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Tagebuch


10. März 2015
jom schlischi - 19. Adar 5775 - meine Patentochter hakt nach

Liebe Fränzi, meine liebe Patentochter

Deine Mail ist gestern bei mir eingegangen. Jetzt ist es kurz nach Mitternacht. Das ist für mich und meine Erfahrungen, und war schon damals in Jerusalem während meiner 'Banklehre', vorweggenommene "neue Welt".

Du wünschst, dass wir unseren 'Disput' im Internet führen. Gern bin ich dazu bereit. Der besseren Verständlichkeit halber füge ich, Jehoschua, meine Bemerkungen innerhalb Deines Textes ein. Vorweg aber noch die Klärung von drei Grundlagenirrtümern:

1. Ich bin nicht Jesus Christus, sondern der reinkarnierte Mensch Jesus von Nazareth
Bitte beachte, dass es zwei Messiasse gibt. Ich nenne sie den 1. und den 2. Messias. Als 2. Messias bin ich, 'Jehoschua', der berufene Erlöser Israels. An den Christen habe ich keinen eigentlichen Auftrag, weiß mich aber durch einen Traum als 'Dornentherapeut' berufen. Ich muss Dich warnen. Meine Behandlung tut weh. Ich habe das vorgestern, bei einem Lauf mit meiner Frau, selbst intensiv gespürt an der Dornwarze meiner zweitkleinsten Zehe, neben der kleinsten meines linken Fußes. Als reinkarnierter Jesus von Nazareth bin ich nur Nachfolger von Jesus Christus. 

2. Jesus Christus ist nicht Gott. Er ist Gottes Sohn
Wenn Du recht hättest, wäre ich verloren. Ich hätte mir eine Stellung angeeignet, die mir nicht zukäme. Dann wären meine Träume, Visionen, Offenbarungen etc. Makulatur. Jesus Christus ist der Stellvertreter Jahwehs.

3. Die 'Bibel' ist relativ
Mit Deinem Cousin Rainer habe ich mich, in der Folge eines Traums, intensiv auseinandergesetzt.
Die Bibel wird neu geschrieben.
 

Hier noch ein Hinweis auf den zweiten heutigen Tagebucheintrag.

Herzliche Grüsse und Gottes Segen
Dein Götti Jehoschua

 

Nun also zu Deiner Mail:

Lieber Götti

Ich schreibe dir heute, um von meiner Seite her einige Dinge zu klären, über die wir letztes Jahr per E-mail kommuniziert haben.

Ich kann dir nur zustimmen, dass ich in einigen Bereichen mit Pharisäern verglichen werden kann. Es wird dann gefährlich, wenn ich abstreite, dass in mir noch pharisäische Züge sind. Genau wegen dem Pharisäischen in mir brauche ich ja die Vergebung und Hilfe von Jesus Christus, der mein Denken, Fühlen und Handeln verändert und mich Schritt um Schritt davon gesund macht!

     Jehoschua: Jesus Christus hat den Weg zu JAHWEH geöffnet.

Jedoch ist es nicht wahr, dass ich nicht ehrlich sein will mit dir. Ich habe erst einmal zu verstehen versucht, warum du dich als den Messias siehst, aber du hast die Diskussion abgebrochen. Du hättest vermutlich noch weniger geschätzt, wenn ich deinen Glauben, der Messias zu sein, ohne Nachfragen zurückgewiesen hätte.
Bevor ich mich mit den Aussagen von E.F. Ströter auseinanderzusetzen möchte, ist mir daran gelegen, deine eigenen Aussagen mit denjenigen der Bibel zu vergleichen. Das habe ich getan und sehe viele Aussagen, die nicht übereinstimmen.

     Jehoschua: Es stimmt, der 2. Messias hat nicht die gleiche Funktion wie der 1.

Im folgenden lasse ich dich gerne wissen, was ich durch mein Bibelstudium über den Messias gelernt habe. Ob du es wohl wagst, diese Erkenntnisse als von der 'Patentochter' in deinem Tagebuch zu publizieren? - Es würde mich freuen. Auch deine Antwort erwarte ich gerne. Ich stütze meine Aussagen ausschliesslich auf Bibelstellen, weil ich als das Wichtigste betrachte, was Gott sagt.

