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Tagebuch


26. August 2015
jom rewii - 11. Elul 5775 - Der König von Juda im Gespräch mit dem König von Israel

"Da sagte Joschafat zum König von Israel: 'Befrage doch gleich heute das Wort von JAHWEH!'"
(2. Chronik 18,4, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ויאמר יהושפט אל-מלך ישראל דרש-נא כיום את-דבר יהוה

wayomer yehoschafat el-melech yissrael drasch-na chayom et-dwar YAHWEH

Joschafat, der König von Juda ist hier mit Ahab, dem König von Israel im Gespräch.

Joschafat war zu Reichtum und Ehre in Fülle gelangt und hatte sich mit Ahab verschwägert (2. Chronik 18,1). Letzterer verleitete den König von Juda mit Israel in den Kampf gegen Ramot in Gilead zu ziehen. Joschafat war gottesfürchtig und machte Ahab beliebt, vorgängig Gott zu befragen (Tageslosung). Nachdem Ahab 400 Propheten aufgeboten und befragt, und von allen eine positive Antwort hatte, war sich Joschafat der Sache aber noch nicht sicher und fragte, ob kein weiterer Prophet mehr da sei. Doch, da sei noch Micha, der aber nur Böses über ihn prophezeihe. Er hasse ihn. Joschafat aber sagte: 'Der König spreche nicht so!'

13 Micha aber sagte: So wahr der HERR lebt, nur was mein Gott <mir> sagen wird, das werde ich reden!
14 Und als er zum König kam, sagte der König zu ihm: Micha, sollen wir nach Ramot <in> Gilead in den Kampf ziehen, oder soll ich es lassen? Da sagte er: Zieht hinauf und führt <Israel> zum Sieg! Und sie werden in eure Hand gegeben werden.
15 Der König aber sagte zu ihm: Wievielmal muß ich dich beschwören, daß du im Namen des HERRN nichts zu mir redest als nur Wahrheit?
16 Da sagte er: Ich sah ganz Israel auf den Bergen zerstreut wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und der HERR sprach: Diese haben keinen Herrn. Sie sollen in Frieden zurückkehren, jeder in sein Haus!
17 Da sagte der König von Israel zu Joschafat: Habe ich dir nicht gesagt, er weissagt nichts Gutes über mich, sondern <nur> Böses?
   18 Und Micha sprach: Darum hört das Wort des HERRN: Ich sah den HERRN auf seinem Thron sitzen und das ganze Heer des Himmels zu seiner Rechten und zu seiner Linken stehen.   
19 Und der HERR sprach: Wer will Ahab, den König von Israel, betören, daß er hinaufzieht und bei Ramot <in> Gilead fällt? Und der eine sagte dies, und der andere sagte das.
20 Da trat der Geist hervor und stellte sich vor den HERRN und sagte: Ich will ihn betören. Und der HERR sprach zu ihm: Womit?
21 Da sagte er: Ich will ausgehen und will ein Lügengeist sein im Mund aller seiner Propheten. Und er sprach: Du sollst ihn betören und wirst es auch können. Geh aus und mach <es> so!   
22 Und nun, siehe, der HERR hat einen Lügengeist in den Mund dieser deiner Propheten gegeben, denn der HERR hat Unheil über dich geredet.   
   23 Da trat Zedekia, der Sohn des Kenaana, heran und schlug Micha auf die Backe und sagte: Auf welchem Weg ist <denn> der Geist des HERRN von mir gewichen, um mit dir zu reden?
24 Micha sagte: Siehe, du wirst es an jenem Tag sehen, wenn du von Zimmer zu Zimmer flüchtest, um dich zu verstecken.   
25 Da sagte der König von Israel: Nehmt Micha und führt ihn zurück zu Amon, dem Obersten der Stadt, und zu Joasch, dem Sohn des Königs,
26 und sagt: So spricht der König: Setzt diesen ins Gefängnis und speist ihn mit Brot der Bedrängnis und mit Wasser der Bedrängnis, bis ich in Frieden zurückkomme!   
27 Micha aber sagte: Wenn du je in Frieden zurückkehrst, <dann> hat der HERR nicht durch mich geredet! Und er sprach: Hört es, ihr Völker alle! 
(Revidierte Elberfelder Bibel)

