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Tagebuch


18. August 2015
jom schlischi - 3. Elul 5775 - Träume vor 5 h - ich kann fliegen - Begegnung mit Mr und Mme Stern

(1) Ich kann fliegen
Auf einem Mauervorsprung laufend, werde ich von hinten bedrängt, weil ich ganz langsam mache. Ein Würdenträger ist pressiert und will an mir vorbei. Ich beschließe in die Tiefe zu springen, weil es nicht sehr hoch ist, um ihn vorbei gehen zu lassen. Wie ich springe, trägt mich die Luft. Ich schwebe auf die gegenüber liegende Seite, zu einem Gebäude mit offenem Gebälk, wo ich mich von Balken zu Balken hangeln kann.

(2) Begegnung mit Mr und Mme Stern
Ich befinde mich auf einer Wanderung. Vor mir öffnet sich der Blick auf eine etwas tiefer liegende Stelle mit Menschen. Mr Stern, ein Personalchef hat mich erkannt und ruft mir erfreut zu: 'Oh, Monsieur Eugène! Daraufhin befinde ich mich eng umschlungen mit seiner Frau am Tanzen. 'Madame Stern', spreche ich sie an und sie korrigiert mich blitzschnell: 'Mademoiselle!'

 

Wesen:
(1) Einem Würdenträger ausweichend, stelle ich überrascht fest, fliegen zu können.
(2) Begegnung mit dem Personalchef der monegassischen Bank, wo ich von 1959 - 1962 gearbeitet habe.

 

Realitätsbezug:
(1) -
(2) Mr Stern, ein Schweizer, der es in einer monegassischen Bank bis zum Personalchef gebracht hatte und mich neben zwei anderen Schweizern angeworben hatte, um die Arbeitsqualität seiner Angestellten anzuheben. Seine Frau war Pariserin. Nach manchen Jahren, wieder in der Schweiz zurück, begegnete ich Mr Stern eines Tages und erzählte ihm von meiner Psychiatrie Erfahrung. Das erschütterte ihn sichtlich. Mr und Mme Stern hatten sich vor der Ankunft der beiden andern Schweizer intensiv um mich jungen Schweizer bekümmert, der ich anfänglich sehr Mühe mit Französisch bekundete.

Sinnbild:
Die beiden Träume spielen sich in der neuen Welt ab. Dort gelten nicht mehr die gleichen Gesetze. Darum ist es mir möglich zu fliegen.
Mr. Stern ist katholischer Jude. Ob er möglicherweise in der neuen Bank, wo mein Bruder und ich Bankmanager werden sollen, Personalchef werden könnte? Seine Frau, die vorgibt nicht verheiratet zu sein, könnte mir gefährlich werden.

Anruf:
Bleibe wachsam! 


17. August 2015
jom scheni - 2. Elul 5775 - JAHWEH hört und sieht

"Der das Ohr pflanzt, sollte ER nicht hören können?
Wenn Er das Auge bildet, solle ER nicht blicken können?" 
(Psalm 94,9, Eigenübersetzung, internes Los)

הנטע אזן הלא ישמע אם-יצר עין הלא יביט

nanota osen halo yischma im-yotzer ayin halo yabit

Heutzutage nennen wir das rhetorische Fragen. Etwas selbstverständliches muss man doch nicht fragen. Gott der Allmächtige, Schöpfer des Himmels und der Erde, wie sollte Er nicht hören und nicht blicken können?

Oder vielleicht doch?

Heute weniger denn je, dass Menschen Gott persönlich erfahren, dass sie IHN kennen. Bei allen Naturkatastrophen, allem Unglück, das sie und Bekannte betrifft - die Zeitungen sind voll davon - ist es alles andere als selbstverständlich, an den Schöpfer zu glauben.

Als aber die Zeit erfüllt war, sandte ER Seinen Sohn Jeschua HaMaschiach zur Rettung seines Volks. Bis auf wenige Ausnahmen hat Sein Volk nicht gehört und nicht gehorcht.

