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Tagebuch


12. August 2015
jom rewii - 27. Aw 5775 - eine Grundsatzrede

"Und nun, fürchtet JAHWEH und dient IHM in Vollkommenheit und in Wahrheit,
und entfernt die Götter, denen eure Väter gedient haben jenseits des Stroms und in Ägypten,
und dient JAHWEH!"

(Josua 24,14, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ועתה יראו את-יהוה ועבדו אתו בתמים ובאמת והסירו את-אלהים אשר עבדו אבתיכם בעבר הנהר ובמצרים ועבדו את-יהוה

weatah yer'u et-YAHWEH we'iwdu oto betamim uweemet wehassiru et-elohim ascher owdu awoteichem beewer hanahar uwemitzrayim we'iwdu et-YAHWEH

Dieser Bibelverst stammt aus einer Grundsatzrede von meinem Namensvetter Josua (Jehoschua). Dieser hatte seinen Auftrag getreu und erfolgreich erledigt und das Volk Israel als Nachfolger von Mose ins verheißene Land geführt.

Nachdem jeder Stamm seinen Landbesitz erhalten hatte, ging es Josua darum, das Volk gegenüber JAHWEH grundsätzlich zum Dienst zu verpflichten. Bedenkenlos stimmten die Menschen den Forderungen zu, obgleich Josua wusste, dass es diese gar noch nicht erfüllen konnte (Vers 19). Trotzdem beharrte das Volk auf seiner Verpflichtung (Vers 21). Mit den Versen 25-27 wurde eigentlich der Bund vom Horeb erneuert (5. Mose 5).

In der Zwischenzeit kennen wir die wechselvolle Geschichte von Gottes Volk und wir wissen auch, dass die Erwählung durch JAHWEH nie aufgehoben wurde. Darüber hat der Apostel Paulus in den Kapiteln 9-11 des Römerbriefes eindrücklich geschrieben.Mit Jeschua HaMaschiach, dem 1. Messias, ist sie tatsächlich bestätigt und grundsätzlich auf die ganze Weltbevölkerung ausgedehnt worden. Mit der Berufung von Jehoschua, dem 2. Messias, wird die Erlösung Israels im engeren Sinn erneut ganz aktuell.

Die Forderung nach Vollkommenheit und Wahrheit des Dienstes ist die gleiche geblieben. Der Anruf ergeht aber nicht mehr an das Volk als Ganzes, sondern an jedes Individuum, an jeden gläubigen Menschen. Gott prüft und läutert jeden einzelnen Menschen. Nur ein Überrest des Volkes wird zur Erfüllung der Forderung in der Lage sein.

JAHWEH hat einen Heilsplan für Seine ganze Schöpfung. Der Plan spielt sich über viele Generationen bis zum Anfang der Geschichte, bei Adam, ab.


11. August 2015
jom scheni - 26. Aw 5775 - er darf nicht aufhören Frucht zu bringen

"Gesegnet ist der Mann, der in JAHWEH vertrauen kann, und JAHWEH sein Vertrauensgrund sein wird. Denn er wird sein, wie ein Baum gepflanzt am Wasser, und an einem Flussarm will er seine Wurzeln strecken und er muss nicht fürchten, wenn Hitze kommen will. Und sein Laub wird üppig grün sein und in einem Dürrejahr muss er sich nicht kümmern und er darf nicht aufhören vor dem Frucht Machen." (Jeremia 17,7+8, Eigenübersetzung, internes Los)

ברוך הגבר אשר יבטח ביהוה והיה יהוה מבטחו והיה כעץ שתול על-מים  ועל-יובל ישלח שרשיו ולא ירא כי-יבא חם והיה עלהו רענן ובשנת בצרת לא ידאז ולא ימיש מעשות פרי

baruch hagewer ascher yiwtach baYAHWEH wehayah YAHWEH miwtacho wehayah ke'etz schatul al-mayim weal-yuwal yeschalach schoraschaw welo yir'e ki-yawo chom wehayah alehu raanan uwischnat batzoret lo yid'ag welo yamisch me'assot peri

Ich fühle mich zunehmend gesegnet. Grund sind alle Erfahrungen, auch die negativ empfundenen. Gerade vorher habe ich eine solche gemacht. Voll Enthusiasmus war ich am Erfassen des Tagebucheintrags, als mein "Esel" streikte. Durch eine von mir unbeabsichtigte Aktion hatte ich den ganzen Eintrag gelöscht. Ärgerlich! 

