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Tagebuch


6. September 2015
jom rischon - 22. Elul 5775 - ein neues physikalisches Gesetz?

Nach einem ersten zaghaften Versuch um 3 h, den Traum von 2 h aufzuschreiben, sitze ich jetzt nach 6 h erneut an meiner "Eselin" und lasse mich von JAHWEH inspirieren. Etwas ist mir klar. JAHWEH, der Schöpfer aller Himmel und Erden hat alle Möglichkeiten. ER kann sogar physikalische Gesetze verändern, bzw. neue schaffen.

Nun zum Traum:

Mein unmittelbar an unser Haus angrenzender Nachbar - er hat sein Haus seit einigen Jahren an einen 'Anthroposophen' vermietet - kühlt sein Auto, indem er es an die Sonne stellt. Ich versuche es auch. Tatsächlich, es funktioniert!

Wesen:
ein neues physikalisches Gesetz?

Realitätsbezug:
Die an einem Hirntumor verstorbene erste Frau meines Nachbarn glaubte an die Reinkarnation. In ihrer Euphorie gab sie Meiner Frau ein entsprechendes Buch zum Lesen. Der Mieter und seine Frau besuchen regelmäßig anthroposophische Veranstaltungen, haben sie uns vor Jahren anlässlich einer Einladung zum Essen verraten.

Sinnbild:
Das Judentum ist kein Geschichtsirrtum, wie es Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, einmal geäußert haben soll. Die Frage nach einem neuen physikalischen Gesetz ist falsch gestellt. Es geht um die neue Welt, die unmittelbar bevorsteht. In dieser ist ALLES NEU. Die Angst der Tiere, gefressen zu werden, gibt es dann nicht mehr. Ich werde dann ein leistungsfähiges Auto fahren und muss keine Angst mehr haben, mit dem Zug zu kollidieren.

Anruf:
Glaube nur! 


5. September 2015
Schabat - 21. Elul 5775 - es gilt ernst

Es ist nicht  zum Lachen, wie im Traum um 1 h, den ich vorderhand, ohne Einwilligung meiner Frau, nicht online stellen will. Lieber würde ich jetzt, um 5 h, noch schlafen, als mit dem "Esel" zu arbeiten, dazu am Schabat!

Seitdem ich mich nach 2 h wieder schlafen gelegt, und den Schlaf nach längerer Zeit auch wieder gefunden habe, habe ich nach meinem Gefühl ununterbrochen geträumt. Eine Sequenz reihte sich an die andere. Immer wieder fragte ich mich, ob ich aufstehen sollte, und nahm mir jeweils die Freiheit, es nicht zu tun.

Auch jetzt um 5 h braucht es noch recht großen Willen meinerseits, um zu "arbeiten". Ich erinnere mich zwar an keine Traumsequenz, die es wert wäre, aufgeschrieben zu werden.

Hingegen halte ich bei dieser Gelegenheit eine Erkenntnis fest, die mir gestern ganz deutlich geworden ist. Mein "Esel" ist gar kein Esel sondern eine "Eselin". Dafür ist der Computer meiner Frau der männliche Esel.

Erstens konnte meine Frau die Excel Tabelle mit der Augustbuchhaltung über unsere monatliche Finanzabrechnung nicht öffnen. Zweitens gelang es mir nicht, Skype auf dem Computer meiner Frau, auf deren Wunsch hin, einzurichten. Ich hatte nämlich eine Option für verbilligte Auslandtelefongespräche bei unserem Festnetz-Anbieter gelöscht. Sie möchte auf diese Weise Telefonkosten sparen. Nun hofft meine Frau auf meinen erstgeborenen Sohn, der Computerfachmann ist, dass dieser die Probleme lösen könne.

Mein Glaube sagt mir, dass es Zeit ist die getrennt abgerechneten Finanzen wieder zusammenzuführen. Für das Telefonkostenproblem gibt es möglicherweise eine andere Lösung, habe ich mich gestern doch grundsätzlich für ein neues Handy entschieden. Dessen Anschaffung ist, bei einer zweijährigen Abonnementsverpflichtung, gratis. Ohne Abonnement kostet es CHF 450. Hinzu kommt, dass ich mit dem vorgesehenen Abonnement gratis nach Europa telefonieren kann. Im Hinblick auf meine Berufung als König Messias der Welt, ist das sehr attraktiv.

