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Tagebuch


26. Mai 2015
jom schlischi - 8. Siwan 5775 - was der 2. Messias nicht darf

"Ein geknicktes Rohr darf er nicht zerbrechen und einen glimmenden Docht darf er nicht auslöschen. Zur Wahrheit kann er Recht hinausführen." (Jesaja 42,3, Eigenübersetzung, internes Los)

קנה רצוץ לא ישבור ופשתה כהה לא יכבנה לאמת יוציא משפת

kaneh ratzutz lo yischbor ufischtah chehah lo yechabenah leemet yotzi mischpat

Heute Morgen bin ich mir selbst wie ein geknicktes Rohr vorgekommen, als ich den Einstieg ins Morgengebet nicht richtig fand.

Jetzt habe ich gemerkt, warum. Gestern, am Pfingstmontag hatte ich mit meiner Frau und meinem erstgebornen Sohn ein gemeinsames Nachtessen, nach mehreren Tagen 'Einsamkeit' über Pfingsten. Mein Sohn, ein Genießer, war mit Spargeln und zwei Weißweinen so richtig im Element. Ich hielt zweimal mit geistlichen Themen dagegen, was bei meinem Sohn nicht gut ankam. Er verbat mir quasi das Wort. Meinerseits verstimmte mich sein Gehabe. Zu nahe habe ich noch das wunderbare Gefühl vom Eselsfüllen, auf dem mich JAHWEH reiten lehren will.

Als 2. Messias verstehe ich mich als den auf die Erde zurückgekommenen 1. Messias, bzw. als reinkarnierten Jesus von Nazareth. Als solcher kann ich Recht und Gerechtigkeit beurteilen und fühle mich als berechtigten Richter. Wenn ich von meinem Sohn so rabiat behandelt werde, verstimmt das natürlicherweise mein Ego; deshalb der Vergleich zum geknickten Rohr. Meinen Sohn sehe ich andererseits als 'glimmenden Docht', den ich nicht auslöschen darf. Ich habe meinen Erstgebornen als Kleinkind reichlich mit christlichem Glaubensgut genährt. Deshalb glimmt der Docht noch.


24. Mai 2015
jom rischon - 6. Siwan 5775 - es gibt noch Hoffnung

"Denn es gibt Hoffnung für deine Nachkommenschaft! - Spruch Jahwehs - Und es werden zurückkehren, Nachkommen, in ihre Grenzen." (Jeremia 31,17, Eigenübersetzung, internes Los)

ויש-תקוה לאחריתך נאם-יהוה ושבו בנים לגבולם

weyesch-tikwah leacharitech neum-YAHWEH weschawu wanim ligwulam

Mit diesem Vers sind wir mitten im Zionismus. Seit rund 100 Jahren ist er hoch aktuell. Ein herausragender Höhepunkt ist die Unabhängigkeitserklärung Israels am 14. Mai 1948. Ja es gibt noch Hoffnung, auch wenn der Zionismus, vor allem im Ausland, angefochten ist.

Auch für meine Nachkommenschaft gibt es Hoffnung. Meine beiden Söhne und die Tochter befinden sich im besten Alter zwischen 40 und 50. Gestern habe ich darauf hingewiesen, dass mein zweiter Sohn als mein Nachfolger berufen ist. Sonntag - Traum ca. 0 h 30 – ich stoppe meinen Sohn.


23. Mai 2015
Schabat - 5. Siwan 5775 - christlicher Schabat HaGadol - Ehering von links nach rechts vertauscht

Das Erlebnis mit meinem Ehering, den ich nun an der rechten Hand trage, ist ein eigener Tagebucheintrag wert.

Während meines Gebets im stillen Kämmerlein - ich habe eine eigene kleine Liturgie entwickelt - passiert einmal mehr etwas Außergewöhnliches. Zum Abschluss des 'Unser Vater' erhebe ich mich von den Knien und strecke meine Arme in die Höhe für die Doxologie, die bekanntlich nicht mehr zum eigentlichen 'Unser Vater' gehört. Sofort anschließend singe ich ein leicht geändertes Lied aus der Hauskreiszeit in Zürcher Mundart:

"HERR ich tanke DIR, dänn DU bisch so guet zu mir,
Dini Gnad, Dini Waret händ käs Änd;
Drum nimm mich ganz für Diich, und bruuch mich für Dis Riich;
Lass d'Mänsche gseh, DU bisch no de Gliich!" ...