Nun befinden wir uns in Zeiten, wie zur Zeit Noahs, mit dem Unterschied, dass Gott die Welt nicht mehr vernichten wird. In diese Zeit schickt ER Jehoschua, den Nachfolger von Jeschua. Mein Tagebuch bezeugt, dass Gott auch heute noch vielfältig erfahrbar ist. Der Glaube macht alles möglich. Gott richtet zwar die Welt, aber diejenigen, die sich richten lassen, haben eine heile Zukunft vor sich, die neue Welt.


16. August 2015
jom rischon - 1. Elul 5775 - Gott ist EINER

"Und JAHWEH wird zum König über die ganze Erde sein. An jenem Tag will JAHWEH EINER sein und Sein Name EINER." (Sacharja 14,9, Eigenübersetzung, internes Los)

והיה יהוה למלך על-כל-הארץ ביום ההוא יהיה יהוה אחד ושמו אחד

wehayah YAHWEH lemelech al-col-haaretz bayom hahu yihyeh YAHWEH echad uschmo echad

Bei der Vorbereitung dieses Tagebucheintrags ist mir aufgegangen, wie manches Mal ich mich doch schon in meinen Äußerungen geirrt habe. Immer wieder wollte ich das Ziel auf die schnelle Art erreichen. Ich denke da besonders an meinen "Esel", der nicht so wollte wie ich, ähnlich wie bei Bileam. Wie oft hatte ich doch im Jahr 2008 Probleme mit der Internetverbindung! Endlich merkte ich, dass das Internet "Chefsache" ist. Aber auch heute noch staune ich, was mein Computer alles ohne mein Zutun leisten kann.

Als ich das erste Mal zu Sacharja 14 etwas im Tagebuch festhielt - so stelle ich rückwirkend fest - brauchte ich das Wort 'Paradigmenwechsel' vorschnell. Bezogen auf die Weltgeschichte ist ein Paradigmenwechsel etwas ganz Außergewöhnliches. Ich aber habe das Wort bis heute inflationär 26 Mal verwendet. Der damalige Link macht das beispielhaft deutlich. Es hängt offenbar damit zusammen, dass ich mir den neuen Himmel und die neue Erde nach Jesaja 65,17 ff. zu banal vorgestellt habe. Seit dem Erleben mit meinem verstorbenen Bruder weiß ich, dass das viel tiefer geht.

JAHWEH wird König über die ganze Erde sein und mich, Jehoschua, braucht ER als Seinen Arm. Mein tägliches Gebet, ER möge mich im Gehorsam und in der Demut vollkommen machen, ist nicht überflüssig, sondern wirklich nötig.

Mit dem 1. Elul befinden wir uns im letzten Monat des jüdischen Kalenders. Nun beginnt die Vorbereitung auf das jüdische Neujahrsfest am 1. Tischri. Ich persönlich bereite mich auf das Laubhüttenfest (Sukkot) vor, das dieses Jahr am Abend des 27. September, am 14. Tischri, beginnt. Sukkot ist das letzte der drei Wallfahrtsfeste, das noch keine christliche Entsprechung hat. Ob die Offenbarung meines Auftrags schon dieses Jahr geschieht, oder wann, weiß ich nicht. Dieses Jahr bin ich ganz besonders gespannt, weil am 28. September 2015, dem ersten Tag des Laubhüttenfestes, eine totale Mondfinsternis stattfindet; die letzte einer Tetrade. 'Überraschenderweise finden alle diese vier totalen Mondfinsternisse an vier biblischen Festen statt, begleitet von Sonnenfinsternissen in einem kurzen zeitlichen Abstand' (aus "Ebenezer Operation Exodus", Ausgabe 2/2013).

Gut, dass es bei JAHWEH keine Zufälle gibt!


