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Tagebuch


3. August 2015
jom scheni - 18. Aw 5775 - JAHWEH wird frohlocken und Sich freuen - der letzte Tag

"Und ICH werde frohlocken in Jerusalem und Mich freuen an Meinem Volk! Und es darf in ihr (Jerusalem) fortan nicht mehr gehört werden eine Stimme des Weinens und eine Stimme des Schreiens!" (Jesaja 65,19 Eigenübersetzung, internes Los)

וגלתי בירושלם וששתי בעמי ולא-ישמע בה עוד קול בכי וקו זעקה

wegalti wiruschalam wessassti weami welo-yischama ba od kol bechi wekol seakah

Das Kapitel 65 des Jesajabuches ist in der 'Revidierte Elberfelder Bibel' wie folgt überschrieben:

Gottes Urteil über Abtrünnige und Getreue - Neuer Himmel und neue Erde

Es ist zugleich Froh- und Gerichtsbotschaft. Frohbotschaft ist es in Vers 65,1 zuerst einmal für die Schweiz:

Ich war zu erfragen für die, die nicht <nach mir> fragten; ich war zu finden für die, die mich nicht suchten. Ich sprach: Hier bin ich, hier bin ich! zu einer Nation, die meinen Namen nicht anrief.

Die Schweiz, eine Nation aus Heiden inmitten des heidnischen Europas. Nach der Überlieferung, die von 'korrekten' Historikern gerade in der heutigen Zeit vehement in Abrede gestellt wird, rankt sich ein Mythos. "Ende des 19. Jahrhunderts wurde eine auf Anfang August 1291 datierte Urkunde als «Bundesbrief» in den Rang eines «Gründungsdokuments» der Eidgenossenschaft erhoben; die drei schwörenden Eidgenossen als Personifikationen des «ersten Bundes» wurden fortan mit einer Urkunde in der Hand dargestellt." (Wikipedia)

Bei der grundsätzlichen Revision der schweizerischen Bundesverfassung im Jahr 1999 entspann sich eine engagierte Diskussion um die Präambel "Im Namen Gottes des Allmächtigen!". Ernst zu nehmende Kreise konnten sich nicht mehr damit identifizieren und engagierten sich gegen die Beibehaltung der Anrufung Gottes im schweizerischen Grundlagendokument. Glücklicherweise stimmte eine Mehrheit für die Beibehaltung.

Nun, der 1980 berufene Messias für die Juden und für die Welt, Jehoschua, stammt als 'echter' Schweizer aus der Schweiz. Er darf mit seinem Tagebuch das 3. Testament schreiben.

Die Berufung von Jehoschua besteht primär an den Juden, die in Jesaja 65 die Hauptpersonen sind. Diese sind als Erste für die 'neue Welt' berufen. Die Ersten werden aber die Letzten sein, hat Jeschua HaMaschiach gesagt:

"29 Und ein jeder, der Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker um meines Namens willen verlassen hat, wird hundertfach empfangen und ewiges Leben erben.   
30 Aber viele Erste werden Letzte und Letzte Erste sein."
 (Matthäus 19,29+30, Revidierte Elberfelder Bibel)

Da die Juden, bis auf eine kleine Schar, die Berufung nicht angenommen haben, gilt die Gerichtsbotschaft primär für sie. Die Vollzahl der Nationen muss zuerst hineingekommen sein

Wann beginnt die neue Welt? Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine kann uns weiterhelfen:

"Aber der Pfad Gerechter ist wie aufstrahlendes Licht. Es geht und leuchtet bis zum vollen Tag."
(Sprüche 4,18, Eigenübersetzung)

וארח צדיקים כאור נגה הולך ואור עד-נכון היום

weorach tzadikim ke'or nogah holech wa'or ad-nechon hayom

Die neue Welt hat mit Jeschua HaMaschiach begonnen. Die 'Gerechten' wandeln auf diesem Weg, in dieser Wahrheit und in diesem Leben. Sie sind wie zunehmendes Licht. Dieses wird hell und heller. Der volle Tag ist der 'letzte Tag'. Wann ist der letzte Tag habe ich schon früher gefragt. Die wörtliche Übersetzung von 'nechon' (nachon) ist: *fest gegründet sein, *bestehen; *fest, *richtig, *gewiss, *bereitet sein.

