menschen nach seinem Bild erschaffen, um einmal zu leben. (Wir sind anders als Gott, als Jesus Christus, als Engel und auch anders als Tiere.) Er gibt uns während unserem Leben die freie Wahl, ob wir Ihm nachfolgen wollen oder nicht. Nach der Auferweckung kommt das Gericht, nach welchem wir die Ewigkeit entweder mit Gott oder ohne Ihn (letzteres an einem schlimmen Ort) verbringen.
Hebr. 9,28 (SCH 2000)
27 Und so gewiss es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, 28 so wird der Christus, nachdem er sich einmal zum Opfer dargebracht hat, um die Sünden vieler auf sich zu nehmen, zum zweiten Mal denen erscheinen, die auf ihn warten, nicht wegen der Sünde, sondern zum Heil.


 

Abschliessend möchte ich sagen, dass ich es mir zur Aufgabe gemacht habe, meine eigenen Gedanken und Aussagen sowie diejenigen anderer an der Bibel zu prüfen. Sobald etwas mit Gottes Wort übereinstimmt, hat es das Potential, in mein aktives Gedankengut und meine Glaubensbasis aufgenommen zu werden :-).

Ich sende dir ganz liebe Grüsse
Fränzi


11. März 2015
jom rewii - 20. Adar 5775 - der gerechte Hirte

"Die Verlorene (Herde) will ich suchen und die Zerstreute will Ich zurückbringen und die Verwundete will Ich verbinden und die Kranke will Ich stärken.

Aber die Fette und die Starke will Ich vernichten.

Ich will sie mit Recht weiden!" (Hesekiel 34,16, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

את-האבדת אבקש ואת-הנדחת אשיב ולנשברת אחבש ואת-החולה אחזק ואת-השמנה ואת-החזקה אשמיד ארענה במשפט

et-haowedet awakesch weet-hanidachat aschiw welanischberet echewosch weet-hacholah achasek weet-haschmenah weet-hachasakah aschmid er'enah wemischpat

Dieser Bibelvers ist eine Absichtserklärung Jahwehs. ER will! Sowohl im Positiven wie im Negativen. Wir tun gut daran, genau darauf zu achten, was Gott will. Es ist lebensentscheidend; entscheidend, ob wir in die neue Welt gelangen oder nicht! JAHWEH ist absolut gerecht. Vollkommenheit ist notwendig.


11. März 2015
jom rewii - 20. Adar 5775 - Traum nach 5h – meine Patentochter hat auch einen Esel

Ein kleines Mädchen führt mir treuherzig seinen Esel vor. Plötzlich schnappt dieser nach meiner rechten Hand. Offenbar hat dieser Esel einen eisernen Vierkantzahn. Der Leder-Gartenhandschuh, den ich trage, weist ein entsprechendes, großes Loch auf. Meiner Hand hat der Biss nicht geschadet.

Ich begleite das Mädchen auf einem Fahrrad, mit dem es allein zurückkehren soll. Wie alt bist du? Sechs Jahre, antwortet es mir. Dann bist Du schon fähig, allein mit dem Rad zurückzukehren? Ja, bestätigt es eifrig.

Sinnbild:
Das kleine Mädchen ist meine Patentochter, die mir treuherzig ihren „Esel“ (Glauben) vorführt. Dieser ist heimtückisch aggressiv und beißt mich mit einem beeindruckenden Eisenzahn in die rechte Hand. Das große Loch im Leder-Gartenhandschuh beweist es. Die Hand wird von JAHWEH gehalten und ist darum unverletzlich.

Meine Patentochter ist erst sechs Jahre alt. Sie muss noch viel lernen. Daher begleite ich sie ein Stück Wegs. Nachher muss sie selbständig zurückfahren. Sie ist überzeugt, das zu schaffen.

Anruf:
Teile deiner Patentochter den Traum mit!

 

PS, geschrieben am 12. März 2015, 0h15 (neue Welt):

Der Eisenzahn des Esels ist in Wirklichkeit der Nagel, mit dem die Hand von Jesus von Nazareth am Kreuz durchbohrt wurde.


10. März 2015
jom schlischi - 19. Adar 5775 - JAHWEH will Sein Volk aus allen Himmelsrichtungen sammeln

"Fürchte dich nicht, denn Ich bin mit dir! Vom Osten will Ich deinen Samen bringen und vom Westen will Ich dich sammeln. Ich will zum Norden sagen: Gib Mir her, und zum Süden: Halte nicht zurück! Bringe Mir Meine Söhne von Ferne und Meine Töchter vom Ende der Erde!" (Jesaja 43,5+6, Eigenübersetzung, internes Los)

אל-תירא כי אתך-אני ממזרח אביא זרעך וממערב אקבצך אמר לצפון תני ולתימן אל-תכלאי הביאי בני מרחוק ובנותי מקצה הארץ

al-tira ki itcha-ani mimisrach awi sar'echa umimaaraw akabtzecha omar latzafon teni ul'teiman al-tichla'i hawi'i wanai merachok uwnotai miktzeh haaretz

Eine wunderbare Endzeitschau für das Volk "YAHWEH tzidkenu" (JAHWEH ist unsere Gerechtigkeit). Dieses wird mit Jehoschua einen Bund schließen. Gemeinsam werden wir uns an die Verheißung von Reichenschwand halten.