15. August 2015
Schabat - 30. Aw 5775 - Gerechtigkeit und Güte nachjagen

"Wer Gerechtigkeit und Güte nachjagt, soll Leben, Gerechtigkeit und Ehre finden." (Sprüche 21,21, Eigenübersetzung, internes Los)

רדף צדקה וחסד ימצא חיים צדקה וכבוד

rodef tzedakah wachassed yimtza chayim tzedakah wechawod

Ein weiser Spruch, den es zu beherzigen gilt! Gerechtigkeit, Tenor meiner Internetseite, kombiniert mit Güte, ist das erstrebenswerteste Ziel unseres Lebens. Darauf baut sich ewiges Leben auf und die Ehre lässt sich ohne Weiteres finden.

Der wiederkommende Jeschua HaMaschiach macht es möglich. Mit seiner Internetseite erreicht er die äussersten Ende der Erde wie ein Blitz.

Wer wird es zu Herzen nehmen?


14. August 2015
jom schischi - 29. Aw 5775 - Segen Gottes mit Vorbehalt

"Und es wird sein:
Wenn du wirklich hören willst auf die Stimme von JAHWEH, deinem Gott:
Gesegnet bist du in deinem Eingang und gesegnet bis du in deinem Ausgang!"
(5. Mose 28,1a + 5. Mose 28,6, Eigenübersetzung, internes Los)

והיה אם-שמע תשמע בקול יהוה אלהיך ... ברוך אתה בבאך וברוך אתה בצאתך

wehayah im-schamoa tischma bekol YAHWEH eloheicha ... baruch atah bewo'echa uwaruch atah betze'techa

Diese Zusage Gottes ist absolut fest und sicher. Sie gilt noch heute wie am ersten Tag, bevor das Volk Israel unter der Führung von Josua (Jehoschua) in das verheißene Land einziehen konnte. Zudem ist sie tatsächlich noch viel verheißungsvoller, weil die Verantwortlichen des Losungsbuches den zweiten Versteil von 5. Mose 28,1 weggelassen haben. So habe ich den ganzen 1. Vers übersetzt:

"Und es wird sein:
Wenn du wirklich auf die Stimme von JAHWEH, deinem Gott, hören willst 
zu hüten, zu tun all Seine Gebote, die ich(Mose) euch heute befehle, dann wird dich JAHWEH, dein Gott, erhaben machen über alle Völker der Erde."

Es ist problematisch, wenn man das Wort Gottes verändert; wenn der ursprüngliche Sinn verschleiert wird. Die Gründe die dazu führen sind vielschichtig. Im Christentum war über Jahrhunderte die sogenannte 'Ersatztheologie' maßgebend. Bei der Herrnhuter Brüdergemeine dürfte allerdings viel eher das Bestreben im Vordergrund stehen, dem Antisemitismus keinen Vorschub leisten zu wollen. Aber die Problematik bleibt. Wahrscheinlich sind viele Juden froh, dass sie nicht mit dem tatsächlichen Wort konfrontiert werden.

Der Hebräerbrief sagt das im 4. Kapitel so:

12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens;   
13 und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben.

Im vorliegenden Fall wirkt das interne Los sehr harmlos. Die Kraft fehlt weitgehend im Vergleich zum Originaltext. Ich glaube nicht, dass JAHWEH daran Freude hat. ER wird die Christenheit zur Rechenschaft ziehen.

Den Juden steht aber noch viel Arbeit bevor. Es geht darum, 5. Mose 28,1 zu verinnerlichen, um den Willen von JAHWEH zu erfüllen. Das weiterführende Stichwort ist 'DEMUT'. Demut ist die Voraussetzung für den Segen Gottes. Das weiss ich, Jehoschua, aus eigener Erfahrung. Es ist ein lebenslanger Erziehungsprozess.