Dies ist eine (noch ergänzbare) Aufstellung der übernatürlichen Eigenschaften von Jesus Christus, die kein Mensch ausser Ihm hat - eben weil Er der Mensch gewordene Gott ist! Mein kleines Eigenbibelstudium hat mich noch tiefer verstehen lassen: Jesus Christus ist absolut überwältigend, und ich bin so froh, Ihn zu kennen!

       Jehoschua: Jesus von Nazareth war nicht übernatürlich.
                          Wieso sollte JAHWEH nicht einen Sohn zeugen können? 
                          Bei JAHWEH ist nichts unmöglich.

1. Jesus Christus ist der Erste und der Letzte, Er ist ewig, Er sitzt zur Rechten Gottes
2. Jesus Christus ist der Schöpfer aller Dinge
3. Jesus Christus ist Gottes eingeborener Sohn, als Messias für uns in die Welt gesandt
4. Jesus Christus alleine ist ohne Sünde, Er ist seinem Vater absolut treu und gehorsam
5. Jesus Christus ist das Ebenbild Gottes und eins mit dem Vater, der wahrhaftige Gott; die beiden verherrlichen sich gegenseitig
6. Jesus Christus ist das Einzige Sühnopfer durch seinen Tod und seine Auferstehung, der Versöhner der Menschen mit Gott
7. Jesus Christus ist und gibt das Leben und alles, was wir dazu brauchen, Er heilt, lehrt, tut Wunder, hilft uns Ihm nachzuflogen und ist immer bei uns
8. Jesus Christus ist der Sender von Gottes Geist für die Menschen
9. Jesus Christus ist der Richter, der Wiederkommende, der Erwecker, Fürsprecher, Vergelter, Geber des Ewigen Lebens
10. Jesus Christus ist der Allmächtige, er ist Gott, Herr über aller Schöpfung, über Tod und Leben, erhabener als Engel, unseres Glaubens und unserer Anbetung würdig

       Jehoschua:
Dein Bibelstudium ist eindrücklich. Im Hinblick auf meine Eingangsbemerkungen möchte ich aber nicht darauf eintreten. Beachte bitte, dass die Bibel erst nach Auferweckung und Himmelfahrt geschrieben wurde. Es ist nicht mehr Jesus von Nazareth, sondern eindeutig Gottes Sohn.

Diese zehn Punkte kann ich nennen, weil ich eine grosse Anzahl von Bibelstellen gesucht, gelesen und verglichen habe, die dies über Jesus aussagen. In der Beilage nenne ich viele dieser Bibelstellen; alle Bibelstellen sind aus der Version Schlachter 2000.

Die Aussagen von hunderten von Bibelstellen über Jesus Christus bestätigen, dass nicht ich dir, Götti, die Messianität abspreche, sondern dass Gott sie einem Anderen zugesprochen hat! (Siehe Bibelstellen in der Beilage.)
Er hat den höchsten Rang und Titel auf ewig Seinem eingeborenen Sohn Jesus Christus gegeben, mit welchem Er eins ist und der allein vom Heiligen Geist vertreten wird.

Weder ich, noch du, noch der Papst, noch irgendein Mensch, hat oder wird je auch nur einen der (oben genannten) göttlichen Charakterzüge von Jesus Christus besitzen!
Da Jesus Christus der Mensch gewordene Gott ist, könnte Er nie von einem Menschen ersetzt oder vollständig vertreten werden.
Andrerseits ist es eine biblische Tatsache, dass der Vater, der Sohn und der Heilige Geist eine Einheit bilden und die oben genannten Eigenschaften besitzen.

Ich sage das nun folgende nicht in überheblichem Ton - denn auch ich bin ein sündhafter Mensch - sondern weil wir Christen einander in Liebe zur Wahrheit ermahnen sollen:
Nach Gebet und langen Stunden des Forschens nach biblischer Wahrheit zum Thema bin ich zur Überzeugung gekommen, dass dein Anspruch, der Vertreter von Jesus Christus, der Messias, der reinkarnierte Jesus zu sein, nicht biblisch belegt ist und auf deinen eigenen Wunschvorstellungen und Fehlinterpretationen beruht.
Lieber Götti, ich glaube, dass du Gott von Herzen folgen willst. Gerade deshalb möchte ich dich eindringlich bitten, die Bibel auf die Person von Jesus Christus hin zu untersuchen und nach gewonnener Erkenntnis aufzuhören, dich selbst, deine Familie und deine Mitmenschen mit der Idee deiner Messianität zu belasten.


