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Tagebuch


19. Juni 2015
jom schischi - 2. Tammus 5775 - JAHWEH will mich leiten

"Auf frischen Gras-Weiden will ER mich lagern lassen. Über ruhigen Wassern will ER mich leiten.
Meine Seele will ER retablieren. Mich leiten will ER auf Rad-Spuren der Gerechtigkeit, um Seines Namens willen."
(Psalm 23,2+3, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

בנאות דשא ירביצני על-מי מנחות ינהלני נפשי ישובב ינחני במעגלי-צדק למען שמו

bin'ot desche yarbitzeni al-mei menuchot yenahaleni nafschi yeschowew yancheni wema'glei-tzedek lemaan schmo

Zweimal kommt das Wort "leiten" vor. Im Urtext sind es zwei verschiedene Ausdrücke. Das erste Mal (yenahaleni) kann man sich das liebliche Bild direkt vor den Augen vorstellen. Es ist wie das wunderbare Ende der "Höllenfahrt". Der Blick in die neue Welt tut sich auf.

Das zweite Mal ist es wie nach der Rekrutenschule. Man kann die persönliche Ausrüstung "retablieren", um auf den bevorstehenden Einsatz gut vorbereitet zu sein. JAHWEH will mich wegen SEINEM heiligen Namen auf Rad-Spuren der Gerechtigkeit leiten (yancheni).

Gerechtigkeit als Tenor meiner Internetseite.


19. Juni 2015
jom schischi - 2. Tammus 5775 - absolut alles ist von JAHWEH

"Und der Reichtum und die Ehre sind von und vor DIR, und DU bist Herrscher über alles, und in DEINER Hand sind Kraft und Macht; und in DEINER Hand ist es, groß zu machen und zu stärken für ALLES." (1. Chronik 29,12, Eigenübersetzung, internes Los)

והעשר והכבוד מלפניך ואתה מושל בכל ובידך כח וגבורה ובידך לגדל ולחזק לכל

wehaoscher wehacawod milfaneicha weatah moschel bacol uwyadcha coach ugwurah uwyadcha legadel ulchasek lacol

Dieses Gebet ist eine Anbetung JAHWEHS durch König David nach Bereitstellung durch das Volk sämtlicher Materialien für den Tempel, der ja dann durch seinen Sohn Salomo gebaut werden konnte. Es drückt die innerste Herzenshaltung von David aus; auch meine!

Hier und hier habe ich schon zum gleichen Vers geschrieben. Das erste Mal, kurz nach meiner Ausreise nach Jerusalem, war es ein "Aufsteller" und das zweite Mal war es verbunden mit der intensiven Hoffnung, bald mit meiner Internetseite online gehen zu können. Der drängenden Erwartung folgte die Enttäuschung auf dem Fuß. In der Zwischenzeit habe ich einiges gelernt und das Lernen geht lebenslang weiter. Ich spüre, dass ich jetzt "geerdeter" leben kann. Unser Himmlischer Vater hat mich inzwischen ein Stück weiter bringen können.


18. Juni 2015
jom chamischi - 1. Tammus 5775 - befruchtet aber nicht befriedigt - Traum vor 2 h

Es ist eine völlig neue Situation. Meine Frau ist scharf auf mich. Jahrzehnte lang hatten wir keinen Sex und jetzt dies: Wir befinden uns in Liegestellung; ich kniend über meiner Frau. Diese will möglichst schnell zur geschlechtlichen Vereinigung kommen und befreit mich von meinen Hosen. Ich erwache. Nun habe ich ein altes Problem. Wie kann ich den Samen zurückhalten, damit meine Frau zum Orgasmus gelangt?

Ich erhebe mich ganz beschwingt und kann es kaum fassen. Ein lang gehegter Wunsch geht in Erfüllung. 
 

Wesen:
Unser sexuelle Problematik.

Realitätsbezug:
Ein altes Problem. Bei ganz seltenen Gelegenheiten hatten wir befriedigenden Sexualverkehr. Damals, in den Skiferien im Büdner Oberland, fand ich unsere geschlechtliche Vereinigung befriedigend. In jender Nacht zeugte ich meinen zweiten Sohn, Christoph.

Sinnbild:
Traum und Wirklichkeit werden eines.

Anruf:
Die Beschneidung wird mein altes Problem definitv lösen, bin ich überzeugt. 