5. Mose 28,1 steht nicht von ungefähr am Anfang von Segen und Fluch. Im weitesten Sinn geht es um Leben und Tod.

Im Alten Testament gibt es einen Bibelvers der weiterhelfen kann:
"Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was JAHWEH von dir fordert, nämlich Recht tun und gnädige Liebe üben und demütig wandeln mit deinem Gott." (Micha 6,8, Eigenübersetzung)

Damit dieses Gebot erfüllt werden kann empfehle ich einmal mehr die Verheißung von Reichenschwand:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest, und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“


12. August 2015
jom rewii - 27. Aw 5775 - eine Grundsatzrede

"Und nun, fürchtet JAHWEH und dient IHM in Vollkommenheit und in Wahrheit,
und entfernt die Götter, denen eure Väter gedient haben jenseits des Stroms und in Ägypten,
und dient JAHWEH!"

(Josua 24,14, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ועתה יראו את-יהוה ועבדו אתו בתמים ובאמת והסירו את-אלהים אשר עבדו אבתיכם בעבר הנהר ובמצרים ועבדו את-יהוה

weatah yer'u et-YAHWEH we'iwdu oto betamim uweemet wehassiru et-elohim ascher owdu awoteichem beewer hanahar uwemitzrayim we'iwdu et-YAHWEH

Dieser Bibelverst stammt aus einer Grundsatzrede von meinem Namensvetter Josua (Jehoschua). Dieser hatte seinen Auftrag getreu und erfolgreich erledigt und das Volk Israel als Nachfolger von Mose ins verheißene Land geführt.

Nachdem jeder Stamm seinen Landbesitz erhalten hatte, ging es Josua darum, das Volk gegenüber JAHWEH grundsätzlich zum Dienst zu verpflichten. Bedenkenlos stimmten die Menschen den Forderungen zu, obgleich Josua wusste, dass es diese gar noch nicht erfüllen konnte (Vers 19). Trotzdem beharrte das Volk auf seiner Verpflichtung (Vers 21). Mit den Versen 25-27 wurde eigentlich der Bund vom Horeb erneuert (5. Mose 5).

In der Zwischenzeit kennen wir die wechselvolle Geschichte von Gottes Volk und wir wissen auch, dass die Erwählung durch JAHWEH nie aufgehoben wurde. Darüber hat der Apostel Paulus in den Kapiteln 9-11 des Römerbriefes eindrücklich geschrieben.Mit Jeschua HaMaschiach, dem 1. Messias, ist sie tatsächlich bestätigt und grundsätzlich auf die ganze Weltbevölkerung ausgedehnt worden. Mit der Berufung von Jehoschua, dem 2. Messias, wird die Erlösung Israels im engeren Sinn erneut ganz aktuell.

Die Forderung nach Vollkommenheit und Wahrheit des Dienstes ist die gleiche geblieben. Der Anruf ergeht aber nicht mehr an das Volk als Ganzes, sondern an jedes Individuum, an jeden gläubigen Menschen. Gott prüft und läutert jeden einzelnen Menschen. Nur ein Überrest des Volkes wird zur Erfüllung der Forderung in der Lage sein.

JAHWEH hat einen Heilsplan für Seine ganze Schöpfung. Der Plan spielt sich über viele Generationen bis zum Anfang der Geschichte, bei Adam, ab.


11. August 2015
jom scheni - 26. Aw 5775 - er darf nicht aufhören Frucht zu bringen

"Gesegnet ist der Mann, der in JAHWEH vertrauen kann, und JAHWEH sein Vertrauensgrund sein wird. Denn er wird sein, wie ein Baum gepflanzt am Wasser, und an einem Flussarm will er seine Wurzeln strecken und er muss nicht fürchten, wenn Hitze kommen will. Und sein Laub wird üppig grün sein und in einem Dürrejahr muss er sich nicht kümmern und er darf nicht aufhören vor dem Frucht Machen." (Jeremia 17,7+8, Eigenübersetzung, internes Los)