Joh. 5,39-40
39 Ihr erforscht die Schriften[a], weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; und sie sind es, die von mir Zeugnis geben. 40 Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu empfangen.
Footnotes:
a.    (5,39) d.h. die heiligen Schriften des AT.

Wir sollen nicht Jesus sein, sondern Ihn und Sein Leben empfangen! Dies ist ein riesiger Unterschied!
Du hast dir eine Aufgabe auferlegt, die nur Gott selbst – in Jesus Christus – siegreich vollbringen konnte!

Apg 4,12
12 Und es ist in keinem anderen das Heil[a]; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!
Footnotes:
a.    (4,12) od. die Errettung.

Was Gott dir und mir in Seinem Wort jedoch zuspricht, ist - dank unserer Erlösung durch Jesus Christus - für immer Seine Kinder zu sein und Ihm während unserem Leben dienend ähnlicher zu werden.

Mit lieben Grüssen und guten Wünschen für deinen geistlichen Gang
Dein Göttikind Fränzi


9. März 2015
jom scheni - 18. Adar 5775 - JAHWEH blickt zu denen hin, die IHN fürchten

"Es ist ein Trugschluss, das Pferd sei zur Hilfe. Auch in seiner grossen Kraft kann es nicht retten.
Siehe, Jahwehs Auge ist zu denen hin, die IHN fürchten; zu den Harrenden auf Seine Güte."
(Psalm 33,17+18, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

שקר הסוס לתשועה וברב חילו לא ימלט הנה עין יהוה אל-יראיו למיחלים לחסדו

scheker hassuss litschuah uw'row cheilo lo yemalet hineh ein YAHWEH el-yere'aw lam'yachalim lechassdo

In den biblischen Zeiten war das Pferd möglicherweise die grösste Kraft, die sich der Mensch als Hilfe nutzbar machen konnte. Der Psalmist macht den Trugschluss deutlich, dass ausser IHM eine andere Macht den Menschen retten könne. Ehrfürchtiges Harren auf Jahwehs Güte ist die einzig richtige Haltung, die wir Menschen, in jeder Lebenslage, einnehmen können. Auf diese Menschen blickt Gott gnädig.

Das heisst nicht, dass wir ohne Prüfungen durchs Leben kämen. Aus meiner Internetseite, angefangen beim Lebenslauf, über verschiedene nicht bestandene und bestandene Prüfungen, spricht zu deutlich das Gegenteil.


9. März 2015
jom scheni - 18. Adar 5775 - JAHWEH prüft mein Herz

"Du aber, JAHWEH, hast mich erkannt, kannst mich sehen und wirst mein Herz zu Dir prüfen." (Jeremia 12,3a, Eigenübersetzung, internes Los)

ואתה יהוה ידעתני תראני ובחנת לבי אתך

weatah Yahweh yeda'tani tir'eni uwachanta libi itach

Ich vergleiche mich, wie Jeremia zu seiner Zeit, mit meinen Zeitgenossen. Ich weiss mich von JAHWEH erkannt. ER sieht mich und wird mein Herz prüfen, wie es zu IHM steht; bis zu meinem letzten Atemzug in dieser Weltzeit. Die Gottlosen können mich auch nicht verstehen. Sogar die Gottesfürchtigen bekunden grösste Mühe, auch meine nächsten Verwandten. Meine Schwägerin hat mir durch eine ihrer Töchter eine blanke Absage erteilt.

Das Ganze beunruhigt mich aber nicht, weil der Allerhöchste hinter mir steht, und sich niemand vor mich stellen darf.


8. März 2015
jom rischon - 17. Adar 5775 - Jahwehs Wirken erfreut mich - Jubel ist angesagt

"Denn Du hast mich erfreut, JAHWEH, durch Dein Wirken. Über Deiner Hände Werk will ich jubeln." (Psalm 92,5, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

כי שמחתני יהוה בפעלך במעשי ידיך ארנן

ki ssimachtani YAHWEH befaalecha bemaassei yadeicha aranen

Gottes Wirken hat mich schon oft erfreut, wenn ich an meinen "Esel" denke. Da ist z.B. die Sonnenwende 2014. Am Anfang hatte er mich auch etliche Male genervt, weil ich das Wirken Jahwehs noch nicht richtig erkannte.

Über Deiner Hände Werk will ich jubeln. Wollen liegt in der Gegenwart und in der Zukunft. Ich will jubeln, weil mich JAHWEH in letzter Zeit so wunderbar handgreiflich führt; weil ER mir Seine Wunder, nicht nur die Frühlingsnatur, so deutlich zeigt. Die geplante Mail an meine Schwägerin habe ich am folgenden Tag abgeschickt.