*Althebräisch


1. August 2015
Schabat - 16. Aw 5775 - die Absichten von JAHWEH für Sein Volk mit dem 2. Messias

"Und ICH werde euch MIR zum Volk nehmen, und ICH werde euch zum Gott sein. Und ihr werdet erkennen, dass ICH JAHWEH euer Gott bin, der euch hinausführt aus dem Frondienst Ägyptens." (2. Mose 6,7, Eigenübersetzung, internes Los)

ולקחתי אתכם לי לעם והייתי לכם לאלהים וידעעתם כי אני יהוה אלהיכם המוצי אתכם מתחת סבלות מצרים

welakachti etchem li leam wehayiti lachem le'lohim wida'tem ki ani YAHWEH eloheichem hamotzi etchem mitachat ssiwlot mitzrayim

Heute befinden wir uns in einer analogen Situation. Lediglich die Umstände und die Personen sind nicht mehr die gleichen. Das Volk, anstatt in Ägypten, lebt weltweit verstreut.

JAHWEH hatte Mose im brennenden Dornbusch als Führer für Sein Volk berufen. Mich hat JAHWEH im Selbsterfahrungsseminar des St. Johannis Konvent als den 2. Messias berufen.

Als Jehoschua und Nachfolger von Jeschua HaMaschiach habe ich den Auftrag, das jüdische Volk in sein Land zurückzurufen, das JAHWEH für alle Zeiten gegeben hat. Heute leben wir in einer hoch technisierten Welt, nicht mehr zu vergleichen mit der Zeit Pharaos. Gott aber ist der Gleiche. ER ist der, der ER sein WILL. ER ist der absolut SOUVERÄNE, der sich den Menschen so offenbart wie ER will, unterschiedlich je nach der Zeit, in der sich die Menschen befinden. Auf der Wüstenwanderung des Volks hat sich JAHWEH anders offenbart als heute. Heute benützt ER das Internet und die Telekommunikation. JAHWEH ist aber der gleiche, einzig wahre GOTT.

JAHWEH ist Richter und braucht mich, Jehoschua, als Seinen Arm.

Hier schließt die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine lückenlos an:

"Denn Gott ist Richter! Diesen will ER niedrig machen und diesen will ER hoch machen." (Psalm 75,8, Eigenübersetzung)

כי-אלהים שפט זה ישפיל וזה ירים

ki-elohim schofet seh yaschpil weseh yarim

Gott hat mich in der vergangenen Nacht, gegen den Morgen hin, in einer Reihe von Träumen 'niedrig gemacht'. Unter anderem befriedigte ich mich selbst, weil ich mit einer mir gestellten Aufgabe am Computer nicht klar kam. Beim Erwachen realisierte ich: HALT, eine rote Ampel!

Tatsächlich hatte ich am Vorabend in Aussicht genommen, an einem Ausflug nach Konstanz teilzunehmen, wo neben der Besichtigung der Stadt, die Erinnerung an das Konzil vor 600 Jahren erweckt werden soll. Die entsprechende Mitteilung auf der Gemeindeseite unserer Kirche hatte ich zu den unerledigten Aufgaben gelegt, um die Anmeldung nicht zu verpassen. Daraufhin meine Erkenntnis: Ich darf mich nicht rückwärts wenden. Ich muss vorwärts gehen. Ich darf nicht stehen bleiben, sondern an der Hand des Himmlischen Vaters weitergehen.

Als 2. Messias darf ich nicht nach links und nicht nach rechts schauen, sondern einzig und allein vorwärts auf JAHWEH. Als Richter ist ER kein Tyrann, sondern will für alle Menschen das Beste. Das zu erkennen, ist zugegebenermaßen nicht einfach.


31. Juli 2015
jom schischi - 15. Aw 5775 - wiederkehrendes Paradies

"Denn wie Erde ihr Gewächs hervorbringen kann, und wie ein Garten sein Gesätes wachsen lassen kann, so will der Herr, JAHWEH, Gerechtigkeit wachsen lassen und Ruhm, gegenüber all den Heidenvölkern." (Jesaja 61,11, Eigenübersetzung, internes Los)

כי כארץ תוציא צמחה וכגנה זרועיה תצמיח כן אדני יהוה יצמיח צדקה ותהלה נגד כל-הגוים

ki chaaretz totzi tzimchah uchganah serueiha tatzmiach ken adonai YAHWEH yatzmiach tzedakah utehilah neged col-hagoyim

Jesaja 61 (Revidierte Elberfelder Bibel) ist wie folgt überschrieben: Gute Botschaft vom zukünftigen Heil

Wie der obige Vers zeigt, handelt es sich um eine gute Botschaft gegenüber der ganzen Menschheit; auch eine gute Botschaft für die Heiden. Und wer sind die Akteure? 

