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Alle Tagebucheinträge

Tagebuch


29. Juli 2015
jom rewii - 13. Aw 5775 - Gott als Fels und Hochburg

"Gewiss, ER ist mein Fels und mein Heil; meine Hochburg! Ich muss nicht wanken."
(Psalm 62,7, Eigenübersegtzung, internes Los)

אך-הוא צורי וישועתי משגבי לא אמוט

ach-hu tzuri wischuati missgabi lo emot

Man muss sich das, vor dem innern Auge, zur Zeit des Psalmdichters vorstellen: Eine absolut uneinnehmbare Festung. In der Gegenwart Gottes ist es nicht möglich zu wanken.

Meinerseits hatte ich mir die Größe von JAHWEH anhand der mehrerer Milliarden Mikroben meines Körpers vorzustellen versucht. So wie jedes Haar auf dem Haupt gezählt ist, ist auch jede einzelne Mikrobe unter der Kontrolle von JAHWEH. Für mich ein sehr beruhigender Gedanke. JAHWEH ist mein Heil und gewiss auch zuständig für die Heilung all meiner Altersgebrechen.


28. Juli 2015
jom schlischi - 12. Aw 5775 - Traum 4 h - ausgeraubt in einem mir unbekannten Quartier

Im Moment, wo mir eine mir unbekannte Frau einen altertümlichen Telefonhörer reicht, verbunden mit der Polizei, und ich zu sprechen versuche, erwache ich.

Es ist eine verworrene Geschichte, an die ich mich nur bruchstückhaft erinnere. Nach familiären Begebenheiten - ich setze mich unter anderem mit meinem erstgebornen Sohn auseinander - gerate ich mit drei oder vier Männern, die ich nicht kenne, in Streit. Es wird handgreiflich und ich kassiere eine Ohrfeige, die mich allerdings nicht schmerzt. Ich wehre mich, so gut ich kann, habe aber keine Chance gegen die Übermacht. Wie ich im Traum wieder zu mir komme, halte ich ein nass-schmutziges, völlig leeres Portemonnaie in der Hand. Was soll ich machen? Einem jungen Mädchen beginne ich etwas Zweifelhaftes zu erzählen. Nach den ersten Worten stoppe ich, weil ich mir der Ungehörigkeit bewusst werde. Das Mädchen hat mich aber durchschaut und lacht. 'So ist es halt heute', meint sie altklug.

Wesen:
Handgreifliche Auseinandersetzung, verbunden mit Ausraubung des Portemonnaies. Ich fühle mich durchschaut.

Sinnbild:
Ich bin, menschlich gesprochen, völlig mittel- und orientierungslos.

Anruf:
Sei mit Jesaja 55,1-5 zufrieden! 


27. Juli 2015
jom scheni - 11. Aw 5775 - Glaube des Gerechten

"Erweise wunderbar Deine Gnaden, Retter sich Bergender vor Rebellierenden, mit Deiner Rechten!"
(Psalm 17,7, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

הפלא חסדיך מושיע חוסים ממתקוממים בימינך

hafle chassadeicha moschia chossim mimitkom'mim biminecha

Gleich wie König David, der sich vor JAHWEH als Gerechter weiß (Vers 3), fühle ich, Jehoschua, auch mich. Unser Himmlischer Vater zieht und erzieht alle Menschen guten Willens. ER lässt sie Wunder erleben.

JAHWEH, der einzig unvorstellbar grosse Gott, ist der Handelnde. Wir Menschen dürfen uns vor allem bei IHM bergen. Dann kann uns niemand, auch kein Rebellierender, etwas anhaben.

(Die) Rechte von JAHWEH ist erhöht.
(Die) Rechte von JAHWEH schafft Mächtiges.
(Psalm 118,16, Eigenübersetzung)


26. Juli 2015
jom rischon - 10. Aw 5775 - Aussicht auf Bestand der neuen Himmel und der neuen Erde

"Denn so wie die neuen Himmel und die neue Erde, welche Ich mache, vor Mir bestehen - Spruch Jahwehs - so soll euer Same und euer Name bestehen." (Jesaja 66,22, Eigenübersetzung, internes Los)

כי כאשר השמים החדשים והארץ החדשה אשר אני עשה עמדים לפני נאם-יהוה כן יעמד זרעכם ושמכם

ki chaascher haschamayim hachadaschim wehaaretz hachadaschah ascher ani osseh omdim lefanai neum-YAHWEH ken yaamod sar'achem weschimchem

Ich muss meinen ersten Tagebucheintrag zu diesem Bibelvers korrigieren. Ich sagte damals, dass der Name 'Israel' bestehen bleibe, beachtete aber nicht, dass es bei den neuen Himmeln und der neuen Erde um die "neue Welt" geht. In diese kann nur ein Überrest des Volkes eingehen, das dann den neuen Namen "YAHWEH tzidkenu" (JAHWEH unsere Gerechtigkeit) erhalten wird. In der neuen Welt wird nicht mehr gekämpft. Es sind einzelne Menschen, die ganz nach der Verheißung von Reichenschwand leben.