Dann wurde mir einmal mehr bewusst, dass es bei Gott keine Zufälle gibt. Ich ging in mich; da wurde Jesaja 30,15 lebendig:

"Denn so hat mein Herr, JAHWEH gesagt, der Heilige Israels:
Durch Umkehr und Ruhe könnte euch geholfen werden!
Im Stillesein und im Vertrauen wäre eure Macht!
Aber ihr habt nicht gewollt".
 (Eigenübersetzung)

Nach einem Waldspaziergang habe ich von vorne begonnen. Deutlich habe ich gemerkt, dass Segen negativ empfundene Erfahrungen nicht ausschließt und, ja, ich will auch bei Schwierigkeiten dran bleiben. Macht ist der 'Lohn' aus Stillesein und Vertrauen. Hitze und Dürrejahre sind nicht auszuschließen. Glücklich, wer glauben kann, dass das Klima nicht oder nur in bescheidenem Maße von Menschen gemacht ist.

Das Ziel ist Frucht im Leben. Glücklicherweise habe ich eine lebenslängliche Berufung von Bruder Yun erhalten.


10. August 2015
jom scheni - 25. Aw 5775 - bei JAHWEH gibt es keine Zufälle

"Denn es gibt für JAHWEH kein Hindernis, zu helfen mit Vielem oder mit Wenigem." (1. Samuel 14,6b, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

כי אין ליהוה מעצור להושיע ברב או במעט

ki ein laYAHWEH ma'tzor lehoschia beraw o wim'at

Tatsächlich braucht es bei JAHWEH nicht viel, dass ER weiterhilft. Der heutige Bibelvers stammt aus einer Begebenheit von Jonathan, dem Freund des nachmaligen Königs David, mit seinem Waffenträger. In diesem Glauben will Jonathan einen Vorposten der Philister überwältigen, vorausgesetzt, dass es dem Willen Gottes entspricht.

Im Vers 4 werden Details zum Zugang beschrieben. Merkwürdig, dass es da zwei Felszähne gibt, die je einen Namen haben. Der zweite heißt 'Senne', wie mein Zugangsname zur jüdischen Wochenzeitung "Tachles".

Bei Gott gibt es keine Zufälle; eine Feststellung, die ich bei jeder Gelegenheit wiederhole. Ich habe gelernt, auch auf Kleinigkeiten zu achten. Da dies kein Zufall sein kann, schicke ich den heutigen Tagebucheintrag der genannten Wochenzeitung.


6. August 2015
jom chamischi - 21. Aw 5775 - JAHWEH ist über all Seinen Werken gerecht

"Und JAHWEH wachte über dem Bösen und brachte es über uns, denn gerecht ist JAHWEH, unser Gott, über all Seinen Werken, die ER gemacht hat. Aber wir haben nicht auf Seine Stimme gehört." (Daniel 9,14, Eigenübersetzung, internes Los)

 וישקד יהוה על-הרעה ויביאה עלינו כי-צדיק יהוה אלהינו על-כל-מעשיו אשר עשה ולא שמענו בקלו

wayischkod YAHWEH al-haraah wayewieha aleinu ki tzadik YAHWEH eloheinu al-col-maassaw ascher assah welo schama'nu bekolo

Daniel hatte eine tiefe geistliche Einsicht. Er erkannte, dass JAHWEH auch über dem Bösen wacht und es, wenn nötig, zu uns bringt. Aus Jesaja 45,7 wissen wir, dass JAHWEH das Böse selbst geschaffen hat. Wir tun gut daran, das im Blickfeld zu behalten.

Ich habe mir deshalb angewöhnt das folgende traditionelle Tischgebet: 

Alle guten Gaben, 
alles was wir haben, 
kommt, oh Gott, von dir. 
Dank sei dir dafür.

wie folgt zu ändern:

Alle unsre Gaben,

was wir sind und was wir haben,

kommen Gott von DIR,

Dank sei DIR dafür.

Damit schließe ich bewusst auch alles negativ Empfundene in den Dank mit ein, um unserem Vater im Himmel allein die Ehre zu geben.