Es sind die beiden Gesalbten und das Volk Israel. Ja, und mit Israel auch das ganze, weltweit verstreute Volk der Juden. Letztere müssen aber zuerst nach Israel zurückgeführt werden. Auch das ist im Heilsplan Gottes seit Urzeiten vorgesehen. Trotzdem braucht es Gehorsam.

Der 1. Gesalbte, bzw. der 1. Messias war gehorsam bis zum Tod am Kreuz. Der 2. Gesalbte, bzw. der 2. Messias ist willig, Gehorsam zu lernen und seine Frau muss Gehorsam lernen. Ähnlich steht es um das Volk. JAHWEH wird Jäger anstellen, die das Volk nach Israel jagen. Der erneut grassierende Antisemitismus bzw. Antizionismus gehört zu den Methoden. Das Ganze wird hier deutlich.

Das ist primär erschreckend, ist aber lediglich der Weg zum Ziel: Das Paradies! Adams Ursprungs- und Zielort.

Jehoschua hat gemerkt, dass er auch Adam repräsentiert. Nachdem er die Jonagestalt annehmen musste und sich endlich nach 25 Jahren im See Genetsareth taufen ließ, merkte er später, dass er auch den Stern aus Jakob darstellt, der Gerichtsfunktion hat. Damit schließt sich der Kreis. Der wiederkommende Jeschua HaMaschiach ist der Weltenrichter.

 


30. Juli 2015
jom chamischi - 14. Aw 5775 - JAHWEH züchtigt Sein Volk zum Recht hin

"Denn ICH bin mit dir - Spruch von JAHWEH - dich zu retten, wenn ICH unter all den Heidenvölkern vertilgen will, wo ICH dich dorthin vertrieben habe. Gewiss will ICH dich nicht vertilgen, aber ICH werde dich züchtigen zum Recht und dich wirklich nicht ungestraft lassen." (Jeremia 30,11, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

כי-אתך אני נאם-יהוה להושיעך כי אעשה כלה בכל-הגוים אשר הפצותיך שם אך אתך לא-אעשה כלה ויסרתיך למשפט ונקה לא אנקך

ki-itcha ani neum-YAHWEH lehoschiecha ki eesseh chalah bechol-hagoyim ascher hafitzoticha scham ach otcha lo-eesseh chalah weyissarticha lamischpat wenakeh lo anakecha

Gericht und Erlösung sind bei JAHWEH nahe beieinander. Der heutige Bibelvers fängt mit der Errettung des Volks an und fährt mit der Zusage fort, dass ER es bestimmt nicht vertilgen wolle. Das lässt mich aufatmen, habe ich doch die Fluchandrohungen in 5. Mose 28 noch präsent.

Heute leben wir in einer anderen Zeit. Obwohl der Antisemitismus wieder grassiert, dürfen wir damit rechnen, dass die von vielen Menschen gewünschte Vernichtung Israels nicht eintrifft.

Dass aber die Züchtigungen und Strafen noch nicht am Ende sind ist ebenso sicher. Die Gaza Erfahrungen sind warnendes Beispiel.

Endgültiger Friede wird erst dann sein, wenn sich Israel seinen neuen Namen: "YAHWEH tzidkenu" (JAHWEH ist unsere Gerechtigkeit), 'verdient' hat. Ich habe schon einmal darauf hingewiesen. Einmal mehr rezitiere ich die Verheißung von Reichenschwand, die für alle Menschen gilt:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest, und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste was du dir vorstellen kannst nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weiter gehen will!“

Die konsequente Anwendung garantiert definitive Errettung.


30. Juli 2015
jom chamischi - 14. Aw 5775 - Traum ca. 2 h 30 - die Vergangenheit holt mich ein

Den Ereignissen nach müssen wir uns in einer "anderen Welt" befinden. Die Wirtschaft floriert ungemein und die Menschen verdienen viel Geld. Die Habsucht ist allerdings noch nicht verschwunden. Nach menschlichem Empfinden ist die Steuerlast zu hoch. Als Steuerrevisor gestehe ich den Steuerpflichtigen sehr hohe Pauschalspesenabzüge zu. Eine Weile geht das gut, bis die Eiversucht nicht gleich Begünstigter erwacht. Die Welt droht aus den Fugen zu geraten. Das Ungleichgewicht wird so groß, dass sich die Pole der Erdkugel verschieben. Das Klima verändert sich drastisch, was unmittelbare Folgen auf die Wirtschaft hat. Die "Luft wird dünn" und die Menschen versuchen sich zu retten. Es herrscht weiterhin Ungerechtigkeit.
 

