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Tagebuch


12. Juli 2015
jom rischon - 25. Tammus 5775 - Frieden

"JAHWEH, DU wollest uns Frieden verleihen, denn auch all unsere Werke hast DU für uns gemacht!"
(Jesaja 26,12, Eigenübersetzung, internes Los)

יהוה תשפת שלום לנו כי גם כל-מעשינו פעלת לנו 

YAHWEH tischpot schalom lanu ki gam col-maaseinu paalta lanu

Bereits am 6. Juli 2015 haben wir gesehen, dass Jeschua HaMaschiach den Frieden nicht gebracht hat und auch nicht bringen wird. Es ist Jehoschua, der 2. Messias, dem diese Aufgabe zufällt. Dieser kann aber den Frieden nicht selbst machen, weil er völlig von JAHWEH, dem EINEN wirklichen Gott abhängt.

All unsere Werke hast DU, JAHWEH, für uns Menschen gemacht. Bei DIR gibt es keine Zufälle. DU hast alles vorhergesehen und in dem Buch mit sieben Siegeln aufbewahrt.

 

Am Schluss dürfen wir Menschen das Friedensreich erben, zu dem wir herzlich wenig beigetragen haben. Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Jesaja 2,4 weist uns den Weg.


11. Juli 2015
nach Schabat-Ende 23 h - 25. Tammus 5775 - Einbrecher

Gefühlt, habe ich mehrere Stunden geschlafen, muss es schon fast Morgen sein. Tatsächlich sind es keine zwei Stunden Schlaf. Aus Anlass unseres 50. Verlobungstages hatte ich meine Frau am Abend zum Auswärtsessen eingeladen.

Nun, im Traum, liege ich im Bett und weiß, es waren Einbrecher im Haus. Oder sind sie es immer noch? Anschließend stehe ich vor der Schlafzimmertür und werweiße. Mit dem Rücken lehne ich mich an die Wand; sie fühlt sich weich an. Ich vergewissere mich mit der Hand. Erschreckt stelle ich eine Person fest und will laut rufen, damit meine Frau erwache.

Wesen:
Einbrecher vor dem ehelichen Schlafzimmer.

Realitätsbezug:
Im Gegensatz zu meiner Frau ist es das erste Mal, was ich mich erinnern kann, dass ich von Einbrechern träume. Vor einigen Jahren waren Einbrecher in den Träumen meiner Frau sich wiederholende Symbole.

Bei 'traum-deutung.de' lese ich im Internet:

Der Einbrecher ist in der Traumdeutung oft auch Ausdruck triebhafter Gedanken auf Abwegen, einer unbewussten Sehnsucht nach sexuellen Abenteuern, die im Wachzustand möglicherweise zu stark unterdrückt wird.

Sinnbild:
Die Sexualität war für mich im Zusammenhang mit Ehe immer ein wesentlicher Faktor. 50 Jahre Verlobungszeit legt den Gedanken nahe, dass ich noch 'Großes' erwarte, davor aber auch Angst habe.
Sexuelle Träume sind im Tagebuch keine Seltenheit.

Anruf:
Lass dich überraschen! 


11. Juli 2015
Schabat - 24. Tammus 5775 - große und zahllose Wunder

"ER tut Großes bis zur Unerforschlichkeit und bis zu zahllosen Wundern!" (Hiob 9,10, Eigenübersetzung, internes Los)

עשה גדלות עד-אין חקר ונפלאות עד-אין מספר  

osseh gedolot ad-ein cheker wenifla'ot ad-ein misspar

In der Not, in der sich Hiob befindet und von seinen Freunden nicht verstanden wird, hält er konsequent an seinem Gottesglauben fest.

Auch ich habe mir, ohne Not, Gedanken über die Größe von JAHWEH gemacht. ER ist unvorstellbar groß. ER ist unerforschlich.

Die Verheißung von Reichenschwand spricht von diesen Wundern: „Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest, und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste was du dir vorstellen kannst nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weiter gehen will!“

Joel 3,1 wird die Wende bringen. Die Geistausgießung gilt für alles Fleisch, für die ganze Welt. Die Frage wird sich dann allerdings stellen, ob Gott die Ehre zukommt, oder ob sich die Menschen etwas auf sich selbst einbilden werden. Mein Optimismus hält sich in Grenzen, ist doch noch Gericht angekündigt. (Joel 4)

Hier kommt dem Messias eine entscheidende Funktion zu. Dieser steht zwar unter dem Verdacht der Gotteslästerung. Geistgewirkter Glauben und Gehorsam, JAHWEH gegenüber, sind dann gefragt.

 


10. Juli 2015
jom schischi - 23. Tammus 5775 - der Friedensbote in Juda

"Siehe auf den Bergen Füße eines guten Boten, der Frieden hören lässt.
Feiere, Juda, deine Feste! Erfülle deine Gelübde!
Denn nicht mehr fortfahren durchzuziehen darf ein Heilloser. Er ist vollständig ausgerottet."