Es ist nicht die erste Korrektur, die ich heute erlebe. Ein eindrücklicher Traum mit meiner Frau und mir vor 6 h gab mir kein 'Sinnbild' und keinen 'Anruf' ab. Damit wird meine Geistesgabe der Traumdeutung in Zweifel gezogen. Möglicherweise kann ich nur meine eigenen Träume deuten, nicht aber jene für mein Frau. Dem widersprechen würde allerdings "ich mul".

Weiter merkte ich, dass der Text von Jesaja 55 mit Psalm 55 überschrieben war. Ich habe den Fehler schleunigst korrigiert.

Die Olivenseife hat sich heute während der Morgentoilette in kleinste Stücklein aufgelöst.

Ich danke unserem Himmlischen Vater, dass ER mich immer wieder auf den Boden der Realität zurückholt, wenn ich in der Gefahr schwebe, vom Boden abzuheben. So gnädig ist JAHWEH!


25. Juli 2015
Schabat - 9. Aw 5775 - JAHWEH, Herr über Tod und Leben

"JAHWEH lässt sterben und belebt; führt ins Totenreich hinunter und brachte herauf." (1. Samuel 2,6, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

יהוה ממית ומחיה מוריד שאול ויעל

YAHWEH memit umechayeh morid sche'ol wayaal

Dieser Bibelverst stammt aus dem Lobgesang der Hannah, Mutter von Samuel, nachdem JAHWEH ihr Gebet um einen Knaben erhört und sie ihr Gelübde, den Sohn ganz JAHWEH zu weihen, erfüllt hatte.

Gemäss Orthographie-Hilfe des Losungsbuches handelt es sich bei 'wayaal' umd einen Waw-Impferfekt, also um die Vergangenheitsform. Nach meinem Sprachgefühl kann man auch einfach den Imperfekt, die Möglichkeitsform, anwenden. Rückblickend stimmt die Vergangenheitsform eindeutig in Bezug auf Jeschua HaMaschiach, den Gott bezeugtermaßen von den Toten auferweckt hat. Aber bereits 5. Mose 32,39 bezeugt das Auferweckungspotential von JAHWEH. Auch verschiedene Propheten glauben an die Auferweckung der Toten.

Mit der Auferweckung meines Bruders fällt es mir leicht, die Auferweckungswirklichkeit zu bezeugen. Ich, Jehoschua, möchte die Menschheit ermuntern, mir zu glauben.


24. Juli 2015
jom schischi - 8. Aw 5775 - Israel wird JAHWEH danken, dass ER gezürnt hat

"Und du wirst an jenem Tag sagen: 'Ich will Dir danken, JAHWEH, dass Du mir gezürnt hast. Es wende sich Dein Zorn und Du wollest mich trösten." (Jesaja 12,1, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ואמרת ביום ההוא אודך יהוה כי אנפת בי ישב אפך ותנחמני

weamarta bayom hahu odcha YAHWEH ki anafta bi yaschow apcha ut'nachameni

Jesaja 12,1-6 ist in der Elberfelder Bibel wie folgt überschrieben:
Dank des Überrestes im zukünftigen Friedensreich

Es geht offenbar um den Rest von Israel, der in die "neue Welt" gelangen kann. Jede einzelne Person dieses Rests wird das aus Überzeugung sagen können, darum erste Person Einzahl.

Nur so kann ich mir den Dank für erlittenen Zorn von JAHWEH erklären. Israel ist jetzt völlig von seinem Gott abhängig und erwartet vertrauensvoll, dass DIESER den Zorn abwendet und ER es tröstet.

Das wird der Moment für die neue Namensgebung sein: "YAHWEH tzidkenu", (JAHWEH ist unsere Gerechtigkeit).