10. März 2015
jom schlischi - 19. Adar 5775 - meine Patentochter hakt nach

Liebe Fränzi, meine liebe Patentochter

Deine Mail ist gestern bei mir eingegangen. Jetzt ist es kurz nach Mitternacht. Das ist für mich und meine Erfahrungen, und war schon damals in Jerusalem während meiner 'Banklehre', vorweggenommene "neue Welt".

Du wünschst, dass wir unseren 'Disput' im Internet führen. Gern bin ich dazu bereit. Der besseren Verständlichkeit halber füge ich, Jehoschua, meine Bemerkungen innerhalb Deines Textes ein. Vorweg aber noch die Klärung von drei Grundlagenirrtümern:

1. Ich bin nicht Jesus Christus, sondern der reinkarnierte Mensch Jesus von Nazareth
Bitte beachte, dass es zwei Messiasse gibt. Ich nenne sie den 1. und den 2. Messias. Als 2. Messias bin ich, 'Jehoschua', der berufene Erlöser Israels. An den Christen habe ich keinen eigentlichen Auftrag, weiß mich aber durch einen Traum als 'Dornentherapeut' berufen. Ich muss Dich warnen. Meine Behandlung tut weh. Ich habe das vorgestern, bei einem Lauf mit meiner Frau, selbst intensiv gespürt an der Dornwarze meiner zweitkleinsten Zehe, neben der kleinsten meines linken Fußes. Als reinkarnierter Jesus von Nazareth bin ich nur Nachfolger von Jesus Christus. 

2. Jesus Christus ist nicht Gott. Er ist Gottes Sohn
Wenn Du recht hättest, wäre ich verloren. Ich hätte mir eine Stellung angeeignet, die mir nicht zukäme. Dann wären meine Träume, Visionen, Offenbarungen etc. Makulatur. Jesus Christus ist der Stellvertreter Jahwehs.

3. Die 'Bibel' ist relativ
Mit Deinem Cousin Rainer habe ich mich, in der Folge eines Traums, intensiv auseinandergesetzt.
Die Bibel wird neu geschrieben.
 

Hier noch ein Hinweis auf den zweiten heutigen Tagebucheintrag.

Herzliche Grüsse und Gottes Segen
Dein Götti Jehoschua

 

Nun also zu Deiner Mail:

Lieber Götti

Ich schreibe dir heute, um von meiner Seite her einige Dinge zu klären, über die wir letztes Jahr per E-mail kommuniziert haben.

Ich kann dir nur zustimmen, dass ich in einigen Bereichen mit Pharisäern verglichen werden kann. Es wird dann gefährlich, wenn ich abstreite, dass in mir noch pharisäische Züge sind. Genau wegen dem Pharisäischen in mir brauche ich ja die Vergebung und Hilfe von Jesus Christus, der mein Denken, Fühlen und Handeln verändert und mich Schritt um Schritt davon gesund macht!

     Jehoschua: Jesus Christus hat den Weg zu JAHWEH geöffnet.

Jedoch ist es nicht wahr, dass ich nicht ehrlich sein will mit dir. Ich habe erst einmal zu verstehen versucht, warum du dich als den Messias siehst, aber du hast die Diskussion abgebrochen. Du hättest vermutlich noch weniger geschätzt, wenn ich deinen Glauben, der Messias zu sein, ohne Nachfragen zurückgewiesen hätte.
Bevor ich mich mit den Aussagen von E.F. Ströter auseinanderzusetzen möchte, ist mir daran gelegen, deine eigenen Aussagen mit denjenigen der Bibel zu vergleichen. Das habe ich getan und sehe viele Aussagen, die nicht übereinstimmen.

     Jehoschua: Es stimmt, der 2. Messias hat nicht die gleiche Funktion wie der 1.

Im folgenden lasse ich dich gerne wissen, was ich durch mein Bibelstudium über den Messias gelernt habe. Ob du es wohl wagst, diese Erkenntnisse als von der 'Patentochter' in deinem Tagebuch zu publizieren? - Es würde mich freuen. Auch deine Antwort erwarte ich gerne. Ich stütze meine Aussagen ausschliesslich auf Bibelstellen, weil ich als das Wichtigste betrachte, was Gott sagt.

Dies ist eine (noch ergänzbare) Aufstellung der übernatürlichen Eigenschaften von Jesus Christus, die kein Mensch ausser Ihm hat - eben weil Er der Mensch gewordene Gott ist! Mein kleines Eigenbibelstudium hat mich noch tiefer verstehen lassen: Jesus Christus ist absolut überwältigend, und ich bin so froh, Ihn zu kennen!