Realitätsbezug:
Als Revisor beim Kantonalen Steueramt ging es mir unter den ersten zwei Chefs gut. Dann folgte ein junger Jurist, der meine Arbeit genauer unter Kontrolle nahm. Er konnte mir gewisse Fehler nachweisen.
In meinem Gerechtigkeitssinn versuchte ich alle Steuerpflichtigen gleich zu behandeln, was bei diesen zum Teil schlecht ankam. Der Steuervertreter einer renommierten Steuerkanzlei beschwerte sich in einem Fall bei meinem Chef. Nach Beschwerde, auf dieser Ebene, entzog mir der Chef einen andern Fall mit dem gleichen Steuervertreter. Das Ganze war der Ursprung meines dritten Psychiatrieklinik-Aufenthalts.

Sinnbild:
Meine eigenen Gerechtigkeitsbemühungen haften mir immer noch an. Damit bewirke ich das Gegenteil des Gewünschten. JAHWEH schafft die "neue Welt"nicht ich.

Anruf:
Nimm dir das zu Herzen! 

 


29. Juli 2015
jom rewii - 13. Aw 5775 - Gott als Fels und Hochburg

"Gewiss, ER ist mein Fels und mein Heil; meine Hochburg! Ich muss nicht wanken."
(Psalm 62,7, Eigenübersegtzung, internes Los)

אך-הוא צורי וישועתי משגבי לא אמוט

ach-hu tzuri wischuati missgabi lo emot

Man muss sich das, vor dem innern Auge, zur Zeit des Psalmdichters vorstellen: Eine absolut uneinnehmbare Festung. In der Gegenwart Gottes ist es nicht möglich zu wanken.

Meinerseits hatte ich mir die Größe von JAHWEH anhand der mehrerer Milliarden Mikroben meines Körpers vorzustellen versucht. So wie jedes Haar auf dem Haupt gezählt ist, ist auch jede einzelne Mikrobe unter der Kontrolle von JAHWEH. Für mich ein sehr beruhigender Gedanke. JAHWEH ist mein Heil und gewiss auch zuständig für die Heilung all meiner Altersgebrechen.


28. Juli 2015
jom schlischi - 12. Aw 5775 - Traum 4 h - ausgeraubt in einem mir unbekannten Quartier

Im Moment, wo mir eine mir unbekannte Frau einen altertümlichen Telefonhörer reicht, verbunden mit der Polizei, und ich zu sprechen versuche, erwache ich.

Es ist eine verworrene Geschichte, an die ich mich nur bruchstückhaft erinnere. Nach familiären Begebenheiten - ich setze mich unter anderem mit meinem erstgebornen Sohn auseinander - gerate ich mit drei oder vier Männern, die ich nicht kenne, in Streit. Es wird handgreiflich und ich kassiere eine Ohrfeige, die mich allerdings nicht schmerzt. Ich wehre mich, so gut ich kann, habe aber keine Chance gegen die Übermacht. Wie ich im Traum wieder zu mir komme, halte ich ein nass-schmutziges, völlig leeres Portemonnaie in der Hand. Was soll ich machen? Einem jungen Mädchen beginne ich etwas Zweifelhaftes zu erzählen. Nach den ersten Worten stoppe ich, weil ich mir der Ungehörigkeit bewusst werde. Das Mädchen hat mich aber durchschaut und lacht. 'So ist es halt heute', meint sie altklug.

Wesen:
Handgreifliche Auseinandersetzung, verbunden mit Ausraubung des Portemonnaies. Ich fühle mich durchschaut.

Sinnbild:
Ich bin, menschlich gesprochen, völlig mittel- und orientierungslos.

Anruf:
Sei mit Jesaja 55,1-5 zufrieden! 


27. Juli 2015
jom scheni - 11. Aw 5775 - Glaube des Gerechten

"Erweise wunderbar Deine Gnaden, Retter sich Bergender vor Rebellierenden, mit Deiner Rechten!"
(Psalm 17,7, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

הפלא חסדיך מושיע חוסים ממתקוממים בימינך

hafle chassadeicha moschia chossim mimitkom'mim biminecha

Gleich wie König David, der sich vor JAHWEH als Gerechter weiß (Vers 3), fühle ich, Jehoschua, auch mich. Unser Himmlischer Vater zieht und erzieht alle Menschen guten Willens. ER lässt sie Wunder erleben.