(Nahum 2,1, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

הנה על-ההרים רגלי מבשר משמי שלום חגי יהודה חגיך שלמי נדריך כי לא יוסיף עוד לעבור בליעל כלה נכרת

hineh al-heharim ragle'i mewasser maschmia schalom chagi yehudah chagayich schalmi nedarayich ki lo yossif od laawor beliyaal culoh nichrat

Der Messias darf Frieden verkünden. Die Friedensbotschaft ist zuallererst an den Stamm Juda gerichtet. Aus diesem stammt Jeschua HaMaschiach (Jesus Christus). Der reinkarnierte Jesus von Nazareth erscheint als Stern aus Jakob.

Gestern haben wir die fast unglaubliche Botschaft gehört: "Je größer die Herausforderungen sind, die an uns herankommen, desto größer soll unsere Freude an JAHWEH sein." 

Heute gibt es die eindeutige Aufforderung an Juda, Feste zu feiern. Der Grund liegt darin, dass mit der verkündeten Friedensbotschaft der Teufel am Volk Israel nichts mehr zu suchen hat. Dieses bekommt den Namen "JAHWEH tzidkenu" (JAHWEH ist unsere Gerechtigkeit).


10. Juli 2015
jom schischi - 23. Tammus 5775 - JAH hat mir geantwortet

"Aus der Bedrängnis habe ich gerufen JAH! Geantwortet hat mir in weitem Raum JAH."
(Psalm 118,5, Eigenübersetzung, internes Los)

מן-המצר קראתי יה ענני במרחב יה

min-hametzar kara'ti YAH anani wamerchaw YAH

Es ist bereits das 19. Mal, dass ich meine Psychiatrieklinik-Erfahrungen im Tagebuch erwähne.

Vier Mal befand ich mich wirklich in der Enge, wo ich nicht mehr über mich selbst bestimmen konnte. JAHWEH hat mich mit diesen Erfahrungen geprägt und mich von IHM abhängig gemacht. Nach jeder Klinik-Erfahrung weitete sich der Raum. Nach dem dritten Mal glaubte ich frei zu sein. Meine Verweigerung von Medikamenten brachte mir die vierte und letzte Einlieferung ein, mit sogenanntem FFE (fürsorgerischer Freiheitsentzug).

Heute fühle ich mich zunehmend in weitem Raum. Eine letzte Psychopharmakon-Tablette, die ich täglich nehme, erinnert mich daran, gewöhnlicher Mensch zu sein.


9. Juli 2015
jom chamischi - 22. Tammus 5775 - aus dem Lied von Mose nach der Errettung am Schilfmeer

"Wer ist DIR gleich unter Göttern, JAHWEH?
Wer ist wie DU herrlich in:
- Heiligkeit?
- Ehrfurcht gebietenden Ruhmestaten, Wunder tuend?" 
(2. Mose 15,11, Eigenübersetzung, internes Los)

מי-כמכה באלים יהוה מי כמכה נאדר בקדש נורא תהלת עשה פלא

mi-camochah ba'elim YAHWEH mi camochah ne'dar bakodesch nora tehilot osseh pele

Eine direkte Antwort gibt Mose nicht auf seine Frage nach der Gleichheit wie JAHWEH. Er umschreibt JAHWEH durch Sein Tun. Entsprechend fährt er fort in den Versen 12-19.

Wir Menschen, als Ebenbilder Gottes, sind aufgerufen Taten zu tun.

In diesen heißen Sommertagen trage ich ein in Jerusalem gekauftes T-Shirt mit der Aufschrift: 'JUST DO IT'.

Ja, Glauben ruft nach Taten; Gehorsamstaten. Es sind nicht nur die 613 jüdischen Gebote. Bei den Geboten Gottes geht es um eine Verheißung. Wenn wir diese ernst nehmen, werden wir die Verheißung von Reichenschwand liebend gern praktizieren:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“


9. Juli 2015
jom chamischi - 22. Tammus 5775 - Freude an JAHWEH ist unsere Zuflucht

"Da sagte er (Nehemia) ihnen: Geht! Esst Fettes und trinkt Süsses! Und schickt Geschenke dem, der nichts dergleichen hat!
Denn heilig ist der Tag unserem Herrn, und bekümmert euch nicht, denn Freude an JAHWEH, sie ist eure Zuflucht!"
(Nehemia 8,10, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ויאמר להם לכו אכלו משמנים ושתו ממתקים ושלחו מנות לאין נכון לו כי-קדוש היום לאדנינו ואל-תעצבו כי-חדות יהוה היא מעזכם

wayomer lahem lechu ichlu maschmanim uschtu mamtakim weschilchu manot leein nachon lo ki-kadosch hayom la'adoneinu we'al-te'atzewu ki-chedwat YAHWEH hi ma'uschem

Als das jüdische Volk nach der Rückkehr aus dem babylonnischen Exil die Torah neu entdeckt hatte, weinte es. Es war schlicht überwältigt von den Anforderungen, die diese stellt. Nehemia tröstet das Volk in Vers 9: "Seid nicht traurig und weint nicht!" Dann fordert er es im Vers 10 auf, gut zu essen und zu trinken und Minderbemittelte am Guten teilhaben zu lassen.