Die erwartete Erweckung taucht am Horizont auf. Bei der letzten Gruppenzusammenkunft "Bibel in unserer Zeit" wichen wir, im Rahmen der Fastenzeit, vom Markusevangelium ab, zu den Geistesgaben in 1. Korinther 12,7-11. Auf das nächste Mal sollen wir uns überlegen, welche Gabe wir in uns spüren. Ich glaube, dass ich die Befähigung habe, meine eigenen Träume auszulegen. Das hat mir mein erster Seelsorger in den achtziger Jahren vermittelt.

Jubel ist in der Zukunft angesagt, wenn ich an die Verheißung von Reichenschwand denke. Alle Menschen sind damit gemeint. Das Schönste, was wir uns vorstellen können, wird nur wie ein Schatten sein.


8. März 2015
jom rischon - 17. Adar 5775 - Traum vor 6h – Peter will es besser wissen

Peter und ich, neben anderen Personen, befinden uns auf einer stark abfallenden Strasse. Es geht um die Frage, was bei mir im Diakonissenhaus falsch gelaufen sei. Er habe das mit einem Fachmann besprochen. Ich bin mit ihm einig, dass man die Geschichte hätte bereinigen müssen, vor meinem Stellenantritt als Verwaltungsdirektor. Man hätte … man hätte … Ja, man hätte alles besser machen müssen … aber wir sind noch keine vollkommenen Menschen!

Trotzdem hat Gott alles gut gemacht. Die Geschichte mit mir beweist es.

Wesen:
Gemeinsamer Abstieg auf einer steilen Strasse. Diskussion mit Peter, was man bei meinem Stellenantritt als Verwaltungsdirektor im Diakonissenhaus hätte besser machen sollen. Er habe das mit einem Fachmann besprochen. Ja, man hätte alles besser machen müssen … aber wir sind noch keine vollkommenen Menschen!

Realitätsbezug:
Peter ist eine alte Bekanntschaft aus der Zeit in der Nachbarstadt, wo wir uns in der kleinen Methodistengemeinde kennen und schätzen lernten. Wir engagierten uns geistlich, sowohl in der Gemeinde wie in Hauskreisen. Beide Familien hatten mannigfachen Kontakt, auch zwischen den Kindern. Peter war ein erfolgreicher Unternehmer und wir profitierten von ihm, indem wir oft sein Geschäftsauto benutzen durften und offenbar zu oft benutzten. Peter fühlte sich ausgenutzt, was in einer meiner psychischen Krisen offenbar wurde. Ich liess ihn zu mir rufen, war aber nicht in der Lage, auch nur ein Wort zu sprechen. Ehrlicherweise wollte ich auch nicht. Verärgert zog er ab.

Sinnbild:
Die stark abfallende Strasse ist das Ende der „alten Welt“. Peter sollte einsehen, dass nicht alles machbar ist, wie er es sich denkt.

Anruf:
Bete weiter für Peter, entsprechend dem Auftrag vom 3. Mai 2008!


7. März 2015
Schabat - 16. Adar 5775 - JAHWEH führt durch einen Engel

"Siehe, Ich sende einen Engel vor dir her, dich zu behüten auf dem Weg und dich zu bringen an den Ort, den Ich vorbereitet habe." (2. Mose 23,20, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

הנה אנכי שלח מלאך לפניך לשמרך בדרך ולהביאך אל-המקום אשר הכנתי

hineh anochi scholeach mal'ach lefaneicha lischmorcha badarech welahawiacha el-hamakom ascher hachinoti

Dieser Bibelvers stammt aus der Offenbarung Jahwehs am Sinai an Mose, für Sein auserwähltes Volk. Als berufener 2. Messias beanspruche ich die Zusage für mich, im Hinblick auf alle Menschen, die mir JAHWEH zumuten will. Als berufener Erlöser Israels erwarte ich, irgendwann nach Israel geführt zu werden, wo mir Gott einen Ort vorbereitet hat. Eine entsprechende Vorahnung bekam ich vom Kfar Yehoshua, bzw. von dem mir geweihten Weinberg in Nitzanah.