PS
Das Problem mit der Excel Tabelle konnte meine Frau nach einem Neustart des Computers lösen. Aber das Skype Problem bleibt auch für meinen Erstgebornen ein Problem. Somit bleibe ich bei meinem oben skizzierten Glauben.

PS 2 
Telefonate in die Nachbarstaaten und nach
Andorra, Australien, Belgien, Dänemark, Färöer, Finnland, Gibraltar, Griechenland, Grossbritannien, Guernesey, Irland, Island, Jersey, Kanada, Luxemburg, Malta, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Portugal, Schweden, Spanien, USA
kosten 30 Rp. pro Minute.
 


5. September 2015
Schabat - 21. Elul 5775 - die Gnadenerweise von JAHWEH und ihre Voraussetzung

"Alle Wege von JAHWEH sind Gnade und Wahrheit für die, die Seinen Bund halten und Seine Zeugnisse."
(Psalm 25,10, Eigenübersetzung, internes Los)

כל-ארחות יהוה חסד ואמת לנצרי בריתו ועדתיו

col-orchot YAHWEH chessed weemet lenotzrei brito weedotaw

 

"Gedenke Deiner Erbarmen, JAHWEH, und Deiner Gnadenerweise, denn von je her sind sie." 
(Psalm 25,6, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

זכר-רחמיך יהוה וחסדיך כי מעולם המה

sechor-rachameicha YAHWEH wachassadeicha ki me'olam hemah

 

Gnade und Wahrheit ergeben Herrlichkeit, habe ich hier festgehalten. Dieser Grundsatz zieht sich durch die ganze Bibel hindurch.

Grundlegend ist die Gnade, die JAHWEH bereits dem Brudermörder Kain gewährt hat. Die Gnade ist auch die Grundlage für den Heilsplan Gottes, der sich zunehmend entfaltet. Sie ist aber nicht gratis erhältlich. Sie ist auch nicht billig. Voraussetzung ist der Bund mit Noah und sind die Zeugnisse von JAHWEH, sind die Erfahrungen der Menschen.

Psalm 25 ist durchzogen von Zuversicht, Hoffen, aber auch Bangen.

David erhebt zuallererst seine Seele zu JAHWEH. Er liefert sich IHM völlig aus. Es sind nicht Davids Verdienste, die er herausstreicht. Im Gegenteil weiß er um seine Sündhaftigkeit und arge Begrenztheit.

Die Verse 16-18 machen das deutlich:
16 Wende dich zu mir und sei mir gnädig, denn einsam und elend bin ich.   
17 Die Enge meines Herzens mache weit, und führe mich heraus aus meinen Bedrängnissen!   
18 Sieh mein Elend an und meine Mühsal, und vergib alle meine Sünden! 

(Revidierte Elberfelder Bibel)

In der Zwischenzeit wissen wir viel mehr, als David wusste. JAHWEH hat Seinen Sohn Jeschua HaMaschiach offenbart: - den Weg, - die Wahrheit, - das Leben. Durch ihn allein finden wir zum Himmlischen Vater. Durch ihn werden wir am 'letzten Tag' auferweckt werden. Als weitere Möglichkeit gibt es die Entrückung. Die Präambel zum 3. Testament gibt mir konkreten Glauben.

Die konsequente Ausübung der grundlegenden Verheißung führt uns zur Wiedergeburt. Die Angst vor dem Tod dürfen wir ablegen.

 


4. September 2015
jom schischi - 20. Elul 5775 - Segen und Furcht

"Es möge uns Gott segnen. Und es müssen IHN fürchten alle Enden der Erde!" (Psalm 67,8, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

יברכנו אלהים וייראו אתו כל-אפסי-ארץ

yewarchenu elohim weyir'u oto col-afssei-aretz

Wie passen Segen und Furcht zusammen? Gott ist schließlich kein Tyrann. Nein, das ist er nicht, aber in Seiner Absolutheit kann ER als das wirken.

JAHWEH ist absolut wahr und absolut gut. Als Schöpfer aller Himmel und der Erde ist ER von den Menschen nur bruchstückhaft wahrnehmbar.

JAHWEH ist eifersüchtig.

Menschen, die sich IHM ganz hingeben, denen gibt ER alles, was sie zum Leben brauchen. Darüber hinaus gibt er noch viel mehr. ER gibt sogar das, was sie sich nicht erträumen können. Das ist mein Glaube aus all meinen Erfahrungen und aus dem Wort Gottes.