ברוך הגבר אשר יבטח ביהוה והיה יהוה מבטחו והיה כעץ שתול על-מים  ועל-יובל ישלח שרשיו ולא ירא כי-יבא חם והיה עלהו רענן ובשנת בצרת לא ידאז ולא ימיש מעשות פרי

baruch hagewer ascher yiwtach baYAHWEH wehayah YAHWEH miwtacho wehayah ke'etz schatul al-mayim weal-yuwal yeschalach schoraschaw welo yir'e ki-yawo chom wehayah alehu raanan uwischnat batzoret lo yid'ag welo yamisch me'assot peri

Ich fühle mich zunehmend gesegnet. Grund sind alle Erfahrungen, auch die negativ empfundenen. Gerade vorher habe ich eine solche gemacht. Voll Enthusiasmus war ich am Erfassen des Tagebucheintrags, als mein "Esel" streikte. Durch eine von mir unbeabsichtigte Aktion hatte ich den ganzen Eintrag gelöscht. Ärgerlich! 

Dann wurde mir einmal mehr bewusst, dass es bei Gott keine Zufälle gibt. Ich ging in mich; da wurde Jesaja 30,15 lebendig:

"Denn so hat mein Herr, JAHWEH gesagt, der Heilige Israels:
Durch Umkehr und Ruhe könnte euch geholfen werden!
Im Stillesein und im Vertrauen wäre eure Macht!
Aber ihr habt nicht gewollt".
 (Eigenübersetzung)

Nach einem Waldspaziergang habe ich von vorne begonnen. Deutlich habe ich gemerkt, dass Segen negativ empfundene Erfahrungen nicht ausschließt und, ja, ich will auch bei Schwierigkeiten dran bleiben. Macht ist der 'Lohn' aus Stillesein und Vertrauen. Hitze und Dürrejahre sind nicht auszuschließen. Glücklich, wer glauben kann, dass das Klima nicht oder nur in bescheidenem Maße von Menschen gemacht ist.

Das Ziel ist Frucht im Leben. Glücklicherweise habe ich eine lebenslängliche Berufung von Bruder Yun erhalten.


10. August 2015
jom scheni - 25. Aw 5775 - bei JAHWEH gibt es keine Zufälle

"Denn es gibt für JAHWEH kein Hindernis, zu helfen mit Vielem oder mit Wenigem." (1. Samuel 14,6b, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

כי אין ליהוה מעצור להושיע ברב או במעט

ki ein laYAHWEH ma'tzor lehoschia beraw o wim'at

Tatsächlich braucht es bei JAHWEH nicht viel, dass ER weiterhilft. Der heutige Bibelvers stammt aus einer Begebenheit von Jonathan, dem Freund des nachmaligen Königs David, mit seinem Waffenträger. In diesem Glauben will Jonathan einen Vorposten der Philister überwältigen, vorausgesetzt, dass es dem Willen Gottes entspricht.

Im Vers 4 werden Details zum Zugang beschrieben. Merkwürdig, dass es da zwei Felszähne gibt, die je einen Namen haben. Der zweite heißt 'Senne', wie mein Zugangsname zur jüdischen Wochenzeitung "Tachles".

Bei Gott gibt es keine Zufälle; eine Feststellung, die ich bei jeder Gelegenheit wiederhole. Ich habe gelernt, auch auf Kleinigkeiten zu achten. Da dies kein Zufall sein kann, schicke ich den heutigen Tagebucheintrag der genannten Wochenzeitung.