JAHWEH, der einzig unvorstellbar grosse Gott, ist der Handelnde. Wir Menschen dürfen uns vor allem bei IHM bergen. Dann kann uns niemand, auch kein Rebellierender, etwas anhaben.

(Die) Rechte von JAHWEH ist erhöht.
(Die) Rechte von JAHWEH schafft Mächtiges.
(Psalm 118,16, Eigenübersetzung)


26. Juli 2015
jom rischon - 10. Aw 5775 - Aussicht auf Bestand der neuen Himmel und der neuen Erde

"Denn so wie die neuen Himmel und die neue Erde, welche Ich mache, vor Mir bestehen - Spruch Jahwehs - so soll euer Same und euer Name bestehen." (Jesaja 66,22, Eigenübersetzung, internes Los)

כי כאשר השמים החדשים והארץ החדשה אשר אני עשה עמדים לפני נאם-יהוה כן יעמד זרעכם ושמכם

ki chaascher haschamayim hachadaschim wehaaretz hachadaschah ascher ani osseh omdim lefanai neum-YAHWEH ken yaamod sar'achem weschimchem

Ich muss meinen ersten Tagebucheintrag zu diesem Bibelvers korrigieren. Ich sagte damals, dass der Name 'Israel' bestehen bleibe, beachtete aber nicht, dass es bei den neuen Himmeln und der neuen Erde um die "neue Welt" geht. In diese kann nur ein Überrest des Volkes eingehen, das dann den neuen Namen "YAHWEH tzidkenu" (JAHWEH unsere Gerechtigkeit) erhalten wird. In der neuen Welt wird nicht mehr gekämpft. Es sind einzelne Menschen, die ganz nach der Verheißung von Reichenschwand leben.

Es ist nicht die erste Korrektur, die ich heute erlebe. Ein eindrücklicher Traum mit meiner Frau und mir vor 6 h gab mir kein 'Sinnbild' und keinen 'Anruf' ab. Damit wird meine Geistesgabe der Traumdeutung in Zweifel gezogen. Möglicherweise kann ich nur meine eigenen Träume deuten, nicht aber jene für mein Frau. Dem widersprechen würde allerdings "ich mul".

Weiter merkte ich, dass der Text von Jesaja 55 mit Psalm 55 überschrieben war. Ich habe den Fehler schleunigst korrigiert.

Die Olivenseife hat sich heute während der Morgentoilette in kleinste Stücklein aufgelöst.

Ich danke unserem Himmlischen Vater, dass ER mich immer wieder auf den Boden der Realität zurückholt, wenn ich in der Gefahr schwebe, vom Boden abzuheben. So gnädig ist JAHWEH!


25. Juli 2015
Schabat - 9. Aw 5775 - JAHWEH, Herr über Tod und Leben

"JAHWEH lässt sterben und belebt; führt ins Totenreich hinunter und brachte herauf." (1. Samuel 2,6, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

יהוה ממית ומחיה מוריד שאול ויעל

YAHWEH memit umechayeh morid sche'ol wayaal

Dieser Bibelverst stammt aus dem Lobgesang der Hannah, Mutter von Samuel, nachdem JAHWEH ihr Gebet um einen Knaben erhört und sie ihr Gelübde, den Sohn ganz JAHWEH zu weihen, erfüllt hatte.

Gemäss Orthographie-Hilfe des Losungsbuches handelt es sich bei 'wayaal' umd einen Waw-Impferfekt, also um die Vergangenheitsform. Nach meinem Sprachgefühl kann man auch einfach den Imperfekt, die Möglichkeitsform, anwenden. Rückblickend stimmt die Vergangenheitsform eindeutig in Bezug auf Jeschua HaMaschiach, den Gott bezeugtermaßen von den Toten auferweckt hat. Aber bereits 5. Mose 32,39 bezeugt das Auferweckungspotential von JAHWEH. Auch verschiedene Propheten glauben an die Auferweckung der Toten.

Mit der Auferweckung meines Bruders fällt es mir leicht, die Auferweckungswirklichkeit zu bezeugen. Ich, Jehoschua, möchte die Menschheit ermuntern, mir zu glauben.

 
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