23. Juli 2015
jom chamischi - 7. Aw 5775 - ein weiteres Wunder

Nach Prüfung meiner 'internen Lose' und der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine hatte ich mich damit abgefunden, ohne Tagebucheintrag den heutigen Tag zu erleben. Als ich die wöchentliche Reinigung unserer zwei WCs erledigt hatte, setzte ich mich wieder an den Computer und hielt nach etwas Interessantem Ausschau. 

Dabei fiel mir die geänderte Linkleiste auf.

Dazu folgender Kommentar: http://www.gekreuzsiegt.de/2015/05/23/mein-glaube-traegt-mich/#comment-49303


22. Juli 2015
jom rewii - 6. Aw 5775 - der Zorn von JAHWEH und der 2. Messias

"Zorn Jahwehs muss ich tragen, denn ich habe IHM gesündigt, bis dass ER meine Streitsache führen und mein Recht schaffen wird; mich hinausführen will zum Licht; ich in SEINER Gerechtigkeit sehen kann."
(Micha 7,9, Eigenübersetzung, internes Los)

זעף יהוה אשא כי חטאתי לו עד אשר יריב ריבי ועשה משפטי יוציאני לאור אראה בצדקתו

saaf YAHWEH essa ki chata'ti lo ad ascher yariw riwi wi'assah mischpati yotzieni la'or er'eh betzidkato

Dieses Los habe ich am 24. Juni 2005, dem Johannistag, in meine interne Sammlung aufgenommen, exakt zwei Jahre vor der denkwürdigen Aufforderung, mich tatsächlich nach Jerusalem aufzumachen. Damals wusste ich praktisch noch sehr wenig von meiner Zukunft, die mir im Detail auch heute noch verschlossen ist. In der Zwischenzeit glaube ich heute, der 2. Messias, Jehoschua zu sein, mit der Aufgabe, Stellvertreter für das Volk von JAHWEH zu werden.

Bei Gott ist das alles im Buch mit den sieben Siegeln aufgeschrieben und wird zu seiner Zeit offenbar werden. Als ich zum Embryo wurde, war das für IHN alles schon klar:
- Bekehrung als kleiner Knabe unter der Gerichtspredigt
- Schmecken der Geistesgaben als junger Familienvater
- Wiedergeburt mit fundamentalen Auswirkungen
- Eröffnung meiner Internetseite anfangs 2014

Als gewöhnlicher, sündiger Mensch hat mir JAHWEH eine große Verantwortung auferlegt und mich mein ganzes bisheriges Leben lang geführt und vorbereitet. Als 'Jona' begab ich mich unbewusst auf die Flucht und habe den Zorn Jahwehs in den vier Psychiatrie-Aufenthalten und den verschiedenen Krankheiten nach meiner Lebensmitte zu spüren bekommen. Mit meiner Wiedergeburt 1980 wurde es konkreter, wirklich ernsthaft. Ich habe gelernt, an der Hand des Himmlischen Vaters zu gehen und mich auch in schwierigen Fragen führen zu lassen. Nach der Taufe am 16. Oktober 2005, im See Genetsareth, sind die Voraussetzungen für ein gelingendes Leben vollständig.

Im Glauben warte ich auf das Licht der "neuen Welt" und auf die Gerechtigkeit von JAHWEH.


21. Juli 2015
jom schlischi - 5. Aw 5775 - wer kann das ertragen?

"Verachtet und von Menschen verlassen. Ein Mann der Schmerzen und vertraut mit Krankheit, und wie Verhüllen des Gesichts vor ihm. Verachtet, und wir haben seiner nicht gedacht.
Führwahr! Unsere Leiden hat er getragen und unsere Schmerzen ertragen, sie.
Wir aber haben ihn getroffen gedacht; ein Geschlagener Gottes und gebeugt."
(Jesaja 53,3+4, Eigenübersetzung, internes Los)

נבזה וחדל אישים איש מכאבות וידוע חלי וכמסתר פנים ממנו נבזה ולא חשבנהו אכן חלינו הוא נשא ומכאבינו סבלם ואנחנו חשבנהו נגוע מכה אלהים ומענה

niwseh wachadal ischim isch mach'owot widua choli uchmasster panim mimenu niwseh welo chaschawnuhu achen cholayenu hu nassa umach'oweinu ssewalam waanachnu chaschawnuhu nagua mukeh elohim um'uneh

Es ist ein fast unglaubliches Geschehen, das hier prophetisch geschaut wird. Unglaublich, aber manche Christen nehmen es wie selbstverständlich, was es überhaupt nicht ist. Jeschua HaMaschiach, der 1. Messias, wurde während rund 30 Jahren gezogen und erzogen. Schon als Kind hatte er Einblick in sein Schicksal. Als Sohn von JAHWEH, könnte man meinen, hätte er das leicht nehmen können. Als natürlicher Mensch hatte Jesus von Nazareth gleiche Empfindungen wie alle Menschen sie haben. Er lebte aber im Gegensatz zu diesen in völliger Abhängigkeit von seinem Vater im Himmel.