Daniel hat richtig erkannt, dass sein Volk nicht auf die Stimme von JAHWEH gehört hat, was all die negativen Konsequenzen zur Folge gehabt hat, die dem jüdischen Volk über alle Jahrtausende zugestossen sind.

JAHWEH hat einen neuen Anker geschickt, an dem sich Sein Volk festhalten soll. Wenn jedes einzelne Mitglied von Gottes Volk die Verheißung von Reichenschwand ernst nimmt und sie aus tiefstem Herzen praktiziert, dann ist die 'neue Welt' nicht mehr aufzuhalten.

Seit dem 20. Juli 2013 hat sich viel bewegt. Mein Bruder ist gestorben und auferweckt worden. Ich warte auf seine Offenbarung damit wir gleichberechtigte Bankmanager werden können.


5. August 2015
jom rewii - 20. Aw 5775 - JAHWEH ist wirklich wunderbar

"Sollte vor JAHWEH eine Sache zu wunderbar sein? Zur bestimmten Zeit will ICH wiederkommen zu dir. Zur wieder auflebenden Zeit, so ist der Sarah ein Sohn." (1. Mose 18,14, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

היפלא מיהוה דבר למועד אשוב אליך כעת חיה ולשרה בן

hayipale meYAHWEH dawar lamoed aschuw eleicha caet chayah ulessarah wen

JAHWEH besucht mit zwei Männern Abraham, der die drei sehr gastfreundlich aufnimmt. JAHWEH hat für Abraham eine wunderbare Botschaft. Eine zu wunderbare Botschaft, so dass Sarah lachen muss. Es ist aber Wirklichkeit.

JAHWEH kommt immer wieder zu bestimmten Zeiten. Sei es, dass ER selbst kommt, oder dass ER SEINE Stellvertreter schickt.

Es wurde schon viel über die beiden, JAHWEH begleitenden, Männer geschrieben. Gewisse Christen haben in den Dreien die "Dreieinigkeit" gesehen. 

Mir ist kürzlich aufgegangen, dass neben JAHWEH Sein Stellvertreter, Jeschua HaMaschiach dabei war, und neben diesem Jehoschua, der Stellvertreter des Stellvertreters. Letzterer hat ja bereits den "Urknall" erlebt. Er ist der berufene Erlöser Israels und der König Messias der Welt. Ihm sind unvorstellbar große und schöne Wunder verheißen, die sich langsam aber sicher entwickeln. Vor zwei Tagen habe ich meiner Schwester und ihrem Mann mein erstes 'handgreifliches' Wunder demonstriert, indem ich die Beige meiner internen Lose an der selbst gewachsenen Schnur mit der Hand aus der Schachtel zog.


3. August 2015
jom scheni - 18. Aw 5775 - JAHWEH wird frohlocken und Sich freuen - der letzte Tag

"Und ICH werde frohlocken in Jerusalem und Mich freuen an Meinem Volk! Und es darf in ihr (Jerusalem) fortan nicht mehr gehört werden eine Stimme des Weinens und eine Stimme des Schreiens!" (Jesaja 65,19 Eigenübersetzung, internes Los)

וגלתי בירושלם וששתי בעמי ולא-ישמע בה עוד קול בכי וקו זעקה

wegalti wiruschalam wessassti weami welo-yischama ba od kol bechi wekol seakah

Das Kapitel 65 des Jesajabuches ist in der 'Revidierte Elberfelder Bibel' wie folgt überschrieben:

Gottes Urteil über Abtrünnige und Getreue - Neuer Himmel und neue Erde

Es ist zugleich Froh- und Gerichtsbotschaft. Frohbotschaft ist es in Vers 65,1 zuerst einmal für die Schweiz:

Ich war zu erfragen für die, die nicht <nach mir> fragten; ich war zu finden für die, die mich nicht suchten. Ich sprach: Hier bin ich, hier bin ich! zu einer Nation, die meinen Namen nicht anrief.