17. Juni 2015
jom rewii - 30. Siwan 5775 - meine Dornwarze ist "tot"

Ich erwache um 22 h, nach dem ersten erholsamen Schlaf. Sofort sind meine Gedanken "auf Wanderschaft". Mir kommt der Abendspaziergang in den Sinn und die Tatsache, dass ich meine Dornwarze am linken Fuß beim Laufen nicht spürte. Ich vergewissere mich mit Fingerdruck. Tatsächlich, die Dornwarze ist "tot". Das bewegt mich, sofort aufzustehen und die kleine Sensation im Tagebuch festzuhalten. Übrig geblieben ist ein Kranz Hornhaut. Diesen entferne ich soweit möglich mit dem Fingernagel. Die entfernte Hornhaut hat einen dunkeln Mittelpunkt, den Dorn.

Dornwarze und Dornentherapeut gehören nach meinem Verständnis zusammen. Am 10. März 2015 hatte ich meine Patentochter gewarnt, dass meine Behandlung weh tue.

Mein Glaube sagt mir, dass mit meiner Patentochter offenbar etwas Wesentliches passiert ist.


17. Juni 2015
jom rewii - 30. Siwan 5775 - JAHWEH immerdar preisen

"Ich will JAHWEH preisen allezeit. Immer ist Sein Lobpreis in meinem Mund." (Psalm 34,2, Eigenübersetzung, internes Los)

אברכה את-יהוה בכל-את תמיד תהלתך בפי

awarachah et-YAHWEH bechol-et tamid tehilato befi

Ja, ich will! Aber es gelingt mir noch nicht immer. Unglauben will sich immer dazwischen mischen.

Wenn es gelingt, ist es wunderbar. Wunderbar ist es für mich und wunderbar wird es automatisch, ohne mein weiteres Zutun, für meine Umgebung.


17. Juni 2015
jom rewii - 30. Siwan 5775 - besonderes Erwachen - Traum nach 5 h

Seit ca. 4 h wach liegend, habe ich die Absicht, um 5 h 15 aufzustehen. Ich warte nach 5 h auf den entsprechenden Glockenschlag von der Kirche. Jetzt schlägt es 5 h. So kann man sich täuschen! Wohlig drehe ich mich auf die linke Seite. Wenn Gott will, dass ich um 5 h 15 aufstehe, liegt das in Seiner Hand.

Ich träume: 

Per Telefon bin ich mit dem Diakonissenhaus Bethanien verbunden. Es geht um die vor längerer Zeit mit Demenz verstorbene Oberin, die seinerzeit den Ausschlag für meine Entlassung gegeben hatte. Plötzlich merke ich, dass ich den Telefonhörer weggelegt habe. Hallo! Ist da noch jemand? Es ist - aber ich erinnere mich nicht mehr an den weiteren Verlauf des Gesprächs.

Hingegen steigt schemenhaft ein Chat mit meinem auferweckten Bruder Huldreich in meinem Gedächtnis auf. An den Inhalt kann ich mich nicht entsinnen, aber mich freut aufrichtig, dass es überhaupt möglich ist, mit einem verstorbenen und wiedererweckten Menschen, zu chatten.

Wesen:
Telefonat mit Diakonissenhaus Bethanien, wo ich von 1972 - 1981 Verwaltungsdirektor war.
Aufrichtige Freude, dass ein Chat mit meinem auferweckten Bruder möglich ist. 

Sinnbild:
Glaube macht alles möglich.

Anruf:
Glaube nur! 
 

Um 5 h 28 erwache ich definitiv.


15. Juni 2015
jom scheni - 28. Siwan 5775 - das Leid des Gerechten und die Rettung Jahwehs

"Viele Leiden gehören zum Gerechten, aber aus allem will ihn JAHWEH retten!" (Psalm 34,20, Eigenübersetzung, internes Los)

רבות רעות צדיק ומכלם יצילנו יהוה

rabot raot tzadik umiculam yatzilenu YAHWEH

Diesen Vers kann ich als Gerechter bestätigen.

Naturgemäss wollen wir Menschen dem Leiden mit all uns zur Verfügung stehenden Mitteln ausweichen. Jahwehs Rettungsplan kann uns aber überall ereichen. Gehorchen müssen allerdings wir Menschen. Je mehr schwierige Erfahrungen wir hinter uns haben, desto leichter fällt es uns.

Dem Gerechten gerät alles wohl und am Schluss winkt ihm der größte Lohn; die neue Welt!


15. Juni 2015
jom scheni - 28. Siwan 5775 -Traum 3 h 30, ich begegne meiner Cousine

Ich begegne im Traum meiner Cousine Alice und erkenne sie an den typischen  Sommersprossen. Erstaunt, dass ich sie, die im Berner Oberland wohnt, hier "unten" im Kanton Zürich antreffe. Wie es ihr gehe, will ich wissen. Sie sei beim "Chefarzt" gewesen und habe keinen guten Bescheid; das Kind, mit dem sie schwanger sei, sei gestorben. Dem Chefarzt gehe es gut, aber den Ärzten, die das Kind entfernen müssten, nicht. Da sich noch jemand ins Gespräch einmischt, habe ich keine Gelegenheit, mein Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen. (In einem Zwischentraum, den Kopf auf der Lehne meines Bürostuhlls, träume ich, dass der Partner mener Tochter, noch nicht bekehrt ist. Beim Erwachen schmerzt mich mein Nacken)

Meine Cousine ist seit Kind sehr Jesus bezogen.
 