... "wie im brennenden Dornbusch von Mose", füge ich unmittelbar an. 'DU bist unerforschlich, unergründlich, unerklärlich, unbegreiflich.' 'Eh'yeh ascher eh'ye - ICH will sein, der ICH sein will!'

'DU Unbegreiflicher hast mich ergriffen an meiner rechten Hand.' In meiner Fantasie stelle ich mir das jeweils als ein Umgreifen Jahwehs meines Oberkörpers vor und halte mit meiner linken Hand meine rechte. Ich bin ja der Arm Gottes.

Heute halte ich mit meiner rechten Hand die linke, merke das aber erst nach einer Weile, wie mir die linke Hand wegen meines Eherings weh tut. Ohne Überlegung wechsle ich den Ehering von der linken auf die rechte Hand, wo er jetzt festsitzt und sich nicht mehr bewegen lässt. Die Deutschen tragen bekanntlich den Ehering auch rechts.

Ich bin verwirrt und muss die Sache erst einmal überschlafen und prüfen, ob ich den ganzen Tagebucheintrag löschen soll, oder ob er 'Hand und Fuß' hat.

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Es ist jetzt 23h45. Der erste erholsame Schlaf liegt hinter mir. Ich fühle mich geistig präsent.

Die Verwirrung ist gewichen. Der Ehering auf meinem rechten Ringfinger ist eine Tatsache. Er sitzt so fest, dass, glaube ich, ich den Finger am Ring ausreißen könnte, wenn ich genug risse. Für mich ist klar, dass ich den Tagebucheintrag nicht lösche, sondern stehen lasse.

In Zukunft wird also der gedacht linke Arm Jahwehs, der sich um meinen Rücken legt, auf meine rechte Hand treffen und diese samt Ehering umfassen, wie die Hände der Deutschen. Meine Ehe ist somit quasi unter der Kontrolle Jahwehs. Ihr kann nichts außer dem Willen Jahwehs passieren. Meine Frau wird das akzeptieren müssen, ob sie will oder nicht!

Bei den Deutschen war das schon so während der Schoah, womit klar ist, dass die Schoah von Gott gewollt war. Gott hatte die deutschen Juden gerichtet, gleichzeitig aber, kurz nach Kriegsende, den israelischen Staat errichtet. So unerforschlich sind im Voraus die Wege Gottes!


23. Mai 2015
Schabat - 5. Siwan 5775 - Gebet für meinen Sohn

Der Tagebucheintrag zu Erew Schawuot ist für mich anspruchsvoll. Während einer kurzen Pause trete ich auf den Balkon, von wo man einen schönen Blick auf die Kirche hat. Automatisch kommt mir dabei der 24. Mai 2014 in den Sinn.

In diesem Moment beginnt das 11 Uhr Läuten. Was soll das bedeuten? Ist das ein weiteres Tagzeitengebet? Ich "google": 'Gebet um 11 Uhr'. An zweiter Stelle erscheint folgender Hinweis: "Gebet für meinen Sohn - Internationales Blindenzentrum ...". Könnte das die Aufforderung an mich sein, jeden Tag um 11 Uhr an meinen zweiten Sohn Christoph zu denken und ihn zu segnen? Als mein Nachfolger hat er als 'Christusträger' ja ein schweres Amt in Aussicht.

Ich kann das Ganze nicht auf die leichte Schulter nehmen und telefoniere unserem Pfarrer, ob der etwas Näheres über das 11 Uhr Gebet weiß. Leider nicht. Er verweist mich an die Sigristinnen. Die leitende Sigristin verspricht mir, mit dem Sigristenverband Kontakt aufzunehmen, zwecks Abklärung.