Die Schweiz, eine Nation aus Heiden inmitten des heidnischen Europas. Nach der Überlieferung, die von 'korrekten' Historikern gerade in der heutigen Zeit vehement in Abrede gestellt wird, rankt sich ein Mythos. "Ende des 19. Jahrhunderts wurde eine auf Anfang August 1291 datierte Urkunde als «Bundesbrief» in den Rang eines «Gründungsdokuments» der Eidgenossenschaft erhoben; die drei schwörenden Eidgenossen als Personifikationen des «ersten Bundes» wurden fortan mit einer Urkunde in der Hand dargestellt." (Wikipedia)

Bei der grundsätzlichen Revision der schweizerischen Bundesverfassung im Jahr 1999 entspann sich eine engagierte Diskussion um die Präambel "Im Namen Gottes des Allmächtigen!". Ernst zu nehmende Kreise konnten sich nicht mehr damit identifizieren und engagierten sich gegen die Beibehaltung der Anrufung Gottes im schweizerischen Grundlagendokument. Glücklicherweise stimmte eine Mehrheit für die Beibehaltung.

Nun, der 1980 berufene Messias für die Juden und für die Welt, Jehoschua, stammt als 'echter' Schweizer aus der Schweiz. Er darf mit seinem Tagebuch das 3. Testament schreiben.

Die Berufung von Jehoschua besteht primär an den Juden, die in Jesaja 65 die Hauptpersonen sind. Diese sind als Erste für die 'neue Welt' berufen. Die Ersten werden aber die Letzten sein, hat Jeschua HaMaschiach gesagt:

"29 Und ein jeder, der Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker um meines Namens willen verlassen hat, wird hundertfach empfangen und ewiges Leben erben.   
30 Aber viele Erste werden Letzte und Letzte Erste sein."
 (Matthäus 19,29+30, Revidierte Elberfelder Bibel)

Da die Juden, bis auf eine kleine Schar, die Berufung nicht angenommen haben, gilt die Gerichtsbotschaft primär für sie. Die Vollzahl der Nationen muss zuerst hineingekommen sein

Wann beginnt die neue Welt? Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine kann uns weiterhelfen:

"Aber der Pfad Gerechter ist wie aufstrahlendes Licht. Es geht und leuchtet bis zum vollen Tag."
(Sprüche 4,18, Eigenübersetzung)

וארח צדיקים כאור נגה הולך ואור עד-נכון היום

weorach tzadikim ke'or nogah holech wa'or ad-nechon hayom

Die neue Welt hat mit Jeschua HaMaschiach begonnen. Die 'Gerechten' wandeln auf diesem Weg, in dieser Wahrheit und in diesem Leben. Sie sind wie zunehmendes Licht. Dieses wird hell und heller. Der volle Tag ist der 'letzte Tag'. Wann ist der letzte Tag habe ich schon früher gefragt. Die wörtliche Übersetzung von 'nechon' (nachon) ist: *fest gegründet sein, *bestehen; *fest, *richtig, *gewiss, *bereitet sein.

*Althebräisch


1. August 2015
Schabat - 16. Aw 5775 - die Absichten von JAHWEH für Sein Volk mit dem 2. Messias

"Und ICH werde euch MIR zum Volk nehmen, und ICH werde euch zum Gott sein. Und ihr werdet erkennen, dass ICH JAHWEH euer Gott bin, der euch hinausführt aus dem Frondienst Ägyptens." (2. Mose 6,7, Eigenübersetzung, internes Los)

ולקחתי אתכם לי לעם והייתי לכם לאלהים וידעעתם כי אני יהוה אלהיכם המוצי אתכם מתחת סבלות מצרים

welakachti etchem li leam wehayiti lachem le'lohim wida'tem ki ani YAHWEH eloheichem hamotzi etchem mitachat ssiwlot mitzrayim

Heute befinden wir uns in einer analogen Situation. Lediglich die Umstände und die Personen sind nicht mehr die gleichen. Das Volk, anstatt in Ägypten, lebt weltweit verstreut.

JAHWEH hatte Mose im brennenden Dornbusch als Führer für Sein Volk berufen. Mich hat JAHWEH im Selbsterfahrungsseminar des St. Johannis Konvent als den 2. Messias berufen.

Als Jehoschua und Nachfolger von Jeschua HaMaschiach habe ich den Auftrag, das jüdische Volk in sein Land zurückzurufen, das JAHWEH für alle Zeiten gegeben hat. Heute leben wir in einer hoch technisierten Welt, nicht mehr zu vergleichen mit der Zeit Pharaos. Gott aber ist der Gleiche. ER ist der, der ER sein WILL. ER ist der absolut SOUVERÄNE, der sich den Menschen so offenbart wie ER will, unterschiedlich je nach der Zeit, in der sich die Menschen befinden. Auf der Wüstenwanderung des Volks hat sich JAHWEH anders offenbart als heute. Heute benützt ER das Internet und die Telekommunikation. JAHWEH ist aber der gleiche, einzig wahre GOTT.