3. September 2015
jom chamischi - 19. Elul 5775 - Jeremia 1,8

"Fürchte dich (Jeremia) nicht vor ihnen, denn ICH bin mit dir, dich zu retten - Spruch von JAHWEH."
(Jeremia 1,8, Eigenübersetzung, internes Los)

אל-תירא מפניהם כי-אתך אני להצלך נאם-יהוה

al-tira mipneihem ki-itcha ani lehatzilecha neum-YAHWEH

Ich, Jehoschua, nehme den Zuspruch an Jeremia auch für mich in Anspruch, fürchten die Juden doch nichts mehr, als missioniert zu werden.

Nun, meinerseits belege ich mit meiner Internetseite, dass ich als Christ nicht missionieren will. Im Gegenteil; ich warne die Juden vor gewissen christlichen Lehren, vor allem vor dem Trinitätsdogma! Dagegen ermuntere ich, die Lehren von Jeschua HaMaschiach anzunehmen.

Nur, mit meinem Anspruch Messias zu sein, werde ich genau so, wenn nicht noch stärker, auf Ablehnung stoßen. Deshalb brauche ich so dringend den Zuspruch von JAHWEH, und ich glaube, dass die mir 'zufallenden' Lose keine Zufälle sind, weil es solche bei Gott gar nicht gibt.


3. September 2015
jom chamischi - 19. Elul 5775 - wehayah, es wird sein

Nach 4 h träume ich hebräisch. Am Anfang eines längeren Satzes heißt es: wehayah (es wird sein). Für mich steht im Traum fest, dass der Ausdruck 'wehayah' nur einmal in meinem Tagebuch vorkommt und eine wichtige Bedeutung hat.

Tatsächlich kommt er 21 Mal vor. Wie soll ich nun den relevanten Satz finden?

Beim Suchen ist mir das "Prinzip Bileam" wichtig, wie ich es nenne. Der Zauberer Bileam hatte JAHWEH ein zweites Mal befragt, als der König Balak nochmals eine königliche Delegation zu ihm schickte, mit dem Zweck, Bileam zu überzeugen zu ihm zu kommen, um das Volk Israel zu verfluchen. Das zweite Mal bekam Bileam von Gott grünes Licht, geriet aber mit seinem Esel unterwegs in Todesgefahr, weil sich ihm ein Engel mit einem Schwert in den Weg gestellt hatte.

Mein "Prinzip" besteht nun darin, dass ich, beim Suchen einer Stelle im Tagebuch, die erste und höchstens noch die zweite Fundstelle als relevant betrachte. Wenn die erste Fundstelle im Tagebuch keinen Sinn macht, gehe ich noch auf die letzte, und wenn diese mir auch nichts sagt, nehme ich an, dass ich mich geirrt habe.

Im vorliegenden Fall sagt mir die erste Fundstelle nichts. Die letzte hingegen ist:
wehayah YAHWEH lemelech al-col-haaretz bayom hahu yihyeh YAHWEH echad uschmo echad

Das ist tatsächlich hoch bedeutsam. Die Stelle befindet sich am 1. Elul 5775, Gott ist EINER.

Ich darf davon ausgehen, dieses Jahr etwas ganz Bedeutsames zu erleben.


2. September 2015
jom rewii - 18. Elul 5775 - zwei verschiedene Propheten

"Einen Propheten will ICH ihnen erstehen lassen, aus der Mitte ihrer Brüder, gleich dir. Und ICH werde Meine Worte in seinen Mund geben und er wird zu ihnen reden, all das, was ICH ihm befehlen will." (5. Mose 18,18, Eigenübersetzung, internes Los datiert 19. Februar 2009)

נביא אקים להם מקרב אחיהם כמוך ונתתי דברי בפיו ודבר אליהם את כל-אשר אצונו

nawi akim lahem mikerew acheihem camocha wenatati dwarai befiw wediber aleihem et col-ascher atzawenu

 

 

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine vom 19. Mai 2015 hatte ich überschrieben: ein Prophet wie Mose. Tatsächlich sind es aber in 5. Mose 18 zwei verschiedene Propheten. Der Prophet in 5. Mose 18,18 ist nämlich nicht Mose, sondern Jehoschua, wie ich am 22. August 2015 geschrieben habe. Auch mein Tagebucheintrag vom 20. August 2012 ist in diesem Sinn differenziert zu betrachten.