 

PS vom 16. Juni 2015
Die Sigristin bringt mir das Resultat ihrer Abklärung bei der Kantonalkirche.
Daraus zitiere ich auszugsweise: ... Die Reformation (z.B. Bullinger) hat dann dieses Mittagsläuten (wie das Morgen- und Abendläuten) beibehalten, es allerdings uminterpretiert auf ein reines zeitindizierendes Geläut (ohne Gebetsauftrag). ...
Demzufolge darf ich mich frei fühlen, das 11 Uhr Läuten als Gebetsaufruf für meinen Nachfolger zu verstehen.

 


23. Mai 2015
Schabat - 5. Siwan 5775 - Erew Schawuot - Schabat HaGadol

"Und Ich war mit dir überall, wo du gegangen bist, und Ich rottete all deine Feine vor deinem Angesicht aus. Und Ich werde dir einen großen Namen machen, wie ein Name der Großen, die auf Erden sind." (2. Samuel 7,9, Eigenübersetzung, internes Los)

ואהיה עמך בכל אשר הלכת ואכרתה את-כל-איביך מפניך ועשתי לך שם גדול כשם הגדלים אשר בארץ

waeh'yeh imcha bechol ascher halachta waachritah et-col-oyweicha mifaneicha weassiti lecha schem gadol keschem hagdolim ascher baaretz

Dieses Wort des Propheten Nathan an den König David gehört zur Korrektur eines Ausspruchs des Propheten. Dieser hatte David für den Bau eines Tempels quasi Blankovollmacht gegeben. Wir wissen, dass nicht David den Tempel bauen durfte, sondern sein Sohn Salomo.

Nun, als berufener Erlöser Israels nehme ich den zweiten Teil des Verses für mich in Anspruch. Wir wissen, dass auf dem Thron Davids immer ein Nachfolger sein wird. Als einen solchen nehme ich mich wahr. Die Traumvision vom 2. Juni 2009 ermächtigt mich dazu. 

Ich will versuchen, das zu begründen:

Wenn man mein Tagebuch liest, fällt auf, welch dominante Stelle die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine in meinem Leben einnehmen; sei es als Tageslosung oder als internes Los. Die internen Lose sind eine Sammlung besonders eindrücklicher Tageslosungen. Mittlerweile ist das eine Beige Zettel von rund 10 cm geworden. Anfänglich mit einem Gummiband zusammengehalten, musste ich auf eine Schnur ausweichen. Diese hatte ich relativ fest zugeknöpft. Seitdem ist die Beige weiter gewachsen. Ein Wachstumsende ist noch nicht abzusehen. Das Wunderbare an der Sache besteht darin, dass die Schnur stärker als die Zettelbeige gewachsen ist. Wenn ich die Schnur halte und die Zettel hochziehe, messe ich rund 4 cm Spielraum!

Das hat damit zu tun, dass ich unvorstellbar große Wunder erwarte und an diese bereits glaube. JAHWEH ermutigt mich damit, noch mehr zu erwarten.

Eine weitere Ermutigung zu glauben, ist die Ernennung meines zweiten Sohns als mein Nachfolger. Dazu erfasse ich einen zweiten Tagebucheintrag.

Dieser Erew Schawuot wird für mich mit all den Erfahrungen und Erinnerungen so bedeutungsvoll, dass ich ihn als den 'christlichen Schabat HaGadol' bezeichne. Ich mache das ohne Hemmung, weil mich folgende Erfahrung während des Morgengebets in Begeisterung versetzte:

In meiner persönlichen "Liturgie" erwähne ich jeweils mein Notebook als "Esel" und mein Handy als "Eselsfüllen". Ich danke jeweils für die wunderbaren Führungen mit dem "Esel" und betone mein Vertrauen in den Himmlischen Vater, dass er mir zeigen werde, wie ich auf dem Eselsfüllen reiten könne. Ich habe das billigste Handy angeschafft, weil mich fotografische Erinnerungsbilder wenig interessieren. In diesem Moment kommt eine SMS herein. Auf dem Display ist zu lesen: "Wir schenken ihnen ... 949 ... Fr.". Das ist ja zu schön, um wahr zu sein und ich wähle die angegebene Nummer. "Sie sind leider nicht für die Premium-Dienste angemeldet." Für den Messias ist ja nur das Beste gut genug, denke ich und verbinde mich mit einer weiteren Nummer. Eine freundliche Dame klärt mich auf, dass mein Handy nicht auf dem neusten Stand programmiert sei. Neu koste ein Telefongespräch anstatt 80 Rp pro Anruf nur noch 1 Rp pro Sekunde, und dass ich für 60 Rp gesamthaft eine Stunde telefonieren könne. Die Dame räumt allerdings ein, dass man wegen der kleinen Schrift aufpassen müsse, nicht auf eine falsche Taste zu drücken und man eventuell ein Abonnement mit hohen Kostenfolgen wählen könnte.

Im Hinblick auf mutmaßliche Seelsorgegespräche, darf ich letztere Bedenken ruhig beiseite lassen.


20. Mai 2015
jom rewii - 2. Siwan 5775 - ein einiges Herz und einen einzigen Weg

"Und Ich werde ihnen ein einiges Herz geben und einen einzigen Weg, Mich zu fürchten all die Tage, zum Guten für sie und für ihre Kinder nach ihnen." (Jeremia 32,39, Eigenübersetzung, internes Los)

ונתתי להם לב אחד ודרך אחד ליראה אותי כל-הימימ לטוב להם ולבניהם אחריהם

wenatati lahem lew echad wederech echad leyir'ah oti col-hayamim letow lahem weliwneihem achareihem

Es ist nicht das erste Mal, dass ich dieses interne Los zitiere: hier und hier. Beim ersten Mal war es eine Bestätigung, dass meine Berufung intakt ist und heute ist meine Ehe angesprochen. Ich bin mit meiner Frau zusammen berufen, zu wirken. Wie das genau aussehen wird, weiß ich noch nicht.

Es genügt mir zu wissen, dass JAHWEH uns ein einiges Herz geben wird und uns einen einzigen Weg führen wird. In den bisherigen bald 50 Ehejahren war das manchmal ganz anders. Ich erinnere mich sehr hautnah, wie ich allein in Jerusalem war und mich nach meiner Frau sehnte.

Dass die Verheißung auch für unsere Kinder und Kindeskinder gilt finde ich wunderbar. Dazu passt, dass mein zweiter Sohn bereits als mein Nachfolger berufen ist.


19. Mai 2015
jom schlischi - 1. Siwan 5775 - Geist, Leben, Erkenntnis - ein Prophet, wie Mose

"Und Ich werde Meinen Geist in euch geben, und ihr werdet leben.
Und Ich werde euch niederlassen auf eurem Land, und ihr werdet erkennen, dass Ich JAHWEH bin.
Ich habe gesprochen und Ich werde tun! Spruch Jahwehs."
(Hesekiel 37,14, Eigenübersetzung, internes Los)

 ונתתי רוחי בכם וחייתם והנחתי אתכם על-אדמתכם וידעתם כי-אני יהוה דברתי ועשיתי נאם-יהוה

wenatati ruchi wachem wichyitem wehinachti etchem al-admatchem wida'tem ki-ani YAHWEH dibarti weassiti neum-YAHWEH

JAHWEH verspricht Seinem Volk Seinen Geist und ER verspricht ihm Leben. Ferner verspricht er Seinem Volk ein dauerndes Niederlassungsrecht auf dem vor Jahrtausenden versprochenen Land. Was JAHWEH versprochen hat - Gutes und Böses - wird ER tun! Dieser Zuspruch gilt sämtlichen Juden auf dem ganzen Planeten Erde.