6. März 2015
Erew Schabat - 15. Adar 5775 - Wie können wir Huldreich mit dem "Seil" aus dem Scheol heraufholen?

Einmal mehr liege ich, nach einem ersten, erholsamen Schlaf, wach. Der Traum vom 12. Adar 5775 beschäftigt mich. Besonders macht mich die Erkenntnis glücklich, dass wir Menschen mit unserem Glauben an der Auferweckung von verstorbenen Menschen beteiligt sein können. In Anbetracht meines erlebten Kleinglaubens am Totenbett meines Bruders Huldreich, steigt die Frage in mir hoch: Werde ich das allein schaffen? Die Witwe könnte doch mithelfen, geht mir durch den Kopf. Sie könnte auch ihre ganze Familie mit einbeziehen. Der Gedanke begeistert mich. Ich will ihn sofort umsetzen und für meine Schwägerin eine Mail entwerfen. Deshalb setzte ich mich auf, an den Bettrand, doch das "Arthrose-Knie" zwingt mich mit einem stechenden Schmerz ins Bett zurück; ein sehr deutliches Zeichen. Es ist ja noch vor Mitternacht, kommt mir in den Sinn, also "alte Welt". Kaum ist der Mitternachts-Stundenschlag an der Kirche vorüber, mache ich einen neuen Versuch. Keine Schmerzen mehr, Halleluja!


4. März 2015
jom rewii - 13. Adar 5775 - DU bist immer und überall DA

"Erhöbe ich Morgenrot-Flügel, liesse ich mich am Meeres-Ende nieder - auch dort wäre ich von Deiner Hand geleitet und würde mich Deine Rechte halten." (Psalm 139,9+10, Eigenübersetzung, internes Los)

אשא כנפי-שחר אזכנה באחרית ים גם-שם ידך תנחני ותאחזני ימינך

essa chanfei-schachar eschc'nah be'acharit yam gam-scham yadcha tancheni weto'chaseni yeminecha

Ich wiederhole mich: JAHWEH ist einfach wunderbar!

Gestern wollte ich das Eingabeprogramm für neue Tagebucheinträge öffnen. Ich konnte es nicht, ohne irgendeinen Hinweis zu bekommen, warum. Da mir die kürzliche Erfahrung noch so lebendig war, machte ich keine weiteren Versuche und stellte mein Wollen zurück. Mir kam Bileam in den Sinn, der den Sendboten des Königs Balak gefolgt war, obwohl ihm JAHWEH beim ersten Mal ein Verbot gegeben hatte.

Jahwehs Weisungen sind absolut. Dementsprechend absolut soll man ihnen nach bestem Wissen und Gewissen folgen. Weil Bileam das nicht getan hatte, kam er mit seinem Esel in arge Bedrängnis. (Es lohnt sich, die Geschichte von Bileam in der Bibel nachzulesen: 4. Mose 22,1 bis 4. Mose 24,25.)

Ja, JAHWEH ist immer und überall da. Das ist die Summe meiner Erfahrungen. Bei JAHWEH gibt es auch keine Zufälle. Alle unsere Haare auf dem Kopf sind gezählt.

Dass Jahwehs Weisungen absolut sind, sollten wir im Glauben annehmen. Dann wird es auch möglich, die Verheißung von Reichenschwand wörtlich zu nehmen und nach ihr zu leben. Ich sage das zu weltweit allen Menschen, wo immer sie leben. Dann werden wir gemeinsam die verheißenen Wunder erleben. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will! 


3. März 2015
jom schlischi - 12. Adar 5775 - Traum 2h30 - mein verstorbener Bruder Huldreich ist am Ende seiner Kraft und sinkt ab

1) Mein Bruder Huldreich befindet sich tauchend zur Behebung eines Mangels unter dem Heck des Segelboots. Er signalisiert, dass er keine Kraft mehr habe und ich rufe, er solle heraufkommen. (Da ist noch eine Person, die die Szene beobachtet; ich glaube es ist meine noch lebende Schwester.) Tatsächlich sinkt mein Bruder ab. Für mich ist klar, dass ich ihm nachtauche, was ich auch, nach tiefem Luftholen, tue. Auf dem Grund angelangt, sehe ich meinen Bruder, sich gehend bewegen. Ich rufe ihm etwas zu, weiß aber nicht was. Daraufhin scheint er rückwärts zu taumeln.

2) Szenenwechsel. Wir bewegen uns in illustrer Gesellschaft. Mein Bruder Huldreich überreicht einem Herrn mit Begleitung einen Gegenstand, aus dem das Regattaresultat ersichtlich ist: 1 x erster und 1 x zweiter Rang. Das erregt grosses Erstaunen, weil nicht erwartet.