Daraufhin folgt das absolut Überraschende: "Bekümmert euch nicht, denn Freude an JAHWEH, sie ist eure Zuflucht!" Ist Nehemia nicht ganz bei Trost? Anstatt zum Pauken aufzufordern, fordert er zum Feiern auf. Mit andern Worten: Je größer die Herausforderungen sind, die an uns herankommen, desto größer soll unsere Freude an JAHWEH sein. Nach meinen Erfahrungen seit 1980 ist die "Freude an JAHWEH" nicht machbar. Hingegen kann Gehorsam eingeübt werden. Wichtig ist es, nicht stehen zu bleiben, wenn unser Himmlischer Vater mit mir weiter gehen will. Dabei merke ich, dass ER mir viel Gutes gönnt; manchmal auch Kleines.


9. Juli 2015
jom chamischi - 22. Tammus 5775 - das Codewort - Traum vor 4 h

Im Traum stand ich unmittelbar davor, mein Codewort zu enttarnen. Es ging darum, zwei Losungsworte zu einem zu machen. Das Eine von beiden hatte eine überragende Bedeutung.

Und nun stehe ich da, wie der 'Esel am Berg'. Mein "Esel" arbeitet völlig verlangsamt und ich erinnere mich nicht mehr konkret.

"auf Rossen wollen sie rasen" habe ich im Tagebuch als Suchbegriff eingegeben. Resultat 0. Dann öffnet mein "Esel" aber den 9. Juni 2014, wo es auch um Rosse geht. Nachdem ich das Wort "Esel" verlinkt habe, will ich zum 9. Juni 2014 zurückkehren. Anstatt des 9. Juni 2014 erscheint der 8. Juli 2015Lass mich nicht zuschanden werden!

Ja, YAH!


8. Juli 2015
jom rewii - 21. Tammus 5775 - lass mich nicht zuschanden werden!

"Stütze mich nach Deiner Verheißung, so kann ich leben! Und lass mich nicht zuschanden werden von meiner Hoffnung!" (Psalm 119,116, Eigenübersetzung, internes Los)

סמכני כאמרתך ואחיה ואל-תבישני משברי

ssomcheni cheimrotcha weech'yeh weal-tewischeni  missiwri

In einer Traumaufschreibung bin ich gründlich gescheitert. Es war ein eindrücklicher Traum nach 4 h über meine Mutter, die nach meiner Interpretation noch nicht in der neuen Welt angekommen war. Als ich einen Link auf einen andern Tagebucheintrag setzen wollte, "stürzte ich ab", d.h. ich landete auf der Programmierebene des Computer Erfassungsprogramms. Es ist nicht das erste Mal, dass mir das passiert ist. Insofern war es einfach deutliche "Eselssprache": "Das will ICH nicht!" Es ist nicht Gottes Wille, etwas Negatives über meine verstorbene Mutter zu verbreiten.

Wenn ich so konkret 'zurückgepfiffen' werde, berührt das mein Ego. Die Korrektur Gottes verunsichert mich. Ist ER nicht mehr zufrieden mit mir? Darum: "Stütze mich nach Deiner Verheißung, so kann ich leben!"

"Ich habe wieder etwas gelernt, lieber Vater im Himmel. DU hast mich daran erinnert, ein gewöhnlicher Mensch zu sein. Danke!"


7. Juli 2015
jom schlischi - 20. Tammus 5775 - JAHWEH wird Sein Volk reinigen und ihre Sünden vergeben

"Und ICH werde sie reinigen von all ihren Vergehen, womit sie wider Mich gesündigt haben. Und ICH werde all ihre Vergehen vergeben, womit sie wider Mich gesündigt haben, und durch die sie von Mir abgefallen sind." (Jeremia 33,8, Eigenübersetzung, internes Los)

וטהרתים מכל-עונם אשר חטאו-לי וסלחתי לכול-עונותיהם אשר חטאו-לי ואשר פשעו בי

wetihartim micol-awonam ascher chat'u-li wessalachti lechol-awonoteihem ascher chat'u-li waascher posch'u wi

(Der vorliegende hebräische Text stützt sich auf die masoretische Überlieferung von Leopold Zunz; erschienen im VICTOR GOLDSCHMIDT VERLAG BASEL.)

Über die Sünden und Vergehen vom Volk von JAHWEH ist im '3. Testament', meinem Tagebuch, an verschiedenen Stellen die Rede. Der heutige Bibelvers macht das auch deutlich und gibt gleichzeitig die bestimmte Verheißung von Reinigung und von Vergebung. Der Prozess der Reinigung ist schon im vollen Gang. Alle Probleme und Schwierigkeiten, die dem Volk begegnen, sollen es zur Besinnung und Umkehr bewegen. Schma Israel!

Wortverdoppelungen in der Bibel bedeuten immer Wirklichkeit. Das habe ich gestern im Zusammenhang mit Frieden geschrieben. Das Gleiche gilt auch für die Sünde gegen JAHWEH. ER wartet auf deutliche Antwort durch jedes einzelne Mitglied des Volks. Diese wird am Klarsten gegeben mit der täglichen Praktizierung der Verheißung von Reichenschwand:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

 
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