       Jehoschua: Jesus von Nazareth war nicht übernatürlich.
                          Wieso sollte JAHWEH nicht einen Sohn zeugen können? 
                          Bei JAHWEH ist nichts unmöglich.

1. Jesus Christus ist der Erste und der Letzte, Er ist ewig, Er sitzt zur Rechten Gottes
2. Jesus Christus ist der Schöpfer aller Dinge
3. Jesus Christus ist Gottes eingeborener Sohn, als Messias für uns in die Welt gesandt
4. Jesus Christus alleine ist ohne Sünde, Er ist seinem Vater absolut treu und gehorsam
5. Jesus Christus ist das Ebenbild Gottes und eins mit dem Vater, der wahrhaftige Gott; die beiden verherrlichen sich gegenseitig
6. Jesus Christus ist das Einzige Sühnopfer durch seinen Tod und seine Auferstehung, der Versöhner der Menschen mit Gott
7. Jesus Christus ist und gibt das Leben und alles, was wir dazu brauchen, Er heilt, lehrt, tut Wunder, hilft uns Ihm nachzuflogen und ist immer bei uns
8. Jesus Christus ist der Sender von Gottes Geist für die Menschen
9. Jesus Christus ist der Richter, der Wiederkommende, der Erwecker, Fürsprecher, Vergelter, Geber des Ewigen Lebens
10. Jesus Christus ist der Allmächtige, er ist Gott, Herr über aller Schöpfung, über Tod und Leben, erhabener als Engel, unseres Glaubens und unserer Anbetung würdig

       Jehoschua:
Dein Bibelstudium ist eindrücklich. Im Hinblick auf meine Eingangsbemerkungen möchte ich aber nicht darauf eintreten. Beachte bitte, dass die Bibel erst nach Auferweckung und Himmelfahrt geschrieben wurde. Es ist nicht mehr Jesus von Nazareth, sondern eindeutig Gottes Sohn.

Diese zehn Punkte kann ich nennen, weil ich eine grosse Anzahl von Bibelstellen gesucht, gelesen und verglichen habe, die dies über Jesus aussagen. In der Beilage nenne ich viele dieser Bibelstellen; alle Bibelstellen sind aus der Version Schlachter 2000.

Die Aussagen von hunderten von Bibelstellen über Jesus Christus bestätigen, dass nicht ich dir, Götti, die Messianität abspreche, sondern dass Gott sie einem Anderen zugesprochen hat! (Siehe Bibelstellen in der Beilage.)
Er hat den höchsten Rang und Titel auf ewig Seinem eingeborenen Sohn Jesus Christus gegeben, mit welchem Er eins ist und der allein vom Heiligen Geist vertreten wird.

Weder ich, noch du, noch der Papst, noch irgendein Mensch, hat oder wird je auch nur einen der (oben genannten) göttlichen Charakterzüge von Jesus Christus besitzen!
Da Jesus Christus der Mensch gewordene Gott ist, könnte Er nie von einem Menschen ersetzt oder vollständig vertreten werden.
Andrerseits ist es eine biblische Tatsache, dass der Vater, der Sohn und der Heilige Geist eine Einheit bilden und die oben genannten Eigenschaften besitzen.

Ich sage das nun folgende nicht in überheblichem Ton - denn auch ich bin ein sündhafter Mensch - sondern weil wir Christen einander in Liebe zur Wahrheit ermahnen sollen:
Nach Gebet und langen Stunden des Forschens nach biblischer Wahrheit zum Thema bin ich zur Überzeugung gekommen, dass dein Anspruch, der Vertreter von Jesus Christus, der Messias, der reinkarnierte Jesus zu sein, nicht biblisch belegt ist und auf deinen eigenen Wunschvorstellungen und Fehlinterpretationen beruht.
Lieber Götti, ich glaube, dass du Gott von Herzen folgen willst. Gerade deshalb möchte ich dich eindringlich bitten, die Bibel auf die Person von Jesus Christus hin zu untersuchen und nach gewonnener Erkenntnis aufzuhören, dich selbst, deine Familie und deine Mitmenschen mit der Idee deiner Messianität zu belasten.


Joh. 5,39-40
39 Ihr erforscht die Schriften[a], weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; und sie sind es, die von mir Zeugnis geben. 40 Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu empfangen.
Footnotes:
a.    (5,39) d.h. die heiligen Schriften des AT.

Wir sollen nicht Jesus sein, sondern Ihn und Sein Leben empfangen! Dies ist ein riesiger Unterschied!
Du hast dir eine Aufgabe auferlegt, die nur Gott selbst – in Jesus Christus – siegreich vollbringen konnte!

Apg 4,12
12 Und es ist in keinem anderen das Heil[a]; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!
Footnotes:
a.    (4,12) od. die Errettung.

Was Gott dir und mir in Seinem Wort jedoch zuspricht, ist - dank unserer Erlösung durch Jesus Christus - für immer Seine Kinder zu sein und Ihm während unserem Leben dienend ähnlicher zu werden.

Mit lieben Grüssen und guten Wünschen für deinen geistlichen Gang
Dein Göttikind Fränzi

 
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