JAHWEH ist Richter und braucht mich, Jehoschua, als Seinen Arm.

Hier schließt die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine lückenlos an:

"Denn Gott ist Richter! Diesen will ER niedrig machen und diesen will ER hoch machen." (Psalm 75,8, Eigenübersetzung)

כי-אלהים שפט זה ישפיל וזה ירים

ki-elohim schofet seh yaschpil weseh yarim

Gott hat mich in der vergangenen Nacht, gegen den Morgen hin, in einer Reihe von Träumen 'niedrig gemacht'. Unter anderem befriedigte ich mich selbst, weil ich mit einer mir gestellten Aufgabe am Computer nicht klar kam. Beim Erwachen realisierte ich: HALT, eine rote Ampel!

Tatsächlich hatte ich am Vorabend in Aussicht genommen, an einem Ausflug nach Konstanz teilzunehmen, wo neben der Besichtigung der Stadt, die Erinnerung an das Konzil vor 600 Jahren erweckt werden soll. Die entsprechende Mitteilung auf der Gemeindeseite unserer Kirche hatte ich zu den unerledigten Aufgaben gelegt, um die Anmeldung nicht zu verpassen. Daraufhin meine Erkenntnis: Ich darf mich nicht rückwärts wenden. Ich muss vorwärts gehen. Ich darf nicht stehen bleiben, sondern an der Hand des Himmlischen Vaters weitergehen.

Als 2. Messias darf ich nicht nach links und nicht nach rechts schauen, sondern einzig und allein vorwärts auf JAHWEH. Als Richter ist ER kein Tyrann, sondern will für alle Menschen das Beste. Das zu erkennen, ist zugegebenermaßen nicht einfach.


31. Juli 2015
jom schischi - 15. Aw 5775 - wiederkehrendes Paradies

"Denn wie Erde ihr Gewächs hervorbringen kann, und wie ein Garten sein Gesätes wachsen lassen kann, so will der Herr, JAHWEH, Gerechtigkeit wachsen lassen und Ruhm, gegenüber all den Heidenvölkern." (Jesaja 61,11, Eigenübersetzung, internes Los)

כי כארץ תוציא צמחה וכגנה זרועיה תצמיח כן אדני יהוה יצמיח צדקה ותהלה נגד כל-הגוים

ki chaaretz totzi tzimchah uchganah serueiha tatzmiach ken adonai YAHWEH yatzmiach tzedakah utehilah neged col-hagoyim

Jesaja 61 (Revidierte Elberfelder Bibel) ist wie folgt überschrieben: Gute Botschaft vom zukünftigen Heil

Wie der obige Vers zeigt, handelt es sich um eine gute Botschaft gegenüber der ganzen Menschheit; auch eine gute Botschaft für die Heiden. Und wer sind die Akteure? 

Es sind die beiden Gesalbten und das Volk Israel. Ja, und mit Israel auch das ganze, weltweit verstreute Volk der Juden. Letztere müssen aber zuerst nach Israel zurückgeführt werden. Auch das ist im Heilsplan Gottes seit Urzeiten vorgesehen. Trotzdem braucht es Gehorsam.

Der 1. Gesalbte, bzw. der 1. Messias war gehorsam bis zum Tod am Kreuz. Der 2. Gesalbte, bzw. der 2. Messias ist willig, Gehorsam zu lernen und seine Frau muss Gehorsam lernen. Ähnlich steht es um das Volk. JAHWEH wird Jäger anstellen, die das Volk nach Israel jagen. Der erneut grassierende Antisemitismus bzw. Antizionismus gehört zu den Methoden. Das Ganze wird hier deutlich.

Das ist primär erschreckend, ist aber lediglich der Weg zum Ziel: Das Paradies! Adams Ursprungs- und Zielort.

Jehoschua hat gemerkt, dass er auch Adam repräsentiert. Nachdem er die Jonagestalt annehmen musste und sich endlich nach 25 Jahren im See Genetsareth taufen ließ, merkte er später, dass er auch den Stern aus Jakob darstellt, der Gerichtsfunktion hat. Damit schließt sich der Kreis. Der wiederkommende Jeschua HaMaschiach ist der Weltenrichter.