Der Rest der Geschichte ist kurz erzählt. Ahab hatte fürchterlich Angst und übergab sein Königskleid Joschafat, damit ihn ja niemand erkenne. Nachdem feindliche Soldaten das Königsgewand erkannt hatten, richteten sie sich gegen dieses. Joschafat aber schrie zu JAHWEH und ER half ihm und lockte die Soldaten weg. 

33 Aber ein Mann spannte seinen Bogen aufs Geratewohl und traf den König von Israel zwischen den Fugen des Panzers. (Schlachter Bibel 2000)

"So ein Zufall!" sagt man heute.

Und die Moral der Geschichte?

Ich fühle mich als angeblich falscher Prophet direkt angesprochen.

 


25. August 2015
jom schlischi - 10. Elul 5775 - wohlwollend zurechtweisen

"Denn welchen JAHWEH lieben will, muss ER zurechtweisen. Aber wie ein Vater dem Sohn, will ER wohl." (Sprüche 3,12, Eigenübersetzung, internes Los)

כי את אשר יאהב יהוה יוכיח וכאב את-בן ירצה

ki et ascher yeehaw YAHWEH yochiach uch'aw et-ben yirtzeh

Lieben und zurechtweisen ist auch in der Psychologie anerkannt. Man darf Jemandem, dem man gut will, nicht alles durchgehen lassen. In Bibelhebräisch hat 'zurechtweisen' aber einen ganz ernsthaften Anklang. tochechah hat den gleichen Stamm wie yochiach und wird im Langenscheidts Taschenwörterbuch für Althebräisch wie folgt übersetzt: Zurechtweisung, Züchtigung, Strafe. Eine Züchtigung ist heutzutage in der Psychologie streng verpönt. Meinerseits habe ich aber JAHWEH, der unser Vater im Himmel ist, in meinen Psychiatrie Erfahrungen 'züchtigend' erfahren.

Es kommt also auf die tiefste Absicht an. Nicht die Strafe an sich hat einen Wert, sondern die Liebe dahinter. Das gilt auch für irdische Väter.


25. August 2015
jom schlischi - 10. Elul 5775 - in der Geisterstunde

Der 'Gebetsmailer' von CSI (Christian Solidarity International) zeigt um 00:03 einen Maileingang an: "In Tabgha wurde eine katholische Kirche beschädigt. Vermutlich setzten jugendliche Vandalen das Gebäude in Brand. Der Schaden wird auf über eine Million Dollars beziffert." Ich erhebe mich um 0h30 in der Geisterstunde, weil ich im Internet etwas klären will. Bei dieser Gelegenheit entdecke ich die Mail von CSI.

Mittels Google Earth suche ich Tabgha, das am nördlichen Ufer des Sees Genezareth liegt. Hier gibt es mehrere christliche Kirchen, die sowohl den Siedlern wie den Muslimen Dorn im Auge sind. Mit der Vermutung auf 'jugendliche Vandalen' lenkt CSI von vornherein von den Juden ab.

 

Beim 'Überfliegen' der Jesreelebene leuchtet ein früher gesetzter Merkpunkt auf: "Kfar Yehoshua", Dorf Jehoschua. Das lässt mein Herz höher schlagen, sind für mich damit doch außergewöhnliche Erfahrungen verbunden. Diesmal fällt mir noch etwas anderes auf. Das nahe gelegene Flugfeld, das schon lange meine Aufmerksamkeit erregt hat, liegt genau zwischen Kfar Yehoshua und Kfar Baruch. Mit "Baruch" verbindet sich eine Erinnerung aus dem Jahr 1994, als ich zum ersten Mal in meinem Leben in Israel war.