Wesen:
1) Schiffsreparatur durch den verstorbenen Bruder unter Wasser. Er hat keine Kraft mehr und sinkt ab. Tauchend begegne ich ihm auf dem Grund. Auf meinen Anruf hin scheint er zu taumeln.
2) Mein Bruder ist der „Star“.

Realitätsbezug (in der Vergangenheit):
1) Mein Bruder, der begabte Handwerker. Seine Begabung setzte er vielfach für die Mitmenschen ein. Als Jugendlicher hatte er selbst ein Segelboot gebaut, das ich in meiner Freizeit schon während meiner Oberstufenschulzeit benützen durfte. Zum Thema „Tauchen“ habe ich eine Jugenderinnerung. Nach einem heißen Sommertag gingen mein bester Jugendfreund und ich am späteren Abend noch ins Strandbad. Es dämmerte bereits. Als wir ins Wasser stiegen, realisierten wir, dass, nicht weit von uns entfernt, jemand am Ertrinken war und versank. Kurz entschlossen tauchte ich, konnte aber wegen der Dämmerung nichts sehen. Ich hielt mich nahe an den Boden bis ich ein Bein spürte, an dem ich den Ertrunkenen an Land zog. Er konnte durch andere Leute wieder belebt werden.
2) Mein Bruder und ich waren ein erfolgreiches Segel-Regattateam. Mit Huldreich als Steuermann wurden wir 1967 Schweizer Meister der Piratenklasse auf dem Zürichsee. Ein Jahr zuvor waren wir an der Schweizer Meisterschaft auf dem St. Moritzersee, mit mir als Steuermann, zweite geworden.

Sinnbild:
1) Es geht um die bevorstehende Auferweckung meines Bruders.
Mein Bruder befindet sich in der „Unterwelt“,  von wo ich ihn heraufholen will. Das Taumeln interpretiere ich als Widerwillen, in den Reinkarnations-Kreislauf zurückzukehren.
2) Die Auferweckung meines Bruders wird eine Sensation bedeuten. Er wird zum „Star“ werden; ich bin lediglich zweiter. Er wird zum "Primus inter Pares" werden und nicht ich, wie telefonisch besprochen.

Anruf:
Segne deinen Bruder Huldreich im Namen Jahwehs!

 

PS
Zur Zeit des Apostels Paulus gab es den Ritus, sich für die Toten taufen zu lassen. Dieser Brauch dauert in gewissen Konfessionen bis heute an. Er entstammt 1. Korinther 15:

26 Als letzter Feind wird der Tod beseitigt.
27 Denn »alles hat er seinen Füßen unterworfen«. Wenn es aber heißt, dass ihm alles unterworfen ist, so ist offenbar, dass derjenige ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
28 Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allen sei.
29 Was würden sonst die tun, die sich für die Toten taufen lassen, wenn die Toten gar nicht auferweckt werden? Weshalb lassen sie sich denn für die Toten taufen?
(Schlachter Bibel 2000)

So weit würde ich nicht gehen, mich für meinen Bruder taufen zu lassen, obwohl er nur als Säugling getauft worden ist. Die Taufe wird nach der Auferweckung nachgeholt werden. Hingegen sehe ich die Segnung im Namen Jahwehs, des EINEN wahren Gottes, als gültiges Angebot, das ich von jetzt an praktizieren will. Eine spezielle "Auferweckungsvision" hatte ich in einer meiner vier Psychiatriephasen, als Menschen aus der Unterwelt (Scheol) an einem Seil heraufgeholt wurden. Der Glaube ist das Seil. Im Glauben hole ich Huldreich aus dem Scheol herauf.


28. Februar 2015
Schabat - 9. Adar 5775 - Gott ist wunderbar!

Erwachen um 4 Uhr. Die gestrige "Eselserfahrung" ist mir sofort präsent. Meine Gedanken kreisen um das Warum des eigenartigen Verhaltens meines "Esels".

Jetzt leuchtet es mir auf. Amos 8 ist eine harte Gerichtsandrohung. Das kann ja nicht die Botschaft des "Erlösers von Israel" sein!

Lieber Vater im Himmel, Du bist so wunderbar gnädig. Du bist gnädig mit Deinem Volk und Du bist auch gnädig mit mir, wie Du mich führst. Danke vielmals.

 
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