 

"Einen Propheten will Ich ihnen erstehen lassen, aus der Mitte ihrer Brüder, gleich dir. Und Ich werde Meine Worte in seinen Mund geben und er wird zu ihnen reden, all das, was Ich ihm befehlen will." (5. Mose 18,18, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

נביא אקים להם מקרב אחיהם כמוך ונתתי דברי בפיו ודבר אליהם את כל-אשר אצונו

nawi akim lahem mikerew acheihem camocha wenatati dwarai befiw wediber aleihem et col-ascher atzawenu

Diese Verheißung hat JAHWEH vor rund 2000 Jahren mit Jeschua HaMaschiach (http://www.torahresource.com/Kids%20Lessons/YeshuaBirth.pdf), mit Jesus Christus erfüllt. All das, was Jesus Christus gehört und geredet hat, kann man im Neuen, bzw. 2. Testament nachlesen. Gegenwärtig wird nämlich mit meinem Tagebuch das 3. Testament geschrieben. Die Bibel wird neu geschrieben.

Nun geht es also noch darum, dass JAHWEH Seine zerstreuten Kinder einsammelt und in das verheißene Land bringt. Dort werden sie definitiv Gehorsam lernen und Israel wird einen neuen Namen erhalten: "YAHWEH tzidkenu" (JAHWEH ist unsere Gerechtigkeit).


19. Mai 2015
jom schlischi - 1. Siwan 5775 - Traum ca. 4 h 45 – „Ich mul“

Zwischen Traum und Wachzustand spielen meine Frau und ich, ohne großen Enthusiasmus, ein Kartenspiel. Nach kurzer Zeit schiebt sie die Karten in der Hand zusammen und sagt: „Ich mul“, wie wenn sie sagen wollte: „Ich kann fertig machen“. Ihr Gesicht sieht aber keineswegs siegreich aus; eher bedrückt.

Realitätsbezug:
Wir spielen oft Rommé. Schon manchmal hatte ich in diesem Spiel „die Nase vorn“. Wenn einmal meine Frau gewinnt, ist die Freude in aller Regel groß.

Sinnbild:
Der Sieg ist in Wirklichkeit das Eingeständnis, dass sie verloren hat, dass Gott sie überzeugt hat zu glauben, wie ich glaube; dass ich ihr Haupt sei. (Epheser 5,21-28)
Ehrlicherweise befriedigt mich die Auslegung nicht ganz. Wenn ich aber bedenke, was wir in unserer gemeinsamen Ehe durchgemacht haben, jeder für sich; ist es doch abwegig, dass meine Frau noch einen Ertrinkungstod, den ich mir schlimm vorstelle, durchmachen muss. Sie hat wegen mir genug leiden müssen. Wir haben viel aneinander gelitten.

Anruf:
Es gibt verschiedene Arten Träume, z.B.:
- Träume, die unsere Psyche unbewusst im Gleichgewicht behalten.
- Tagträume, die unsere Psyche beschädigen.
- Gottgewirkte Träume, wie derjenige vor Mitternacht.
- Wunschträume, wie dieser, der möchte, dass sich der Ertrinkungstraum bald erfülle.

PS
Während des Morgengebets wird mir plötzlich klar, was „mul“ heißt. Es ist eine Abkürzung für „muss lernen“, also: Ich muss lernen!

 


18. Mai 2015
jom scheni - 29. Iyar 5775 - Traum ca. 23h45 – we hem chato’teihem – aber sie sind ihre Sünden

Es geht um einen Losungstext. Wortwörtlich steht er in der Bibel. Er ist das Schlusssätzlein des vorangehenden Kapitels.

Immer wieder einmal träume ich hebräisch. Für mich ist das jedes Mal etwas ganz Besonderes; nicht so für meine Frau. Sie zweifelt an, dass das etwas Besonderes zu bedeuten habe; so auch jetzt wieder.