Die 'weit gesponnenen Fäden' ziehen sich zusammen! Was liegt in Gedanken näher, als ein Helikopter, der vom Flugfeld Yehoshua aufsteigt und auf dem Ölberg landet? Meine Frau, die "Towah", wird dann auch dabei sein! So mein Glaube.


24. August 2015
jom scheni - 9. Elul 5775 - Versuchung

Im Nachmittagsschlaf träume ich von meinem verstorbenen und 'hindurchgeführten' Bruder. Der Traum verunsichert mich, weil wir so ganz wie früher miteinander verkehren. Er will an einer Segelregatta in Zürich Enge teilnehmen, weiß aber den genauen Ort nicht. Ich selbst war schon dort, habe nun aber Probleme, die Gegend zu rekonstruieren.

Szenenwechsel. Mein Bruder hat Ideen, denen ich mich nicht anschließen will. Die näheren Umstände sind mir nicht mehr präsent.

Ich bin versucht, den Traum nicht ernst zu nehmen.
 

Wesen:
Ich setze mich mit meinem verstorbenen und 'hindurchgeführten' Bruder auseinander.

Realitätsbezug:
Regatten gehörten zu unserem früheren Leben. Zu einer gewissen Zeit waren sie eine echte Leidenschaft. Ich habe das Segeln schon vor 8 Jahren aufgegeben und mein Boot meiner Frau verkauft, die noch sehr damit verbunden ist.

Sinnbild:
In der 'neuen Welt' geht es offenbar nicht viel anders zu und her, als in der alten. Es ist nicht einfach alles 'klar'. Es gibt auch Auseinandersetzungen. Als gleichberechtigte 'Bankmanager' müssen wir uns miteinander auseinandersetzen.

Anruf:
So ist es! 


23. August 2015
jom rischon - 8. Elul 5775 - gleich wie Regen und Schnee

"Gleich soll Mein Wort sein, das aus Meinem Munde gehen will. Es soll nicht leer zu Mir zurückkommen, es habe denn gemacht, das was Mir gefallen hat und sei erfolgreich gewesen, wie Ich es gesandt habe."
(Jesaja 55,11, Eigenübersetzung, internes Los) 

כן יהיה דברי אשר יצא מפי לא-ישוב אלי ריקם כי אם-עשה את-אשר חפצתי והצליח אשר שלחתיו

ken yih'yeh dwarai ascher yetze mipi lo-yaschuw elai reikam ki im-assah et-ascher chafatzti wehitzliach ascher schelachtiw

Das Wort Gottes ist wie Regen und Schnee (Vers 10). Diese kommen auf die Erde um sie zu befruchten. Dann kehren sie in die Atmosphäre zurück, ein immerwährender Kreislauf. Gottes Wort ist dazu da, die Menschheit zu befruchten und weiter zu bringen. Gott verfolgt ein Ziel mit Seinem Wort. ER hat einen Heilsplan, der im Buch mit 7 Siegeln verschlossen ist und das nur das durchbohrte Lamm öffnen kann (Offenbarung 5).

Auch das Wort Gottes kommt und geht. Immer wieder gab es Erweckungszeiten. Jetzt stehen wir vor einer weltweiten Erweckung, mit der Keimzelle in Lindau (Schweiz). Momentan habe ich allerdings ein Problem, das mich an den Traum vom 20. Januar 2011 erinnert.

Der Pfarrer hat mich als falschen Propheten beschuldigt. Ein Zusammenstoss scheint unvermeidlich. Im letzten Moment bekommt der Zug aber ein Problem. Ich bin gerettet. HalleluJAH!

Tatsächlich hatte ich am 20. August 2015 ein Gespräch mit dem Pfarrer. Ich wollte ihm beliebt machen, der Bibelgruppe ein Zeugnis über meinen Glauben, anhand der Präambel zum 3. Testament, abzulegen. Anlass dazu ist Markus 11, die Begebenheit mit dem Feigenbaum, den Jesus verflucht hatte, weil er keine Frucht trug. Nachdem Jesus mit den Jüngern zurückkam, war der Feigenbaum wirklich von den Wurzeln an verdorrt. Jesus nahm das Erstaunen von Petrus zum Anlass, die Wirkungsmacht des Glaubens zu bezeugen. Es sei im Glauben sogar möglich, einem Berg zu befehlen, sich wegzuheben und sich ins Meer zu werfen!