2. September 2015
jom rewii - 18. Elul 5775 - in einem medizinischen Verwaltungsrat oder ähnlich

Erwachen nach 4h30. Ich habe geträumt und ein Fußkrampf rechts signalisiert mir, dass ich mich erheben soll, um den Traum aufzuschreiben. Sehr viele Erinnerungen an den Traum sind nicht vorhanden, aber Gott wird mir die Gedächtnislücken füllen, ist mein Glaube; oder ER wird mir Eingebungen geben.

Ich bin Zuschauer in einem Gesprächskreis, vorwiegend von Damen besetzt. Den Vorsitz führt eine attraktive Frau mit grau meliertem, weich onduliertem Haar. 'Er kann gut rechnen,' betont sie. Offenbar geht es um die Anstellungsbedingungen eines Chefarztes. Der leichte Akzent der Vorsitzenden verrät, dass sie Ausländerin ist.

Wesen:
Ich bin Zuschauer in einem medizinischen Verwaltungsrat, dominiert von Frauen. Hauptthema ist das Geld für die Anstellung eines Chefarztes.

Realitätsbezug:
Die Situation kann ich mir als ehemaliger Verwaltungsdirektor eines Diakonissenhauses gut vorstellen.

Sinnbild:
Wir befinden uns auf dem Kulminationspunkt der Frauenemanzipation.

Anruf:
Der verlinkte Tagebucheintrag vom 17. Tewet 5775 führt weiter! 


PS
Noch ein Link zu einem Fußkrampf rechts: jom scheni - 22. Siwan 5775 - WELTWOCHE


1. September 2015
jom schlischi - 17. Elul 5775 - Danken und Loben

"Ich will JAHWEH sehr danken mit meinem Mund, und inmitten vieler will ich IHN loben!"
(Psalm 109,30, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

אדה יהוה מאד בפי ובתוך רבים אהללנו

odeh YAHWEH meod befi uwtoch rabim ahal'lenu

Nach der Kündigung meiner Arbeitsstelle und dem entsprechenden gestrigen Tagebucheintrag bin ich glücklich und sehr dankbar. Es ist alles in Gottes Plan. Bereits jetzt will ich JAHWEH loben; wieviel mehr erst recht inmitten der vielen Wiedergeborenen.


31. August 2015
jom scheni - 16. Elul 5775 - 4. Kündigung meiner Arbeitsstelle

Am 2. Dezember 2014 schrieb ich, dass ich schwierige Zeiten durchlebt habe, weil ich dreimal meine Arbeitsstelle verlor und viermal in der Psychiatrieklinik war.

Heute habe ich meine vierte Kündigung einer Arbeitsstelle erhalten. Die Mitglieder der Gruppe "Bibel in unserer Zeit" bitten mich, künftig nicht mehr an den Treffen teilzunehmen, weil sie sich von mir missioniert fühlen.

Gott ist ein perfekter Dramaturg. Alles läuft nach genau geplantem Ablauf ab. Aus meiner Sicht gibt es verschiedene Merkmale Seines Handelns:

 

  1. Der Zusammenstoss zwischen Auto und Zug konnte vermieden werden.
  2. Niemand stirbt gern. Die Wiedergeburt aus Wasser und Geist ist für den Zugang ins Reich Gottes unabdingbar. Sie setzt das "Sterben" voraus (Johannes 3,1-13)Den Zeitpunkt des Sterbens festzusetzen ist allein Gott vorbehalten. Das ICH muss sterben und dem Geist Gottes Platz machen.
  3. Vor einer Erweckung werden Menschen in die Busse geführt; je größer die Erweckung, desto tiefer. Verhärtete Herzen sind das Kennzeichen, bis es soweit ist. Da "Bibel in unserer Zeit" Keimzelle für eine weltweite Erweckung ist, muss es sich um ein tiefgreifendes Geschehen handeln, vor dem wir stehen.

Nach all meinen wunderbaren Erlebnissen mit unserem Himmlischen Vater bin ich ruhig und gleichzeitig gespannt zu erleben, wie es weiter geht. Ich bin bereit, wenn notwendig, auch meinerseits Korrektur anzunehmen. Hauptsache, der Wille Gottes geschieht.

 
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