 


30. Juli 2015
jom chamischi - 14. Aw 5775 - JAHWEH züchtigt Sein Volk zum Recht hin

"Denn ICH bin mit dir - Spruch von JAHWEH - dich zu retten, wenn ICH unter all den Heidenvölkern vertilgen will, wo ICH dich dorthin vertrieben habe. Gewiss will ICH dich nicht vertilgen, aber ICH werde dich züchtigen zum Recht und dich wirklich nicht ungestraft lassen." (Jeremia 30,11, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

כי-אתך אני נאם-יהוה להושיעך כי אעשה כלה בכל-הגוים אשר הפצותיך שם אך אתך לא-אעשה כלה ויסרתיך למשפט ונקה לא אנקך

ki-itcha ani neum-YAHWEH lehoschiecha ki eesseh chalah bechol-hagoyim ascher hafitzoticha scham ach otcha lo-eesseh chalah weyissarticha lamischpat wenakeh lo anakecha

Gericht und Erlösung sind bei JAHWEH nahe beieinander. Der heutige Bibelvers fängt mit der Errettung des Volks an und fährt mit der Zusage fort, dass ER es bestimmt nicht vertilgen wolle. Das lässt mich aufatmen, habe ich doch die Fluchandrohungen in 5. Mose 28 noch präsent.

Heute leben wir in einer anderen Zeit. Obwohl der Antisemitismus wieder grassiert, dürfen wir damit rechnen, dass die von vielen Menschen gewünschte Vernichtung Israels nicht eintrifft.

Dass aber die Züchtigungen und Strafen noch nicht am Ende sind ist ebenso sicher. Die Gaza Erfahrungen sind warnendes Beispiel.

Endgültiger Friede wird erst dann sein, wenn sich Israel seinen neuen Namen: "YAHWEH tzidkenu" (JAHWEH ist unsere Gerechtigkeit), 'verdient' hat. Ich habe schon einmal darauf hingewiesen. Einmal mehr rezitiere ich die Verheißung von Reichenschwand, die für alle Menschen gilt:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest, und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste was du dir vorstellen kannst nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weiter gehen will!“

Die konsequente Anwendung garantiert definitive Errettung.


30. Juli 2015
jom chamischi - 14. Aw 5775 - Traum ca. 2 h 30 - die Vergangenheit holt mich ein

Den Ereignissen nach müssen wir uns in einer "anderen Welt" befinden. Die Wirtschaft floriert ungemein und die Menschen verdienen viel Geld. Die Habsucht ist allerdings noch nicht verschwunden. Nach menschlichem Empfinden ist die Steuerlast zu hoch. Als Steuerrevisor gestehe ich den Steuerpflichtigen sehr hohe Pauschalspesenabzüge zu. Eine Weile geht das gut, bis die Eiversucht nicht gleich Begünstigter erwacht. Die Welt droht aus den Fugen zu geraten. Das Ungleichgewicht wird so groß, dass sich die Pole der Erdkugel verschieben. Das Klima verändert sich drastisch, was unmittelbare Folgen auf die Wirtschaft hat. Die "Luft wird dünn" und die Menschen versuchen sich zu retten. Es herrscht weiterhin Ungerechtigkeit.
 

Realitätsbezug:
Als Revisor beim Kantonalen Steueramt ging es mir unter den ersten zwei Chefs gut. Dann folgte ein junger Jurist, der meine Arbeit genauer unter Kontrolle nahm. Er konnte mir gewisse Fehler nachweisen.
In meinem Gerechtigkeitssinn versuchte ich alle Steuerpflichtigen gleich zu behandeln, was bei diesen zum Teil schlecht ankam. Der Steuervertreter einer renommierten Steuerkanzlei beschwerte sich in einem Fall bei meinem Chef. Nach Beschwerde, auf dieser Ebene, entzog mir der Chef einen andern Fall mit dem gleichen Steuervertreter. Das Ganze war der Ursprung meines dritten Psychiatrieklinik-Aufenthalts.

Sinnbild:
Meine eigenen Gerechtigkeitsbemühungen haften mir immer noch an. Damit bewirke ich das Gegenteil des Gewünschten. JAHWEH schafft die "neue Welt"nicht ich.

Anruf:
Nimm dir das zu Herzen! 

 

 
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