In meinem Glauben geht es um die Auferweckung meines Bruders Huldreich, was ich wirklich glaube und was mir dank zweier Träume auch nicht schwer fällt.

Am Nachmittag des 20. August 2015 telefoniert der Pfarrer. Meine Frau nimmt das Telefon entgegen. Sie möge mir ausrichten, dass das Bibelgespräch am 21. August 2015 entfalle. Nicht gesagt, aber von mir gedacht: Traum vom 20. Januar 2011. HalleluJAH!


23. August 2015
jom rischon - 8. Elul 5775 - 'Krimi' in der Geisterstunde

Erwachen nach 1 h. Die 'Geisterstunde' ist vorbei, geht es mir durch den Kopf. Dann kommt mir der lange Traum in Sinn, von dem ich keinen Zusammenhang mehr habe. Die Art aber, wie er mich beschäftigt hat, zeigt mir, dass ich ihn dem Sinn nach rekonstruieren sollte. Der Geist Gottes wird es möglich machen.

Ich bin Kassier der 'Zigeunermission' und als solcher habe ich noch 'eine Leiche im Keller'. Als Komitee der Mission müssen wir eine Erbteilung durchführen. Die Polizei oder ein Erbvollzugsorgan überwacht die ganze Aktion. Diese läuft in zeitlich strikt vorgegebenen Bahnen ab. Als Kassier trage ich die Hauptverantwortung für die richtige Abwicklung. Die Verantwortung drückt mich.Ich kann ihr aber nicht ausweichen.

Dann läuft die ganze Aktion an. Es gibt kein Entrinnen! Ich gebe mich, so gut ich kann, hinein. Der Ablauf ist nicht lupenrein. Ich gebe aber mein Bestes. Und, oh Wunder, ein Problem um das andere löst sich wie von selbst. Die Polizei zieht, ohne Beanstandung, ab. Ein männliches Mitglied des Komitees kann am Schlussakt nicht mehr teilnehmen.

Wesen:
Die Zigeunermission, bei welcher ich Kassier bin, muss eine Erbteilung durchführen, die von der Polizei oder einem Erbvollzugsorgan überwacht wird und in einem zeitlich strikt vorgegebenen Rahmen abläuft. Entgegen meinen Befürchtungen kann die Aktion, ohne Beanstandung seitens der Polizei, abgeschlossen werden.

Realitätsbezug:
Ich war tatsächlich Kassier der Schweizerischen Zigeunermission. Als junges Mitglied einer Methodistengemeinde wollte ich mich im Reich Gottes engagieren. Ich war zu irgend einer Arbeit bereit. Ein emeritierter Prediger der Gemeinde war Präsident und in hohem Alter noch sehr engagiert. Obgleich ich 'das Heu nicht unbedingt auf derselben Bühne hatte', ließ ich mich am Ende der 60er Jahre anstellen. Meine Vorbehalte gegenüber der Arbeit blieben auch später und während einer meiner psychischen Krisen in den 80er Jahren kam es zum Eklat. Im Rahmen einer Psychose 'knallte' ich das Amt hin.

Sinnbild:
Die Schweizerische Zigeunermission ist als christliche Organisation ein kleines Rädlein im Getriebe des Christentums. Als Jehoschua passe ich da nicht mehr hinein. Da ich meine 'Wiedergeburt' psychisch noch nicht verkraftet hatte, war mein Abgang bei der Mission nicht schön.

Anruf:
Bitte die sich erinnernden Komiteemitglieder um Verzeihung!

Das tue ich hiermit. 