Und nun ist der 2. Messias, Jehoschua, am Zug. Auch ich wurde gezogen und erzogen. Im Unterschied zu Jeschua HaMaschiach bin ich ein sündiger Mensch. Ohne den 1. Messias hätte ich keine Chance, den mir zugedachten Auftrag auszuführen. Ich bin immer noch am Lernen, vor allem Demut. Jeschua HaMaschiach ist mein großes Vorbild, mutig die mir gestellten Aufgaben anzupacken und vertrauensvoll auf unseren Himmlischen Vater zu warten. Wie oft ER auf mich warten muss, weiß ich nicht. Ich merke, wie mein Übermut mich gern verführen möchte.

Kommt hinzu, dass ich mich auch für meinen Nachfolger, meinen zweitgeborenen Sohn, ein Stück weit verantwortlich fühle. Dieser hat noch einen schwierigen Weg vor sich. Wie könnte es anders sein, hatte er seinen Vater, vor allem während der Pubertätszeit, geistig weitgehend abwesend erlebt. In diese Zeit fiel meine Wiedergeburt mit anschließendem 1. Psychiatrieklinik-Aufenthalt. Ich rufe alle Menschen guten Willens zum Gebet für meinen Nachfolger auf. Das am 13. Juli 2015 entdeckte "geistlliche Gesetz" gilt für alle Menschen.


20. Juli 2015
jom scheni - 4. Av 5775 - der dritte Tempel soll auch Bethaus für all die Völker, die sich JAHWEH anschließen, sein

Donnerstag - Lichterscheinung

 

"Und Söhne der Fremde, die sich an JAHWEH angeschlossen haben, IHM zu dienen, und den Liebenden des Namens JAHWEH, IHM zu Dienern zu sein; allen Hütern des Schabats, anstatt ihn zu entheiligen, und Festhaltenden an MEINEM Bund. Und ICH werde sie zum heiligen Berg bringen und sie erfreuen an MEINEM Bethaus. Ihre Ganzopfer und ihre Brandopfer zum Wohgefallen auf MEINEM Altar. Denn MEIN Haus soll ein Bethaus genannt werden für all die Völker." (Jesaja 56,6 + Jesaja 56,7, Eigenübersetzung, internes Los)

ובני הנכר הנלוים על-יהוה לשרתו ולאהבה את-שם יהוה להיות לו לעבדים כל-שמר שבת מחללו ומחזיקים בבריתי והביאותים אל-הר קדשי ושמחתים בבית תפלתי עולתיהם וזבחיהם לרצון על-מזבחי כי ביתי בית-תפלה יקרא לכל-העמים

uw'nei hanechar hanilwim al-YAHWEH lescharto uleahawah et-schem YAHWEH lih'yot lo leawadim col-schomer schabat mechal'lo umachasikim biwriti wahawi'otim el-har kodschi wessimachtim beweit tefilati oloteihem wesiwcheihem leratzon al-misbchi ki weiti beit-tefilah yikare lechol-haamim

Das bisherige interne Los: Jesaja 56,7b, habe ich um Jesaja 56,6 und Jesaja 56,7a erweitert. Darin sind wunderbare Zusagen für die Völkerwelt enthalten. Auch Söhne der Fremde können sich JAHWEH anschließen, IHM zu dienen. Kennzeichen dieser Fremden ist die Liebe zum Namen JAHWEH. Damit können sie Diener von JAHWEH werden. Wichtig ist, dass sie den Schabat heiligen und am Bund Gottes festhalten, den ER bereits mit Noah geschlossen hat.

Als Diener werden sie zum heiligen Berg gebracht. JAHWEH wird sie an SEINEM Bethaus erfreuen.

Was die Ganzopfer und Brandopfer betrifft, habe ich ein Problem. Darüber habe ich hier geschrieben. An brennenden Herzen hat unser Vater im Himmel zudem Freude, wie wir im Titel sehen können, den mein "Esel" selbständig ergänzt hat.

Jesaja 56,7b wird am Schluss leuchtend klar. Damit hat sich mein Problem gelöst.

 
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