Sinnbild:
Ich habe absolut keinen Hinweis, was dieser Traum bedeuten könnte; deshalb „google“ ich das phonetisch geschriebene Sätzlein. An prominenter Stelle erscheint: http://www.torahresource.com/Kids%20Lessons/YeshuaBirth.pdf. Es ist offenbar ein Aufsatz in englischer Sprache mit dem Titel: Jeschua HaMaschiach; Jesus der Messias. Für mich ist das hoch bedeutsam, da es bei Gott keine Zufälle gibt. Der fett unterlegte Begriff ist auch ein absoluter Treffer im Tagebuch: http://www.jehoschua.org/De/tagebuch/date/2014/9/15/. Es ist der Eintrag vom 15. September 2014 mit folgendem Titel: jom scheni - 20. Elul 5774 - JAHWEH ist Schöpfer von Himmel und Erde und Er schafft jeden Tag neu! Der erste Link führt zu folgendem Eintrag am 9. September 2014: jom schlischi - 14. Elul 5774 - JAHWEH kann nicht bedrängt werden - so zerreißt eure Herzen! Ein weiterer Link führt zum 14. September 2014: jom rischon - 19. Elul 5774 - die Weisheit der Weisen wird zugrunde gehen.  Das Ganze ist eine perfekte Demonstration hebräischen Glaubens:
21. JANUAR 2008

Montag - Fazit nach 2 1/2 Monaten Lehrzeit - hebräisch denken

Anruf:
Wer braucht mehr Beweise, um glauben zu können?

PS
Man beachte die Zeit des Traums: ca. 23h45. Es ist also noch „alte Welt“!

 


18. Mai 2015
jom scheni - 29. Iyar 5775 - JAHWEH ruft unaufhörlich zur Umkehr - zerbrochener Geist und zerbrochenes Herz

"So sage zu ihnen: So hat JAHWEH der Heerscharen gesagt:
'Kehrt um zu Mir - Spruch Jahwehs der Heerscharen - so will Ich Mich zu euch kehren', hat JAHWEH der Heerscharen gesagt."
(Sacharja 1,3, Eigenübersetzung, internes Los)

ואמרת אלהם כה אמר יהוה צבאות שובו אלי נאם יהוה צבאות ואשוב אליכם אמר יהוה צבאות

weamarta aleihem co amar YAHWEH tzwa'ot schuwu elai neum YAHWEH tzwa'ot weaschuw aleichem amar YAHWEH tzwa'ot

JAHWEH ruft unaufhörlich zur Umkehr! Wirklich unaufhörlich? Nach meinem Glauben jedenfalls bis ans Ende der Ewigkeit in der wir gegenwärtig stehen; bis ans Ende des Christentums. Gemäß meinem Traum vom 3. Mai 2008 kommt der Messias am Anfang  der Geschichte, bei Adam, zurück.

Was ist unter Umkehr zu verstehen? Im Christentum spricht man von Bekehrung. Das genügt JAHWEH aber nicht. ER will einen weiteren Schritt: Die Wiedergeburt, wie sie Jesus von Nazareth dem suchenden Pharisäer Nikodemus erklärt hat.

 

"Opfer Gottes sind ein zerbrochener Geist. Ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz, Gott, willst Du nicht verachten." (Psalm 51,19, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

זבחי אלהים רוח נשברה לב-נשבר ונדכה אלהים לא תבזה

siwchei elohim ruach nischbarah lew-nischbar wenidkeh elohim lo tiwseh

König David weiß, von was er spricht. Nachdem er mit der Frau eines seiner Soldaten Ehebruch begangen und ihn betrügerisch ermordet hat, ist er auf dem tiefsten Punkt seines Lebens angelangt. Gott hat ihn zwar wiederhergestellt; Sühne aber musste sein. Vers 19 hat David geschrieben, nachdem er seine Sünde eingesehen und die Strafe akzeptiert hatte. Seit sich Jesus von Nazareth am Kreuz freiwillig geopfert und sein Blut für uns vergossen hat, müssen wir nicht mehr so tief hinabsteigen. Ungestraft kommen aber auch wir heutigen Menschen nicht davon. Die Strafe besteht in den Geburtsschmerzen der Wiedergeburt! Jeder Mensch wird diese Wiedergeburt auf seine Weise erfahren. Es gibt ja auch strengere und leichtere natürliche Geburten. Tröstlich ist, dass, je tiefer wir hinabsteigen müssen, desto höher werden wir hinaufsteigen können.

 
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