22. August 2015
Schabat - 7. Elul 5775 - eine neue Erkenntnis

Die Aktivseite meiner Bilanz wird um eine neue Erkenntnis bereichert. Das Lernen geht also auch als 'Bankangestellter', nach der Lehre, weiter, offenbar lebenslang.

Während des Nachmittagspaziergangs, vorwiegend im Wald, geht mir der gestrige Tagebucheintrag durch den Kopf. Ich bin Gott sehr dankbar für das, was ich zusammentragen konnte, inklusive aller Links, und nehme mir vor, den ganzen Inhalt nochmals zu lesen.

Gesagt, getan. Beim mich 'Durchhangeln' durch alle Links, stosse ich auf den 20. August 2012, der meine Aufmerksamkeit besonders erregt. Es sind die Verse 15 und 18 aus 5. Mose 18, die mich beschäftigen. Hier ist von einem Propheten die Rede, wie Mose einer war. Für uns Christen ist es klar, dass es sich dabei um Jesus Christus handelt. Verdoppelungen in der Bibel sind Hinweis darauf, dass es tatsächlich so ist. Wirklich?

Dieser Grundsatz trifft hier bedingt zu, weil die beiden Hinweise nicht von der gleichen Person gesprochen sind. In 5. Mose 18,15 ist es Mose, der zum Volk spricht. Diese Stelle bezieht sich auf Jeschua HaMaschiach. In 5. Mose 18,18 ist es JAHWEH, der zu Mose spricht. Diese zweite Stelle bezieht sich auf Jehoschua. Es geht also um den 1. und den 2. Messias in 5. Mose 18. Wie sollte es aber nicht stimmen? JAHWEH bestätigt quasi Mose, obgleich eine andere Zeit und andere Umstände betreffend.


21. August 2015
jom schischi - 6. Elul 5775 - Lande des Lebens

"Ich will wandeln vor JAHWEH in Landen des Lebens!" (Psalm 116,9, Eigenübersetzung, internes Los)

אתהלך לפני יהוה בארצות החיים

ethalech lifnei YAHWEH beartzot hachayim

'Es gibt Länder des Lebens und Länder des Todes', habe ich am 7. Mai 2015 geschrieben. Als gebürtiger Schweizer kenne ich vor allem mein irdisches Heimatland. Dann habe ich als 'Erlöser Israels' während meiner Banklehre in Israel auch dieses Land etwas kennen gelernt. 

Wenn man den heutigen Zustand Israels betrachtet, ist man geneigt von einem Land des Todes und nicht des Lebens zu sprechen. Das ist nicht verwunderlich, weil ihm viele Menschen den Tod wünschen. Der Heilsplan Gottes für Israel lässt sich dadurch aber nicht verändern. Die Auferweckung der Toten ist darin enthalten.

Nun aber zur Schweiz. Viele Schweizer wissen gar nicht mehr, was sie an ihrem Land haben. Der Aufsatz eines deutschen Professors könnte Augen öffnen. Hier habe ich bis auf weiteres meinen Arbeitsplatz: "Bibel in unserer Zeit". Gott will diese Arbeitsstelle zum Ausgangspunkt einer weltweiten Erweckung machen. Bis es soweit ist, sind aber noch einige Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Nach dem Apostel Paulus ist die Aufgabe der Christen, die Juden zur Eifersucht zu reizen.

Alles was in meiner Macht steht, will ich, Jehoschua, dazu beitragen. Die Schweiz steht nach meinem Glauben fest im Heilsplan Gottes und erscheint sogar in der Bibel (Jesaja 55,5 und Jesaja 65,1).


18. August 2015
jom schlischi - 3. Elul 5775 - Träume vor 5 h - ich kann fliegen - Begegnung mit Mr und Mme Stern

(1) Ich kann fliegen
Auf einem Mauervorsprung laufend, werde ich von hinten bedrängt, weil ich ganz langsam mache. Ein Würdenträger ist pressiert und will an mir vorbei. Ich beschließe in die Tiefe zu springen, weil es nicht sehr hoch ist, um ihn vorbei gehen zu lassen. Wie ich springe, trägt mich die Luft. Ich schwebe auf die gegenüber liegende Seite, zu einem Gebäude mit offenem Gebälk, wo ich mich von Balken zu Balken hangeln kann.