Wesen:
Meiner Cousine geht es nicht gut. Das Kind, mit dem sie schwanger ist, ist gestorben.

Sinnbild:
Chefarzt ist JAHWEH. Die Ärzte sind Seelsorger. Meine Cousine muss von Jesus auf JAHWEH 'umgepolt' werden.

Anruf:
Segne Martin, den Mann deiner Cousine in MEINEM Namen, damit sich Alice ihrem Mann ganz unterordnen kann.


13. Juni 2015
Schabat - 26. Schiwan 5775 - JAHWEH hört unser Geschrei

"JAHWEH mein Gott, ich habe zu DIR geschrien und DU hast mich geheilt." (Psalm 30,3, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

יהוה אלהי  שועתי אליך ותרפאני

YAHWEH elohai schiwa'ti eleicha watirpa'eni

In meinen vier psychotischen Schüben mit Klinikerfahrung habe ich mit meinem ganzen Wesen zu JAHWEH geschrien. Schlussendlich hat ER mich geheilt, anstatt mich in der Schizophrenie festzuhalten. ER hat meine Schizophrenie wunderbar in zwei Filme verwandelt. Der eine Film ist die Niederschrift des 3. Testaments in der Form des Tagebuchs und der andere Film stellt den Rückweg an den Anfang der Geschichte bei Adam dar. Die beiden Filme sind wunderbar miteinander verwoben und bilden so eine Einheit.

Die empfohlene Morgenlesung im Losungsbüchlein: Jona 1,1-16. Dazu Jona 2,3: Ich rief aus meiner Bedrängnis zum HERRN, und er antwortete mir. Aus dem Schoß des Scheol schrie ich um Hilfe - du hörtest meine Stimme. (Revidierte Elberfelder Bibel) Dieser schreiende Jona war ich auch, so wie ich der durch Bileam prophezeite Stern aus Jakob bin.


13. Juni 2015
Schabat - 13. Juni 2015 - 26. Siwan 5775 - Hexe quält Katze - Traum nach 4 h

Unbekannter Ort.
Mit einem kleinen Mädchen an der Hand warte ich auf jemanden, der kommen sollte. Dieser verspätet sich.
Ich schicke das Mädchen nach rechts und gehe selbst nach links, um so den Erwarteten nicht zu verpassen. Nach einer Rechtskurve ertönt ein Riesengeschrei hinter mir. Ich denke, das Mädchen sei in Not und renne zurück. Aber Nein - Eine ältere Frau mit furchigem, dunklem Gesicht drückt einer Katze den Kopf ins Genick. Ich bin entsetzt und gewillt gegen die Tierquälerin Gewalt anzuwenden.
Mit einem Bund Karotten oder ähnlich, gehe ich auf sie los, werde aber durch unsichtbare Hand an Tätlichkeit gehindert. Ich fuchtle wie wild längere Zeit gegen das Gesicht.
Jetzt ist es plötzlich eine ganz "normale" Frau, die gebrochen Deutsch spricht. An den Inhalt des Gesprächs erinnere ich mich nicht mehr.

Wesen:
Ich warte mit einem kleinen Mädchen auf jemaden, der sich verspätet hat. Um diesen nicht zu verpassen schicke ich das Mädchen nach rechts und gehe selbst nach links. Kaum außer Sichtweite ertönt ein Riesengeschrei. Eine hexenartige Frau quält eine Katze, indem sie ihr den Kopf in den Nacken drückt. Ich will tätlich werden, kann aber nicht. Es bleibt beim Fuchteln.
Jetzt ist die Frau plötzlich eine "normale" Ausländerin.

Sinnbild:
Tendenziell will ich zu große Schritte machen und mich absichern. Deshalb engagiere ich ein kleines Mädchen, schicke es aber immerhin auf die unproblematischere rechte Seite. Ich bin zurück im Mittelalter gelandet, anstatt in der Zukunft der neuen Welt, wo die Toten auferweckt werden.

Anruf:
Das ist eine Szene aus dem Film "zurück zu Adam"

PS
Da sich der 13. Juni nicht aus dem Titel entfernen lässt, muss ich auf den Aberglauben hinweisen. Dazu gehören ja auch die Hexengeschichten.

 
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