6. August 2015
jom chamischi - 21. Aw 5775 - JAHWEH ist über all Seinen Werken gerecht

"Und JAHWEH wachte über dem Bösen und brachte es über uns, denn gerecht ist JAHWEH, unser Gott, über all Seinen Werken, die ER gemacht hat. Aber wir haben nicht auf Seine Stimme gehört." (Daniel 9,14, Eigenübersetzung, internes Los)

 וישקד יהוה על-הרעה ויביאה עלינו כי-צדיק יהוה אלהינו על-כל-מעשיו אשר עשה ולא שמענו בקלו

wayischkod YAHWEH al-haraah wayewieha aleinu ki tzadik YAHWEH eloheinu al-col-maassaw ascher assah welo schama'nu bekolo

Daniel hatte eine tiefe geistliche Einsicht. Er erkannte, dass JAHWEH auch über dem Bösen wacht und es, wenn nötig, zu uns bringt. Aus Jesaja 45,7 wissen wir, dass JAHWEH das Böse selbst geschaffen hat. Wir tun gut daran, das im Blickfeld zu behalten.

Ich habe mir deshalb angewöhnt das folgende traditionelle Tischgebet: 

Alle guten Gaben, 
alles was wir haben, 
kommt, oh Gott, von dir. 
Dank sei dir dafür.

wie folgt zu ändern:

Alle unsre Gaben,

was wir sind und was wir haben,

kommen Gott von DIR,

Dank sei DIR dafür.

Damit schließe ich bewusst auch alles negativ Empfundene in den Dank mit ein, um unserem Vater im Himmel allein die Ehre zu geben.

Daniel hat richtig erkannt, dass sein Volk nicht auf die Stimme von JAHWEH gehört hat, was all die negativen Konsequenzen zur Folge gehabt hat, die dem jüdischen Volk über alle Jahrtausende zugestossen sind.

JAHWEH hat einen neuen Anker geschickt, an dem sich Sein Volk festhalten soll. Wenn jedes einzelne Mitglied von Gottes Volk die Verheißung von Reichenschwand ernst nimmt und sie aus tiefstem Herzen praktiziert, dann ist die 'neue Welt' nicht mehr aufzuhalten.

Seit dem 20. Juli 2013 hat sich viel bewegt. Mein Bruder ist gestorben und auferweckt worden. Ich warte auf seine Offenbarung damit wir gleichberechtigte Bankmanager werden können.


5. August 2015
jom rewii - 20. Aw 5775 - JAHWEH ist wirklich wunderbar

"Sollte vor JAHWEH eine Sache zu wunderbar sein? Zur bestimmten Zeit will ICH wiederkommen zu dir. Zur wieder auflebenden Zeit, so ist der Sarah ein Sohn." (1. Mose 18,14, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

היפלא מיהוה דבר למועד אשוב אליך כעת חיה ולשרה בן

hayipale meYAHWEH dawar lamoed aschuw eleicha caet chayah ulessarah wen

JAHWEH besucht mit zwei Männern Abraham, der die drei sehr gastfreundlich aufnimmt. JAHWEH hat für Abraham eine wunderbare Botschaft. Eine zu wunderbare Botschaft, so dass Sarah lachen muss. Es ist aber Wirklichkeit.

JAHWEH kommt immer wieder zu bestimmten Zeiten. Sei es, dass ER selbst kommt, oder dass ER SEINE Stellvertreter schickt.

Es wurde schon viel über die beiden, JAHWEH begleitenden, Männer geschrieben. Gewisse Christen haben in den Dreien die "Dreieinigkeit" gesehen. 

Mir ist kürzlich aufgegangen, dass neben JAHWEH Sein Stellvertreter, Jeschua HaMaschiach dabei war, und neben diesem Jehoschua, der Stellvertreter des Stellvertreters. Letzterer hat ja bereits den "Urknall" erlebt. Er ist der berufene Erlöser Israels und der König Messias der Welt. Ihm sind unvorstellbar große und schöne Wunder verheißen, die sich langsam aber sicher entwickeln. Vor zwei Tagen habe ich meiner Schwester und ihrem Mann mein erstes 'handgreifliches' Wunder demonstriert, indem ich die Beige meiner internen Lose an der selbst gewachsenen Schnur mit der Hand aus der Schachtel zog.

 
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