(2) Begegnung mit Mr und Mme Stern
Ich befinde mich auf einer Wanderung. Vor mir öffnet sich der Blick auf eine etwas tiefer liegende Stelle mit Menschen. Mr Stern, ein Personalchef hat mich erkannt und ruft mir erfreut zu: 'Oh, Monsieur Eugène! Daraufhin befinde ich mich eng umschlungen mit seiner Frau am Tanzen. 'Madame Stern', spreche ich sie an und sie korrigiert mich blitzschnell: 'Mademoiselle!'

 

Wesen:
(1) Einem Würdenträger ausweichend, stelle ich überrascht fest, fliegen zu können.
(2) Begegnung mit dem Personalchef der monegassischen Bank, wo ich von 1959 - 1962 gearbeitet habe.

 

Realitätsbezug:
(1) -
(2) Mr Stern, ein Schweizer, der es in einer monegassischen Bank bis zum Personalchef gebracht hatte und mich neben zwei anderen Schweizern angeworben hatte, um die Arbeitsqualität seiner Angestellten anzuheben. Seine Frau war Pariserin. Nach manchen Jahren, wieder in der Schweiz zurück, begegnete ich Mr Stern eines Tages und erzählte ihm von meiner Psychiatrie Erfahrung. Das erschütterte ihn sichtlich. Mr und Mme Stern hatten sich vor der Ankunft der beiden andern Schweizer intensiv um mich jungen Schweizer bekümmert, der ich anfänglich sehr Mühe mit Französisch bekundete.

Sinnbild:
Die beiden Träume spielen sich in der neuen Welt ab. Dort gelten nicht mehr die gleichen Gesetze. Darum ist es mir möglich zu fliegen.
Mr. Stern ist katholischer Jude. Ob er möglicherweise in der neuen Bank, wo mein Bruder und ich Bankmanager werden sollen, Personalchef werden könnte? Seine Frau, die vorgibt nicht verheiratet zu sein, könnte mir gefährlich werden.

Anruf:
Bleibe wachsam! 


17. August 2015
jom scheni - 2. Elul 5775 - JAHWEH hört und sieht

"Der das Ohr pflanzt, sollte ER nicht hören können?
Wenn Er das Auge bildet, solle ER nicht blicken können?" 
(Psalm 94,9, Eigenübersetzung, internes Los)

הנטע אזן הלא ישמע אם-יצר עין הלא יביט

nanota osen halo yischma im-yotzer ayin halo yabit

Heutzutage nennen wir das rhetorische Fragen. Etwas selbstverständliches muss man doch nicht fragen. Gott der Allmächtige, Schöpfer des Himmels und der Erde, wie sollte Er nicht hören und nicht blicken können?

Oder vielleicht doch?

Heute weniger denn je, dass Menschen Gott persönlich erfahren, dass sie IHN kennen. Bei allen Naturkatastrophen, allem Unglück, das sie und Bekannte betrifft - die Zeitungen sind voll davon - ist es alles andere als selbstverständlich, an den Schöpfer zu glauben.

Als aber die Zeit erfüllt war, sandte ER Seinen Sohn Jeschua HaMaschiach zur Rettung seines Volks. Bis auf wenige Ausnahmen hat Sein Volk nicht gehört und nicht gehorcht.

Nun befinden wir uns in Zeiten, wie zur Zeit Noahs, mit dem Unterschied, dass Gott die Welt nicht mehr vernichten wird. In diese Zeit schickt ER Jehoschua, den Nachfolger von Jeschua. Mein Tagebuch bezeugt, dass Gott auch heute noch vielfältig erfahrbar ist. Der Glaube macht alles möglich. Gott richtet zwar die Welt, aber diejenigen, die sich richten lassen, haben eine heile Zukunft vor sich, die neue Welt.

 
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